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Bewerbungsunterlagen vollständig – Nichts vergessen?

Bevor Sie sich für einen Job bewerben, sorgen Sie für vollständige Bewerbungsunterlagen. Aber was gehört alles hinein, damit sie auch vollständig sind? Als Grundvoraussetzung für jede Bewerbung gilt, die passenden Unterlagen vollständig vorlegen zu können. Denn nur so kann sich der Personal- oder Firmenchef auch ein eigenes Bild von Ihrem beruflichen Profil machen.

In der Regel zeigt die Stellenanzeige bereits auf, welche Unterlagen genau gefordert werden. Darum ist es für Sie immer wichtig, dass Sie die Stellenanzeige genau studieren. Ist in der Stellenanzeige nichts vermerkt, besteht eine Bewerbung aus folgenden Bestandteilen:

  • das Deckblatt
  • das Anschreiben
  • der Lebenslauf
  • wichtige Zeugnisse (der höchste schulische Abschluss ist dabei ausschlaggebend)
  • Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate (die für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind)
  • mögliche Empfehlungen

Die bekannte Aufforderung: Senden Sie uns Ihre vollständige Bewerbung!

Eine vollständige Bewerbung baut auf die oben angeführten einzelnen Bewerbungsunterlagen auf. Denn nur so kann sich das Unternehmen ein entsprechendes Bild über die einzelnen Bewerber machen. Entscheidend ist es – nur solche Unterlagen vorzulegen –  die auch tatsächlich gefordert sind. Denn kein Firmen- oder Personalchef möchte in einer Bewerbungsmappe blättern, die sich unendlich zeigt. Darum gibt es Unternehmen, die bereits explizit auflisten, welche Unterlagen von den Bewerbern gefordert werden.

Die 10 Jahres Klausel darf beachtet werden

Es darf darauf geachtet werden, dass die beigelegten Arbeitszeugnisse nicht älter als 10 Jahre sind. Auch der Schulabschluss sollte nicht zu lange zurückliegen. Hier wenden Sie ebenfalls die goldene Regel von 10 Jahren an. Liegt ein Abschluss länger zurück, gehört er nicht in die Bewerbungsmappe.

Die jeweiligen Anforderungen des Unternehmens berücksichtigen

Bei der vollständigen Bewerbung ist immer darauf Acht zu geben, was in der ausgeschriebenen Stellenanzeige gefordert wird. Fügen Sie nur Qualifizierungen und Zertifikate in der Bewerbungsmappe ein, mit denen das Unternehmen einen Nutzen verbindet. Das Gleiche gilt für Zeugnisse und eventuelle Empfehlungen. All diese Unterlagen wählen Sie so aus, dass das Personalbüro erkennt, dass Sie ein geeigneter Kandidat für die zu besetzende Stelle sind.

Welche Unterlagen gehören nicht in die Bewerbungsmappe?

  • Nachweise über Qualifizierungen, die für die Stellenausschreibung keinen oder nur wenig Einfluss haben.
  • Die Dissertation in der vollständigen Fassung.
  • Diverse Pressemeldungen oder Veröffentlichungen.
  • Innerbetriebliche Leistungsbewertungen haben in einer Bewerbungsmappe nichts zu suchen. Egal, um welches Unternehmen es sich handelt. Denn eine solche Bewertung bezieht sich immer auf interne Belange. Sie sind in der Regel streng vertraulich.
  • Arbeitsproben gehören nur auf Wunsch in die Bewerbungsmappe.

Welche Unterlagen müssen sich in den Bewerbungsunterlagen einfinden?

Das Deckblatt:

Dieses ist nicht zwingend notwendig, aber die Bewerbungsmappe wirkt mit einem stimmig designten Deckblatt um vieles attraktiver und weckt das Interesse, um mehr über den jeweiligen Bewerber zu erfahren.

Das Anschreiben:

Es gibt in klaren Worten wieder, warum gerade Sie sich bewerben. Gerne wird es als das Herzstück einer jeden Bewerbung angesehen. Das Anschreiben baut auf einen informativen, formellen und höflichen Schreibstil auf, der sich kurz hält und vor Motivation für den neuen Job strotzt. Das Anschreiben sollte so formuliert sein, dass ein Bezug zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber besteht.

Der Lebenslauf:

Er darf eine tabellarische Gestaltung finden, denn so ist eine gute Strukturierung sichergestellt. Der Lebenslauf darf sich auf das Wichtigste beschränken und Relevantes darf noch einmal hervorgehoben werden, damit es umgehend ins Auge sticht. Er darf knapp, informativ und interessant gehalten sein, dafür müssen maximal 2 A4-Seiten reichen. Die einzelnen Lebensstationen einfach nur aufzuschreiben, das ist zu wenig.

Wichtige Zeugnisse:

Von seinen Fähigkeiten überzeugen zu können, darauf kommt es an. Wichtige Zeugnisse finden sich als passendes PDF Format wieder. Dabei sollten die Bewerber nur auf die neuesten Zeugnisse zurückgreifen, die nicht älter als 10 Jahre sind. Das neueste Zeugnis darf den ersten Platz in der Reihung finden.

Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate:

Die Priorität darf dabei immer abgewogen werden. Besonders Nachweise zu gewünschten Fähigkeiten gehören auf jeden Fall in die Bewerbungsmappe.

Empfehlungen:

Sie sind kein Muss, können aber auch von den Fähigkeiten des jeweiligen Bewerbers überzeugen, wenn sie dem entsprechen, was das Unternehmen fordert.

Das Foto für die Bewerbung

Ein Bewerbungsfoto ist ein Pluspunkt bei der Bewerbung. Jedem ist doch der berühmte Spruch: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte bekannt“. Dieser Spruch zeigt auch Wirkung bei einer Bewerbung. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Bewerbungsfoto immer aktuell ist und einen guten Eindruck hinterlässt.

Seit dem Jahr 2006 ist es keine Pflicht mehr, ein Foto beizulegen. Das besagt das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Dennoch nutzen viele Bewerber die Chance, die Bewerbung mit Foto individueller zu gestalten und das ist gut so.  Denn mit einem Foto wird jede Bewerbung einen Tick persönlicher. Das Interesse an der Bewerbung ist mit einem Foto auch viel schneller geweckt. Ein kurzer Blick auf das Foto und schon ist die Aufmerksamkeit gegeben.

Unvollständige Bewerbungsunterlagen sind keine Seltenheit

Denn viele Bewerber sind dazu verleitet, nur ein Anschreiben abzuschicken. Aber nur sehr selten ist dieses so ansprechend, dass das Personalbüro dazu bereit ist, nachzufragen, um zu weiteren Unterlagen des Bewerbers zu kommen.

Die vollständige Bewerbung darf als Visitenkarte angesehen werden

Eine vollständige Bewerbung gilt als Visitenkarte auf dem Weg zum neuen Job. Indem Sei die Bewerbung lückenhaft vorlegen, riskieren Sie die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Der erste Schritt in Richtung neuen Job ist also damit gesetzt – seine Bewerbungsunterlagen vollständig vorzulegen.

Jobfinder - Lebenslauf gestalten

Lebenslaufgestaltung – So gelingt es!

Die Lebenslaufgestaltung ist das A&O einer Bewerbung. Besonders eignet sich hier die tabellarische Form, denn sie stellt eine klare Struktur und einfache Übersicht her.

Warum ein tabellarischer Lebenslauf seinen Nutzen bringt?

Ein tabellarischer Lebenslauf stützt sich auf das Wesentliche und lässt auf den 1. Blick erkennen, ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle infrage kommt. Die Personalstelle will umgehend erkennen können – ja dieser Bewerber hat es in die engere Wahl geschafft. So müssen Sie auf den 1. Blick mit ihren Qualitäten und Qualifikationen von sich überzeugen.

Schrift, Formatierung und Design bei der Lebenslaufgestaltung

Auf die Macht der Formatierung setzen:

Im Lebenslauf darf eine strategische Anordnung herrschen und ein einheitliches und klares Schriftbild darf sich zu erkennen geben. Viele hegen die Absicht in ihrem Lebenslauf kreativ zu sein, aber es reicht aus, wenn das Farbschema bei der Gestaltung auf maximal 2 Farben abgestimmt ist. Denn eine kompakte Formatierung ist viel wichtiger, als ein buntes Durcheinander. Es darf ein Farbkonzept entworfen werden, welches sich durch die gesamte Bewerbung zieht.

Das richtige Layout wählen:

Für Ihren Lebenslauf gibt es bereits viele unterschiedliche Layouts im Netz, die genutzt werden können.  Diese Layout-Vorlagen bieten bereits eine entsprechende Vorlage. Entscheidend ist, diese Vorlage auszubauen. Denn wenn Sie die Vorlage nur 1: 1 übernehmen, wird schnell der Eindruck erweckt, dass Sie es sich gerne sehr einfach machen und den schnellen Weg nutzen.

Die Lebenslaufgestaltung auf die Bewerbungsmappe abstimmen:

Ihr Lebenslauf darf so designt und dargestellt werden, dass er hervorragend mit der Bewerbungsmappe harmoniert und gut in das Gesamtkonzept passt. Ein stimmiger Übergang vom Anschreiben auf den Lebenslauf darf gefunden werden.

Wer einen Lebenslauf erstellt, sollte für diese Aufgabe ausreichend Zeit einplanen. Denn schließlich soll dieses Blatt Papier von den Stärken und Qualitäten des Bewerbers überzeugen.

Lebenslaufgestaltung: Darauf müssen Sie achten

Punkt 1 – Der perfekte Lebenslauf baut auf keinen chronologischen Aufbau

Viele Bewerber sind bei ihrem Lebenslauf dazu verleitet, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.  Der Lebenslauf darf als Herzstück einer jeden Bewerbungsmappe angesehen werden und schlagend dabei ist nicht die Vergangenheit, die ein solcher Lebenslauf zu bieten hat – sondern die Gegenwart – das Hier und Jetzt. Der jetzige oder letzte Job ist für den Lebenslauf von größter Bedeutung.  Ein perfekter Lebenslauf gestaltet sich daher nicht chronologisch.

Punkt 2 – In einem Lebenslauf sind die Erfolge  und Kompetenzen ausschlaggebend

Viele Bewerber zählen in ihrem Lebenslauf nur die Tätigkeit auf, für die sich verantwortlich waren. Das ist zu wenig. Denn das die jeweilige Tätigkeit ausgeübt wurde, ist verständlich. Viel wichtiger ist es, auch die Erfolge in einem Lebenslauf einzuarbeiten, die dabei erzielt worden sind. Bewerber werden in der Regel nicht nach der Tätigkeit bemessen, die sie ausgeübt haben, sondern am Ergebnis – am Erfolg. Denn schließlich zielt jedes Unternehmen auf seinen Nutzen ab. Ein Nutzen, den der neu eingestellte Arbeitnehmer bringen soll.

Punkt 3 – Die bisherigen Arbeitgeber immer mit einer Branchenzuordnung nennen

Firmen gibt es wie Sand am Meer. Nicht jeder Firmenname ist bekannt. Darum ist es viel wichtiger, sich auf die jeweilige Branche zu entsinnen. Die Branche sowie die jeweilige Mitarbeiterzahl des Unternehmens dürfen genannt werden.

Punkt 4 – Fähigkeiten aufgreifen, welche die ausgeschrieben Stelle fordert

Denn darauf kommt es an. Das Unternehmen sucht nach einem Arbeitnehmer mit bestimmten Fähigkeiten und Qualitäten und genau Sie als Bewerber dürfen diese als Ihr Aushängeschild im Lebenslauf präsentieren.

Punkt 5 – Die richtige Reihung der einzelnen Jobs

Es dürfen Tätigkeiten und Jobs im Lebenslauf hinten anstehen, wenn sie nicht zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Der berufliche Werdegang zielt vorrangig auf den jetzigen oder letzten ausgeübten Beruf und seine Position ab.

Es gibt ihn  bereits – den Europass Lebenslauf

Dank der Globalisierung wurde ein einheitlicher Lebenslauf erstellt. So kann ein noch besserer Vergleich zwischen den einzelnen Bewerbern auf europäischer Ebene gezogen werden. Diesen Lebenslauf gibt es bereits im Netz als Vorlage in 28 Sprachen. Somit wird die internationale Verständlichkeit in Hinsicht auf die Berufserfahrungen, die Ausbildungen und sonstige Qualitäten gewährleistet.

Mit seinem Lebenslauf auf sich aufmerksam machen – So gelingt es!

Auf Prioritäten setzen

Wenn Sie diese Absicht hegen,  dass Sie mit Ihrem Lebenslauf auf sich aufmerksam machen, dann ist es wichtig, dass Sie auf Prioritäten im Lebenslauf setzen. Sie dürfen sich auf das Wichtigste in Ihrer Schul- und Berufslaufbahn beschränken. Dabei spielt die Aktualität eine sehr wichtige Rolle. Nicht das Gestern ist entscheidend, sondern das Heute.

Auf die Länge achten

Fassen Sie sich kurz, informativ und kompakt. Es ergibt Sinn, wenn Ihr Lebenslauf auf einer DIN-A4-Seite seinen Platz findet. Maximal sollten 2 Seiten für den Lebenslauf genutzt werden.

Geforderte Qualitäten gekonnt in den Lebenslauf einbinden

Die Anforderungen, die das Unternehmen an ihre Bewerber stellt, dürfen in passenden Beispielen wiedergegeben werden.

Jobfinder - der perfekte Lebenslauf

Den perfekten Lebenslauf erstellen!

Jeder Bewerber hat einen Lebenslauf. Wie wird dieser am besten präsentiert? Der Lebenslauf dient dazu, um den Firmen- oder Personalchef zu begeistern. Er soll auf die Fähigkeiten des Bewerbers aufmerksam machen, die perfekt zu den Anforderungen des Unternehmens passen.

Dem Lebenslauf wird oft mehr Beachtung geschenkt als vermutet.

Die meisten Personalbüros schenken dem Lebenslauf oft mehr Beachtung als dem Anschreiben. Warum ist das so? Weil der Lebenslauf ganz auf das Können und den beruflichen Werdegang der einzelnen Bewerber abgestimmt ist. Er ist individuell und sagt einiges über den Bewerber aus.

Welchen Umfang muss der perfekte Lebenslauf haben?

Er muss eine kompakte Struktur bieten und er sollte auf keinen Fall zu viele Seiten in Anspruch nehmen. Auch wenn der Bewerber viel in seinem Arbeitsleben erlebt hat und viel von sich zu berichten weiß, ist es sinnvoll, dem Lebenslauf 1 Seite in den Bewerbungsunterlagen zu widmen. 1,5 bis 2 Seiten sind ebenso gestattet. Denn nicht die Länge des Lebenslaufes ist ausschlagend, sondern der Inhalt. Es sollten nur relevante Inhalte in einem Lebenslauf vorzufinden sein, die fachspezifisch überzeugen können.

Die wichtigsten Punkte

Punkt 1 – Die persönlichen Kontaktdaten

Im Punkt 1 sind die persönlichen Kontaktdaten sowie wichtige Infos untergebracht, die auf einem Blick ersichtlich sind. Dazu gehören Vor- und Familienname, Alter, eventuell das Geburtsdatum, der Geburtsort sowie die Staatsbürgerschaft des Bewerbers. Damit die Kontaktdaten vollständig sind, dürfen die Wohnadresse und die Telefonnummer nicht fehlen. Gerne darf sich auch die E-Mail-Adresse unter den persönlichen Kontaktdaten einfinden. Viele Bewerber füllen die persönlichen Daten noch mit dem Familienstand.

Punkt 2 – Die berufliche Laufbahn im Zusammenhang mit der Berufserfahrung

Der aktuelle Job wird vorgestellt. Die aktuelle Branche, der jetzige Arbeitgeber wird vermerkt. Eine kurze Jobbeschreibung folgt im Anschluss. Weitere Jobs dürfen angeführt werden, wichtig ist nur, dass der aktuelle Job immer den Platz 1 einnimmt.

Punkt 3 – Die Ausbildung

Dabei dürfen Ausbildungen jeglicher Art genannt werden. Von der Berufsausbildung bis zur Weiterbildung. Auch das Auslandspraktikum will in Punkt 3 vermerkt sein. In welchem Zeitraum die Ausbildung erfolgt ist, darf zudem nicht fehlen. Über die betreffenden Ausbildungen sind Zertifikate und Abschlüsse der Bewerbungsmappe beizulegen.

Punkt 4 – Die Qualifikationen und Fähigkeiten

Besondere Kenntnisse finden sich in Punkt 4 ein.  Dieser Punkt im Lebenslauf gestaltet sich vielfältig. Hier nennen Sie die von Ihnen erworbenen Hardskills aus Ihrem Schul- und Berufsleben und heben die Job relevanten Kenntisse hervor. In der heutigen Zeit gehören dazu auch Social Media Kenntnisse von Facebook und Co, wenn dies mit der Stellenausschreibung stimmig ist.

Grundsätzlich werden die Qualifikationen und Fähigkeiten in 3 große Gruppen unterteilt:

  • Die Sprachkenntnisse
  • Die EDV-Kenntnisse
  • und die Softskills: Da die soziale Kompetenz in der heutigen Zeit immer wichtiger wird

Punkt 5 – Privates und Persönliches

Gerne wird dabei auf Hobbys oder besondere Vorlieben zurückgegriffen, die sich mit den passenden Softskills in Verbindung bringen lassen. Der Punkt 5 ist nicht verpflichtend, wird aber dennoch gern gesehen. Wer seine Vorlieben und Hobbys gekonnt in seinen Lebenslauf einbauen kann, der kann damit Eindruck gewinnen. Wichtig bei diesem Punkt ist es, nur 1 oder 2 Beispiele aufzuzählen, die Ihnen Nutzen bringen. Gerne dürfen Sie in Punkt 5 das Ehrenamt anführen. Beim privaten Teil ist weniger auch mehr. Aber eine sinnvolle Verknüpfung darf durch das passende Hobby hervorgehoben werden.

Ein passendes Foto

Hierbei soll es sich um eine professionelle Fotografie handeln. Denn dem Foto schenkt jeder zuerst Beachtung.

Sie wollen Ihrer Bewerbung keine Hochglanzformat-Fotografie beilegen? Das ist Ihre freie Entscheidung. Dennoch ist ein Foto in unseren Breiten ein fixer Bestandteil des Lebenslaufes.

Jobfinder - eigene Stärken - Telefonbewerbung

Telefonbewerbung – Tipps und Tricks dazu

Die Telefonbewerbung fällt nicht jedem leicht und andere Bewerber unterschätzen sie. Dabei dient eine telefonische Bewerbung oft als Türöffner für ein  persönliches Gespräch. Besonders dann, wenn das Telefon die einzige Möglichkeit ist, mit einem potenziellen Arbeitgeber in Kontakt zu treten.

Telefonbewerbung Bedeutung

Vorbereitung ist alles. Dies gelingt am besten, indem man sich genau überlegt, welche Fragen in so einem Gespräch auftauchen und welche man selbst stellen möchte. Darüber hinaus achten Sie auf Ausdrucksweise, Tonfall und Betonung. Trainieren Sie sich ein kleines Lächeln und eine natürliche Sprache sowie eine sichere und deutliche Ausdrucksweise an.

Bei der heutigen Flut an Bewerbungen auf Stellenausschreibungen ist es vielen Personalreferenten der Unternehmen nicht mehr möglich, sich an jeden einzelnen Bewerber zu erinnern. In der Regel wird man in großen Unternehmen im Vorzimmer des zuständigen Personalleiters landen und keine genaue Auskunft erhalten.

Das Gleiche gilt auch für kleinere Unternehmen. Diese haben oft nicht genügend Zeit zur Auswahl des Personals. Das liegt zum einen am fehlenden qualifizierten Personal für die Auswahl der Bewerber und zum anderen an der knappen Zeit in einem kleinen Team.

Hilfreiche Erfahrungswerte für die Telefonbewerbung

Die gängigste Form der Bewerbung ist heutzutage die Online-Bewerbung. Dies wird von einigen Unternehmen inzwischen gewünscht, ist aber sehr zeitintensiv für die Bewerber.

Ein Vorteil bei einer Online-Bewerbung ist die schnelle Rückmeldung über den Eingang der Bewerbung. Allerdings dauert es nicht selten bis zur Einladung zum persönlichen Gespräch oder einer Absage bis zu sechs Wochen.

Je nach Position dauern Personalentscheidungen auch manchmal bis zu sechs Monaten und länger.

Hat das Unternehmen eine Personalagentur zwischengeschaltet, verlängert sich das Auswahlverfahren nochmals dadurch, dass die Agenturen ihren Auftraggebern viel Zeit einräumen.

In den wenigsten Fällen erhält man auf die Nachfrage bezüglich einer Absage keine konkrete Antwort. Die meisten Absagen erfolgen in einem ähnlichen Stil und betonen, dass persönliche und berufliche Fähigkeiten nicht der Grund dafür sind.

Die beste Zeit für Anrufe

Erfahrungswerte zeigen, dass die beste Zeit für Anrufe Dienstag- und Mittwochnachmittag ist, denn in der Regel herrschen am Anfang der Woche und zum Ende der Woche Termindruck und Hektik im Unternehmen. Aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) halten Unternehmen sich mit ausführlichen Aussagen am Telefon sehr zurück.

Ist Nachfrage denn überhaupt noch sinnvoll?

Auf jeden Fall ja, wenn man nicht aufgefordert wurde, davon abzusehen. Mit der Nachfrage zeigen Sie ausdrückliches Interesse an der ausgeschriebenen Stelle. Und Sie bringen sich noch einmal in Erinnerung. Zusätzlich signalisieren Sie mit der Kontaktaufnahme, dass Sie den Verlauf der Bewerbung aktiv mitgestalten möchten.

Die richtige Vorbereitung für ein erfolgreiches Telefonat

Man muss nicht glauben, dass der telefonische Ansprechpartner eines Unternehmens den Bewerber sofort zuordnen kann. Bei der Menge an Bewerbungen, die im Unternehmen eingehen, ist das auch schwer vorstellbar und kommt nur sehr selten vor. Deshalb ist es ratsam, dem Ansprechpartner zu Beginn des Telefonats mitzuteilen, wann und bei wem er sich auf welche Stelle beworben hat. Eine Dokumentation der Ergebnisse der einzelnen Bewerbungsvorgänge ist dabei sehr sinnvoll. Natürlich ist eine gute Vorbereitung auf das Gespräch das A und O.

Wie erreicht man den richtigen Gesprächspartner?

Ist es nicht möglich, den Gesprächspartner zu erreichen, erkundigt man sich nach einer geeigneten Zeit. Noch besser ist die Vereinbarung eines Rückrufs zu einem festen Termin.

Telefonbewerbung: Diese Schritte führen zum Erfolg:

  1. Formulieren Sie bestimmte realistische Ziele: Beispielsweise den Chef an der Sekretärin vorbei zu erreichen und eine konkrete Auskunft auf bestimmte Fragen zu erhalten.
  1. Bestimmen Sie die Erfolgskriterien im Vorfeld: Erreichte Ziele – auch die Kleinen- sind Erfolge. Dazu gehört auch der Termin für ein zweites Gespräch.
  1. Eine gute Vorbereitung auf das Gespräch: Erstellen Sie im Vorfeld einen Fragenkatalog mit W-Fragen zum Bewerbungsverlauf. Sprechen Sie Ihren Gesprächspartner am Telefon mit Namen an. Begrüßen Sie ihn freundlich und stellen Sie sich selbst kurz.
  1. Einen guten Gesprächseinstieg finden: Überlegen Sie vorab, warum der Gesprächspartner sich Zeit für das Gespräch nehmen soll. Kommen Sie ohne Umschweife zum Punkt. Nennen Sie Namen und Beruf und nehmen Sie Bezug auf die Stellenausschreibung. Fragen Sie, wie weit das Bewerbungsverfahren bereits fortgeschritten ist und halten Sie sich an eventuelle Aussagen bei der ersten Rückmeldung.
  1. Ein Angebot machen – Stellen Sie Ihrem Gesprächspartner weitere Informationen zu sich selbst und Ihren Qualifikationen in Aussicht, mit dem Ziel zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden. Unterbreiten Sie einen konkreten Vorschlag stellen Sie Ihren Nutzen für das Unternehmen mit drei guten Argumenten in den Vordergrund.
  1. Terminvereinbarung treffen – Vereinbaren Sie einen Termin für einen weiteren Anruf oder ein persönliches Gespräch. Überlegen und begründen Sie, warum den Arbeitgeber genau Ihre Bewerbung interessieren könnte, beispielsweise eine schnelle Stellenbesetzung, eine Win-Win-Situation oder ein schneller Einstiegstermin. Zeigen Sie Alternativen auf.
  1. Eine kurze Zusammenfassung – Wiederholen Sie die getroffene Vereinbarung und bedanken Sie sich beim Gesprächspartner.
  1. Beenden Sie das Gespräch und verabschieden Sie sich freundlich, auch bei unzufriedenem Ergebnis.

Am Ende des Telefonats können Sie noch einige persönliche Worte an den Gesprächspartner richten und ein sachliches Fazit ziehen. Man sollte daran denken, dass selbst eine Ablehnung niemals persönlich gemeint ist und der Grund immer auf die betriebliche Sachlage zurückzuführen ist.

Jobfinder - Reichweitenmanagement - Mitarbeiterführung

So wird die Onlinebewerbung zum Erfolg

Die online Welt von heute baut immer mehr auf digitale Bewerbungsformen. Nicht verwunderlich also, wenn Sie dazu aufgefordert werden, keine klassische Bewerbung abzuschicken, sondern sich der Onlinebewerbung zu bedienen. Nur zu!

Wie geht das mit der Onlinebewerbung?

Gerade große Konzerne wählen gerne den Weg der Onlinebewerbung für sich.

Folgendes sollte enthalten sein:

  • das Anschreiben
  • den Lebenslauf
  • das Arbeitszeugnis
  • das Diplom
  • Nachweise über diverse Fähigkeiten

Die Unterschrift darf nicht fehlen!

Auch auf die Unterschrift darf gedacht werden. Sie findet sich auf einem weißen Blatt Papier wieder und wird kurzerhand eingescannt. Eine Unterschrift hat immer mit vollständigem Namen zu erfolgen. Diese Unterschrift darf sich in Folge an der richtigen Platzierung im Anschreiben wiederfinden. Es ist kein Muss, die Unterschrift unter seine Onlinebewerbung zu setzen, dennoch verleiht die Unterschrift den Bewerbungsunterlagen eine sehr persönliche Note. Darum sollten Sie nicht darauf verzichten.

Die richtige Dateiform für die Onlinebewerbung wählen

Ihre Onlinebewerbung darf als PDF Datei abgespeichert werden. Denn die meisten Empfänger drucken die jeweiligen Bewerbungen nicht aus, sondern sammeln sie in einem eigenen Ordner. Wichtig dabei ist es, der PDF Datei den richtigen Namen zu geben, denn sollte diese Datei verloren gehen, kann sie noch immer richtig zugeordnet werden, wenn sie mit dem vollständigen Namen gekennzeichnet ist. So darf die Datei  benannt werden: Bewerbung – Stelle – Vorname – Nachname.

Aber auch wenn Zeugnisse und Dokumente mitgeschickt werden, ist ein PDF Format ratsam. Diese werden natürlich vorab eingescannt. Bereits jeder Multifunktionsdrucker bietet die Möglichkeit zu scannen. Beim Vorgang des Scannens darf darauf geachtet werden, dass die Auflösung dafür passend gewählt wurde. Eine Auflösung von 72 dpi reicht aus, wenn Bilder oder Fotos dargestellt werden. Beim Scannen muss immer darauf geachtet werden, dass die Seite nicht schief oder von schlechter Qualität ist.

Die richtige Form der Onlinebewerbung

Auch die Form der Bewerbung ist ein ganz wichtiger Punkt, dem Beachtung geschenkt werden darf. Denn dabei gibt es bekannte Fehler, die Bewerber immer wieder gerne unbeabsichtigt machen.

Fehler 1 – Die falsche Schriftart:

Die Schriftart in einer Onlinebewerbung sollte angemessen erscheinen. Das Anschreiben sowie der Lebenslauf hinterlassen keinen guten Eindruck, wenn die Schriftart nicht passt. Vertrauen Sie auf klassische Schriftarten. Hier sind Helvetica und Arial eine gute Wahl. Sie sollten Abstand nehmen von zu verspielten Schriften. Auch ein mehrmaliger Wechsel der einzelnen Schriftarten in einer Onlinebewerbung ist nicht ratsam, denn so kann kein klares und einheitliches Bild entstehen.

Fehler 2 – Die falsche Schriftgröße:

Nicht nur die Schriftart will bei der Bewerbung berücksichtigt sein, sondern auch die richtige Schriftgröße ist relevant. Für welche Schriftgröße sollten Sie sich entscheiden? Viele Bewerber überlassen die Wahl von Art und Größe der Schrift Ihrem PC. Sie aber entscheiden sich für eine kompakte Schriftart in der Schriftgröße 12. Somit ist ein gutes Lesen sichergestellt.

Onlinebewerbung: Punkte für den Erfolg

Punkt 1 – Die Bewerbung nicht an die zentrale Mail-Adresse des Unternehmens senden

Ist die Onlinebewerbung für das Absenden bereit, denken Sie an den richtigen Empfänger. Viele Bewerber senden Ihre Onlinebewerbung einfach an das Unternehmen und nicht an den richtigen Ansprechpartner. Finden Sie den Ansprechpartner in der Stellenausschreibung nicht mit seiner Mail-Adresse, halten Sie kurz mit dem Unternehmen Rücksprache und erkundigen sich danach. Denn zu hoch ist das Risiko, das Ihre Onlinebewerbung in der Flut der Mails einfach untergeht und sich nicht beim entsprechenden Empfänger einfindet. Wer mit seiner Onlinebewerbung punkten möchte, der muss im Vorfeld darauf achten, dass diese auch ankommt.

Punkt 2 –  Betreff konkret formulieren

Formulieren Sie im Betreff genau, worum es geht. Damit kann Ihre Bewerbung viel schneller zugeordnet werden. Denn gerade bei einem Personalbüro in einem großen Unternehmen treffen jeden Tag unzählige Bewerbungen ein.

Punkt 3 – Die fehlende Sorgfalt

Viele Bewerber schenken einer Onlinebewerbung oft nicht die  nötige Sorgfalt. Flüchtigkeitsfehler sind keine Seltenheit. Arbeiten Sie daher präzise und kontrollieren Sie Ihre Onlinebewerbung vor dem Absenden lieber mehrmals. So vermeiden Sie Grammatik- und Rechtschreibfehler. Denken Sie außerdem an eine formelle Gestaltung. Viele Unternehmen nehmen eine Onlinebewerbung als erste Arbeitsprobe des jeweiligen Bewerbers wahr. Deshalb ist es wichtig, genau zu sein und auf eine seriöse Form und vortreffliche Formulierung zu achten.

Punkt 4 – Ansprechpartner beim Namen nennen

Auch das ist ein sehr wichtiger Punkt, den viele Bewerber vergessen. Ist der Name des Empfängers nicht bekannt, versuchen Sie in einer Onlinerecherche herauszufinden. Ist das nicht möglich, kontaktieren Sie kurzerhand das Unternehmen. Das Unternehmen kennt alle seine Mitarbeiter und so ist auch der Name des Ansprechpartners schnell ausfindig gemacht.

Punkt 5 – Das Anschreiben wird als Text in der Mail

Das kann man machen. Allerdings bevorzugen viele Unternehmen das Anschreiben als eigene Datei. Schließlich ist das Anschreiben das Herzstück der Bewerbung.

Punkt 6 – Die Lesebestätigung 

Lassen Sie das lieber bleiben! Viele Unternehmen können einer geforderten Lesebestätigung nichts abgewinnen. Lassen Sie lieber etwas Zeit verstreichen und haken nach 2 bis 3 Wochen noch einmal nach, ob Ihre Online-Bewerbung bei dem jeweiligen Unternehmen angekommen ist.

Wenn Sie sich also nun online bewerben möchten, dann macht das keinen großen Unterschied zu einer Bewerbung in Printformat. Die Sorgfalt, die formelle Einhaltung bestimmter Punkte, sowie die Kreativität spielen dabei immer wichtige Rollen.