Jobfinder - der ideale Mitarbeiter

Der ideale Mitarbeiter?

Woran erkenne ich den idealen Mitarbeiter?

Der Erfolg eines Unternehmens hängt in einem großen Maß von den Mitarbeitern ab. Mit den richtigen Leuten an der Seite kann die Firmengeschichte Luftsprünge machen, besonders wenn die Chemie zwischen den Mitarbeitern stimmt. Natürlich sind diese Kriterien ausbaufähig und vieles ist erlernbar. Man sollte sich also nicht abschrecken lassen, wenn gerade anfangs nicht alles so läuft, wie erhofft. Mitarbeiter entwickeln sich und arbeiten sich ein. Auch Angebote wie gemeinsame Aktivitäten können ein besseres Klima schaffen. Dennoch können auch die besten Hilfspakete nur Schadenbegrenzung betreiben. Richtig gut ist es daher, gute Mitarbeiter gleich von vornherein aus dem Bewerberpool „zu fischen“, bevor die Konkurrenz dies tut.

Was ist das überhaupt: ein guter Mitarbeiter?

Bei Bewerbungen wird oftmals mit Fähigkeiten „geprotzt“, die sich leicht entlarven lassen. Beim Einstellungsgespräch ist dies schon schwieriger. Denn man kann ein geübtes Gegenüber vor sich haben. Doch geht es nicht immer nur darum, wer wen überzeugt, sondern vor allem, dass man einen Mitarbeiter findet, der langfristig ins Unternehmen passt und hier effektive Leistungen einbringt. Erfahrungen und bereits erlebte Erfolgsstories sind noch lange kein Garant dafür, denn die Unternehmensgeschichte ist noch nicht geschrieben. Sie fängt mit der Einstellung neu an und ist in jedem Falle einzigartig. Einmal gut, immer gut, ist daher ein Rückschluss, der in vielen Fällen zu kurz greift.

Gerade Soft Skills sind erfolgsversprechend

Ein Mitarbeiter, der gleich siegessicher seine ganzen Erfolge auf den Tisch legt, möchte manchmal vor allem seine Mängel und Schwachpunkte überspielen. Stellen Sie den Bewerber daher vor Fragen, mit denen er nicht gerechnet hat. Eine wichtige Hilfe sind auch Probetage. Hier können sich Soft Skills offenbaren, die für ein gelingendes Miteinander manchmal wichtiger sind als die eigentlichen Qualifikationen.

Das Ganze im Blick haben

Wichtig bei der Wahl  ist auch die Beurteilung, wie sich die Rolle des Bewerbers innerhalb der Belegschaft einschätzen lässt. Denn einige „graue Mäuse“ sind gerade diejenigen, die es verstehen, aus ihren Kollegen das Beste herausholen – oft ohne es selbst zu merken. Und auch der Charakter des Teams ist von Bedeutung. So kann sich eine Karriere-Singlefrau in einer Gruppe von halbtagsbeschäftigten Müttern isoliert fühlen („die kann eh nicht mitreden“). Auch die Temperamente sollten miteinbezogen werden. Nicht immer ist die bunte Mischung die beste. Denn Gleiches schleift sich an Gleichem ab. So kann ein phlegmatischer Mitarbeiter im Erleben eines noch ausgeprägteren Beispiels, plötzlich zu Aktivität angespornt werden. Der aufbrausende Choleriker wird sich plötzlich nach Ruhe sehnen, wenn alles nur noch „am Aufregen“ ist.