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Jobfinder - Gehalt verbessern

Gehalt verbessern mit Alternativen

Gehaltsverbesserung mit Alternativen. Um das umzusetzen gibt es viele geeignete Maßnahmen. Mehr Gehalt, wünscht sich jeder. Doch oft gibt es Gründe, die gegen eine Gehaltserhöhung sprechen wie zum Beispiel die wirtschaftliche Lage einer Firma. Wenn zum jetzigen Zeitpunkt keine Erhöhung der Gehälter möglich ist, gibt es doch die Alternative der geldwerten Vorteile. Wie sich diese gestalten wird im nachstehend erläutert.

Es sind die geldwerten Vorteile,  die sich niederschlagen

Statt einer Lohnerhöhung gibt es vielseitige Möglichkeiten, am Monatsende mehr Geld zur Verfügung zu haben. Der Arbeitgeber setzt diese als Betriebsausgaben ab und daher gelten sie in der Regel als steuerfrei. Somit wirken sich geldwerte Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen positiv aus. Im Gegensatz zu einer Lohnerhöhung, die oft durch die Progression kaum bemerkbar ist, gibt es bei den geldwerten Vorteilen Ausnahmen.

Geldwerte Vorteile für sich nutzen – Aber wie?

Das ist von der Situation abhängig. Junge Mitarbeiter haben meist andere Ansprüche als ältere. Singles wollen andere geldwerte Vorteile nutzen als ein Familienvater mit Kindern. Daher sind solche Vorteile auch verschieden aufgestellt.

Seinen materiellen Bonus nutzen – In welcher Form auch immer

Sachleistungen

Ein geldwerter Vorteil ist ein materieller Bonus. Hierbei handelt es sich vorrangig um Sachleistungen. Der Dienstwagen, welcher vor dem Haus parkt, das neue Diensthandy oder andere attraktive Sachleistungen.

Übernahme der Kinderbetreuung

Hierbei kann es unter anderem um diverse Kostenübernahmen gehen wie zum Beispiel ein Zuschuss für die Krabbelgruppe oder den Kindergarten. Wenn das Kind noch nicht zur Schule geht und eine Fremdbetreuung notwendig ist, werden solche Betreuungsmöglichkeiten von Firmen gerne abgabenfrei für Väter und Mütter angeboten.

Kostenlose Weiterbildungsmaßnahmen

Aber auch Bildungs- und Sprachurlaube werden von den Unternehmen gerne ausgegeben. Jede Form der bezahlten Weiterbildung ist ein Mehrwert.

Personalrabatte

Solche Rabatte sind in allen Branchen anzutreffen und schonen das Gehalt. Hierbei handelt es sich um Rabatte auf Dienstleistungen und Produkte des eigenen Unternehmens, die dem Angestellten als prozentualen Nachlass gewährt werden.

Tankgutscheine

Tankgutscheine, die einen Wert von 44 Euro monatlich nicht überschreiten, müssen nicht versteuert werden und können außerdem mit der Zahlung einer Entfernungspauschale kombiniert werden. Diese kann unter den Werbungskosten von der Steuer abgeschrieben werden.

Gesundheitsvorsorge als Mittel der Gehaltsverbesserung

Viele Unternehmen investieren bereits in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Wie sie das machen, gestaltet sich unterschiedlich. Die betriebliche Krankversicherung (BKV) nimmt auch Familien in den Schutz auf. Der betriebliche Gesundheitsschutz wird als Sachaufwendung angesehen und ist bis 44 Euro im Monat pro Mitarbeiter steuerfrei. Auch Versicherungsbeiträge für die Arbeitsbelegschaft können als Betriebsausgaben eingestuft werden. 500 Euro kann pro Mitarbeiter und pro Jahr steuerfrei in deren Gesundheit investiert werden.

Erholungsbeihilfe

Zusätzlich zu dem Gehalt kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einmal jährlich einen Zuschuss für dessen Erholung in Höhe von bis zu 156 Euro auszahlen. 104 Euro sind für den Partner vorgesehen und 52 Euro für jedes Kind. Die Erholungsbeihilfe ist befreit von den Sozialabgaben, nicht aber von der Lohnsteuer.

Home-Office – die versteckte Gehaltsverbesserung

Wird dem Arbeitnehmer die Chance eingeräumt auch von zu Hause aus zu arbeiten, kann sich der Arbeitgeber bei der technischen Ausstattung beteiligen. Obwohl Laptop, Drucker und PC Eigentum der Firma bleiben, kann der Mitarbeiter diese zu Hause nutzen.

Vermögenswirksame Leistungen  – Die Umsatzbeteiligung

Die Umsatzbeteiligung mag wohl die bekannteste vermögenswirksame Leistung sein, die ein Arbeitnehmer bekommen kann. Hiermit wird ein finanzieller Anreiz geschaffen, um die Leistung im Job noch zu steigern.

Gehaltsverbesserung durch eine betriebliche Altersvorsorge

Viele Unternehmen stellen eine geförderte Altersvorsorge auf betrieblicher Basis in Aussicht. Sie investieren in Direktversicherungen, Pensionsfonds und Pensionskassen. Sozialabgaben oder Steuern sind in diesem Fall nicht fällig.

Geldwerte Vorteile versprechen einen Gewinn für beide Seiten

Um die steuerliche Belastung für den Arbeitgeber zu mindern, eignen sich geldwerte Vorteile besonders gut. Und so steht dem Arbeitnehmer auch ohne Gehaltserhöhung monatlich mehr Geld zur Verfügung.

Jobfinder - Gehaltserhöhung

Gehaltserhöhung – So klappt es!

Gehaltserhöhung – So klappt es! Du bist mit deinem Gehalt unzufrieden, denn es entspricht nicht mehr dem, was du in der Firma leisten musst. Dann bitte um eine Gehaltsverhandlung.

Die Gehaltsverhandlung mit der Frage: Was haben Sie erwartet?

Dabei ist es wichtig, dass du gut verhandeln kannst. Es hilft dir weiter. Außerdem sollten deine Gehaltsvorstellungen realistisch und nachvollziehbar sein. Diese können durchaus einen Tick über dem Marktwert liegen, denn bei einer Gehaltsverhandlung muss es eine Möglichkeit des „Handel“ geben.

Gehaltserhöhung: Da taucht die Frage nach der Leistung auf? 

Bei dieser Frage ist nicht aufzuzählen, was du in Zukunft schaffen möchtest, sondern was du bereits täglich für das Unternehmen leistest. Diese Leistungen sind entscheidend. Der Chef muss erkennen können, dass du bereits eine Vorleistung erbracht hast, für die du nun entsprechend entlohnt werden möchtest.

Die Gehaltsverhandlung mit der Frage: Wann war die letzte Gehaltserhöhung?

Wer noch nie eine Gehaltserhöhung eingefordert hat, der hat ein Ass im Ärmel. Fängst du in einem Unternehmen neu an zu arbeiten, bekommst du in der Regel ein sogenanntes Anfangsgehalt. Wurde dieses nach der Probezeit und einer angemessenen Einarbeit trotz Übernahme zusätzlicher Aufgabe und Verantwortungsbereiche nicht angepasst, dann wird es nun an der Zeit darüber zu reden.

Für jeden Firmenchef ist das nachvollziehbar, dass neue Mitarbeiter ihre Leistung im Unternehmen steigern können.  Aller Anfang ist schwer. Doch mit der Routine geht die Arbeit ganz automatisch von der Hand und zieht eine Leistungssteigerung nach sich. Diese Leistungssteigerung darf sich in deinem Gehalt zeigen. Das ist auch dem Arbeitgeber bewusst. Dafür muss dieser nur gezielt angesprochen werden.

Damit es mit der Erhöhung des Gehalts klappt, ist Eigenwerbung ganz wichtig

Sich einmal selbst auf die Schulter klopfen und sein Können in das richtige Licht rücken – das darf auch mal sein.  Denn jede erbrachte Leistung gehört entsprechend belohnt. Das wissen auch die Firmenchefs nur zu gut.

Dass sich Gehälter im Laufe der Zeit ändern, ist normal. Wer in ein Unternehmen neu einsteigt, der muss sich erst beweisen und zeigen, was er kann. Doch liegt das Können klar auf der Hand, ist es an der Zeit über eine Gehaltserhöhung nachzudenken. Zeige dem Unternehmen auf, welchen Nutzen es durch dein Können hat. Egal ob es dabei um die Gewinnung von Neukunden, Verbesserung in den Arbeitsabläufen oder andere Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität geht.

Nicht nach einer Gehaltserhöhung fragen, sondern um eine Gehaltsanpassung bitten

Viele Arbeitnehmer fragen nach einer Gehaltserhöhung. Aber ist es wirklich eine Erhöhung oder eher eine Anpassung? Besser ist es die Firmenleitung um eine Gehaltsanpassung zu bitten. Denn seit du im Unternehmen bist, hast du dich ständig weiterentwickelt, hast dazu gelernt und neue Aufgabengebiete übernommen. Für alle diese Mehrleistungen willst du nun auch entlohnt werden. Dein Gehalt sollte deiner Arbeit angepasst sein. Darum ist es von Bedeutung, das Wort Gehaltserhöhung durch das Wort Gehaltsanpassung zu ersetzen. Die Arbeitsleistung wurde von dir bereits gesteigert. Nun ist es an der Zeit eine entsprechende Entlohnung dafür zu erhalten.

Die Argumente für die höhere Entlohnung  richtig begründen

Auch das ist ein ganz entscheidender Umstand. Wenn Arbeitnehmer ihren Gehaltswunsch äußern, dann nehmen sie häufig eine Bitt-Stellung ein. Aber hierbei geht es um keine Bitte. Es geht um angemessene Entlohnung. Darum sei von dir und von dem was du machst überzeugt. Eine konjunktive Ausdrucksweise ist dabei fehl am Platz. Sag was du willst und stehe dazu. Nur so kannst du den Firmenchef überzeugen.

Bei der Gehaltserhöhung keine privaten Gründe angeben

Private Gründe sind in einer Gehaltsverhandlung eher fehl am Platz. Deinen Chef interessiert es in der Regel nicht, dass du Neuanschaffungen tätigen musst oder deine Miete erhöht wurde. Für ihn zählen nur berufliche Gründe. Also begründe eine Gehaltserhöhung immer richtig und lasse private Gründe außen vor.

Gehaltserhöhung abgelehnt – Was nun?

Wenn du auf deine Frage nach einer Gehaltserhöhung ein Nein zu hören bekommst, solltest du schlagende Argumente in petto haben. Egal, ob du an deiner Qualifikation gearbeitet, neue Kunden an Land gezogen oder dem Unternehmen beim Sparen geholfen hast. All das sind Argumente, die dir weiterhelfen können. Wenn sie richtig gewählt wurden, ist ein Kompromiss seitens der Firma nie auszuschließen.

Jobfinder - Gehaltsverhandlungen

Die Gehaltsverhandlung

Gehaltsverhandlung – So wird´s gemacht. Du willst deinen Chef nach einer Gehaltserhöhung fragen? Dann musst du ihn mit guten Argumenten überzeugen können. Denn eine Gehaltsverhandlung ist im Grund eine komplexe Sache. Richtiges Vorgehen ist hierbei von großer Bedeutung.

Beim Verhandeln des Gehalts müssen einige Punkte beachtet werden

Punkt 1 – Der richtige Zeitpunkt

Der Zeitpunkt ist ausschlaggebend für eine gelungene Gehaltsverhandlung. Je besser der Zeitpunkt gewählt ist, umso höher steigt die Chance auf Erfolg. Also überleg dir genau, wann du deinen Chef auf dem richtigen Fuß erwischst. Wenn der Stimmungsthermometer beim Vorgesetzten auf Sonne zeigt, dann heißt es die Gunst der Stunde für sich zu nutzen.

Gerade um Weihnachten und zum Jahreswechsel kommt es gehäuft zu Gehaltsverhandlungen. Es ist daher besser, wenn du bereits einige Wochen oder Monate früher damit beginnst. Nutze dafür die Frühlings- und Sommermonate, wo andere Mitarbeiter nicht auf die Idee kommen, mehr Gehalt fordern zu wollen.

Vielleicht gibt es in deinem Unternehmen ja fest eingeplante Gehaltsrunden, die einmal im Jahr stattfinden. Dann kannst du diese für deine Zwecke einbinden. Wenn es sie nicht gibt, dann bitte kurzerhand um ein persönliches Gespräch.

Punkt 2 – Den Marktwert kennen

Weißt du eigentlich, was deine Arbeitskraft wert ist? Kennst du deinen Marktwert? Wenn du deinen Marktwert nicht kennst, recherchiere diesem im Voraus. Es gibt dafür die unterschiedlichsten Gehaltsprogramme im Netz. Auf diese kannst du dich stützen und in deine Verhandlungen mit einfließen lassen. Dabei kannst du etwas höheren Summe aufrufen und deine eigenen Forderungen etwas darunter platzieren. So zeigst du, dass du nicht das maximale Gehalt ausschöpfen möchtest, sondern deinem Arbeitgeber entgegenkommst.

Punkt 3 – Konkrete Vorstellungen nennen, die über dem Branchengehalt liegen

Viele Arbeitnehmer machen einen ganz großen Fehler: Sie gehen zur Gehaltsverhandlung und fordern genau das, was sie haben möchten und keinen Cent mehr. Dadurch bleibt ihnen kein Verhandlungsspielraum. Wer die erste Gehaltszahl nennt, der baut bereits ein Fundament. Auf diesem Fundament wird in Folge verhandelt. Darum darf auf ein gutes und kräftiges Fundament aufgebaut werden. Damit noch ausreichend Verhandlungsspielraum gegeben ist. Beim Gehaltsgespräch ist es wichtig, dass es solche Verhandlungsspielräume gibt.

Eine Gehaltserhöhung ist immer mit einer gesteigerten Leistung verbunden

Gibt es vielleicht ein neues Arbeitsprojekt? Eine neue Umstrukturierung der Arbeit? Wie sieht es mit der fachlichen oder sozialen Weiterentwicklung aus? Wurden Kurse belegt, Lehrgänge absolviert, Fortbildungen gemacht? Das sind alles Gründe, die zu mehr Gehalt führen können und das Verhandeln leichter machen. Diese Argumente können ausschlaggebend dafür sein, dass es tatsächlich mehr Geld gibt. Wer einfach ohne Vorbereitung eine Gehaltsverhandlung führt, wird in der Regel leer ausgehen. Denn eine solche Forderung muss an gute Argumente geknüpft sein, die plausibel nachvollziehbar sind. Wenn du gerade ein neues Arbeitsprojekt abgeschlossen hast, dann nütze diesen Zeitpunkt und mache dich zu einer Gehaltsverhandlung auf. Es ist der passende Zeitpunkt dafür.

Sinnvoll ist es, eine eigene Leistungsmappe anzufertigen. Denn viele Firmenchefs wissen gar nicht, was jeder einzelne Mitarbeiter alles erledigt. Er muss sich erst ein Bild darüber machen, um zu erkennen, dass du deine Leistung im Unternehmen weiter ausgebaut hast.

Mehr Gehalt – Wie viel ist das?

Die Untergrenze einer Gehaltserhöhung liegt bei 5 %. Die Obergrenze liegt im Schnitt bei 10 %. Steht eine Beförderung an, darf sie auch höher ausfallen. Eine durchschnittliche Gehaltserhöhung pendelt sich bei rund 7 % ein. Wer dem Unternehmen durch die eigene Tätigkeit großen Nutzen bringt, der darf durchaus mit mehr als diesen 7 % rechnen. Der Gehaltssprung ist in der Regel immer an eine Mehrleistung gebunden. Darum überzeuge zuerst mit deiner Leistung und gehe dann in eine Gehaltsverhandlung.

(Text von Anne)
Jobfinder - eigene Stärken

Stärken- und Schwächen-Analyse

Stärken-Schwächen-Analyse ist gerade dann wichtig, wenn ein Vorstellungsgespräch ansteht. Jeder Bewerber hat Stärken und Schwächen. Nun gilt es zu hinterfragen, welche Stärken und Schwächen du besitzt? Du weißt es nicht so genau? Dann stelle spezielle Nachforschungen an.

Die Stärken-Schwächen-Analyse startet jetzt

Dafür wirf zuerst einen Blick in die Vergangenheit. Welche Schul- und Studienfächer haben dich begeistern können?  Wer keinen guten Bezug zu seiner schulischen Laufbahn hat, der nimmt vielleicht das letzte Praktikum her, bei dem er überzeugend war.

Durchleuchte genau, in welcher beruflichen Situation sich Erfolg bei dir eingestellt hat. Was fällt dir besonders leicht und welche Aufgaben erledigst du mit Leichtigkeit? Das sind deine Stärken. Das Gleiche gilt auch für deine Schwächen. Welche Aufgaben siehst du als Herausforderung an? Welche Aufgaben liegen dir so gar nicht?

Stärken-Schwächen-Analyse: Frage vertraute Menschen nach deinen Stärken und Schwächen

Vertraute Menschen kennen dich besonders gut. Sie können deine Stärken und Schwächen ehrlich benennen. Dennoch ist es wichtig, einmal über sich selbst nachzudenken, um seine Schwächen und Stärken definieren zu können. Denn nur wer dazu in der Lage ist, kann seine Stärken weiter ausbauen und an seinen Schwächen arbeiten.

Schwächen eingestehen und nicht als Stärke wiedergeben wollen

Darauf kommt es an! Denn jeder von uns hat Schwächen und sollte diese auch eingestehen. Schließlich will das Unternehmen ihren potenziellen neuen Mitarbeiter mit seinen Stärken und Schwächen kennenlernen . Nobody ist perfekt und wo gearbeitet wird, da fallen Späne. Das wissen auch Firmenchefs und leitende Angestellte.

Wer ehrlich zu einer Schwäche steht, der zeigt Stärke und wirkt authentisch mit seinen Aussagen. Es kann also sogar hilfreich sein, die eine oder andere Schwäche einzugestehen. Vor allem dann, wenn der Eindruck entsteht, dass an diesen Schwächen gearbeitet wird.

Schwächen mit einem stimmigen Lösungsansatz liefern –  Des Rätsels Lösung

Denn so wird die genannte Schwäche umgehend mit etwas Positivem verbunden. Es kann nicht jeder ein Technikgenie oder ein Fremdsprachentalent sein. Zeit-Management und Organisationstalent sind nicht jedem gegeben. Aber an all diesen mangelnden Kompetenzen kann gearbeitet werden. Darum verzichte nicht darauf deine Schwäche aufzuzeigen und wie du mit ihnen umgehst bzw. Veränderungen herbeiführen möchtest.

Personalchefs wollen nicht nur die starken Seiten ihrer Bewerber kennenlernen. Sie wollen außerdem wissen, wo noch Potenzial nach oben vorhanden ist. Die Frage nach einer Schwäche wird von den Personalchefs gerne gestellt, weil sie dadurch erfahren, wie die Bewerber mit ihren Schwächen umgehen und ob sie bereit sind, daran zu arbeiten.

Ganz wichtig bei den Schwächen ist es, nur solche zu benennen, die in der Stellenausschreibung nicht vorkommen. Ist eine strukturierte Arbeitsweise erwünscht, solltest du als Bewerber nicht chaotisch auftreten.

Stärken beim Namen nennen: Die Stärken-Schwächen-Analyse macht es möglich

Bei den Stärken ist es wichtig konkret zu werden. Wer seine Stärken nicht nur benennen, sondern diese auch mit einem passenden Beispiel aus dem Berufsleben verknüpfen kann, wirkt überzeugend. Bei den Stärken gebe dich nicht mit standardisierten Floskeln zufrieden. Dass du verlässlich, pünktlich und zielstrebig bist, wird von den meisten Arbeitgebern bereits vorausgesetzt.

Diese Stärken darfst du benennen

Überzeuge deshalb mit einer lösungsorientierten Arbeitsweise und deiner Motivation, die eng mit dem selbstständigen Arbeiten verbunden ist. Eine unternehmerische Denkweise lässt erkennen, dass du die Firma als Ganzes ansiehst und zu deren Erfolg beitragen kannst. Eine schnelle Auffassungsgabe kannst du als Stärke hervorheben. So wird dem Personalchef schnell klar, dass du neue Herausforderungen annimmst und diese mit Leichtigkeit meisterst. Wer neu in das Unternehmen kommt, muss ständig neue Aufgaben und unterschiedliche Themengebiete bewältigen. Umso besser ist es natürlich, wenn für die Einschulung nicht allzu viel Zeit an Anspruch genommen wird. Wenn du nicht von der schnellen Sorte bist, aber dafür sehr gut mit Menschen umgehen kannst, solltest du das als deine Stärke benennen. Denn wer gut mit Menschen umgehen kann, gewinnt schnell das Vertrauen von anderen. Das ist in sehr vielen Berufen ein wichtiges Argument und in vielen Branchen gewinnbringend.

Ganz wichtig bei den Stärken ist, immer solche zu benennen, die in der ausgeschriebenen Stellenausschreibung vorkommen. So schaffst du Parallelen, die verbinden.

(Text von Anne)
Jobfinder - Auswahlverfahren

Kündigung: Gekündigt und wieder erfolgreich

Kündigung: Gekündigt und wieder erfolgreich. Gut möglich! Die meisten Menschen wechseln ihren Job im Lauf des Lebens. Kündigungen gehören somit zu unserem Arbeitsalltag. Dennoch muss bei einer Kündigung so einiges beachtet werden. Was das ist? Näher dazu erfährst du hier.

Gekündigt und wieder erfolgreich: Was es zu beachten gibt?

Fristen müssen eingehalten werden

Eine Kündigungsfrist ist im Arbeitsvertrag geregelt. Steht davon nichts im Vertrag, wird von einer gesetzlichen Kündigungsfrist ausgegangen. Die liegt bei einem Monat. Einem Monat zum 1. oder zum 15. Die rechtzeitige Zustellung muss sichergestellt sein – 4 Wochen vorher.

Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen

Dafür gibt es bereits einzelne Vorlagen, die dafür genutzt werden können.

Das direkte Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen

Stehen Kündigungen an, muss immer vorab mit dem direkten Vorgesetzten gesprochen werden. Viele machen den Fehler und suchen die Personalabteilung auf, bevor ein Gespräch mit dem Chef stattgefunden hat.  Sachlich bleiben – auch bei einem solchen Gespräch – das ist wichtig. Denn schließlich wird das Arbeitszeugnis erst später ausgestellt und das kann entscheidend für dich sein. Du möchtest Kritik loswerden? Dann gehe wie folgt vor: Zuerst nenne das Gute beim Namen. Dann können die Punkte folgen, die nicht deinen Erwartungen und Wünschen entsprochen haben und zum Abschluss kommt noch einmal etwas Gutes.  So kannst du deine Kritikpunkte aufzuzählen und hinterlässt dennoch einen positiven Eindruck.

Grundsätzlich steht jedem Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis zu. Das einfache Arbeitszeugnis enthält Angaben zur ausgeübte Tätigkeiten sowie der Dauer der Beschäftigung. Ein umfangreicheres Zeugnis bewertet zudem die Leistung sowie das soziale Verhalten des Arbeitnehmers.

Organisatorisches abklären

Dazu gehört vor allem verbleibende Urlaubstage und Überstunden. Sind diese noch zu verbrauchen oder werden sie ausgezahlt? Wie sieht es mit einer Abfindung aus?

Erster und letzter Eindruck

Jeder kennt den Ausspruch, dass der erste Eindruck zählt. Aber nicht nur der macht es aus. Auch der letzte Eindruck ist wichtig. Darum ist eine Verabschiedung von der Kollegenschaft Pflicht.

Wie den Jobwechsel in einem künftigen Vorstellungsgespräch begründen?

Gerade bei einem Vorstellungsgespräch werden Bewerber immer wieder gerne auf einen Jobwechsel angesprochen. Darum solltest du die richtigen Argumente bereithalten. Diese zielen am besten auf die eigene Motivation ab. Du möchtest neue Ziele verfolgen und erreichen oder suchst eine herausfordernde Aufgabe, an der du wachsen kannst. Wer eine solche Antwort parat hat, der hat strategisch TOP gehandelt. Damit zeigst du auf, dass du motiviert bist, gerne neue Ziele verfolgst und deine Qualifikationen ausbauen möchtest. Du willst mit deiner Tätigkeit mehr bewirken und das kann gut mit einem neuen Arbeitgeber umgesetzt werden. Ein Wechsel im Job kann ebenso darauf abzielen, mehr Verantwortung zu übernehmen und mehr Gehalt zu bekommen. All das sind gute Gründe, die für eine Neuorientierung sprechen. So kannst du deinen Jobwechsel begründen und positiv argumentieren.

Bleib positiv

Wer sich beruflich verändern und vorankommen möchte, der rückt nicht nur die eigene Persönlichkeit in das rechte Licht, sondern ist außerdem bemüht, auch den neuen Arbeitgeber positiv zu bewerten. Denn schließlich soll dieser dazu beitragen, dass die eigenen Ziele umgesetzt werden können. Als Bewerber möchtest du in deinem neuen Tätigkeitsfeld etwas bewirken und dank dem richtigen Unternehmen, kannst du das jetzt realisieren.

Nach der Kündigung wieder erfolgreich sein – das erfordert strategisches Vorgehen. Das gilt für die Verabschiedung im alten Unternehmen genauso wie bei der Ankunft im neuen. Der zukünftige Arbeitgeber muss überzeugt sein, dass er einen loyalen Mitarbeiter erhält, der sowohl fachlich als auch persönlich zum Unternehmen passt.

(Text von Anne)
Der Stellenmarkt - Finde Deinen Job!

Den Traumjob finden – So geht’s!

Traumjob finden: Überlege Dir, was Dir wichtig ist. Willst Du die Sicherheit einer großen Firma oder die Kreativität eines Start-ups? Welche Inhalte soll Dein Traumjob haben. Welche Wege bist Du bereit zurückzulegen? Wie muss das Einkommen ausfallen? Lege den Rahmen fest, den Du brauchst. Dann starte Deine Suche gezielt mit Deinen Kriterien und stelle fest, was die Jobsuche Dir vorschlägt.

Eine gute Bewerbung ist Voraussetzung für den Erfolg

Deine Wunschfirma sucht neue Mitarbeiter. Da sollte sich Deine Bewerbung von allen anderen abheben. Du willst den Job? Dann kämpfe und gehe unter Umständen ungewöhnliche Wege, um auf Dich aufmerksam zu machen.

  • Benutze eine bunte Bewerbungsmappe
  • Wähle ein ungewöhnliches Format
  • Lege ein Foto von Dir bei, dass zu Dir passt

Hast Du weitere kreative Ideen? Nutze sie, trau Dich!

Deine Unterlagen sind einzigartig!

Du willst Dich erfolgreich bewerben, also musst Du Dich von anderen Bewerbern unterscheiden. Schon Dein Anschreiben sollte optimistisch, zielorientiert und kompetent sein. Achte auf die richtige Anrede. Telefoniere vorsorglich mit der Firma und frage nach, wie der Personalchef heißt und ggf. nach der Schreibweise. Stelle Dich kurz vor und formuliere so, dass man neugierig auf Dich wird.
Überlege, wie Du Deinen Lebenslauf gestaltest. Ist es für den Lesenden schnell ersichtlich, was Du weißt und kannst? Schreibe chronologische Tabellen, wenn Du noch nicht so viel Berufserfahrung hast. Entscheide Dich für die Antichronologie, wenn Du schon viel erlebt hast und möchtest, dass das Wesentliche ganz oben steht.

Dein Traumjob ist eng mit Deiner Motivation verbunden!

Du willst es, dann bekommst Du es!
Wenn Du das Unternehmen gefunden hast, in dem Du Dich gern verwirklichen möchtest, dort aber gerade nicht nach Deinem Beruf gesucht wird? Dann bewirb Dich initiativ! Erkläre, warum Du für dieses Unternehmen wichtig bist und warum man Dich unbedingt kennenlernen sollte.
Wenn Du nicht dringend auf der Suche bist und nur mal sehen willst, was der Markt so bietet, kannst Du Dich auch einfach finden lassen. Erstelle und hinterlege Dein Profil bei Deiner Jobbörse und warte einfach. Du wirst erstaunt sein, welch interessante Angebot auf Dich zukommen werden.

Potenzielle Unternehmen genau studieren

Das hat zwei Gründe. Natürlich musst Du Dich informieren, ob die Firma zu Dir passt und ob Du zur ihr passen wirst. Welche Werte gibt es, welche Philosophie wird verfolgt. Gibt es im Netz Infos, die Dir helfen?
Andererseits bereitest Du Dich so auf Dein Bewerbungsgespräch vor. Du musst informiert sein, wenn Du einen Termin hast.
Be-Werbung, Du musst Werbung für Dich machen und diese Werbung muss gut sein. Informiere Dich vorab und wenn Du dort bist: stelle Fragen, zeige Dich interessiert, halte Augenkontakt.

Mit Wissen und Charme überzeugen

Sei kreativ, überzeuge mit Deinem Wissen und Deiner Persönlichkeit.
Vereinbare konkrete Termin. Schlage zwei Zeitpunkte für das nächste Treffen vor und lass Deinen Gesprächspartner wählen.

Nicht nur einen Job, sondern eine sinnvolle Arbeit ausfüllen

Es gibt viele Jobs. Ein wirkliches Tätigkeitsfeld zu finden ist allerdings anspruchsvoll. Aber Du schaffst das! Wenn Du es wirklich willst!

Jobfinder - die perfekte Bewerbungsmappe

Die perfekte Bewerbungsmappe

Deine Bewerbungsmappe ist fertig! Schaffst du es damit unter die Top 10 der Bewerbungen? Mit einer perfekten Bewerbungsmappe steigen deine Chancen beim Unternehmen um ein Vielfaches, darum überprüfe sie noch einmal. Am Ende wird es sich auszahlen.

Eine vollständige Bewerbungsmappe ist ein Muss

Das Anschreiben:

Eröffnen deine Bewerbung mit einem kreativen Anschreiben. Sorge dafür, dass es sich von der Masse abheben kann, obwohl es kurz und knapp gehalten ist. Lass es individuell erscheinen, indem du deine Persönlichkeit hervorhebst. Wenn du dein Anschreiben genau auf das Unternehmen ausrichtest, signalisierst du damit ein deutliches Interesse an deinem neuen Arbeitgeber.

Lege die Punkte dar, die dich zum geeigneten Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle machen, indem du in kurzen und prägnanten Sätzen deine Stärken und Skills formulierst. Klare Worte und eine gute Struktur machen das perfekte Anschreiben aus. Verzichte auf standardisierte Formulierung und unnötige Floskeln. Lass dein Anschreiben gerne als Markenzeichen deiner Individualität erscheinen, indem du mit Eloquenz und Kreativität überzeugst.

Kurz zusammengefasst:

  • Das Anschreiben ist individuell, glaubhaft und weckt das Interesse.
  • Die Sätze sind klar formuliert und nicht zu lange.
  • Deine eigene Motivation steht dabei im Vordergrund.
  • Die Fähigkeiten für den Job fallen auf den ersten Blick ins Auge.

Der Lebenslauf:

Auch wenn das Anschreiben wichtig ist, so lebt auch dein Lebenslauf von deinem persönlichen Stil. Passe seine Struktur deinen Erfahrungen und Qualifikationen an. Nutze die Tabellenform bei wenig Berufserfahrung. Und ansonsten gebe ihm eine klare Textstruktur, indem du dich dabei auf das Wesentliche beschränkst. Berufliche Erfolge führst du natürlich auf. Für die persönliche Note erwähne am Ende Hobbys oder Vorlieben. Besonders dann, wenn sie für deinen zukünftigen Job relevant sind. Am Ende eines ordentlichen Lebenslaufs steht die Unterschrift des Bewerbers.

Kurz zusammengefasst:

  • Achte auf eine klare und angepasste Struktur.
  • Persönliche Daten, die Berufserfahrung und die Ausbildung gehören in den Lebenslauf.
  • Ordne den Lebenslauf nicht chronologisch, denn das Aktuelle gehört immer an den Anfang.

Das Foto:

Es ist der Teil in der Bewerbungsmappe, der sofort ins Auge sticht, weshalb sich ein Fotoshooting auszahlen kann.

Die Beilagen:

Relevante Zeugnisse und Arbeitsbescheinigungen gehören als wichtige Dokumente in eine aussagekräftige Bewerbungsmappe.

Die perfekte Bewerbungsmappe –  So muss sie sein!

Die Bewerbungsmappe ermöglicht es deinem zukünftigen Arbeitgeber alle wichtigen Informationen schnell zu finden. Deine Vorteile für das Unternehmen stechen ins Auge, weil deine Kompetenzen unübersehbar sind. Denke daran – der erste Eindruck ist entscheidend. Achte auf einen optisch einwandfreien Eindruck deiner Mappe und nutze nur angenehme Farben und Farbkombinationen. Passe die Bewerbungsmappe dem Image des Unternehmens an, denn damit stellst du erste Parallelen her.

(Text von Anne)
Jobfinder - große Reichweite - Auslandsbewerbung

Bewerben im Ausland – So geht’s !

Auslandsbewerbung: Die Globalisierung macht es möglich. Ein großes Wort, welches auch in der Arbeitswelt angekommen und eng mit Bewerbungen im Ausland verbunden ist. Denn gerade da versteckt sich das eine oder andere lukrative Jobangebot.

Auslandsbewerbung – So geht’s!

Bewerben in Spanien

Der Leitspruch in Spanien ist: „In der Kürze liegt die Würze“. Daher werden bei einer Auslandsbewerbung in Spanien die Anschreiben eher kurz gehalten. Es reicht, wenn die Qualifikation für den Job aufgeführt sind. Der Lebenslauf – Currículum Vitae – zählt die wichtigen beruflichen Stationen auf und erklärt die persönlichen Ziele. Eine Kurzbewerbung also, welche die spezifischen Fähigkeiten in den Vordergrund stellt.

Bewerben in den nordischen Ländern

Auch sie lieben es, wenn sich die Bewerber kurz und bündig halten. Die Bewerbungsunterlagen werden in der Regel in Englisch verfasst. Die Unternehmen liegen hier besonderen Wert auf soziales Engagement sowie die Aufzählung von Hobbys und Vorlieben.

Bewerben in der Schweiz

Die Schweiz gilt schon seit Jahren bei Jobsuchenden aus Deutschland als beliebtes Einwanderungsland, denn sie bietet den Menschen eine beste Lebensqualität und hohe Gehälter. Die Schweizer Bewerbungsunterlagen sind ident angeordnet, wie in Deutschland, was die Bewerbung besonders einfach macht.

Bewerben in Italien

Die italienischen Unternehmen legen großen Wert auf diverse Referenzen, auch der persönliche Kontakt und das erste Vorstellungsgespräch ist in Italien sehr wichtig.

Bewerben in Dänemark

In Dänemark liegt das Augenmerk auf die Referenzen. Bei einer Bewerbung in Dänemark darf das letzte Gehalt genannt werden, das ist sogar erwünscht. Dafür verzichtet man auf die Unterschrift, auf das Datum, sowie auf das Foto im hiesigen Lebenslauf.

Bewerben in Belgien

In Belgien wird gerne auf eine handschriftliche Bewerbung zurückgegriffen. Der Lebenslauf soll chronologisch festgehalten werden. Weder Referenzen noch das Bewerbungsfoto haben in Belgien einen Stellenwert.

Bewerben in Japan

In Japan stellen die Unternehmen den Bewerbern gerne Formulare zum Ausfüllen zur Verfügung, denn die Japaner stehen auf klare Fakten. Auch für die Bewerbung bei einem japanischen Unternehmen in Deutschland bevorzugt man diese Strategie.

Bewerben in China

In China spielen Empfehlungen eine ganz wichtige Rolle und sollten darum einen Platz in der Bewerbungsmappe finden. Allerdings verzichtet man dafür auf „große Worte“, denn Übertreibungen und Arroganz sind in den Bewerbungen gar nicht gerne gesehen.

Bewerben in Amerika

Die Amerikaner verwenden ihre eigenen Bewerbungsunterlagen – Cover Letter und den Lebenslauf Résumé. Weder ein Zeugnis noch eine Referenz muss der Bewerbung in Amerika beigelegt werden. Der Lebenslauf beschränkt sich auf eine Seite und wird nicht unterzeichnet.

Bewerben in Kanada

Auch in Kanada gibt es Cover Letter und Résumé. Die Individualität des einzelnen Bewerbers steht dabei immer im Vordergrund. Daher dürfen persönliche Komponenten auch besonders hervorgehoben werden. Genauso wie in Amerika beschränkt sich der Lebenslauf auf eine Seite und wird nicht unterzeichnet.

Bewerben in Australien

Kurz und bündig, so sind die Bewerbungen in Australien. Referenzen sollten hervorgehoben sein. Der Lebenslauf gestaltet sich nicht chronologisch und auch ein Bewerbungsfoto ist nicht nötig. Wenn möglich, ist das australische Englisch zu nutzen.

Bewerben im Ausland – Das gilt es zu beachten!

  • Wer sich in einem anderen Land bewerben möchte, sollte vor dem Versenden der Bewerbungsunterlagen immer in Verbindung mit dem jeweiligen Unternehmen stehen.
  • Die gewählte Sprache muss auf jeden Fall seine Richtigkeit haben.

Eine fachkundige und kompetente Übersetzung der diversen Bewerbungsunterlagen, einschließlich der Zeugnisse und Referenzen, ist ratsam.

(Text von Anne)

Lücke im Lebenslauf: Was tun?

Im Lebenslauf tut sich eine Lücke auf. Es kann durchaus sein, dass diese Lücke das Interesse deines Gegenübers weckt und du danach gefragt wirst. Um auf diese Frage souverän zu antworten, beschäftige dich mit deiner Lücke im Lebenslauf.

Die Lücke im Lebenslauf – Was steckt dahinter?

Als Lücke wird die Zeit bezeichnet, in der nicht gearbeitet wurde und keine Weiter- und Fortbildungen stattfanden. Gerade dann, wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht, wollen viele die Welt kennenlernen und verabschieden sich nach dem Abi oder dem Studium für eine Weile. Das wissen auch Unternehmer und Personalleiter.

Die berühmte Fragestellung: Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?

Eine ehrliche und authentische Antwort ist hier die beste Strategie. Denn auch Unternehmen wissen, dass es verschiedene Gründe gibt, um sich eine Auszeit zu nehmen. Stehe zu deiner Lücke im Lebenslauf und erkläre diese gut nachvollziehbar.

Die Lücke im Lebenslauf: eine Orientierungsphase

Oft verlangt das Leben danach, sich neu aufzustellen, sowohl im privaten Bereich als auch im Job. Wer dafür eine längere Arbeitslosigkeit hinnehmen musste, darf das auch eingestehen. Selbst eine längere Krankheitsphase wird nicht immer negativ beurteilt. Schließlich bedarf es Kraft und Anstrengung sich ins Berufsleben zurück zu kämpfen und das wird nicht selten mit einer neuen Chance honoriert.

Die Lücke im Lebenslauf: 2 Bereiche kommen hier vor

Die gewollte Auszeit

Egal, ob du nach dem Abitur oder deiner Ausbildung ein Jahr durch die Welt getourt bist oder nach dem Studium erst einmal genug vom Lernen hattest – begründe deine Lücke im Lebenslauf ehrlich und füge deine Erfahrungen hinzu, die du während dieser Zeit machen konntest. Am Ende findet sich sogar noch die eine oder andere nützliche Fähigkeit, die du während dieser Zeit erworben hast.

Die ungewollte Auszeit

Für eine ungewollte Auszeit sind nicht selten eine Kündigung und Arbeitslosigkeit verantwortlich. Das heißt nicht immer, dass diese Lücke negativ ist. Vielleicht war das die Gelegenheit, um den eigenen Horizont zu erweitern und sich neue Fähigkeiten anzueignen. Auch eine ehrenamtliche Tätigkeit in dieser Zeit gehört zu den positiven Fakten. Genau darauf kann bei der Frage nach der Lücke im Lebenslauf hingewiesen werden. Das eigene Engagement kann hier durchaus im Vordergrund stehen und erkennen lassen, dass du schwierige Situationen nutzen und bewältigen kannst.

Es sind immer die richtigen Argumente, die den entscheidenden Impuls geben. Hinter jeder Lücke im Lebenslauf kann sich etwas Positives und Nützliches verbergen. Arbeitslos zu sein ist oft negativ behaftet. Das muss es aber nicht. Es kann auch positiv angesehen werden, wenn dadurch ein Neustart erfolgte. Besser nutzt man für diese Situation das Wort Arbeitssuche, denn es suggeriert sofort die Eigeninitiative des Bewerbers.  Im Grunde kann so jede Auszeit mit etwas Positivem verbunden werden.

Die Lücke im Lebenslauf aufgrund von Krankheit

Auch diese Lücke hat sich ungewollt aufgetan. Eine Krankheit muss nicht zwingend im Lebenslauf angegeben werden. Auf die Frage nach der Lücke kann diese dennoch angesprochen werden. Am Ende hat es der Bewerber auf jeden Fall geschafft, sich selbst zu motivieren und auch nach langer Krankheit einen beruflichen Neustart in die Hand zu nehmen. Das kann den einen oder anderen Unternehmer durchaus beeindrucken.

(Text von Anne)
Jobfinder - Bewerbungsfehler

So vermeidest du Fehler in der Bewerbung!

Fehler in der Bewerbung gibt es viele. Das fängt damit an, dass Bewerbungsunterlagen nicht vollständig sind oder Anlagen fehlen, oder dass sich in der Bewerbung Grammatik- oder Rechtschreibfehler befinden. Auch Fehler in der Struktur des Lebenslaufs oder dem Format der Bewerbung treten immer wieder auf. Wie du siehst, gibt es eine Menge zu beachten, damit sich keine kleinen und großen Fehler in deine Bewerbungsunterlagen einschleichen.

Einheitsbewerbung – Nein danke! Eine Bewerbung muss überzeugen können

Deine Bewerbung ist eine unter vielen. Darum ist es wichtig, dass sie im Stapel der Bewerbungen nicht einfach untergeht, sondern gekonnt auf sich aufmerksam macht. Verabschiede dich daher am besten gleich von den typischen Floskeln in Bewerbungsschreiben und zeige dich kreativ. Standardisierte Texte in Bewerbungsschreiben werden einen Personalchef eher langweilen und nicht auf die Person neugierig machen, die dahinter steckt. Doch genau das willst du mit deiner Bewerbung erreichen.

Deine Bewerbung darf hervorstechen, indem du sie unverwechselbar gestaltest. Nur so kann sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zähle die Qualitäten auf, durch die du dich von anderen Bewerbern unterscheidest. Welche besonderen Fähigkeiten hast du, was zeichnet dich aus? Jeder Mensch besitzt besondere Qualitäten. Diese aufs Papier zu bringen – darin besteht die Kunst.

Dein Bewerberprofil ist überzeugend und strahlt Lebensfreude aus

Indem du die Macht der Sprache nutzt, verleihst du deiner Bewerbung Überzeugungskraft und Energie. Wenn ein Personalchef deine Bewerbung liest muss er spüren, dass die Person dahinter es schafft, neue Impulse im Unternehmen zu setzen. Auch wenn eine Bewerbung eine sehr formelle Angelegenheit ist, schadet es nicht, sie lebendig zu verfassen damit sie Lust aufs Weiterlesen macht. Aber nicht nur das Anschreiben wird individuell gestaltet, auch der Lebenslauf darf vor Energie strotzen. Persönliches hat seinen Platz im Lebenslauf und so dürfen Hobbys und das persönliche Engagement nicht fehlen. Damit ist für jeden schnell erkennbar, welcher Mensch sich hinter der Bewerbung verbirgt und was diesen von der Vielzahl der Bewerber unterscheidet.

Spare nicht an Referenzen

Referenzen sind oftmals der Schlüssel zum Erfolg. Punkte damit, indem du sie in deiner Bewerbung aufführst. Empfehlungen und Referenzen haben nicht nur in der Bewerbungsmappe von China höchste Priorität, sie werden auch in unseren Breiten immer wieder gerne gesehen.

Das Anschrieben – nicht länger als eine Seite

Das Anschreiben wird kurz und prägnant verfasst. Kein Personalchef will einen Roman lesen, dazu fehlt die Zeit. Lange Sätze, die umständlich formuliert sind, langweilen ganz schnell. Achte daher auf eine klare Formulierung. Indem du dein Anschreiben auf das jeweilige Unternehmen abstimmst, verleihst du ihm eine zusätzliche individuelle Note.

Der Lebenslauf fängt immer in der Gegenwart an

Keinen Personalchef interessiert es, was der Bewerber vor 10 Jahren beruflich gemacht hat. Das Hier und Jetzt zählt, deshalb darf die derzeitige Arbeitsstelle ganz oben angeführt sein. Auch ein Lebenslauf sollte nicht unermesslich lang sein. Eine Seite reicht in der Regel aus, um seinen beruflichen Werdegang zu präsentieren. Beim Lebenslauf darf sich der Bewerber auf die wesentlichen Fakten im Leben konzentrieren, die wichtigsten Erfolge gehören unbedingt dazu. Die einzelnen Tätigkeitsbeschreibungen werden am besten mit Erfolgen verknüpft. Das zeugt von entsprechender Kompetenz und führt eher zum Ziel.

(Text von Anne)