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Jobfinder - der richtige Mitarbeiter

Meeting-Regeln – Meetings effektiv gestalten

Meetings müssen sein und dazu gehören klare Meeting-Regeln. Die meisten Betriebe sind so strukturiert, dass die Mitarbeiter nicht über längere Zeit vor sich hinarbeiten, sondern regelmäßig abgesprochen wird, was gerade läuft, was war, was ansteht. Kurz: Das Unternehmen bewältigt die Arbeit zusammen. Man informiert die Mitarbeiter und diese geben ständigen Report über Ihre momentane Tätigkeit.

Super Plan – der leider nicht aufgeht?

Theoretisch sind häufige Meetings nicht nur unerlässlich. Sie halten die betrieblichen Abläufe transparent verschaffen einen Überblick. Fehler werden frühzeitig bemerkt und die Richtung rechtzeitig optimiert und geändert. Meetings stärken auch das „Wir – Gefühl“ und zeigen dem Einzelnen durch den Vergleich, wo er gerade steht. Leider geraten Meetings oftmals zu „Schlammschlachten“ der Langeweile, besonders wenn alle mithören müssen, wovon sie nicht unmittelbar betroffen sind. Man versteht als Mitarbeiter irgendwann nur noch Bahnhof, und die eigene Arbeit bleibt in dieser Zeit liegen. Klare Meeting-Regeln müssen her.

Die tägliche Chance

Wie gestaltet man Meetings, die niemanden langweilen und dennoch genügend Raum für alles Notwendige bieten? Da Meetings sehr häufig, mitunter täglich stattfinden, finden Sie als Chef reichlich Gelegenheit, sich in dessen Durchführung zu üben. Wenn Sie einige Punkte immer wieder beachten, werden effektive und spannende Meetings bald zu Ihrem Spezialgebiet gehören.

Das oberste Gebot

Wie in so vielen Bereichen des betrieblichen Lebens hilft auch bei Meetings das rechte Maß an Sachlichkeit. Schweift man allerdings in den persönlichen Bereich ab, werden Tratsch und Lästereien sich nicht mehr ausschließen lassen. Jedes Meeting wird dann zum Weiterspinnen der Sensationen genutzt, die wirklich wichtigen Punkte sind dann nur noch lästiges Beiwerk. Daher: Lassen Sie konsequent alles draußen, was nicht unmittelbar zum Geschehen gehört. Das kuriose Erlebnis auf dem Weg zur Arbeit kann in der Mittagspause besprochen werden.

Klare Ziele – klare Stationen

Wichtig ist es, das Meeting so kurz und bündig wie nur irgend möglich durchzuführen. Schließlich ergänzen und dokumentieren Meetings die eigentliche Arbeit. Diese ist dennoch zu erledigen.

Dabei geht es nicht nur um den zeitlichen Aspekt, sondern vor allem auch darum, dass die Spannungskurve der Mitarbeiter nicht abflaut. Bleibt die eigentliche Arbeit während des Meetings zu lange liegen, ist man „raus“ und  vieles lohnt sich am selben Tag nicht mehr anzufangen. Besser sind daher klare Vorgaben und Zeitrahmen für die anstehenden Aufgaben. Mehrere Zwischenmeetings helfen, den Überblick zu bewahren und dennoch am Ball zu bleiben.

Jobfinder - Gespräch - Einstellungstest

Mitarbeiterführung: Stile und Anwendung

Wer als Chef eines Unternehmens langfristig Erfolg haben möchte, der sollte eine gewisse Kompetenz in der Mitarbeiterführung besitzen und zu einer guten Kommunikation fähig sein. In großen Firmen werden zu diesem Zweck Manager mit den verschiedenen Bezeichnungen eingesetzt, die dafür sorgen, dass die Mitarbeiter immer eine gewisse Führung erhalten. Doch wie sollte eine gute Mitarbeiterführung in einem Unternehmen überhaupt aussehen? Früher eher durch Autorität besetzt, gilt es heute ein Miteinander zu schaffen, in dem alle gut harmonieren.

Welche Führungsstile gibt es?

Führen kann jeder? Nein, aber jeder kann Mitarbeiterführung lernen. Zum Beispiel in Seminaren, die mithilfe von verschiedenen Rhetorik-Arten bei Ihrer Weiterentwicklung helfen. Doch um sich weiterzuentwickeln, müssen Sie im ersten Schritt wissen, welche Führungsstile möglich sind und welcher zu Ihnen passt.

Mitarbeiterführung Stile Beschreibung
autokratisch bzw. autoritär In diesem Fall handelt es sich um einen eher überholten Führungsstil, der besagt, dass nur einer die Übersicht und die richtigen Lösungen kennt, nämlich derjenige, der führt. Wer sich für diese Art der Führung entscheidet, bekommt ein angespanntes Arbeitsklima und Mitarbeiter, die eher passiv Ihre Aufgaben verrichten und das Mitdenken oft einstellen. Mit diesem Führungsstil erziehen Sie Ihre Mitarbeiter zur Unselbständigkeit und von einem positiven Miteinander können Sie ebenfalls nicht sprechen.
charismatisch Bei einer charismatischen Führung wird eine echte Kommunikationsebene geschaffen und das Selbstvertrauen der Mitarbeiter gestärkt. Der charismatische Chef hat eine Vision und kann diese „Face to Face“ an seine Mitarbeiter weitergeben. Bei dieser Führung stehen Sie ganz vorne und bleiben nicht im Hintergrund. Ihr Selbstbewusstsein ist ansteckend, Ihre Sprache stark und kraftvoll und Sie können nicht nur sich selbst, sondern vor allem Menschen in Ihrem Umfeld motivieren.
bürokratisch Einen bürokratischen Führungsstil finden Sie oft in Behörden oder Ämtern. Dieser beruht auf Gesetzen und Vorschriften. Hier wird nicht nach rechts und links geschaut und der einzelne Mitarbeiter nicht gesehen. Der Arbeitsablauf ist strukturiert und für jeden im Unternehmen gleich, unabhängig von Personen, Fähigkeiten und Motivationen. Selbst als Führungskraft haben Sie hier kaum eine Chance, festgefahrene Strukturen und Abläufe zu verändern. Weil sich hinter diesem Führungsstil keine Persönlichkeit verbirgt, kann hier jederzeit ein Austausch der Führungskraft erfolgen.
demokratisch – kooperativ In diesem Fall findet mithilfe des Führungsstils ein echtes Miteinander statt. Mitarbeiter und Führungskraft bilden eine Einheit und arbeiten gemeinsam an Projekten, Ideen und Ziel-Erreichungen. Die Aufgaben werden nicht nach der jeweiligen Stellung, sondern viel eher nach den Fähigkeiten aufgeteilt. Wichtige Bausteine sind hier das Übertragen von Verantwortung und die Motivation seiner Mitarbeiter. Durch die Tatsache, dass der Mitarbeiter mitbestimmen kann, werden Eigeninitiative und Kreativität gesteigert. Wer demokratisch führt, hat einen weiteren Vorteil: neben zufriedenen Mitarbeitern kann der Ausfall einer Person besser aufgefangen werden, da mehrere Personen in der Lage sind, kurzfristig deren Aufgaben zu übernehmen.
Laissez-faire Wer einen laissez-fairen Führungsstil wählt, der übergibt im Prinzip seine Verantwortung an seine Mitarbeiter. Salopp gesagt lässt man einfach alles laufen und greift weder in Arbeitsprozesse ein, noch stellt man irgendwelche Regeln auf. Mitarbeiter entscheiden und wirken selbständig innerhalb Ihres Arbeitsumfeldes. Die freie Gestaltung des eigenen Arbeitsumfeldes kann bei dem einen oder anderen Mitarbeiter durchaus zu einer Arbeitssteigerung führen, aber nicht alle Mitarbeiter kommen ohne Führung aus und können sich selber motivieren und organisieren.
partizipativ Um Mitsprache wird gebeten, der partizipative Chef gibt seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, bei Führungsentscheidungen mitzuwirken. Voraussetzung ist hier, dass die Führungskraft sich zurücknehmen kann und der Mitarbeiter die Bereitschaft besitzt, die übertragende Verantwortung auch anzunehmen. Dieser Führungsstil setzt aber voraus, dass die Mitarbeiter ständig und zu jeder Zeit gut informiert werden, damit diese überhaupt imstande sind, die richtigen Entscheidungen treffen zu können.
situativ Wählen Sie einen Führungsstil, der zur Situation und zu Ihrem Mitarbeiter passt. Der situative Führungsstil berücksichtigt bei jedem einzelnen Mitarbeiter die Fähigkeiten, Bedürfnisse und die Situation. Da alle Menschen sehr unterschiedlich sind, kann es sinnvoll sein, seinen Führungsstil den Mitarbeitern anzupassen. Mit Sicherheit können Sie hier gute Ergebnisse erzielen, wenn Ihnen ein ständiges Umdenken gelingt. Die Umsetzung dieses Führungsstils wird allerdings einfacher, wenn Sie erkennen, dass Führen besser gelingt, wenn Sie die Individualität Ihrer Mitarbeiter erkennen.
transformativ Sie bauen Vertrauen auf und sind ein Vorbild. Sie motivieren Ihre Mitarbeiter durch die passenden Herausforderungen und fördern Selbständigkeit und Kreativität. Jeder Mitarbeiter wird passend zu seinen Fähigkeiten und Stärken gefördert. Resultate und Unternehmenszahlen werden offengelegt. Mitarbeiter sind loyal dem Unternehmen gegenüber und bringen überdurchschnittliche Leistungen hervor. Die Zielvorgaben steigern die Leistungen im Unternehmen, Ressourcen aller Mitarbeiter werden gefördert und ausgebaut.

Wertvolle Tipps im Umgang mit Ihren Mitarbeitern?

Wir sind alle nur Menschen, und auch wenn Sie sich für einen guten Führungsstil entschieden haben, dann sollten Sie dennoch wichtige Dinge im Umgang mit Ihren Mitarbeitern beachten.

  • Fördern Sie Ihre Mitarbeiter mit regelmäßigen Feedbacks.
  • Gehen Sie Konflikten nicht aus dem Weg?
  • Erwarten Sie von Ihrem Mitarbeiter keine Leistungen von über 100 %.
  • Vermeiden Sie ständige Kontrollen und bauen Sie lieber ein Vertrauensverhältnis auf.
  • Unterstützen Sie Mitarbeiter, die selbständig arbeiten wollen und können.
  • Flüchten Sie nicht aus Mitarbeitergesprächen, weil Sie angeblich keine Zeit haben.
  • Seien Sie nicht nur anwesend in einem Gespräch mit Ihren Mitarbeitern, sondern hören Sie auch zu, denn dies bedeutet Wertschätzung.
  • Mitarbeiter sind Menschen und so werden Sie Tage erleben, wo diese mit Schwierigkeiten oder Krankheit auf der Arbeit erscheinen. Vermitteln Sie echtes Interesse und schicken Sie lieber einen kranken Mitarbeiter einfach mal nach Hause, denn das beweist echte Menschlichkeit.

Fazit: Seien Sie Mensch und Chef gleichzeitig und behandeln Sie Ihre Mitarbeiter stets so, wie Sie selbst auch gerne behandelt werden möchten. Mit einer guten Mitarbeiterführung werden Sie bessere Umsatzzahlen erreichen und die Fluktuationsrate Ihres Unternehmens vermindern.

Jobfinder - der richtige Mitarbeiter

Kandidatenauswahl: So machen Sie es richtig

Kandidatenauswahl als letzter Schritt im Bewerbungsprozess: Wählen Sie aus dem Pool Ihrer Bewerber die Mitarbeiter heraus, die nicht nur gute Noten und Arbeitszeugnisse vorweisen, sondern auch menschlich in Ihr Team passen.

Einen Mitarbeiter aus den eigenen Reihen

Die Personalauswahl kann immer intern und extern durchgeführt werden und beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile. Entscheiden Sie sich für den internen Weg, kennen Sie Ihre Mitarbeiter, deren Qualifikationen, Stärken und Schwächen. Einen Mitarbeiter aus den eigenen Reihen zu befördern wäre eine Möglichkeit. Das kann zwar zu Neid führen, schafft aber auch einen Leistungsanreiz für die anderen Kollegen. Externe Mitarbeiter müssen Sie mit Sicherheit sehr viel länger suchen, aber auch hier entstehen Vorteile. Neue Mitarbeiter bringen einen frischen Wind ins Unternehmen, sind noch nicht eingefahren und können oft mit neuen Ideen eine positive Entwicklung ankurbeln.

Ein Fragebogen – Eine sehr wichtiges Instrument bei der Kandidatenauswahl

Auch im Vorstellungsgespräch sollten Sie eine Einzigartigkeit beweisen. Gehen Sie weg von Standard-Fragen und erarbeiten Sie sich einen eigenen Fragebogen. Dieser ist optimalerweise gezielt auf die Aufgaben in Ihrem Unternehmen ausgelegt. Mit einem individuellen Fragebogen vermeiden Sie, dass Sie eingeübte Antworten bekommen. Außerdem erfahren Sie so sehr viel mehr über den Menschen, der Ihnen gerade gegenübersitzt.

Analyse der Bewerbungen

Orientieren Sie sich bei der Analyse der Bewerbungen an den stärksten Skills Ihrer eigenen Mitarbeiter und prüfen Sie die Bewerbungen auf Parallelen.

Vertrauen Sie auf Ihre besten Mitarbeiter und deren Empfehlungen. Ihre Angestellten kennen die Prozesse in Ihrem Unternehmen. Sie können oftmals Talente empfehlen oder aber auch feststellen, ob der neue Bewerber in das Unternehmen passen könnte.

Lassen Sie sich Zeit bei der Analyse und Auswahl. Ein hastiger Einstellungsprozess kann nicht nur zu kurzzeitigem Ärger führen, sondern für ein Unternehmen langfristige wirtschaftliche Folgen haben.

 

Jobfinder - Karriere

Die Karriere-Leiter erklimmen – wie?

Wer Karriere in einem Unternehmen machen möchte, der sollte sich genau informieren, mit welchen Mitteln er seine eigene Karriere vorantreiben kann. Wo stehen Sie jetzt und wo möchten Sie hin? Welche Ziele möchten Sie erreichen und in welcher Zeit? Werden in Ihrem Unternehmen Fort- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen angeboten oder müssen Sie außerhalb vom Unternehmen Ihre Weiterentwicklung vorantreiben?

Schauen wir erst einmal, welche Punkte für Ihre Entwicklung im Unternehmen unverzichtbar sind

  1. Befinden Sie sich auf einer Position, auf der Sie sich weiterentwickeln können? Werden hier Aufstiegschancen angeboten?
  2. Können Sie sich innerhalb des Unternehmens weiterentwickeln?
  3. Haben Sie Ihren Vorgesetzten schon einmal nach Ihren Möglichkeiten gefragt?
  4. Haben Sie Vorschläge für einen größeren Aufgabenbereich gemacht?

Ihre Bemühungen und Ihr Einsatz werden Sie nicht zum Ziel führen, wenn Sie nicht schon im Vorfeld diese drei wichtigen Fragen beantworten. Im nächsten Schritt können Sie dann Ihre eigene Entwicklung vorantreiben, indem Sie regelmäßig ein Mitarbeitergespräch bzw. ein Leistungsgespräch einfordern. Nutzen Sie Leistungsgespräche immer dafür um zu schauen, wo Sie gerade stehen und was Sie verbessern oder verändern können. Nur so ist eine Weiterentwicklung im Unternehmen zu realisierbar. Ferner sollten Sie auch gezielt nach Weiterbildungsmaßnahmen fragen oder klären, ob Ihr Arbeitgeber sich finanziell beteiligt, wenn Sie eine Weiterbildungsmaßnahme in Ihrer Freizeit durchführen.

Zusätzliche Tipps:

  • Denken Sie mit und zeigen Sie auf, dass Sie echtes Interesse am Unternehmen haben.
  • Überlegen Sie, was verbessert werden kann, und tragen Sie dann Ihre Idee vor.
  • Bilden Sie sich stetig weiter und verlieren Sie firmenbezogene Daten und Fakten nicht aus den Augen.
  • Stärken ausbauen und Schwächen mindern.
  • Übernehmen Sie öfter mal eine Aufgabe, die zwar nicht in Ihr Aufgabengebiet fällt, aber dringend erledigt werden muss. Sie lernen neue Fähigkeiten und helfen dem Unternehmen.
  • Betreiben Sie persönliches Marketing. Das bedeutet, dass Sie nicht nur gute Leistung vollbringen, sondern diese auch nach außen tragen, damit Vorgesetzte auch davon erfahren.
Jobfinder - Sich richtig präsentieren

Sich richtig präsentieren – Die Selbstpräsentation

Die Selbstpräsentation in einem Vorstellungsgespräch ist ein ganz entscheidender Teil, dem die Personalleiter große Aufmerksamkeit schenken. Das hat natürlich seinen Grund. Denn anhand der Selbstpräsentation lässt sich feststellen, ob der Bewerber als potenzieller Mitarbeiter infrage kommt.

Die Selbstpräsentation: Vorstellung der eigenen Persönlichkeit

Wer sich für eine ausgeschriebene Stelle bewirbt, ist überzeugt für diesen Job der Richtige zu sein. Nun gilt es den Firmen- bzw. Personalchef davon zu überzeugen. Am besten mit einer gelungenen Selbstpräsentation, die viel über Sie, Ihre Persönlichkeit und Ihre Fähigkeiten verrät.

Zur perfekten Vorbereitung gehört es, eine Selbstpräsentation anzufertigen. Verzichten Sie dabei auf einen chronologischen Ablauf, sondern entscheiden Sie sich für ein flammendes Selbstplädoyer.

Sie dürfen sich bei Ihrer Selbstpräsentation in einem Vorstellungsgespräch ganz auf Ihre Persönlichkeit besinnen. Dabei darf immer auf die ausgeschriebene Stelle Bezug genommen werden. Was wird in der Stellenausschreibung gefordert und wie schaffen ausgerechnet Sie es, diese Forderungen mit Ihren Hard- und Soft-Skills zu erfüllen. Nenne Sie keine beliebigen Fähigkeiten, sondern punkten Sie mit jenen, die zu den Anforderungen des Unternehmens passen.

Folgender Fehler wird bei den Bewerbern immer wieder wahrgenommen

Wenn Ihnen die Frage gestellt wird: „Erzählen Sie bitte mehr über sich?“, dann neigen Bewerber häufig dazu ihren Lebenslauf einfach auswendig aufzusagen. Machen Sie diesen Fehler nicht, denn Ihr Lebenslauf ist dem Unternehmen bereits bestens bekannt. Das Unternehmen will nun mehr über Sie erfahren.

Der Lebenslauf  und die Stellenausschreibung gelten als wichtige Stützen für die Selbstpräsentation

Der Lebenslauf darf allerdings als wichtige Stütze für die Selbstpräsentation herangezogen werden. Schließlich beinhaltet er den schulischen und beruflichen Werdegang. Von ihm dürfen Sie die wichtigsten Punkte entnehmen und gekonnt in Ihrer Präsentation platzieren.

Das Gleiche gilt für die Stellenausschreibung. Sie beinhaltet wichtige Anforderungen, die vom Unternehmen gewünscht werden. Genau diese Anforderungen dürfen in der Präsentation aufgegriffen und als Hard- und Soft-Skills vorgebracht werden.

Die 3 berühmten Pfeiler auf die die Selbstpräsentation beim Vorstellungsgespräch aufbaut

Erarbeiten Sie sich ein grobes Fundament für die Selbstpräsentation. Dieses Fundament baut auf 3 Pfeiler auf.

Der 1. Pfeiler:

Aufzählung der wichtigsten Eckdaten – Wer ist der Bewerber und was macht ihn aus.

Der 2. Pfeiler:

Jetzt werden die Hard und Soft- Skills genannt. Wichtig ist es bei der Auswahl der Fähigkeiten darauf zu achten, dass diese miteinander harmonieren oder sich effektvoll ergänzen. So kann ein stimmiges Gesamtbild über das Können und die Fähigkeiten entstehen. Bei den Hard- und Soft-Skills dürfen immer passende Vergleiche herangezogen werden.

Der 3. Pfeiler:

Der 3. Pfeiler blickt beruflich in die Zukunft. Wie soll sich die berufliche Zukunft gestalten? Was möchte der Bewerber beruflich erreichen? Wie ist es um seine Karrierevorstellungen bestellt? Ihre Zukunftspläne dürfen sich mit denen des Unternehmens decken.

Die Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch steht für Eigenwerbung

Darum ist es wichtig bei seiner Selbstpräsentation authentisch zu sein. Nicht zu prahlen, aber auch nicht zu bescheiden rüberzukommen. Es geht darum sich selbst und die eigenen Fähigkeiten selbstbewusst und überzeugend zu präsentieren. Sie müssen sich das Gesagte selbst glauben, damit Ihr Gegenüber Ihnen glauben kann. Keiner kennt Ihre Fähigkeiten besser als Sie.

Die Selbstpräsentation in einem Vorstellungsgespräch darf die Lust auf das Zuhören wecken

Die Selbstpräsentation in einem Vorstellungsgespräch ist ein sehr wichtiger Teil, in dem Sie sich als Bewerber selbst einbringen. Gelingt es Ihnen, Ihre Vorzüge in einem angenehmen Plauderton zu präsentieren, haben Sie den neuen Job schon fast in der Tasche. Dabei sollten Sie allerdings nicht überheblich wirken.

Wichtig ist es, dass Sie die Anforderungen aus der Stellenausschreibung immer wieder aufgreifen und gekonnt in die Präsentation einfließen lassen.

Eine Selbstpräsentation von einigen Minuten ist ausreichend

Beschränken Sie sich auf das Wesentliche und langweilen Sie Ihr Gegenüber nicht. Sie müssen nicht weit ausholen, um das Interesse der Zuhörer zu wecken. Eine knappe, informative und interessant durchdachte Präsentation reicht aus, um von sich zu überzeugen.

Im Anschluss bietet sich die Frage an: „Gibt es Ihrerseits dazu noch Fragen?“. Das bietet Ihrem Gegenüber die Möglichkeit ungeklärte Fragen zu stellen, Sie bekommen eine kleine Pause und es lockert die Prätention auf.

Jobfinder - Bewerbungsfehler

Diese Todsünden im Vorstellungsgespräch unbedingt vermeiden

Vermeiden Sie die typischen Todsünden im Vorstellungsgespräch, damit es mit dem erhofften Job auch tatsächlich klappt. Da ist in der Regel einfach umzusetzen, wenn Sie Folgendes beachten.

Flasche Pünktlichkeit gehört zu den häufigsten Todsünden im Vorstellungsgespräch

Wichtig für jeden Bewerber ist das pünktliche Erscheinen zu einem Vorstellungsgespräch. Darum sollten Sie Verspätungen im Straßenverkehr immer einkalkulieren. Kein Personal- oder Firmenchef wartet gern auf einen Bewerber. Wer zu einem Vorstellungsgespräch zu spät kommt erweckt damit den Eindruck, kein großes Interesse an dem Job zu haben.

Aber nicht Unpünktlichkeit, sondern auch das überpünktliche Erscheinen wird ungern gesehen. Denn viele Unternehmen wünschen es nicht, dass sich die einzelnen Bewerber begegnen. Darum ist es ausreichend, wenn Sie fünf Minuten vor Ihrem Vorstellungsgespräch eintreffen. Wer bereits lange Zeit vor dem Treffen mit dem Personalchef auftaucht, vermittelt eventuelle den Eindruck, dass er zu viel Zeit hat.

Der Gesprächspartner kann nicht bei seinem Namen genannt werden

Dass der Bewerber den Namen seines Gesprächspartners vergessen hat, obwohl ihm nur eine Person gegenübersteht, gilt als einer der größten Todsünden im Vorstellungsgespräch. Prägen Sie sich den Namen darum sehr genau ein. Kein Personalchef wird einen Bewerber ernst nehmen, der nicht in der Lage ist, sich den Namen eines wichtigen Gesprächspartners zu merken.

Den eigenen Hard- und Softskills wird zu wenig Beachtung geschenkt

Jeder Bewerber bringt Fähigkeiten und Voraussetzungen mit, die entsprechend kommuniziert werden müssen. Lassen Sie diese unerwähnt gehört das zu den Todsünden im Vorstellungsgespräch. Da dürfen die Hard- und Softskills durchaus herausgestellt und aufgezeigt werden. Nur so kann Ihr neuer Arbeitgeber einschätzen, in welchen Arbeitsbereichen sie einsetzbar sein.

Nur keine falsche Bescheidenheit vortäuschen. Machen Sie gekonnt auf Ihre Stärken im Gespräch aufmerksam. Sie sind gut, in dem was sie machen? Dann überzeugen Sie auch andere von Ihren Fähigkeiten. Wer ein besonderes Talent hat, etwas richtig gut kann, der darf das in einem Vorstellungsgespräch auch kundtun. Untertreiben Sie nur nicht, das schadet Ihren Erfolgsaussichten in einem neuen Unternehmen. Wer sich von anderen Bewerbern unterscheiden möchte, der darf nicht darauf verzichten, seine Hard- und Softskills beim Namen zu nennen.

Mit Hard- und Softskills prahlen, die gar nicht vorhanden sind

Wer mit Hard- und Softskills prahlt, die gar nicht vorhanden sind, schließt sich ein Eigentor. Bleiben Sie bei Ihren wahren Stärken und verbinden diese mit einem passenden Beispiel aus vergangenen Tätigkeiten.

Dabei ist es immer wichtig, eine Verbindung mit Ihren Fähigkeiten zu den geforderten Fähigkeiten der Ausschreibung herzustellen. Beliebige Fähigkeiten sind unwichtig und nützen wenig im Kampf um eine begehrte Stelle. Darum überlegen Sie bereits im Vorfeld, welcher Ihrer Hard- und Softskills mit den Anforderungen aus der Stellenbeschreibung übereinstimmen.

Mit dem Wissen über das Unternehmen ist es nicht weit wer

Keiner würde zu einer Prüfung gehen, ohne vorher gelernt zu haben und so ist es auch mit dem Bewerbungsgespräch. Mit entsprechendem Firmen-Wissen kann der Bewerber sein Interesse am Unternehmen bekunden. Darum ist es wichtig, sich vor dem Gespräch schlau zu machen und Infos über das Unternehmen zu sammeln. Entscheidend dabei ist, dass das Wissen dem Gesprächspartner glaubhaft gemacht wird. Auswendig gelernte Floskeln reichen dafür nicht aus.

Der Bewerber ist nicht authentisch

Wichtig bei jedem Vorstellungsgespräch ist es, sich selbst wirklich treu zu bleiben und die eigene Persönlichkeit abzubilden. Wer vorgibt, jemand zu sein, der er in Wirklichkeit gar nicht ist, der wird scheitern. Denn Personalchefs haben ein sehr feines menschliches Gespür und kommen den Bewerbern viel schneller auf die Schliche, als gedacht.

Standardisierte Antworten oder zu stark interpretierte Antworten

Beide Arten von Antworten können Bewerbern zum Verhängnis werden. Standardisierte Antworten haben Personal- und Firmenchefs schon zur Genüge gehört. Unterscheiden Sie sich von Ihren Vorgängern und heben Sie sich von der breiten Masse ab. Originelle und gut vorbereitete Antworten helfen Ihnen dabei.

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und verpacken Ihre Aussagen in unterhaltsamen Worten.

Die passenden Aussagen in einem Vorstellungsgespräch gestalten sich knapp, interessant und informativ. Sie konzentrieren sich vorrangig auf den beruflichen Werdegang. So ist jedem Bewerber die Aufmerksamkeit seines Gesprächspartners sicher.

Der Bewerber hat sich keine Fragen überlegt

Zum Abschluss des Vorstellungsgesprächs wird dem Bewerber meist die eine Frage gestellt: „Haben Sie noch Fragen an uns?“ Wer diese Frage mit einem simplen Nein beantwortet, der schießt sich meist selbst ins Abseits. Denn wer Interesse an einem Unternehmen hat, der zeigt das in Form von Neugierde und entsprechenden Fragen. Darum ist es wichtig, sich die eine oder andere Frage bis zum Schluss aufzuheben.

Die falsche Verabschiedung

Auch dabei können noch Fehler passieren. Bedanken Sie sich für das Gespräch. Denn jedes Vorstellungsgespräch baut auf Vertrauen und Zeit auf, das dem Bewerber entgegengebracht wurde. Daher ist es wichtig, dies zu honorieren.  Wer es geschafft hat, in seinem Bewerbungsgespräch von sich zu überzeugen, der schafft es auch, das richtige Ende zu finden und dabei Danke zu sagen. Gerade das Ende eines solchen Gespräches bleibt in den Köpfen der Gesprächspartner hängen.

Jobfinder - Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren erfolgreich bestehen!

Warum nutzen Unternehmen ein Assessment Center als Auswahlverfahren? Das Assessment Center, kurz AC genannt, ist ein Gremium, das in einem Auswahlverfahren die passenden Bewerber für eine ausgeschriebene Stelle ermittelt. In der Regel entscheiden sich Unternehmen für ein Assessment Center, wenn führende Positionen besetzt werden sollen.

Zielsetzung eines Assessment Centers und die Anwendungsbereiche

Im Auswahlprozess von neuen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist das Assessment Center ein Instrument zur Darstellung von Stärken und Schwächen der Bewerber und Bewerberinnen. Darüber hinaus dient es auch für die Weiterentwicklung von bereits im Unternehmen tätigen Mitarbeitern.

Zu den Aufgaben eines Assessment Centers gehören:

  • Interne und externe Bewerber auszuwählen
  • Weiterentwicklung der Teilnehmer und bereits im Unternehmen tätigen Mitarbeitern (Entwicklungs-AC)
  • Führungspotenzial erkennen
  • Entwicklungspotenzial sowie Trainingsnotwendigkeiten

Charakteristik eines Assessment Centers

Folgende Merkmale kennzeichnen ein Assessment Center kennzeichnen:

Das Assessment Center dauert meistens zwischen einem und fünf Tagen. Grundsätzlich nehmen mehrere Bewerber gleichzeitig an den Veranstaltungen teil. Die Bewerber werden während der Übungen von vier bis acht Personen beobachtet. Am Ende beurteilen die Beobachter das Verhalten, einschließlich des Sozialverhaltens, der Bewerber. Geleitet werden diese Übungen von mindestens einem Moderator.

Die Bausteine des Assessment Centers

Situationsbezogene Übungen wie beispielsweise Rollenspiele, Gruppendiskussionen, Postkorb-Übungen sind die Bausteine eines Assessment Centers. Weitere Übungen sind Fallstudien, Einzel- und Gruppenpräsentationen, Test der Konzentration, Intelligenz und der Persönlichkeit.

Beteiligte Personen im Assessment Center

Die teilnehmenden Personen in so einem Auswahlverfahren werden in drei Gruppen unterteilt: Die Bewerber, Assessees genannt, die Beobachter und der oder die Moderator/en.

Die Bewerber sind die Teilnehmer, um die es geht. Sie sind die Kandidaten, die eine Vorauswahl bereits überstanden haben und bei denen eine abschließende Einstellung als real eingestuft wird.

Das Team der Beobachter kommt in der Regel aus dem Unternehmen. Bei ihnen handelt es sich um Führungskräfte oder höher angesiedelte Mitarbeiter. Sie haben die Aufgabe, die Bewerber bei den einzelnen Aufgaben zu beobachten. Diese Beobachtungen werden protokolliert und daraus ein Kurzgutachten erstellt.

Der oder die Moderator/en sind verantwortlich für die Leitung und die Durchführung das Auswahlverfahren. Sie sorgen dafür, dass die Teilnehmer in die einzelnen Übungen eingewiesen werden und diese geordnet und transparent ablaufen. Obwohl sie während der Übungen anwesend sind, bleiben sie neutral.

Der mögliche Ablauf eines drei Tage dauernden Assessment Centers

In der Regel beginnt der erste Tag mit der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer und der Bekanntgabe, wie das Auswahlverfahren abläuft. Danach gibt es Einzelinterviews mit eventueller anschließender Gruppendiskussion. Die Mittagspause verbringen die Teilnehmer häufig gemeinsam. Danach finden Postkorb-Übungen, Leistungstests, die Vorbereitung einer Präsentation und die Präsentation selbst statt. Der Tag wird mit dem Abendessen beschlossen.

Der zweite Tag beginnt mit einer Fallbearbeitung, gefolgt vom Rollenspiel eines Kundengesprächs. Das Mittagessen beendet zunächst den Tag für die Bewerber. Die Beobachter setzen sich zur Beobachterkonferenz zusammen, diskutieren die Ergebnisse und erstellen ein Gutachten.

Am dritten Tag finden Gespräche mit den Teilnehmern statt. Hier werden Ergebnisse und Empfehlungen bekannt gegeben.

Dies war nur ein Beispiel. Natürlich kann ein Assessment Center auch nur einen Tag dauern und in anderer Reihenfolge stattfinden.

Gut vorbereitet ist halb gewonnen/Lampenfieber/Feedback annehmen

Jeder, der an so einem Auswahlverfahren teilnimmt, ist verständlicherweise aufgeregt. Daher gilt es, sich gründlich auf mögliche Assessment Center-Übungen vorbereiten. Egal, wie die Schlussbewertung ausfällt, man hat auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung gemacht und erhält am Ende ein sehr grundlegendes und ausführliches Feedback.

Es wird ernst – Der Tag des Assessment Centers

Achten Sie auf eine ansprechende und gepflegte Kleidung. Kein aufdringliches Parfüm oder Rasierwasser, wenig Schmuck und dezentes Make-up.

Haben Sie alles dabei? Bewerbungsunterlagen, Informationsmaterial über das Unternehmen, ein Block und Stifte, die funktionieren? Kennen Sie den Weg oder haben eine Wegbeschreibung?

Achten Sie auf Ihre Körperhaltung. Bemühen Sie sich um eine freundliches aber selbstbewusstes Auftreten. Machen Sie sich Ihre Stärken und Ihren Nutzen für den zukünftigen Arbeitgeber bewusst.

Nach Beendigung des Assessment Centers nutzen Sie die Auswertung für die eigene Selbstreflexion.

Jobfinder - Abmahnung

Vorbereitung Vorstellungsgespräch – Geplant ist halb gewonnen

Sie haben nun die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen? Nun geht es darum, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch umzusetzen. Wie Sie das schaffen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Die grundsätzlichen Dinge bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch

Zu einer guten bis sehr guten Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch gehören grundsätzlich drei Dinge:

  1. vollständige Bewerbungsunterlagen
  2. ausreichend Kenntnisse über das Unternehmen
  3. angemessene Kleidung und Auftreten

Warum ist eine passende Kleidung so wichtig? Der Kleidungsstil ist Ihr direktes Aushängeschild und sollte zwingend zum zukünftigen Unternehmen und vor allem zu Ihrer Position passen. Neben der Tatsache, dass Sie schick und passend angezogen sein sollten, wird Ihnen angemessene Kleidung mehr Sicherheit verleihen. Sie dürfen bei der Wahl der passenden Kleidung auf keinen Fall Ihren Wohlfühlfaktor aus den Augen verlieren. Denn dass Sie sich wohlfühlen ist ebenfalls ein wichtiger Punkt auf dem Weg zum Erfolg eines Vorstellungsgespräches.

Packen Sie eine vollständige Bewerbungsmappe ein

Vielen Bewerbern ist dieser Schritt gar nicht bewusst und Sie stellen sich die Frage, warum Sie eine Bewerbung erneut mitbringen sollen. Bewerber erleben es jedoch immer wieder, dass der Arbeitnehmer die gewünschte Bewerbung eben nicht zur Hand hat und somit weder Ihren Lebenslauf noch Ihr Bewerbungsschreiben einsehen kann. Wenn Sie in diesem Moment Ihre Bewerbungsmappe vorlegen, wird Ihnen das sicher Pluspunkte einbringen.

Informieren Sie sich im Vorfeld über das Unternehmen

In einem Bewerbungsgespräch können Sie nicht nur durch Ihr Auftreten, sondern vor allem mit Ihrem Wissen überzeugen. Daher lohnt es sich auf jeden Fall wichtige Daten und Fakten über das Unternehmen zusammentragen. Folgende Fragen unterstützen Sie bei Ihrer Recherche:

  • Wann wurde das Unternehmen gegründet?
  • Hat das Unternehmen mehrere Standorte?
  • Wie viele Mitarbeiter werden in diesem Unternehmen beschäftigt?
  • Was genau macht das Unternehmen? Dienstleistung, Produktion oder Beratung?
  • Wie ist die Geschäftsführung aufgestellt?
  • Idealerweise informieren Sie sich auch über die wirtschaftliche Entwicklung und können mit Zahlen und Daten Ihren neuen Chef beeindrucken.

Wissen Sie genau, was alles in der ausgeschriebenen Stellenbeschreibung steckt?

Natürlich wissen Sie genau, auf welche Stelle Sie sich beworben haben. Und doch lohnt es sich, die Stellenausschreibung so genau wie möglich zu kennen. Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich die Anzeige genau an. Sind alle Punkte der Stellenausschreibung deutlich für Sie? Befinden sich Fachbegriffe in der Anzeige, die Sie im Vorfeld noch einmal recherchieren sollten? Jeder noch so kleine Punkt der Stellenbeschreibung sollte Ihnen geläufig sein. Fehlen Ihnen wichtige Punkte in der Stellenanzeige, notieren Sie sich entsprechende Fragen dazu.

Bereiten Sie sich auf die typischen Fragen eines neuen Chefs vor

Kaum ein Personalleiter lässt eine der typischen Fragen aus und möchte mit Sicherheit, dass Sie kurz zusammenfassen, was Sie in den letzten Jahren gemacht haben. Dafür sollten Sie Ihren eigenen Lebenslauf stimmig im Kopf haben und diesen gut erzählen können. Als kleiner Tipp: vielen Bewerbern fällt es leichter, wenn Sie hinten beginnen und dann nach ein paar Jahren der Auflistung aufhören. Schließen Sie die Aufzählung dann einfach mit den Worten: “Das waren die wichtigen Eckpunkte in meinem beruflichen Werdegang” ab. Dann ist Ihrem Gegenüber bewusst, dass Ihre Ausführung beendet ist.

Doch es können weitere typischen Fragen auftauchen

  • Warum sollten wir genau Sie einstellen?
  • Welche positiven Eigenschaften bringen Sie mit?
  • Gibt es auch negative Eigenschaften, die Sie mitbringen werden?
  • Was möchten Sie in fünf Jahren erreicht haben?
  • Können Sie gut mit Kritik umgehen?
  • Wie sieht Ihr idealer Tag auf der Arbeit aus?
  • Haben Sie Wege, sich selbst zu motivieren?
  • Sind Sie in der Lage, Druck auszuhalten?
  • Arbeiten Sie gerne im Team oder sind Sie eher ein Einzelplayer?
  • Was machen Sie, wenn Sie einen Fehler gemacht haben?
  • Warum haben Sie Ihre letzte Arbeitsstelle verlassen?

Zum Schluss sind Sie an der Reihe und Ihr Gegenüber wendet sich an Sie: Haben Sie noch Fragen an mich?

Auf keinen Fall sollten Sie an dieser Stelle einfach NEIN sagen, sondern ganz gezielt einige Fragen parat haben. Die Fragen, die Sie nun stellen, beziehen sich optimaler Weise zwingend auf Ihren neuen Job und wurden auch noch nicht angesprochen. Nutzen Sie hier auch die vorab notierten Fragen zur Stellenausschreibung.

Einige Beispiele für Fragen, falls diese noch nicht beantwortet wurden

  1. Wann genau soll es losgehen?
  2. Arbeiten Sie mit einem Gleitzeitmodell oder gibt es feste Arbeitszeiten?
  3. Ist es möglich, dass ich mir den zukünftigen Arbeitsplatz anschaue?
  4. Wie sind die Aufstiegschancen in Ihrem Unternehmen?
  5. Gibt es einen Vorgänger für diese Stelle und ist dieser noch im Unternehmen?
  6. Was wünschen Sie sich von Ihrem zukünftigen Mitarbeiter?
  7. Sie haben folgende Aufgaben in der Stellenausschreibung benannt………….. Gibt es weitere, über die ich Bescheid wissen sollte?
  8. Gibt es einen Einarbeitungsplan für diese Stelle und wer kann mich während der ersten Zeit in Ihrem Unternehmen unterstützen?
  9. Stehen mir Unterlagen zur Verfügung, in die ich mich einlesen kann?

Überlegen Sie sich bei Ihrer Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch, welche Fragen relevant sein können.

Folgende Fragen gilt es zu meiden:

  1. Wie ist die Fluktuationsrate in Ihrem Unternehmen?
  2. Gibt es einen Betriebsrat?

Zusammenfassung

Eine gute Vorbereitung bringt Sie nicht nur näher an Ihren neuen Traumjob, sondern verleiht Ihnen die notwendige Sicherheit und Gelassenheit im Vorstellungsgespräch. Wichtig ist, dass Sie immer bei der Wahrheit bleiben, alles andere wird Ihnen in der späteren Tätigkeit immer wieder auf die Füße fallen. Gestehen Sie auch auf Ihre Schwächen ein und zeigen so, dass Sie in der Lage sind diese zu erkennen und daran zu arbeiten.

Bewerbungsunterlagen vollständig – Nichts vergessen?

Bevor Sie sich für einen Job bewerben, sorgen Sie für vollständige Bewerbungsunterlagen. Aber was gehört alles hinein, damit sie auch vollständig sind? Als Grundvoraussetzung für jede Bewerbung gilt, die passenden Unterlagen vollständig vorlegen zu können. Denn nur so kann sich der Personal- oder Firmenchef auch ein eigenes Bild von Ihrem beruflichen Profil machen.

In der Regel zeigt die Stellenanzeige bereits auf, welche Unterlagen genau gefordert werden. Darum ist es für Sie immer wichtig, dass Sie die Stellenanzeige genau studieren. Ist in der Stellenanzeige nichts vermerkt, besteht eine Bewerbung aus folgenden Bestandteilen:

  • das Deckblatt
  • das Anschreiben
  • der Lebenslauf
  • wichtige Zeugnisse (der höchste schulische Abschluss ist dabei ausschlaggebend)
  • Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate (die für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind)
  • mögliche Empfehlungen

Die bekannte Aufforderung: Senden Sie uns Ihre vollständige Bewerbung!

Eine vollständige Bewerbung baut auf die oben angeführten einzelnen Bewerbungsunterlagen auf. Denn nur so kann sich das Unternehmen ein entsprechendes Bild über die einzelnen Bewerber machen. Entscheidend ist es – nur solche Unterlagen vorzulegen –  die auch tatsächlich gefordert sind. Denn kein Firmen- oder Personalchef möchte in einer Bewerbungsmappe blättern, die sich unendlich zeigt. Darum gibt es Unternehmen, die bereits explizit auflisten, welche Unterlagen von den Bewerbern gefordert werden.

Die 10 Jahres Klausel darf beachtet werden

Es darf darauf geachtet werden, dass die beigelegten Arbeitszeugnisse nicht älter als 10 Jahre sind. Auch der Schulabschluss sollte nicht zu lange zurückliegen. Hier wenden Sie ebenfalls die goldene Regel von 10 Jahren an. Liegt ein Abschluss länger zurück, gehört er nicht in die Bewerbungsmappe.

Die jeweiligen Anforderungen des Unternehmens berücksichtigen

Bei der vollständigen Bewerbung ist immer darauf Acht zu geben, was in der ausgeschriebenen Stellenanzeige gefordert wird. Fügen Sie nur Qualifizierungen und Zertifikate in der Bewerbungsmappe ein, mit denen das Unternehmen einen Nutzen verbindet. Das Gleiche gilt für Zeugnisse und eventuelle Empfehlungen. All diese Unterlagen wählen Sie so aus, dass das Personalbüro erkennt, dass Sie ein geeigneter Kandidat für die zu besetzende Stelle sind.

Welche Unterlagen gehören nicht in die Bewerbungsmappe?

  • Nachweise über Qualifizierungen, die für die Stellenausschreibung keinen oder nur wenig Einfluss haben.
  • Die Dissertation in der vollständigen Fassung.
  • Diverse Pressemeldungen oder Veröffentlichungen.
  • Innerbetriebliche Leistungsbewertungen haben in einer Bewerbungsmappe nichts zu suchen. Egal, um welches Unternehmen es sich handelt. Denn eine solche Bewertung bezieht sich immer auf interne Belange. Sie sind in der Regel streng vertraulich.
  • Arbeitsproben gehören nur auf Wunsch in die Bewerbungsmappe.

Welche Unterlagen müssen sich in den Bewerbungsunterlagen einfinden?

Das Deckblatt:

Dieses ist nicht zwingend notwendig, aber die Bewerbungsmappe wirkt mit einem stimmig designten Deckblatt um vieles attraktiver und weckt das Interesse, um mehr über den jeweiligen Bewerber zu erfahren.

Das Anschreiben:

Es gibt in klaren Worten wieder, warum gerade Sie sich bewerben. Gerne wird es als das Herzstück einer jeden Bewerbung angesehen. Das Anschreiben baut auf einen informativen, formellen und höflichen Schreibstil auf, der sich kurz hält und vor Motivation für den neuen Job strotzt. Das Anschreiben sollte so formuliert sein, dass ein Bezug zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber besteht.

Der Lebenslauf:

Er darf eine tabellarische Gestaltung finden, denn so ist eine gute Strukturierung sichergestellt. Der Lebenslauf darf sich auf das Wichtigste beschränken und Relevantes darf noch einmal hervorgehoben werden, damit es umgehend ins Auge sticht. Er darf knapp, informativ und interessant gehalten sein, dafür müssen maximal 2 A4-Seiten reichen. Die einzelnen Lebensstationen einfach nur aufzuschreiben, das ist zu wenig.

Wichtige Zeugnisse:

Von seinen Fähigkeiten überzeugen zu können, darauf kommt es an. Wichtige Zeugnisse finden sich als passendes PDF Format wieder. Dabei sollten die Bewerber nur auf die neuesten Zeugnisse zurückgreifen, die nicht älter als 10 Jahre sind. Das neueste Zeugnis darf den ersten Platz in der Reihung finden.

Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate:

Die Priorität darf dabei immer abgewogen werden. Besonders Nachweise zu gewünschten Fähigkeiten gehören auf jeden Fall in die Bewerbungsmappe.

Empfehlungen:

Sie sind kein Muss, können aber auch von den Fähigkeiten des jeweiligen Bewerbers überzeugen, wenn sie dem entsprechen, was das Unternehmen fordert.

Das Foto für die Bewerbung

Ein Bewerbungsfoto ist ein Pluspunkt bei der Bewerbung. Jedem ist doch der berühmte Spruch: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte bekannt“. Dieser Spruch zeigt auch Wirkung bei einer Bewerbung. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Bewerbungsfoto immer aktuell ist und einen guten Eindruck hinterlässt.

Seit dem Jahr 2006 ist es keine Pflicht mehr, ein Foto beizulegen. Das besagt das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Dennoch nutzen viele Bewerber die Chance, die Bewerbung mit Foto individueller zu gestalten und das ist gut so.  Denn mit einem Foto wird jede Bewerbung einen Tick persönlicher. Das Interesse an der Bewerbung ist mit einem Foto auch viel schneller geweckt. Ein kurzer Blick auf das Foto und schon ist die Aufmerksamkeit gegeben.

Unvollständige Bewerbungsunterlagen sind keine Seltenheit

Denn viele Bewerber sind dazu verleitet, nur ein Anschreiben abzuschicken. Aber nur sehr selten ist dieses so ansprechend, dass das Personalbüro dazu bereit ist, nachzufragen, um zu weiteren Unterlagen des Bewerbers zu kommen.

Die vollständige Bewerbung darf als Visitenkarte angesehen werden

Eine vollständige Bewerbung gilt als Visitenkarte auf dem Weg zum neuen Job. Indem Sei die Bewerbung lückenhaft vorlegen, riskieren Sie die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Der erste Schritt in Richtung neuen Job ist also damit gesetzt – seine Bewerbungsunterlagen vollständig vorzulegen.

Stellenmarkt - Qualifikationen

Schlüsselqualifikation – Welche gibt es?

Sie werden im Bereich von Stellenausschreibungen sowohl Soft Skills als auch den Begriff Schlüsselqualifikation lesen können. Somit sollten Ihnen beide Begriffe geläufig sein, denn dann wird keine Frage aufgrund dieser Bezeichnungen für Unsicherheit bei Ihnen sorgen können. Doch was genau verbirgt sich nun hinter einer Schlüsselqualifikation bzw. den Soft Skills?

Hinter dem Begriff der Schlüsselqualifikation versteckt sich nicht Ihr Fachwissen. Hiermit meint man in der Regel, wie kompetent Sie Ihr vorhandenes Fachwissen einsetzen können. Zu Ihren beruflichen Qualifikationen gehören aber nicht nur die Soft Skills, sondern ebenfalls die Sozial- und die Fachkompetenz.

Einteilung der Schlüsselkompetenzen

Als Schlüsselkompetenzen versteht man also

  • Fähigkeiten
  • Fertigkeiten
  • Denkmethoden
  • Wissensbestand

Diese gehen in der Regel über die fachliche Kompetenz – das Fachwissen – hinaus. Schlüsselqualifikationen unterteilt man gerne in:

  1. Methodenkompetenz
  2. Sozialkompetenz
  3. Selbstkompetenz
  4. Handlungskompetenz

Schlüsselqualifikationen dienen der Problemlösung und der Kompetenzerweiterung. Außerdem sind sie besonders hilfreich im Umgang mit anderen Personen.

Werden Sie also in einem Vorstellungsgespräch nach Ihren Schlüsselqualifikationen oder nach Ihren Soft Skills gefragt, dann können Sie mit folgenden Eigenschaften auftrumpfen:

Belastbarkeit Teamfähigkeit Empathie
Kritikfähigkeit Organisationstalent schnelle Auffassungsgabe
Zielstrebigkeit Einsatzbereitschaft Lernfähig

Doch auch die Art und Weise, wie Sie verschiedene Wissensgebiete wie Ihr EDV- oder Ihr Fremdsprachen-Wissen beherrschen, können Sie als Soft Skills angeben. Da solche Fragen immer mal wieder in einem Bewerbungsgespräch aufkommen, sollten Sie sich diese Antwort schon im Vorfeld zurechtlegen.

Erfolgreich mit Schlüsselqualifikationen

Ausreichende Schlüsselqualifikationen bescheinigen Ihnen, dass Sie wissen, worauf es im Beruf ankommt. Sie sind damit in der Lage, klare Ziele zu definieren und diese zu erreichen. Außerdem sprechen diese Kompetenzen für Ihr Einfühlungsvermögen und den sozialen Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen.

Unternehmen erwarten heutzutage, dass sich ihre Angestellten schnell in veränderliche Organisationsstrukturen einbringen und sie sich das Wissen zu neuen Technologien aneignen. Ebenso sind kundenorientiertes Handeln, schnelles Erledigen der Aufgaben und das Beherrschen neuer Arbeitsmittel wichtige Eigenschaften auf dem Weg zum Erfolg. Oftmals ist in Bezug von Schlüsselqualifikationen von emotionaler Intelligenz die Rede.

Jobfinder - Mitarbeiter anwerben

Richtig anwerben – So gehts!

Richtig anwerben können Sie nicht, indem Sie einfach eine x-beliebige Stellenanzeige aufgeben. Personalentwickler wissen längst, dass sehr viel mehr als nur eine Stellenausschreibung nötig ist, um Fachkräfte, kreative Köpfe und begabte Mitarbeiter zu finden.
Lange bevor Sie die erste Stellenausschreibung im Internet oder in einer passenden Zeitung inserieren, sollten Sie für den nötigen Background sorgen. Stellen Sie sicher, dass wenn die Bewerber sich nach Ihrem Unternehmen erkundigen, dass Sie Zitate, Bilder und Entwicklungsmöglichkeiten vorfinden, die einen positiven Eindruck vermitteln. Personalleiter und Personalberater wissen längst, dass gute Mitarbeiter sich gründlich informieren, bevor Sie eine Bewerbung an das gewählte Unternehmen schicken.

Kommentare für die Öffentlichkeit

Mitarbeiterkommentare, die über schlechte Arbeitsbedingungen berichten, oder andere veröffentlichte, negative Beiträge, werden nicht zu dem gewünschten Erfolg führen. Natürlich trifft es selbst die guten Firmen ab und zu, dass entlassene Mitarbeiter mit falschen Kommentaren an die Öffentlichkeit gehen. Dies können Sie mit einem Lächeln hinnehmen, denn wenn von hundert Kommentaren der eine oder andere nicht so perfekt ist, dann weiß jeder, dass dies in der Regel nichts mit dem Unternehmen zu tun hat.

Die 7-W-Formel anwenden

Wie sieht denn nun eine gute Stellenausschreibung aus? Als Anhaltspunkt können Sie sich hier die 7-W-Formel merken, denn umso besser die Anzeige gestaltet ist, desto sicherer werden Sie auf das geeignete Personal treffen.

Welches Unternehmen stellt sich vor?
Welche Stelle wird frei?
Was erwarten wir von einem Bewerber?
Worauf können sich Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen freuen? Welche Leistungen bieten Sie an?
Wie soll der Bewerber Kontakt zu Ihnen aufnehmen?
Was soll die Bewerbungsmappe alles beinhalten?
Wünschen Sie sich im Vorfeld eine Kontaktaufnahme?

Beachten Sie, dass richtig anwerben auch optisch gelingen kann. Der erste Eindruck Ihrer Anzeige entscheidet, ob der potenzielle Mitarbeiter die Anzeige überhaupt liest oder direkt zur nächsten übergeht. Ferner sind die Auffindbarkeit und die passende Kategorisierung ein wichtiger Punkt. Eine Top-Anzeige ist nicht erfolgsversprechend, wenn Sie in der falschen Branche aufgegeben wird. Doch auch die korrekte Stellenbeschreibung führt zu einer Vorselektion und Sie werden keine unerwünschten Unterlagen erhalten.