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Bewerbungsunterlagen vollständig – Nichts vergessen?

Bevor Sie sich für einen Job bewerben, müssen Sie vorab eine Bewerbungsmappe erstellen. Aber was gehört in diese alles hinein, damit sie auch vollständig ist? Denn als Grundvoraussetzung für jede Bewerbung gilt, die passenden Unterlagen vollständig vorlegen zu können. Denn nur so kann sich der Personal- oder Firmenchef auch ein eigenes Bild von Ihrem beruflichen Profil machen.

In der Regel zeigt die Stellenanzeige bereits auf, welche Unterlagen genau gefordert werden. Darum ist es für Sie immer wichtig, dass Sie die Stellenanzeige genau studieren. Ist in der Stellenanzeige davon nichts vermerkt, stützen sich die Bewerbungsunterlagen auf folgende Bestandteile:

  • das Deckblatt
  • das Anschreiben
  • der Lebenslauf
  • wichtige Zeugnisse (der höchste schulische Abschluss ist dabei ausschlaggebend)
  • Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate (die für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind)
  • mögliche Empfehlungen

Die bekannte Aufforderung: Senden Sie uns Ihre vollständige Bewerbung!

Eine vollständige Bewerbung baut auf die oben angeführten einzelnen Bewerbungsunterlagen auf. Denn nur so kann sich das Unternehmen ein entsprechendes Bild über die einzelnen Bewerber machen. Entscheidend ist es – nur solche Unterlagen vorzulegen –  die auch tatsächlich gefordert sind. Denn kein Firmen- oder Personalchef möchte in einer Bewerbungsmappe blättern, die sich unendlich zeigt. Darum gibt es Unternehmen, die bereits explizit auflisten, welche Unterlagen von den Bewerbern gefordert werden.

Die 10 Jahres Klausel darf beachtet werden

Es darf darauf geachtet werden, dass die beigelegten Arbeitszeugnisse nicht älter als 10 Jahre sind. Auch der Schulabschluss sollte nicht zu lange zurückliegen. Auch da darf die goldene Regel von 10 Jahren angewendet werden. Liegt ein Abschluss länger zurück, sollte er sich nicht mehr in der Mappe der Bewerbung einfinden.

Die jeweiligen Anforderungen des Unternehmens berücksichtigen

Bei der vollständigen Bewerbung ist immer darauf Acht zu geben, was in der ausgeschriebenen Stellenanzeige gefordert wird. Dabei dürfen klarerweise Prioritäten gesetzt werden. Es sollten nur Qualifizierungen und Zertifikate in der Bewerbungsmappe hinterlegt sein, mit denen das Unternehmen einen Nutzen verbindet. Das Gleiche gilt für Zeugnisse und eventuelle Empfehlungen zu sagen. All diese Unterlagen dürfen so gewählt werden, dass das Personalbüro erkennen kann – Ja dieser Bewerber erfüllt unsere Anforderung – er / sie ist die richtige Wahl für die Neubesetzung.

Welche Unterlagen müssen nicht in der Bewerbungsmappe zu finden sein?

  • Nachweise über Qualifizierungen, die für die Stellenausschreibung keinen oder nur wenig Einfluss haben.
  • Die Dissertation in der vollständigen Fassung. Zumal diese viel zu umfangreich ist.
  • Diverse Pressemeldungen oder Veröffentlichungen. Außer solche Unterlagen werden ausdrücklich gewünscht.
  • Innerbetriebliche Leistungsbewertungen haben in einer Bewerbungsmappe nichts zu suchen. Egal, um welches Unternehmen es sich handelt. Denn eine solche Bewertung bezieht sich immer auf interne Belange. Sie sind in der Regel streng vertraut.
  • Diverse Arbeitsproben finden sich auch erst dann in der Bewerbungsmappe ein, wenn der Wunsch dafür geäußert wird.

Welche Unterlagen müssen sich in den Bewerbungsunterlagen einfinden?

Das Deckblatt:

Dieses ist nicht zwingend notwendig, aber die Bewerbungsmappe wirkt mit einem stimmig designten Deckblatt um vieles attraktiver und weckt das Interesse, um mehr über den jeweiligen Bewerber zu erfahren.

Das Anschreiben:

Es gibt in klaren Worten wieder, warum gerade Sie sich bewerben. Gerne wird es als das Herzstück einer jeden Bewerbung angesehen. Das Anschreiben baut auf einen informativen, formellen und höflichen Schreibstil auf, der sich kurz hält und vor Motivation für den neuen Job strotzt. Das Anschreiben sollte so formuliert sein, dass ein Bezug zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber besteht.

Der Lebenslauf:

Er darf eine tabellarische Gestaltung finden, denn so ist eine gute Strukturierung sichergestellt. Der Lebenslauf darf sich auf das Wichtigste beschränken und Relevantes darf noch einmal hervorgehoben werden, damit es umgehend ins Auge sticht. Er darf knapp, informativ und interessant gehalten sein, dafür müssen maximal 2 A4-Seiten reichen. Die einzelnen Lebensstationen einfach nur aufzuschreiben, das ist zu wenig.

Wichtige Zeugnisse:

Von seinen Fähigkeiten überzeugen zu können, darauf kommt es an. Diese Fähigkeiten dürfen anhand von Zeugnissen und Nachweisen belegt werden. Wichtige Zeugnisse finden sich als passendes PDF Format wieder. Dabei sollten die Bewerber nur auf die neuesten Zeugnisse zurückgreifen, die nicht älter als 10 Jahre sind. Das neueste Zeugnis darf den ersten Platz in der Reihung finden.

Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate:

Die Priorität darf dabei immer abgewogen werden. Erfüllen diese Nachweise wirklich ihren Nutzen oder werden sie vielleicht sogar vom Unternehmen gefordert? Dann müssen sie ihren Platz in der Bewerbungsmappe natürlich finden. Solche Nachweise geben mehr über das berufliche Arrangement preis.

Empfehlungen:

Sie sind kein Muss, können aber auch von den Fähigkeiten des jeweiligen Bewerbers überzeugen. Gerade dann, wenn diese Fähigkeit vom Unternehmen gefordert werden.

Das Foto für die Bewerbung – Auch dieses sollte nicht fehlen

Zudem darf  ein Bewerbungsfoto den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Jedem ist doch der berühmte Spruch: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte bekannt“. Dieser Spruch zeigt auch Wirkung bei einer Bewerbung. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Bewerbungsfoto immer aktuell ist und einen guten Eindruck hinterlässt.

Seit dem Jahr 2006 ist es keine Pflicht mehr, ein Foto beizulegen. Das besagt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Dennoch nutzen viele Bewerber die Chance, die Bewerbung mit Foto individueller zu gestalten und das ist gut so.  Denn mit einem Foto wird jede Bewerbung einen Tick persönlicher. Das Interesse an der Bewerbung ist mit einem Foto auch viel schneller geweckt. Ein kurzer Blick auf das Foto und schon ist die Aufmerksamkeit gegeben.

Unvollständige Bewerbungsunterlagen sind keine Seltenheit

Denn viele Bewerber sind dazu verleitet, nur ein Anschreiben abzuschicken. Aber nur sehr selten ist dieses so ansprechend, dass das Personalbüro dazu bereit ist, nachzufragen, um zu weiteren Unterlagen des Bewerbers zu kommen. Darum sollen die Bewerbungsunterlagen von Anfang an vollständig vorgelegt werden.

Die vollständige Bewerbung darf als Visitenkarte angesehen werden

Eine Visitenkarte, die den Weg zum neuen Job ebnen kann, wenn sie gut vorbereitet wurde. Denn wenn die Bewerbungsunterlagen nur lückenlos vorgelegt wurden, bleibt die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Der erste Schritt in Richtung neuen Job ist also damit gesetzt – seine Unterlangen vollständig vorzulegen.

Jobfinder - Lebenslauf gestalten

Den Lebenslauf richtig gestalten – So gelingt es!

Bei der Gestaltung des Lebenslaufes darf das tabellarische Format gewählt werden. Dieses Format stellt sicher, dass ein gestalterischer Überblick gegeben ist.

Warum ein tabellarischer Lebenslauf seinen Nutzen bringt?

Ein tabellarischer Lebenslauf stützt sich auf das Wesentliche und lässt auf den 1. Blick erkennen, ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle in Frage kommt. Die Personalstelle will umgehend erkennen können – ja dieser Bewerber hat es in die engere Wahl geschafft. So müssen Sie auf den 1. Blick mit ihren Qualitäten und Qualifikationen von sich überzeugen.

Schrift, Formatierung und Design des Lebenslaufes

Auf die Macht der Formatierung setzen:

Im Lebenslauf darf eine strategische Anordnung herrschen und ein einheitliches und klares Schriftbild darf sich zu erkennen geben. Viele hegen die Absicht in ihrem Lebenslauf kreativ zu sein, aber es reicht aus, wenn das Farbschema bei der Gestaltung auf maximal 2 Farben abgestimmt ist. Denn eine kompakte Formatierung ist viel wichtiger, als ein buntes Durcheinander. Es darf ein Farbkonzept entworfen werden, welches sich durch die gesamte Bewerbung zieht.

Das richtige Layout wählen:

Für Ihren Lebenslauf gibt es bereits viele unterschiedliche Layouts im Netz, die genutzt werden können.  Diese Layout Vorlagen bieten bereits eine entsprechende Vorlage. Entscheidend ist, diese Vorlage auszubauen. Denn wenn Sie die Vorlage nur 1: 1 übernehmen, wird schnell der Eindruck erweckt, dass Sie es sich gerne sehr einfach machen und den schnellen Weg nutzen.

Den Lebenslauf auf die Bewerbungsmappe abstimmen:

Ihr Lebenslauf darf so designt und dargestellt werden, dass er hervorragend mit der Bewerbungsmappe harmoniert und gut in das Gesamtkonzept passt. Ein stimmiger Übergang vom Anschreiben auf den Lebenslauf darf gefunden werden.

Wer einen Lebenslauf erstellt, sollte für diese Aufgabe ausreichend Zeit einplanen. Denn schließlich soll dieses Blatt Papier von den Stärken und Qualitäten des Bewerbers überzeugen.

Darauf ist beim Erstellen des Lebenslaufes zu achten:

Punkt 1 – Der perfekte Lebenslauf baut auf keinen chronologischen Aufbau

Viele Bewerber sind bei ihrem Lebenslauf dazu verleitet, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.  Der Lebenslauf darf als Herzstück einer jeden Bewerbungsmappe angesehen werden und schlagend dabei ist nicht die Vergangenheit, die ein solcher Lebenslauf zu bieten hat – sondern die Gegenwart – das Hier und Jetzt. Der jetzige oder letzte Job ist für den Lebenslauf von größter Bedeutung.  Der perfekte Lebenslauf gestaltet sich daher nicht chronologisch.

Punkt 2 – In einem Lebenslauf sind die Erfolge  und Kompetenzen ausschlaggebend

Viele Bewerber zählen in ihrem Lebenslauf nur die Tätigkeit auf, für die sich verantwortlich waren. Das ist zu wenig. Denn das die jeweilige Tätigkeit ausgeübt wurde, ist verständlich. Viel wichtiger ist es, auch die Erfolge in einem Lebenslauf einzuarbeiten, die dabei erzielt worden sind. Bewerber werden in der Regel nicht nach der Tätigkeit bemessen, die sie ausgeübt haben, sondern am Ergebnis – am Erfolg. Denn schließlich zielt jedes Unternehmen auf seinen Nutzen ab. Ein Nutzen, den der neu eingestellte Arbeitnehmer bringen soll.

Punkt 3 – Die bisherigen Arbeitgeber immer mit einer Branchenzuordnung nennen

Firmen gibt es wie Sand am Meer. Nicht jeder Firmenname ist bekannt. Darum ist es viel wichtiger- sich auf die jeweilige Branche zu entsinnen. Die Branche sowie die jeweilige Mitarbeiterzahl des Unternehmens dürfen genannt werden.

Punkt 4 – Die Fähigkeiten aufgreifen, die die ausgeschrieben Stelle fordert

Denn darauf kommt es an. Das Unternehmen sucht nach einem Arbeitnehmer mit bestimmten Fähigkeiten und Qualitäten und genau Sie als Bewerber dürfen diese als Ihr Aushängeschild im Lebenslauf präsentieren.

Punkt 5 – Die richtige Reihung der einzelnen Jobs

Es dürfen Tätigkeiten und Jobs im Lebenslauf hinten anstehen, wenn sie nicht zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Der berufliche Werdegang zielt vorrangig auf den jetzigen oder letzten ausgeübten Beruf und seine Position ab.

Es gibt ihn  bereits – den Europass Lebenslauf

Dank der Globalisierung wurde ein einheitlicher Lebenslauf erstellt. So kann ein noch besserer Vergleich zwischen den einzelnen Bewerbern auf europäischer Ebene gezogen werden. Diesen Lebenslauf gibt es bereits im Netz als Vorlage in 28 Sprachen. Somit wird die internationale Verständlichkeit in Hinsicht auf die Berufserfahrungen, die Ausbildungen und sonstige Qualitäten gewährleistet.

Mit seinem Lebenslauf auf sich aufmerksam machen – So gelingt es!

Auf Prioritäten setzen

Wenn Sie diese Absicht hegen,  dass Sie mit Ihrem Lebenslauf auf sich aufmerksam machen, dann ist es wichtig, dass Sie auf Prioritäten im Lebenslauf setzen. Sie dürfen sich auf das Wichtigste in Ihrer Schul- und Berufslaufbahn beschränken. Dabei spielt die Aktualität eine sehr wichtige Rolle. Nicht das Gestern ist entscheidend, sondern das Heute.

Auf die Länge achten

Fassen Sie sich kurz, informativ und kompakt. Es macht Sinn, wenn Ihr Lebenslauf auf einer DIN-A4-Seite seinen Platz findet. Maximal sollten 2 Seiten für den Lebenslauf genutzt werden.

Geforderte Qualitäten gekonnt in den Lebenslauf einbinden

Die Anforderungen, die das Unternehmen an ihre Bewerber stellt, dürfen in passenden Beispielen wiedergegeben werden.

Jobfinder - der perfekte Lebenslauf

Den perfekte Lebenslauf erstellen!

Jeder Bewerber hat einen –  einen Lebenslauf. Aber wie kann dieser gekonnt aufgezeigt werden, mit all seinen Vorzügen, die er zu bieten hat. Der Lebenslauf darf dafür genutzt werden, um den Firmen- oder Personalchef zusätzlich zu begeistern. Der Lebenslauf soll auf die Fähigkeit des Bewerbers aufmerksam machen, die perfekt zu den Anforderungen  des Unternehmens passen.

Dem Lebenslauf wird oft mehr Beachtung geschenkt als vermutet

Die meisten Personalbüros schenken dem Lebenslauf oft mehr Beachtung als dem Anschreiben. Warum ist das so? Weil der Lebenslauf ganz auf das Können und den beruflichen Werdegang der einzelnen Bewerber abgestimmt ist. Er ist individuell und lässt viel über den Bewerber in Erfahrung bringen.

Welchen Umfang muss der perfekte Lebenslauf haben?

Er muss eine kompakte Struktur bieten und er sollte auf keinen Fall zu viele Seiten in Anspruch nehmen. Auch wenn der Bewerber viel in seinem Arbeitsleben erlebt hat und viel von sich zu berichten weiß, macht es Sinn, dem Lebenslauf 1 Seite in den Bewerbungsunterlagen zu widmen. 1,5 bis 2 Seiten sind ebenso gestattet. Denn nicht die Länge des Lebenslaufes ist ausschlagend, sondern der Inhalt. Es sollten nur relevante Inhalte in einem Lebenslauf vorzufinden sein, die fachspezifisch überzeugen können.

Welche Punkte beinhaltet der perfekte Lebenslauf?

Punkt 1 – Die persönlichen Kontaktdaten

Im Punkt 1 sind die persönlichen Kontaktdaten sowie wichtige Infos untergebracht, die auf einem Blick ersichtlich sind. Dazu gehören Vor- und Familienname, Alter, eventuell das Geburtsdatum, der Geburtsort sowie die Staatsbürgerschaft des Bewerbers. Damit die Kontaktdaten vollständig sind, dürfen die Wohnadresse und die Telefonnummer nicht fehlen. Gerne darf sich auch die E-Mail-Adresse unter den persönlichen Kontaktdaten einfinden. Viele Bewerber füllen die persönlichen Daten noch mit dem Familienstand.

Punkt 2 – Die berufliche Laufbahn im Zusammenhang mit der Berufserfahrung

Der aktuelle Job wird vorgestellt. Die aktuelle Branche, der jetzige Arbeitgeber wird vermerkt. Eine kurze Jobbeschreibung folgt im Anschluss. Weitere Jobs dürfen angeführt werden, wichtig ist nur, dass der aktuelle Job immer den Platz 1 einnimmt.

Punkt 3 – Die Ausbildung

Dabei dürfen Ausbildungen jeglicher Art genannt werden. Von der Berufsausbildung bis zur Weiterbildung. Auch das Auslandspraktikum will in Punkt 3 vermerkt sein. In welchem Zeitraum die Ausbildung erfolgt ist, darf zudem nicht fehlen. Über die betreffenden Ausbildungen sind Zertifikate und Abschlüsse der Bewerbungsmappe beizulegen.

Punkt 4 – Die Qualifikationen und Fähigkeiten

Besondere Kenntnisse finden sich in Punkt 4 ein.  Dieser Punkt im Lebenslauf gestaltet sich vielfältig. Hier dürfen sämtliche Hard Skills genannt werden, die das Schul- und Berufsleben mit sich brachten. Es sollten nur solche Kenntnisse angeführt werden, die für den ausgeschriebenen Job von Bedeutung sind. In der heutigen Zeit darf immer wieder gerne auf Sozial Media Kenntnisse von Facebook und Co zurückgegriffen werden, wenn dies mit der Stellenausschreibung stimmig ist.

Grundsätzlich werden die Qualifikationen und Fähigkeiten in 3 große Gruppen unterteilt:

  • Die Sprachkenntnisse
  • Die EDV-Kenntnisse
  • und die Soft Skills: Da die soziale Kompetenz in der heutigen Zeit immer wichtiger wird

Punkt 5 – Zum Schluss dürfen noch Privates und persönliche Kompetenz bekanntgegeben werden

Gerne wird dabei auf Hobbys oder besondere Vorlieben zurückgegriffen, die sich mit dem passenden Soft Skill in Verbindung bringen lassen. Der Punkt 5 ist nicht verpflichtend, aber dennoch wird diesem Punkt gerne Beachtung geschenkt. Wer seine Vorlieben und Hobbys gekonnt in seinen Lebenslauf einbauen kann, der kann damit Eindruck gewinnen. Wichtig bei diesem Punkt ist, dass nur 1 oder 2 Beispiele aufgezählt werden und Ihnen diese auch Nutzen bringen. Gerne dürfen Sie in Punkt 5 das Ehrenamt anführen. Beim privaten Teil ist weniger auch mehr. Aber eine sinnvolle Verknüpfung darf durch das passende Hobby hervorgehoben werden.

In Folge darf noch ein passendes Foto für den Lebenslauf gewählt werden, aber welches?

Hierbei soll es sich um eine professionelle Fotografie handeln. Denn dem Foto wird besondere Beachtung geschenkt. Jeder kennt das, bevor der Text gelesen wird, wird zuerst das Foto zur genaueren Betrachtung herangezogen.

Sie wollen Ihrer Bewerbung keine Hochglanzformat-Fotographie beilegen? Das ist Ihre freie Entscheidung. Dennoch ist ein Foto in unseren Breiten ein fixer Bestandteil des Lebenslaufes.

Jobfinder - eigene Stärken - Telefonbewerbung

Telefonische Bewerbung – Tipps und Tricks dazu

Die Kontaktaufnahme per Telefon fällt nicht jedem leicht und wird auch von vielen Bewerbern unterschätzt. Dabei kann eine telefonische Bewerbung der Türöffner zu einem persönlichen Gespräch sein. Oft ist das Telefon auch die einzige Möglichkeit, mit einem potenziellen Arbeitgeber in Kontakt zu treten.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass man sich auf das Telefonat optimal vorbereitet, indem man sich überlegt, welche Fragen man selbst stellen will aber auch Antworten auf mögliche Fragen, die vom potenziellen Vorgesetzten gestellt werden könnten. Darüber hinaus sollte auf Ausdrucksweise, Tonfall und Betonung geachtet werden. Ein kleines Lächeln und eine natürliche Sprache, die nicht aggressiv, unsicher oder eintönig ist, helfen.

Bei der heutigen Flut an Bewerbungen auf Stellenausschreibungen ist es vielen Personalreferenten der Unternehmen nicht mehr möglich, sich an jeden einzelnen Bewerber zu erinnern. In der Regel wird man, zumindest in großen Unternehmen, zunächst zum Vorzimmer des zuständigen Personalleiters durchgestellt. Man sollte es nicht persönlich nehmen, wenn der/die Sekretär/in nicht sofort weiß, wer am anderen Ende der Leitung ist, um welche Bewerbung es sich handelt und wie der aktuelle Stand der Dinge ist.

Das Gleiche gilt auch für kleinere Unternehmen, wo die Zeit für die Auswahl des Personals ebenfalls sehr knapp ist. Oft hört der Bewerber am Telefon, dass man zurzeit zu wenig Zeit habe, um sich um die Stellenbesetzung zu kümmern. Oft ist der Grund hierfür, dass kein qualifiziertes Personal für die Auswahl der Bewerber zur Verfügung steht und man sich aus diesem Grund zurückhaltend bei telefonischer Auskunft verhält.

Hilfreiche Erfahrungswerte

Die gängigste Form der Bewerbung ist heutzutage die Online-Bewerbung über das firmeneigene Online-Portal. Dies wird von einigen Unternehmen inzwischen gewünscht, ist aber sehr zeitintensiv für die Bewerber.

Ein Vorteil bei einer Online-Bewerbung ist die schnelle Rückmeldung, dass die Bewerbung eingegangen ist. Allerdings kann es bis zur Einladung zum persönlichen Gespräch oder einer Absage bis zu sechs Wochen dauern.

Je nach Position können Personalentscheidungen auch bis zu sechs Monaten und länger dauern.

Hat das Unternehmen eine Personalagentur zwischengeschaltet, kann sich das Auswahlverfahren nochmals verlängern, da die Agenturen ihren Auftraggebern viel Zeit einräumen.

In den wenigsten Fällen erhält man auf die Nachfrage, warum man aus dem Bewerbungsverfahren ausgeschieden ist oder eine Bewerbung nicht weiter verfolgt wird, eine konkrete Antwort. Auch auf die Frage, ob der Grund der Absage eine nicht ausreichende Qualifikation oder zu wenig Berufserfahrung ist oder die Stelle mit einer männlichen oder weiblichen Person besetzt wurde, erhält man in der Regel keine konkrete Antwort.

Die beste Zeit für Anrufe

Erfahrungswerte zeigen, dass die beste Zeit, um Anrufe zu tätigen, der Dienstag-, und der Mittwochnachmittag ist, da oft am Anfang der Woche und zum Ende der Woche Termindruck und Hektik die Arbeit im Unternehmen bestimmen. Außerdem ist es äußerst schwierig, vom beworbenen Unternehmen eine ausführliche Auskunft zu bekommen, da sich viele wegen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sehr bedeckt halten.

Ist Nachfrage denn überhaupt noch sinnvoll?

Auf jeden Fall ja, da man mit der Nachfrage ausdrückliches Interesse an der ausgeschriebenen Stelle und dem suchenden Unternehmen anzeigt. Oft kann man bei der Nachfrage auch ohne eine konkrete Auskunft die Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit, eine freie Position besetzen zu müssen oder den Stellenwert, den man als Bewerber für das Unternehmen hat, heraushören.

Darüber hinaus signalisiert man mit einem Telefonat wirkliches Interesse und weckt die Aufmerksamkeit. Ein Lächeln in der Stimme wirkt oft Wunder und hebt den Bewerber aus der Masse heraus, denn ehrliches Interesse aber auch Ängstlichkeit und Unsicherheit spürt man auch bei einem Telefongespräch. Mit der Kontaktaufnahme zeigt man, dass man den Verlauf der Bewerbung aktiv mitgestalten möchte.

Die richtige Vorbereitung für ein erfolgreiches Telefonat

Man muss nicht glauben, dass der telefonische Ansprechpartner eines Unternehmens den Bewerber sofort zuordnen kann bzw. er sofort weiß, um welche Stelle sich der Bewerber beworben hat. Bei der Menge an Bewerbungen, die ein Personaler erhält, ist das auch schwer vorstellbar und kommt nur sehr selten vor. Deshalb ist es ratsam, dem Ansprechpartner zu Beginn des Telefonats mitzuteilen, wann und bei wem er sich auf welche Stelle beworben hat. Eine Dokumentation der Ergebnisse der einzelnen Bewerbungsvorgänge ist dabei sehr sinnvoll. Natürlich ist eine gute Vorbereitung auf das Gespräch, bei der man sich über seine Ziele, die man mit dem Anruf erreichen will, nachdenkt das A und O.

Wie erreicht man den richtigen Gesprächspartner?

Ist es nicht möglich, den Gesprächspartner zu erreichen, sollte man zunächst herausfinden, zu welchen Zeiten er am besten telefonisch erreichbar ist. Noch besser ist es, wenn es möglich ist, direkt einen Rückruftermin durch den Ansprechpartner zu vereinbaren. Wie man bereits merkt, ist eine gründliche Vorbereitung sehr wichtig.

Um einen erfolgreichen Gesprächsverlauf zu erzielen, benötigt es acht Schritte:

  1. Formulieren Sie bestimmte realistische Ziele – beispielsweise den Chef an der Sekretärin vorbei zu erreichen und eine konkrete Auskunft auf bestimmte Fragen zu erhalten.
  1. Bestimmen Sie die Erfolgskriterien im Vorfeld – beispielsweise woran man merkt, dass das Gespräch erfolgreich war. Erreichte Ziele, auch wenn sie klein sind, sind Erfolge. Einen Termin für einen zweiten Anruf machen.
  1. Eine gute Vorbereitung auf das Gespräch – Erstellen Sie im Vorfeld einen Fragenkatalog mit W-Fragen zum Bewerbungsverlauf. Sprechen Sie Ihren Gesprächspartner am Telefon mit Namen an, begrüßen Sie ihn freundlich und stellen Sie sich selbst kurz.
  1. Einen guten Gesprächseinstieg finden – Überlegen Sie vorab, warum der Gesprächspartner sich Zeit für das Gespräch nehmen soll. Kommen Sie ohne Umschweife zum Punkt. Nennen Sie Namen und Beruf und nehmen Sie Bezug auf die Stellenausschreibung. Fragen Sie, wie weit das Bewerbungsverfahren bereits fortgeschritten ist und halten Sie sich an eventuelle Aussagen bei der ersten Rückmeldung.
  1. Ein Angebot machen – Stellen Sie Ihrem Gesprächspartner weitere Informationen zu sich selbst und Ihren Qualifikationen in Aussicht, mit dem Ziel zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden. Unterbreiten Sie einen konkreten Vorschlag stellen Sie Ihren Nutzen für das Unternehmen mit drei guten Argumenten in den Vordergrund.
  1. Terminvereinbarung treffen – Vereinbaren Sie einen Termin für einen weiteren Anruf oder ein persönliches Gespräch. Überlegen und begründen Sie, warum den Arbeitgeber genau Ihre Bewerbung interessieren könnte, beispielsweise eine schnelle Stellenbesetzung, eine Win-Win-Situation oder ein schneller Einstiegstermin. Zeigen Sie Alternativen auf.
  1. Eine kurze Zusammenfassung – Wiederholen Sie die getroffene Vereinbarung und bedanken Sie sich beim Gesprächspartner.
  1. Beenden Sie das Gespräch und verabschieden Sie sich freundlich, auch bei unzufriedenem Ergebnis.

Am Ende des Telefonats können Sie noch einige persönliche Worte an den Gesprächspartner richten und ein sachliches Fazit ziehen. Man sollte daran denken, dass selbst eine Ablehnung niemals persönlich gemeint ist und der Grund immer auf die betriebliche Sachlage zurückzuführen ist.

Jobfinder - Reichweitenmanagement - Mitarbeiterführung

So wird die Online-Bewerbung zum Erfolg

Die online Welt von heute baut immer mehr auf die digitale Bewerbungsform auf. Nicht verwunderlich also, wenn Sie dazu aufgefordert werden, keine klassische Bewerbung abzuschicken, sondern sich der Online-Bewerbung zu bedienen. Nur zu!

Gerade große Konzerne wählen gerne den Weg der Online-Bewerbung für sich.

Auch sie hält:

  • das Anschreiben
  • den Lebenslauf
  • das Arbeitszeugnis
  • das Diplom
  • Nachweise über diverse Fähigkeiten

inne.

Die Unterschrift darf nicht fehlen!

Auch auf die Unterschrift darf gedacht werden. Sie findet sich auf einen weißen Blatt Papier wieder und wird kurzerhand eingescannt. Eine Unterschrift hat immer mit vollständigem Namen zu erfolgen. Diese Unterschrift darf sich in Folge an der richtigen Platzierung im Anschreiben wiederfinden. Es ist kein Muss, die Unterschrift unter seine  Online-Bewerbung zu setzen, dennoch verleiht die Unterschrift den Bewerbungsunterlagen eine sehr persönliche Note. Darum sollten Sie nicht darauf verzichten.

Die richtige Dateiform für die Online-Bewerbung wählen

Ihre Online-Bewerbung darf als PDF Datei abgespeichert werden. Denn die meisten Empfänger drucken die jeweiligen Bewerbungen nicht aus, sondern sammeln sie in einem eigenen Ordner. Wichtig dabei ist es, der PDF Datei den richtigen Namen zu geben, denn sollte diese Datei verloren gehen, kann sie noch immer richtig zugeordnet werden, wenn sie mit dem vollständigen Namen gekennzeichnet ist. So darf die Datei  benannt werden: Bewerbung – Stelle – Vorname – Nachname.

Aber auch wenn Zeugnisse und Dokumente mitgeschickt werden, ist ein PDF Format ratsam. Diese werden natürlich vorab eingescannt. Bereits jeder Multifunktionsdrucker bietet die Möglichkeit zu scannen. Beim Vorgang des Scannens darf darauf geachtet werden, dass die Auflösung dafür passend gewählt wurde. Eine Auflösung von 72 dpi reicht aus, wenn Bilder oder Fotos dargestellt werden. Beim Scannen muss immer darauf geachtet werden, dass die Seite nicht schief oder von schlechter Qualität ist.

Die richtige Form der Online-Bewerbung

Auch die Form der Bewerbung ist ein ganz wichtiger Punkt, dem Beachtung geschenkt werden darf. Denn dabei gibt es bekannte Fehler, die Bewerber immer wieder gerne unbeabsichtigt machen.

Fehler 1 – Die falsche Schriftart:

Auf die falsche Schriftart wird bei den Online-Bewerbungen viel zu oft gesetzt. Das Anschreiben sowie der Lebenslauf kommen nicht entsprechend zur Geltung, nur weil die falsche Schriftart verwendet wurde. Darum darf auf klassische Schriftarten in den Bewerbungen vertraut werden. Die Schriftarten Helvetica und Arial sind eine gute Wahl. Sie sollten Abstand nehmen von zu verspielten Schriften. Auch ein mehrmaliger Wechsel der einzelnen Schriftarten in einer Online-Bewerbung ist nicht ratsam, denn so kann kein klares und einheitliches Bild entstehen.

Fehler 2 – Die falsche Schriftgröße:

Nicht nur die Schriftart will bei der Bewerbung berücksichtigt sein, sondern auch die richtige Schriftgröße ist relevant. Für welche Schriftgröße sollten Sie sich entscheiden? Viele Bewerber überlassen die Wahl von Art und Größe der Schrift Ihrem PC. Sie aber entscheiden sich für eine kompakte Schriftart in der Schriftgröße 12. Somit ist ein gutes Lesen sichergestellt.

Folgende Punkte sollten beim Online-Bewerben bedacht werden

Punkt 1 – Die Bewerbung nicht an die zentrale Mail-Adresse des Unternehmens senden

Wenn die Online-Bewerbung für das Absenden bereit ist, darf der richtige Empfänger dafür gewählt werden. Viele Bewerber sind dazu verleitet, die Bewerbung einfach an das Unternehmen zu senden und nicht an den richtigen Ansprechpartner. Wird der Ansprechpartner in der Stellenausschreibung nicht mit seiner Mail-Adresse genannt, darf kurz mit beim Unternehmen Rücksprache gehalten werden, damit Sie umgehend an die richtige Mail-Adresse gelangen. Denn zu hoch ist das Risiko, das Ihre Online-Bewerbung in der Flut der Mails einfach untergeht und sich nicht beim entsprechenden Empfänger einfindet. Wer mit seiner Online-Bewerbung punkten möchte, der muss im Vorfeld darauf achten, dass diese auch ankommt.

Punkt 2 –  Konkret werden beim Betreff

Beim Betreff ist es das Um und Auf, dass Sie dabei konkret werden. Es geht um Ihre Bewerbung, um die Bewerbung als  … Mit einem solchen Betreff kann Ihre Bewerbung viel schneller zugeordnet werden. Denn gerade bei einem Personalbüro in einem großen Unternehmen treffen jeden Tag unzählige Bewerbungen ein.

Punkt 3 – Die fehlende Sorgfalt

Einer Online-Bewerbung wird oft nicht die Sorgfalt geschenkt, die sie verdient hat. Flüchtigkeitsfehler sind keine Seltenheit. Sie sind jedem bekannt, dennoch müssen so vor dem Absenden der Bewerbung korrigiert werden. Denn weder ein Grammatik- noch ein Rechtschreibfehler gelten als Bereicherung für die eigene Bewerbung. Zudem darf auf die jeweilige Formulierung immer Bedacht genommen werden, sie darf sich formell und höflich gestalten. Die Online-Bewerbung wird von vielen Unternehmen als erste Arbeitsprobe des jeweiligen Bewerbers wahrgenommen. Deshalb ist es wichtig, genau zu sein und auf seine seriöse Form und Formulierung zu achten.

Punkt 4 – Ansprechpartner beim Namen nennen

Auch das ist ein sehr wichtiger Punkt, der von vielen Bewerbern immer wieder vergessen wird. Ist der Name des Empfängers nicht bekannt, so dürfen Erkundigungen im Netz eingeholt werden. Konnte kein passender Name gefunden werden, wird kurzerhand das Unternehmen kontaktiert. Das Unternehmen kennt alle seine Mitarbeiter und so ist auch der Name des Ansprechpartners schnell ausfündig gemacht.

Punkt 5 – Das Anschreiben wird als Text in das Mail eingefügt

Die Möglichkeit ist gegeben. Aber viele Unternehmen finden es besser, wenn für das Anschreiben eine eigene Datei angefertigt wird, die sich als erstes Dokument in Ihrer Bewerbung einfindet. Schließlich ist das Anschreiben das Herzstück der Bewerbung.

Punkt 6 – Eine Lesebestätigung wird angefordert

Lassen Sie das lieber bleiben! Viele Unternehmen können einer geforderten Lesebestätigung nichts abgewinnen. Zudem – was hilft es Ihnen, wenn Sie eine Lesebestätigung anfordern? Sie wissen, dass Ihre Bewerbung gelesen wurde, mehr nicht. Es ist besser etwas Zeit verstreichen zu lassen, wenn sich nach 2 bis 3 Wochen niemand bei Ihnen gemeldet hat, können Sie eine telefonische Anfrage stellen und einmal nachfragen, ob Ihre Online-Bewerbung bei dem jeweiligen Unternehmen angekommen ist.

Wenn Sie sich also nun online bewerben möchten, dann macht das keinen großen Unterschied zu einer Bewerbung in Printformat. Die Sorgfalt, die formelle Einhaltung bestimmter Punkte, sowie die Kreativität spielen dabei immer wichtige Rollen.