Bevor wir über den Sinn einer Bewerberdatenbank berichten, möchten wir Ihnen erst einmal genauer beschreiben, was eine Bewerberdatenbank überhaupt ist. Mit Sicherheit kennen Sie Datenbanken wie Microsoft Access oder auch IBM DB2, die auf dem Markt führend sind und wo es darum geht, dass alle vorhandenen Daten elektronisch gespeichert und aufbereitet werden. Bei einer Bewerberdatenbank geht es ebenfalls darum, relevante Daten zu speichern und bei einer Anfrage gebündelt wieder freizugeben. So werden Bewerberdatenbanken mit allen wichtigen Daten und Fakten eines Bewerbers gefüllt und können dann später mit verschiedenen Schlagwörtern durchsucht werden. So kann ein HR-Manager, der auf der Suche nach neuen Mitarbeitern ist, hier einfach gewünschte Eigenschaften eingeben und nachdem die Suche bestätigt wurde, werden alle Bewerber angezeigt, die die gewünschten Eigenschaften in ihrem Profil hinterlegt haben.

Mit sogenannten Suchalgorithmen können Arbeitgeber dann direkt nach der gewünschten Stellenbezeichnung suchen, der vorhandenen Berufserfahrung, welche Ausbildung bevorzugt wird und natürlich nach Hard- und Soft Skills. Wobei die Soft Skills immer für die persönlichen Fähigkeiten stehen und wir bei Hard Skills vom Studium, der Ausbildung oder den praktischen Erfahrungen sprechen.

Doch helfen Ihnen Bewerberdatenbanken nun weiter? In der Tat ist eine Bewerberdatenbank ein guter Schritt in die Zukunft, denn nicht nur Arbeitgeber, sondern auch Arbeitnehmer werden auf diese Art und Weise sehr viel schneller zu einem passenden Job gelangen können. Viele Jobbörsen im Internet werden im Hintergrund durch so eine Bewerberdatenbank gesteuert und immer wieder mit neuen Daten versehen, die auf Anfrage mit nur wenigen Klicks wieder freigegeben werden können. Es sind Arbeitsagenturen, HR-Manager, Personalberatungen, Arbeitszeitfirmen und auch Vertriebsleiter, die mit diesen Datenbanken Ihr Bewerbermanagement durchführen und so Ihre Personalauswahl treffen.

Text von K.S.