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Ein guter Chef sein lohnt sich – Führungskompetenz beweisen!

Faire Mitarbeiter und faires Arbeitsklima stehen in enger Verbindung. Die teuerste Einrichtung und die repräsentativsten Arbeitsbedingungen wie Provisionen und Freizeitprogramme wirken wie „seelenlos“, wenn der Kern nicht stimmt. Fairness, die täglich auch in schwierigen Situationen bewiesen wird, ist hingegen eine solide Grundsubstanz, die sich auch in Krisen bewähren wird. Sie als Chef  haben es in der Hand, durch Ihre eigene Haltung den Mitarbeitern mit gutem Beispiel voranzugehen. Ein fairer Chef wird respektiert und wirkt souverän. Einige Punkte helfen beim Check – up.

  • Klare Trennung zwischen Firma und Privatleben

Gemeint ist hier nicht, dass keine privaten Dinge mit ins Büro gebracht werden können oder kein Mitgefühl bei privaten Problemen gezeigt wird. Natürlich ist der Mitarbeiter immer noch Privatmensch, auch im Betrieb. Die Kritik sollte sich jedoch streng auf Abläufe am Arbeitsplatz beschränken, wobei keine Pauschalisierungen oder Rückschlüsse aus Argumenten vorgenommen werden sollten, die das Privatleben liefert („wen wundert’s – zweimal geschieden“).

  • Die Hierarchie klar abgrenzen

Es gibt Bereiche, die nur dem Chef zugänglich sind, das ist klar. Mitarbeiter, die Unterlagen ungefragt in den Aktenordnern des Chefs suchen – auch wenn es ihre Arbeit betrifft – gehören in die Schranken verwiesen. Wenn Sie als Chef allerdings in der Kantine nur aufgrund Ihrer Position drängeln, ist dies unsachlich und zeigt, dass Sie es nötig haben, Ihre Macht zu demonstrieren.

  • Kritik von unten ernst nehmen

„Ich bin der Chef und aufgrund dessen sind meine Fehler Absicht“. Ein fairer Chef ist in der Lage, Kritik objektiv zu beurteilen, auch wenn sie „aus der untersten Etage“ kommt. Merke: Dass Sie Chef sind, ist eine Position im Unternehmen, keine Identität.

  • Den Kopf hinhalten

Wenn unangenehme Entscheidungen anstehen, wie das Streichen von Vergünstigungen, stehen Sie dazu, dass Sie für diese verantwortlich sind. Eine Unternehmensberatung weist vielleicht auf die Notwendigkeit einiger Entscheidungen hin, die jedoch Sie alleine treffen und für die Sie gerade stehen müssen – zumeist aus gutem Grund. Richtig fies wird es, wenn strukturelle Veränderungen den Mitarbeitern „in die Schuhe geschoben“ und Verantwortlichkeiten in die „untere Etage“ abgewälzt werden. Sätze wie „Ich habe ja schon immer gesagt dass, wenn sich nichts ändert…“ beweisen Schwäche und mangelndes Durchsetzungsvermögen.

  • Fördern Sie, wo immer es geht

Ein fairer Chef ist bemüht, die Mitarbeiter zu entwickeln und hat keine Angst, dass ihm jemand „über den Kopf wächst“ und ihn „plattmacht“. Er ist sich seiner unantastbaren Überlegenheit bewusst und kann von dieser Ebene Ratschläge und Förderungen austeilen.