Tag Archive for: ratgeber

Jobfinder - eigene Stärken

Stärken- und Schwächen-Analyse

Stärken-Schwächen-Analyse ist gerade dann wichtig, wenn ein Vorstellungsgespräch ansteht. Jeder Bewerber hat Stärken und Schwächen. Nun gilt es zu hinterfragen, welche Stärken und Schwächen du besitzt? Du weißt es nicht so genau? Dann stelle spezielle Nachforschungen an.

Die Stärken-Schwächen-Analyse startet jetzt

Dafür wirf zuerst einen Blick in die Vergangenheit. Welche Schul- und Studienfächer haben dich begeistern können?  Wer keinen guten Bezug zu seiner schulischen Laufbahn hat, der nimmt vielleicht das letzte Praktikum her, bei dem er überzeugend war.

Durchleuchte genau, in welcher beruflichen Situation sich Erfolg bei dir eingestellt hat. Was fällt dir besonders leicht und welche Aufgaben erledigst du mit Leichtigkeit? Das sind deine Stärken. Das Gleiche gilt auch für deine Schwächen. Welche Aufgaben siehst du als Herausforderung an? Welche Aufgaben liegen dir so gar nicht?

Stärken-Schwächen-Analyse: Frage vertraute Menschen nach deinen Stärken und Schwächen

Vertraute Menschen kennen dich besonders gut. Sie können deine Stärken und Schwächen ehrlich benennen. Dennoch ist es wichtig, einmal über sich selbst nachzudenken, um seine Schwächen und Stärken definieren zu können. Denn nur wer dazu in der Lage ist, kann seine Stärken weiter ausbauen und an seinen Schwächen arbeiten.

Schwächen eingestehen und nicht als Stärke wiedergeben wollen

Darauf kommt es an! Denn jeder von uns hat Schwächen und sollte diese auch eingestehen. Schließlich will das Unternehmen ihren potenziellen neuen Mitarbeiter mit seinen Stärken und Schwächen kennenlernen . Nobody ist perfekt und wo gearbeitet wird, da fallen Späne. Das wissen auch Firmenchefs und leitende Angestellte.

Wer ehrlich zu einer Schwäche steht, der zeigt Stärke und wirkt authentisch mit seinen Aussagen. Es kann also sogar hilfreich sein, die eine oder andere Schwäche einzugestehen. Vor allem dann, wenn der Eindruck entsteht, dass an diesen Schwächen gearbeitet wird.

Schwächen mit einem stimmigen Lösungsansatz liefern –  Des Rätsels Lösung

Denn so wird die genannte Schwäche umgehend mit etwas Positivem verbunden. Es kann nicht jeder ein Technikgenie oder ein Fremdsprachentalent sein. Zeit-Management und Organisationstalent sind nicht jedem gegeben. Aber an all diesen mangelnden Kompetenzen kann gearbeitet werden. Darum verzichte nicht darauf deine Schwäche aufzuzeigen und wie du mit ihnen umgehst bzw. Veränderungen herbeiführen möchtest.

Personalchefs wollen nicht nur die starken Seiten ihrer Bewerber kennenlernen. Sie wollen außerdem wissen, wo noch Potenzial nach oben vorhanden ist. Die Frage nach einer Schwäche wird von den Personalchefs gerne gestellt, weil sie dadurch erfahren, wie die Bewerber mit ihren Schwächen umgehen und ob sie bereit sind, daran zu arbeiten.

Ganz wichtig bei den Schwächen ist es, nur solche zu benennen, die in der Stellenausschreibung nicht vorkommen. Ist eine strukturierte Arbeitsweise erwünscht, solltest du als Bewerber nicht chaotisch auftreten.

Stärken beim Namen nennen: Die Stärken-Schwächen-Analyse macht es möglich

Bei den Stärken ist es wichtig konkret zu werden. Wer seine Stärken nicht nur benennen, sondern diese auch mit einem passenden Beispiel aus dem Berufsleben verknüpfen kann, wirkt überzeugend. Bei den Stärken gebe dich nicht mit standardisierten Floskeln zufrieden. Dass du verlässlich, pünktlich und zielstrebig bist, wird von den meisten Arbeitgebern bereits vorausgesetzt.

Diese Stärken darfst du benennen

Überzeuge deshalb mit einer lösungsorientierten Arbeitsweise und deiner Motivation, die eng mit dem selbstständigen Arbeiten verbunden ist. Eine unternehmerische Denkweise lässt erkennen, dass du die Firma als Ganzes ansiehst und zu deren Erfolg beitragen kannst. Eine schnelle Auffassungsgabe kannst du als Stärke hervorheben. So wird dem Personalchef schnell klar, dass du neue Herausforderungen annimmst und diese mit Leichtigkeit meisterst. Wer neu in das Unternehmen kommt, muss ständig neue Aufgaben und unterschiedliche Themengebiete bewältigen. Umso besser ist es natürlich, wenn für die Einschulung nicht allzu viel Zeit an Anspruch genommen wird. Wenn du nicht von der schnellen Sorte bist, aber dafür sehr gut mit Menschen umgehen kannst, solltest du das als deine Stärke benennen. Denn wer gut mit Menschen umgehen kann, gewinnt schnell das Vertrauen von anderen. Das ist in sehr vielen Berufen ein wichtiges Argument und in vielen Branchen gewinnbringend.

Ganz wichtig bei den Stärken ist, immer solche zu benennen, die in der ausgeschriebenen Stellenausschreibung vorkommen. So schaffst du Parallelen, die verbinden.

(Text von Anne)
Jobfinder - Auswahlverfahren

Kündigung: Gekündigt und wieder erfolgreich

Kündigung: Gekündigt und wieder erfolgreich. Gut möglich! Die meisten Menschen wechseln ihren Job im Lauf des Lebens. Kündigungen gehören somit zu unserem Arbeitsalltag. Dennoch muss bei einer Kündigung so einiges beachtet werden. Was das ist? Näher dazu erfährst du hier.

Gekündigt und wieder erfolgreich: Was es zu beachten gibt?

Fristen müssen eingehalten werden

Eine Kündigungsfrist ist im Arbeitsvertrag geregelt. Steht davon nichts im Vertrag, wird von einer gesetzlichen Kündigungsfrist ausgegangen. Die liegt bei einem Monat. Einem Monat zum 1. oder zum 15. Die rechtzeitige Zustellung muss sichergestellt sein – 4 Wochen vorher.

Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen

Dafür gibt es bereits einzelne Vorlagen, die dafür genutzt werden können.

Das direkte Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen

Stehen Kündigungen an, muss immer vorab mit dem direkten Vorgesetzten gesprochen werden. Viele machen den Fehler und suchen die Personalabteilung auf, bevor ein Gespräch mit dem Chef stattgefunden hat.  Sachlich bleiben – auch bei einem solchen Gespräch – das ist wichtig. Denn schließlich wird das Arbeitszeugnis erst später ausgestellt und das kann entscheidend für dich sein. Du möchtest Kritik loswerden? Dann gehe wie folgt vor: Zuerst nenne das Gute beim Namen. Dann können die Punkte folgen, die nicht deinen Erwartungen und Wünschen entsprochen haben und zum Abschluss kommt noch einmal etwas Gutes.  So kannst du deine Kritikpunkte aufzuzählen und hinterlässt dennoch einen positiven Eindruck.

Grundsätzlich steht jedem Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis zu. Das einfache Arbeitszeugnis enthält Angaben zur ausgeübte Tätigkeiten sowie der Dauer der Beschäftigung. Ein umfangreicheres Zeugnis bewertet zudem die Leistung sowie das soziale Verhalten des Arbeitnehmers.

Organisatorisches abklären

Dazu gehört vor allem verbleibende Urlaubstage und Überstunden. Sind diese noch zu verbrauchen oder werden sie ausgezahlt? Wie sieht es mit einer Abfindung aus?

Erster und letzter Eindruck

Jeder kennt den Ausspruch, dass der erste Eindruck zählt. Aber nicht nur der macht es aus. Auch der letzte Eindruck ist wichtig. Darum ist eine Verabschiedung von der Kollegenschaft Pflicht.

Wie den Jobwechsel in einem künftigen Vorstellungsgespräch begründen?

Gerade bei einem Vorstellungsgespräch werden Bewerber immer wieder gerne auf einen Jobwechsel angesprochen. Darum solltest du die richtigen Argumente bereithalten. Diese zielen am besten auf die eigene Motivation ab. Du möchtest neue Ziele verfolgen und erreichen oder suchst eine herausfordernde Aufgabe, an der du wachsen kannst. Wer eine solche Antwort parat hat, der hat strategisch TOP gehandelt. Damit zeigst du auf, dass du motiviert bist, gerne neue Ziele verfolgst und deine Qualifikationen ausbauen möchtest. Du willst mit deiner Tätigkeit mehr bewirken und das kann gut mit einem neuen Arbeitgeber umgesetzt werden. Ein Wechsel im Job kann ebenso darauf abzielen, mehr Verantwortung zu übernehmen und mehr Gehalt zu bekommen. All das sind gute Gründe, die für eine Neuorientierung sprechen. So kannst du deinen Jobwechsel begründen und positiv argumentieren.

Bleib positiv

Wer sich beruflich verändern und vorankommen möchte, der rückt nicht nur die eigene Persönlichkeit in das rechte Licht, sondern ist außerdem bemüht, auch den neuen Arbeitgeber positiv zu bewerten. Denn schließlich soll dieser dazu beitragen, dass die eigenen Ziele umgesetzt werden können. Als Bewerber möchtest du in deinem neuen Tätigkeitsfeld etwas bewirken und dank dem richtigen Unternehmen, kannst du das jetzt realisieren.

Nach der Kündigung wieder erfolgreich sein – das erfordert strategisches Vorgehen. Das gilt für die Verabschiedung im alten Unternehmen genauso wie bei der Ankunft im neuen. Der zukünftige Arbeitgeber muss überzeugt sein, dass er einen loyalen Mitarbeiter erhält, der sowohl fachlich als auch persönlich zum Unternehmen passt.

(Text von Anne)
Der Stellenmarkt - Finde Deinen Job!

Den Traumjob finden – So geht’s!

Traumjob finden: Überlege Dir, was Dir wichtig ist. Willst Du die Sicherheit einer großen Firma oder die Kreativität eines Start-ups? Welche Inhalte soll Dein Traumjob haben. Welche Wege bist Du bereit zurückzulegen? Wie muss das Einkommen ausfallen? Lege den Rahmen fest, den Du brauchst. Dann starte Deine Suche gezielt mit Deinen Kriterien und stelle fest, was die Jobsuche Dir vorschlägt.

Eine gute Bewerbung ist Voraussetzung für den Erfolg

Deine Wunschfirma sucht neue Mitarbeiter. Da sollte sich Deine Bewerbung von allen anderen abheben. Du willst den Job? Dann kämpfe und gehe unter Umständen ungewöhnliche Wege, um auf Dich aufmerksam zu machen.

  • Benutze eine bunte Bewerbungsmappe
  • Wähle ein ungewöhnliches Format
  • Lege ein Foto von Dir bei, dass zu Dir passt

Hast Du weitere kreative Ideen? Nutze sie, trau Dich!

Deine Unterlagen sind einzigartig!

Du willst Dich erfolgreich bewerben, also musst Du Dich von anderen Bewerbern unterscheiden. Schon Dein Anschreiben sollte optimistisch, zielorientiert und kompetent sein. Achte auf die richtige Anrede. Telefoniere vorsorglich mit der Firma und frage nach, wie der Personalchef heißt und ggf. nach der Schreibweise. Stelle Dich kurz vor und formuliere so, dass man neugierig auf Dich wird.
Überlege, wie Du Deinen Lebenslauf gestaltest. Ist es für den Lesenden schnell ersichtlich, was Du weißt und kannst? Schreibe chronologische Tabellen, wenn Du noch nicht so viel Berufserfahrung hast. Entscheide Dich für die Antichronologie, wenn Du schon viel erlebt hast und möchtest, dass das Wesentliche ganz oben steht.

Dein Traumjob ist eng mit Deiner Motivation verbunden!

Du willst es, dann bekommst Du es!
Wenn Du das Unternehmen gefunden hast, in dem Du Dich gern verwirklichen möchtest, dort aber gerade nicht nach Deinem Beruf gesucht wird? Dann bewirb Dich initiativ! Erkläre, warum Du für dieses Unternehmen wichtig bist und warum man Dich unbedingt kennenlernen sollte.
Wenn Du nicht dringend auf der Suche bist und nur mal sehen willst, was der Markt so bietet, kannst Du Dich auch einfach finden lassen. Erstelle und hinterlege Dein Profil bei Deiner Jobbörse und warte einfach. Du wirst erstaunt sein, welch interessante Angebot auf Dich zukommen werden.

Potenzielle Unternehmen genau studieren

Das hat zwei Gründe. Natürlich musst Du Dich informieren, ob die Firma zu Dir passt und ob Du zur ihr passen wirst. Welche Werte gibt es, welche Philosophie wird verfolgt. Gibt es im Netz Infos, die Dir helfen?
Andererseits bereitest Du Dich so auf Dein Bewerbungsgespräch vor. Du musst informiert sein, wenn Du einen Termin hast.
Be-Werbung, Du musst Werbung für Dich machen und diese Werbung muss gut sein. Informiere Dich vorab und wenn Du dort bist: stelle Fragen, zeige Dich interessiert, halte Augenkontakt.

Mit Wissen und Charme überzeugen

Sei kreativ, überzeuge mit Deinem Wissen und Deiner Persönlichkeit.
Vereinbare konkrete Termin. Schlage zwei Zeitpunkte für das nächste Treffen vor und lass Deinen Gesprächspartner wählen.

Nicht nur einen Job, sondern eine sinnvolle Arbeit ausfüllen

Es gibt viele Jobs. Ein wirkliches Tätigkeitsfeld zu finden ist allerdings anspruchsvoll. Aber Du schaffst das! Wenn Du es wirklich willst!

Jobfinder - die perfekte Bewerbungsmappe

Die perfekte Bewerbungsmappe

Deine Bewerbungsmappe ist fertig! Schaffst du es damit unter die Top 10 der Bewerbungen? Mit einer perfekten Bewerbungsmappe steigen deine Chancen beim Unternehmen um ein Vielfaches, darum überprüfe sie noch einmal. Am Ende wird es sich auszahlen.

Eine vollständige Bewerbungsmappe ist ein Muss

Das Anschreiben:

Eröffnen deine Bewerbung mit einem kreativen Anschreiben. Sorge dafür, dass es sich von der Masse abheben kann, obwohl es kurz und knapp gehalten ist. Lass es individuell erscheinen, indem du deine Persönlichkeit hervorhebst. Wenn du dein Anschreiben genau auf das Unternehmen ausrichtest, signalisierst du damit ein deutliches Interesse an deinem neuen Arbeitgeber.

Lege die Punkte dar, die dich zum geeigneten Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle machen, indem du in kurzen und prägnanten Sätzen deine Stärken und Skills formulierst. Klare Worte und eine gute Struktur machen das perfekte Anschreiben aus. Verzichte auf standardisierte Formulierung und unnötige Floskeln. Lass dein Anschreiben gerne als Markenzeichen deiner Individualität erscheinen, indem du mit Eloquenz und Kreativität überzeugst.

Kurz zusammengefasst:

  • Das Anschreiben ist individuell, glaubhaft und weckt das Interesse.
  • Die Sätze sind klar formuliert und nicht zu lange.
  • Deine eigene Motivation steht dabei im Vordergrund.
  • Die Fähigkeiten für den Job fallen auf den ersten Blick ins Auge.

Der Lebenslauf:

Auch wenn das Anschreiben wichtig ist, so lebt auch dein Lebenslauf von deinem persönlichen Stil. Passe seine Struktur deinen Erfahrungen und Qualifikationen an. Nutze die Tabellenform bei wenig Berufserfahrung. Und ansonsten gebe ihm eine klare Textstruktur, indem du dich dabei auf das Wesentliche beschränkst. Berufliche Erfolge führst du natürlich auf. Für die persönliche Note erwähne am Ende Hobbys oder Vorlieben. Besonders dann, wenn sie für deinen zukünftigen Job relevant sind. Am Ende eines ordentlichen Lebenslaufs steht die Unterschrift des Bewerbers.

Kurz zusammengefasst:

  • Achte auf eine klare und angepasste Struktur.
  • Persönliche Daten, die Berufserfahrung und die Ausbildung gehören in den Lebenslauf.
  • Ordne den Lebenslauf nicht chronologisch, denn das Aktuelle gehört immer an den Anfang.

Das Foto:

Es ist der Teil in der Bewerbungsmappe, der sofort ins Auge sticht, weshalb sich ein Fotoshooting auszahlen kann.

Die Beilagen:

Relevante Zeugnisse und Arbeitsbescheinigungen gehören als wichtige Dokumente in eine aussagekräftige Bewerbungsmappe.

Die perfekte Bewerbungsmappe –  So muss sie sein!

Die Bewerbungsmappe ermöglicht es deinem zukünftigen Arbeitgeber alle wichtigen Informationen schnell zu finden. Deine Vorteile für das Unternehmen stechen ins Auge, weil deine Kompetenzen unübersehbar sind. Denke daran – der erste Eindruck ist entscheidend. Achte auf einen optisch einwandfreien Eindruck deiner Mappe und nutze nur angenehme Farben und Farbkombinationen. Passe die Bewerbungsmappe dem Image des Unternehmens an, denn damit stellst du erste Parallelen her.

(Text von Anne)
Jobfinder - große Reichweite - Auslandsbewerbung

Bewerben im Ausland – So geht’s !

Auslandsbewerbung: Die Globalisierung macht es möglich. Ein großes Wort, welches auch in der Arbeitswelt angekommen und eng mit Bewerbungen im Ausland verbunden ist. Denn gerade da versteckt sich das eine oder andere lukrative Jobangebot.

Auslandsbewerbung – So geht’s!

Bewerben in Spanien

Der Leitspruch in Spanien ist: „In der Kürze liegt die Würze“. Daher werden bei einer Auslandsbewerbung in Spanien die Anschreiben eher kurz gehalten. Es reicht, wenn die Qualifikation für den Job aufgeführt sind. Der Lebenslauf – Currículum Vitae – zählt die wichtigen beruflichen Stationen auf und erklärt die persönlichen Ziele. Eine Kurzbewerbung also, welche die spezifischen Fähigkeiten in den Vordergrund stellt.

Bewerben in den nordischen Ländern

Auch sie lieben es, wenn sich die Bewerber kurz und bündig halten. Die Bewerbungsunterlagen werden in der Regel in Englisch verfasst. Die Unternehmen liegen hier besonderen Wert auf soziales Engagement sowie die Aufzählung von Hobbys und Vorlieben.

Bewerben in der Schweiz

Die Schweiz gilt schon seit Jahren bei Jobsuchenden aus Deutschland als beliebtes Einwanderungsland, denn sie bietet den Menschen eine beste Lebensqualität und hohe Gehälter. Die Schweizer Bewerbungsunterlagen sind ident angeordnet, wie in Deutschland, was die Bewerbung besonders einfach macht.

Bewerben in Italien

Die italienischen Unternehmen legen großen Wert auf diverse Referenzen, auch der persönliche Kontakt und das erste Vorstellungsgespräch ist in Italien sehr wichtig.

Bewerben in Dänemark

In Dänemark liegt das Augenmerk auf die Referenzen. Bei einer Bewerbung in Dänemark darf das letzte Gehalt genannt werden, das ist sogar erwünscht. Dafür verzichtet man auf die Unterschrift, auf das Datum, sowie auf das Foto im hiesigen Lebenslauf.

Bewerben in Belgien

In Belgien wird gerne auf eine handschriftliche Bewerbung zurückgegriffen. Der Lebenslauf soll chronologisch festgehalten werden. Weder Referenzen noch das Bewerbungsfoto haben in Belgien einen Stellenwert.

Bewerben in Japan

In Japan stellen die Unternehmen den Bewerbern gerne Formulare zum Ausfüllen zur Verfügung, denn die Japaner stehen auf klare Fakten. Auch für die Bewerbung bei einem japanischen Unternehmen in Deutschland bevorzugt man diese Strategie.

Bewerben in China

In China spielen Empfehlungen eine ganz wichtige Rolle und sollten darum einen Platz in der Bewerbungsmappe finden. Allerdings verzichtet man dafür auf “große Worte”, denn Übertreibungen und Arroganz sind in den Bewerbungen gar nicht gerne gesehen.

Bewerben in Amerika

Die Amerikaner verwenden ihre eigenen Bewerbungsunterlagen – Cover Letter und den Lebenslauf Résumé. Weder ein Zeugnis noch eine Referenz muss der Bewerbung in Amerika beigelegt werden. Der Lebenslauf beschränkt sich auf eine Seite und wird nicht unterzeichnet.

Bewerben in Kanada

Auch in Kanada gibt es Cover Letter und Résumé. Die Individualität des einzelnen Bewerbers steht dabei immer im Vordergrund. Daher dürfen persönliche Komponenten auch besonders hervorgehoben werden. Genauso wie in Amerika beschränkt sich der Lebenslauf auf eine Seite und wird nicht unterzeichnet.

Bewerben in Australien

Kurz und bündig, so sind die Bewerbungen in Australien. Referenzen sollten hervorgehoben sein. Der Lebenslauf gestaltet sich nicht chronologisch und auch ein Bewerbungsfoto ist nicht nötig. Wenn möglich, ist das australische Englisch zu nutzen.

Bewerben im Ausland – Das gilt es zu beachten!

  • Wer sich in einem anderen Land bewerben möchte, sollte vor dem Versenden der Bewerbungsunterlagen immer in Verbindung mit dem jeweiligen Unternehmen stehen.
  • Die gewählte Sprache muss auf jeden Fall seine Richtigkeit haben.

Eine fachkundige und kompetente Übersetzung der diversen Bewerbungsunterlagen, einschließlich der Zeugnisse und Referenzen, ist ratsam.

(Text von Anne)
Jobfinder - zweites Vorstellungsgespräch

Das zweite Vorstellungsgespräch

Wenn das zweite Vorstellungsgespräch ansteht, bist du deinem Traumjob ein großes Stück näher. Aber welcher Sinn steckt hinter einem zweiten Vorstellungsgespräch?

Das zweite Vorstellungsgespräch – Warum?

Grundsätzlich ist das zweite Vorstellungsgespräch ein guter Schritt in Richtung Traumjob. Zeigt es doch, dass im ersten Gespräch einiges gut gelaufen ist. Warum findet ein zweites Gespräch dann statt?

Ein intensiveres Kennenlernen folgt

Das Unternehmen will den Bewerber besser kennenlernen, mehr über ihn erfahren. Kann sein, dass zu einem zweiten Vorstellungsgespräch weitere Leute bei der Unterredung dabei sind, damit auch sie sich einen Eindruck über die Persönlichkeit des zukünftigen Mitarbeiters machen können.

Dem Arbeitsteam – potenziellen Kollegen –  vorgestellt werden

Vielen Unternehmen ist es ein Bedürfnis, dass das Arbeitsteam im Vorfeld kennengelernt wird. So findet man am besten heraus, ob der Bewerber in der Lage ist, sich in das neue Team zu integrieren.

Firmenchefs wollen sich auch ein Bild machen

Wenn es um eine Neueinstellung geht, wollen auch Firmenchefs ein Wörtchen mitreden. Besonders dann, wenn es sich um eine sehr wichtige Neubesetzung handelt. Denn am Ende hängt der Erfolg eines Unternehmens zu einem großen von den Mitarbeitern ab.

Mehr in Erfahrung bringen: Nutze das zweite Vorstellungsgespräch

Egal, welchen Verlauf das zweite Vorstellungsgespräch auch nehmen wird. Der einzelne Bewerber erfährt so mehr über die Firmenstruktur, über die Arbeitsweise des Unternehmens und über künftige Kollegen. Somit bringt das zweite Gespräch Vorteile für beide Seiten.

Es ist durchaus sinnvoll am Ende des ersten Vorstellungsgesprächs danach zu fragen, ob ein zweites Gespräch erwartet werden kann. Viele Personalchefs kommen dieser Frage jedoch zuvor, indem sie rechtzeitig von sich aus auf das zweite Vorstellungsgespräch hinweisen.

Noch einmal das erste Vorstellungsgespräch durchgehen

Am besten bereitest du dich auf das zweite Gespräch vor, wenn du in Gedanken das erste Gespräch noch einmal durchgehst. Auf welche Thematik ist der Gesprächspartner im Besonderen eingegangen, was war ihm wichtig? Welche Fakten und Referenzen aus der Bewerbung sind gut angekommen?  Eine kurze Analyse der vergangenen Situation kann sehr hilfreich sein.

Auch die Gesprächssituation kannst du noch einmal üben. Rufe dir die wichtigsten Hard- und Softskills in Erinnerung und hebe diese im zweiten Gespräch ruhig noch einmal hervor.

Dabei kannst du zwischendurch immer wieder auf das erste Vorstellungsgespräch Bezug nehmen. Das zeigt deinem Gegenüber, dass du dich ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hast und deine Bewerbung sehr ernst nimmst.

Das Gehalt – Ein großes Thema im zweiten Vorstellungsgespräch

Die Frage des Gehalts ist meist ein großes Thema, das nicht nur den Bewerber, sondern auch den Personalchef beschäftigt. Wichtig dabei ist, dass du das Durchschnittseinkommen in deinem Bereich bzw. deiner Branche kennst. Die Gehaltsvorstellung sollte immer ein wenig über dem Durchschnitt liegen, um sich dann auf einen zufriedenstellenden Kompromiss einigen zu können.

Wie lange dauert das zweite Gespräch?

Da das Unternehmen sich einen Gesamteindruck von dir als zukünftigen Mitarbeiter verschaffen möchte und dir vielleicht sogar die Firma im Detail zeigt, plane für das zweite Vorstellungsgespräch ruhig etwas mehr Zeit ein.

Ein zweites Vorstellungsgespräch endet meist damit, dass sich das Unternehmen beim Bewerber in Kürze melden wird. Konntest du im zweiten Vorstellungsgespräch auf ganzer Linie überzeugen, besteht aber auch die Möglichkeit einer direkten Zusage.

(Text von Anne)

Lücke im Lebenslauf: Was tun?

Im Lebenslauf tut sich eine Lücke auf. Es kann durchaus sein, dass diese Lücke das Interesse deines Gegenübers weckt und du danach gefragt wirst. Um auf diese Frage souverän zu antworten, beschäftige dich mit deiner Lücke im Lebenslauf.

Die Lücke im Lebenslauf – Was steckt dahinter?

Als Lücke wird die Zeit bezeichnet, in der nicht gearbeitet wurde und keine Weiter- und Fortbildungen stattfanden. Gerade dann, wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht, wollen viele die Welt kennenlernen und verabschieden sich nach dem Abi oder dem Studium für eine Weile. Das wissen auch Unternehmer und Personalleiter.

Die berühmte Fragestellung: Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?

Eine ehrliche und authentische Antwort ist hier die beste Strategie. Denn auch Unternehmen wissen, dass es verschiedene Gründe gibt, um sich eine Auszeit zu nehmen. Stehe zu deiner Lücke im Lebenslauf und erkläre diese gut nachvollziehbar.

Die Lücke im Lebenslauf: eine Orientierungsphase

Oft verlangt das Leben danach, sich neu aufzustellen, sowohl im privaten Bereich als auch im Job. Wer dafür eine längere Arbeitslosigkeit hinnehmen musste, darf das auch eingestehen. Selbst eine längere Krankheitsphase wird nicht immer negativ beurteilt. Schließlich bedarf es Kraft und Anstrengung sich ins Berufsleben zurück zu kämpfen und das wird nicht selten mit einer neuen Chance honoriert.

Die Lücke im Lebenslauf: 2 Bereiche kommen hier vor

Die gewollte Auszeit

Egal, ob du nach dem Abitur oder deiner Ausbildung ein Jahr durch die Welt getourt bist oder nach dem Studium erst einmal genug vom Lernen hattest – begründe deine Lücke im Lebenslauf ehrlich und füge deine Erfahrungen hinzu, die du während dieser Zeit machen konntest. Am Ende findet sich sogar noch die eine oder andere nützliche Fähigkeit, die du während dieser Zeit erworben hast.

Die ungewollte Auszeit

Für eine ungewollte Auszeit sind nicht selten eine Kündigung und Arbeitslosigkeit verantwortlich. Das heißt nicht immer, dass diese Lücke negativ ist. Vielleicht war das die Gelegenheit, um den eigenen Horizont zu erweitern und sich neue Fähigkeiten anzueignen. Auch eine ehrenamtliche Tätigkeit in dieser Zeit gehört zu den positiven Fakten. Genau darauf kann bei der Frage nach der Lücke im Lebenslauf hingewiesen werden. Das eigene Engagement kann hier durchaus im Vordergrund stehen und erkennen lassen, dass du schwierige Situationen nutzen und bewältigen kannst.

Es sind immer die richtigen Argumente, die den entscheidenden Impuls geben. Hinter jeder Lücke im Lebenslauf kann sich etwas Positives und Nützliches verbergen. Arbeitslos zu sein ist oft negativ behaftet. Das muss es aber nicht. Es kann auch positiv angesehen werden, wenn dadurch ein Neustart erfolgte. Besser nutzt man für diese Situation das Wort Arbeitssuche, denn es suggeriert sofort die Eigeninitiative des Bewerbers.  Im Grunde kann so jede Auszeit mit etwas Positivem verbunden werden.

Die Lücke im Lebenslauf aufgrund von Krankheit

Auch diese Lücke hat sich ungewollt aufgetan. Eine Krankheit muss nicht zwingend im Lebenslauf angegeben werden. Auf die Frage nach der Lücke kann diese dennoch angesprochen werden. Am Ende hat es der Bewerber auf jeden Fall geschafft, sich selbst zu motivieren und auch nach langer Krankheit einen beruflichen Neustart in die Hand zu nehmen. Das kann den einen oder anderen Unternehmer durchaus beeindrucken.

(Text von Anne)
Jobfinder - Bewerbungsfehler

So vermeidest du Fehler in der Bewerbung!

Fehler in der Bewerbung gibt es viele. Das fängt damit an, dass Bewerbungsunterlagen nicht vollständig sind oder Anlagen fehlen, oder dass sich in der Bewerbung Grammatik- oder Rechtschreibfehler befinden. Auch Fehler in der Struktur des Lebenslaufs oder dem Format der Bewerbung treten immer wieder auf. Wie du siehst, gibt es eine Menge zu beachten, damit sich keine kleinen und großen Fehler in deine Bewerbungsunterlagen einschleichen.

Einheitsbewerbung – Nein danke! Eine Bewerbung muss überzeugen können

Deine Bewerbung ist eine unter vielen. Darum ist es wichtig, dass sie im Stapel der Bewerbungen nicht einfach untergeht, sondern gekonnt auf sich aufmerksam macht. Verabschiede dich daher am besten gleich von den typischen Floskeln in Bewerbungsschreiben und zeige dich kreativ. Standardisierte Texte in Bewerbungsschreiben werden einen Personalchef eher langweilen und nicht auf die Person neugierig machen, die dahinter steckt. Doch genau das willst du mit deiner Bewerbung erreichen.

Deine Bewerbung darf hervorstechen, indem du sie unverwechselbar gestaltest. Nur so kann sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zähle die Qualitäten auf, durch die du dich von anderen Bewerbern unterscheidest. Welche besonderen Fähigkeiten hast du, was zeichnet dich aus? Jeder Mensch besitzt besondere Qualitäten. Diese aufs Papier zu bringen – darin besteht die Kunst.

Dein Bewerberprofil ist überzeugend und strahlt Lebensfreude aus

Indem du die Macht der Sprache nutzt, verleihst du deiner Bewerbung Überzeugungskraft und Energie. Wenn ein Personalchef deine Bewerbung liest muss er spüren, dass die Person dahinter es schafft, neue Impulse im Unternehmen zu setzen. Auch wenn eine Bewerbung eine sehr formelle Angelegenheit ist, schadet es nicht, sie lebendig zu verfassen damit sie Lust aufs Weiterlesen macht. Aber nicht nur das Anschreiben wird individuell gestaltet, auch der Lebenslauf darf vor Energie strotzen. Persönliches hat seinen Platz im Lebenslauf und so dürfen Hobbys und das persönliche Engagement nicht fehlen. Damit ist für jeden schnell erkennbar, welcher Mensch sich hinter der Bewerbung verbirgt und was diesen von der Vielzahl der Bewerber unterscheidet.

Spare nicht an Referenzen

Referenzen sind oftmals der Schlüssel zum Erfolg. Punkte damit, indem du sie in deiner Bewerbung aufführst. Empfehlungen und Referenzen haben nicht nur in der Bewerbungsmappe von China höchste Priorität, sie werden auch in unseren Breiten immer wieder gerne gesehen.

Das Anschrieben – nicht länger als eine Seite

Das Anschreiben wird kurz und prägnant verfasst. Kein Personalchef will einen Roman lesen, dazu fehlt die Zeit. Lange Sätze, die umständlich formuliert sind, langweilen ganz schnell. Achte daher auf eine klare Formulierung. Indem du dein Anschreiben auf das jeweilige Unternehmen abstimmst, verleihst du ihm eine zusätzliche individuelle Note.

Der Lebenslauf fängt immer in der Gegenwart an

Keinen Personalchef interessiert es, was der Bewerber vor 10 Jahren beruflich gemacht hat. Das Hier und Jetzt zählt, deshalb darf die derzeitige Arbeitsstelle ganz oben angeführt sein. Auch ein Lebenslauf sollte nicht unermesslich lang sein. Eine Seite reicht in der Regel aus, um seinen beruflichen Werdegang zu präsentieren. Beim Lebenslauf darf sich der Bewerber auf die wesentlichen Fakten im Leben konzentrieren, die wichtigsten Erfolge gehören unbedingt dazu. Die einzelnen Tätigkeitsbeschreibungen werden am besten mit Erfolgen verknüpft. Das zeugt von entsprechender Kompetenz und führt eher zum Ziel.

(Text von Anne)
Jobfinder - Kündigungen

Kündigung: Welche Arten gibt es?

Die Gründe für eine Kündigung können unterschiedlich sein. Nachfolgend werden die verschiedenen Kündigungsarten erläutert:

Die betriebsbedingte Kündigung

Zu einer betriebsbedingten Beendigung eines Arbeitsverhältnisses kommt es dann, wenn der Kündigungsgrund in betrieblichen Erfordernissen liegt und die Weiterführung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr möglich ist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Unternehmer sein Unternehmen neu strukturieren möchte und dabei Arbeitsplätze wegfallen. Weitere betriebliche Erfordernisse können Rationalisierungsmaßnahmen, Änderungen im Anforderungsprofil für einen bestimmten Arbeitsplatz oder das Auslagern bestimmter Arbeiten an Subunternehmer sein.

Letztendlich bedeutet eine betriebsbedingte Beendigung des Arbeitsverhältnisses, dass der Arbeitgeber seinen Betrieb nicht mehr so weiterführen möchte/kann, wie bisher und daher den Arbeitsplatz nicht mehr zur Verfügung stellt. Der Kündigungsgrund liegt also nicht im Verhalten des Mitarbeiters.

Die personenbedingte Kündigung

Damit ein Arbeitgeber personenbedingt gekündigt werden kann, wird vorausgesetzt, dass ein tatsächlicher Kündigungsgrund in der Person des Arbeitnehmers vorliegt. Dazu kommt es, wenn ein Arbeitnehmer aufgrund seiner individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten nicht mehr dazu in der Lage ist, seine Arbeitsleistung zu erbringen. Zusätzlich müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein, damit einen personenbedinget Kündigung rechtskräftig ist:

  1. Negative Prognose – Es muss feststehen, dass der Arbeitnehmer aufgrund seiner persönlichen Fähigkeiten und Eigenschaften, seine Pflichten laut Arbeitsvertrag zu erfüllen.
  2. Interessenbeeinträchtigung – Es muss feststehen, dass es dadurch zu einer Beeinträchtigung der betrieblichen und wirtschaftlichen Interessen des Arbeitgebers kommt.
  3. Keine Weiterbeschäftigung – Es darf keine andere Möglichkeit geben, den Arbeitnehmer trotz seiner Einschränkungen an einem anderen Arbeitsplatz einzusetzen.
  4. Interessenabwägung – Eine Interessenabwägung muss ergeben, dass dem Arbeitgeber die Einschränkung seiner Interessen (siehe Punkt 2) nicht mehr zugemutet werden können.

Die verhaltensbedingte Kündigung

Hat der Arbeitnehmer gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten verstoßen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber zerstört, kann der Arbeitgeber eine verhaltensbedingte Kündigung aussprechen. Begründung: In diesem Fall ist ihm die Aufrechterhaltung des Arbeitsverhältnisses nicht zumutbar. Dabei muss nachgewiesen werden, dass es sich bei dem Verhalten des Arbeitnehmers um steuerbares und ihm vorwerfbares Verhalten handelt. Folgende Voraussetzungen für eine verhaltensbedingte Kündigung müssen vorliegen: Eine Arbeitspflichtverletzung, die Vorwerfbarkeit einer Arbeitspflichtverletzung, eine Abmahnung und eine Abwägung der Interessen zugunsten des Arbeitgebers.

Die außerordentliche Kündigung

Bei dieser Form der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses wird die für eine ordentliche Kündigung bestehende Kündigungsfrist nicht oder nur teilweise eingehalten und zudem ein Arbeitsverhältnis gekündigt, welches im Grunde nicht kündbar wäre. Daher handelt es sich bei einer außerordentlichen Kündigung in vielen, keineswegs aber in allen Fällen, um ein fristlose. So kann ein Arbeitgeber einen Angestellten außerordentlich kündigen, auch wenn dieser aufgrund tariflicher oder gesetzlicher Vorschriften nicht kündbar wäre. Hier wäre die hypothetische Kündigungsfrist einzuhalten, weshalb diese Form auch als eine “außerordentliche Kündigung mit Auslauffrist” bezeichnet wird. Eine solche Vorgehendweise kommt dann zur Anwendung, wenn ein Arbeitnehmer grob gegen seine Pflichten verstoßen hat. Auch im Falle einer Betriebsschließung darf diese Kündigung ausgesprochen werden.

Jede fristlose Kündigung stellt zugleich auch eine außerordentliche dar. Umgekehrt ist das allerdings nicht der Fall. Für einen außerordentliche Kündigung muss immer ein wichtiger Grund bzw. ein schwerwiegender Anlass vorliegen und folgende 5 Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Der Arbeitnehmer muss in gravierender Weise gegen seine Pflichten verstoßen haben, dass eine Kündigungsfrist für den Arbeitnehmer unzumutbar wäre.
  2. Der Verstoß des Arbeitnehmers muss rechtswidrig sein und muss schuldhaft, das bedeutet vorsätzlich oder zumindest fahrlässig erfolgt sein.
  3. Die Kündigung muss verhältnismäßig sein. Es darf kein “milderes” Mittel geben, um das Arbeitsverhältnis dennoch fortzusetzen.
  4. Das Interesse des Arbeitgebers für eine sofortige Kündigung muss die Interessen des Arbeitnehmers für eine Einhaltung der Kündigungsfrist überwiegen.
  5. Die Kündigung muss innerhalb von 2 Wochen ausgesprochen werden, nachdem der Arbeitgeber von den Ereignissen Kenntnis erlangt hatte, die zu einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses führten.

Änderungskündigung

Eine weitere Kündigungsart ist die Änderungskündigung. Von einer Änderungskündigung spricht man, wenn:

  • eine Kündigung eines Arbeitsverhältnisses verbunden ist mit
  • einem Angebot, den Arbeitsvertrag zu verändern (oftmals zu verschlechtern) und zu anderen Bedingungen fortzusetzen.

Zum Beispiel kann ein Arbeitgeber seinem Angestellten damit anbieten, statt 8 Stunden nur noch 6 Stunden täglich zu arbeiten.

Lässt sich der Arbeitnehmer nicht auf die Änderungen ein bzw. nimmt die Änderungskündigung nicht an, bleibt es bei der Beendigung des gesamten Arbeitsvertrages. Auch bei einer solchen Änderungskündigung greift das Kündigungsschutzgesetz und bietet dem Arbeitnehmer die Möglichkeit, mittels einer Klage gegen die Kündigung vorzugehen.

Jobfinder - Abmahnung

Abmahnung – Wie ist vorzugehen?

Was ist eine Abmahnung und wie gehe ich damit um? Hier kommt die Antwort.

Verletzt ein Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Pflichten, darf der Arbeitgeber ihm eine Abmahnung erteilen. Diese hat den Zweck, den Arbeitnehmer zu warnen, dass ihm, wenn er seinen vertraglichen Pflichten weiterhin nicht nachkommt, die Kündigung drohen könnte.

Andererseits gibt sie dem Arbeitnehmer die Möglichkeit, sein Fehlverhalten zu korrigieren. Die Gründe für eine Abmahnung liegen zum einen in einem schwerwiegenden Fehlverhalten des Mitarbeiters, beispielsweise wenn er die Arbeit verweigert, ungenehmigt den Urlaub antritt, Kollegen sexuell belästigt, bei Schwarzarbeit oder dem Begehen von Straftaten. Aber auch die sogenannten Nebenpflichten wie Pünktlichkeit, sorgsamer Umgang mit Material sowie das Verhalten gegenüber Kollegen fallen darunter.

Wann eine Abmahnung nicht in Betracht kommt

Im Gegensatz dazu kommt das Abmahnen von Arbeitnehmern im Falle von nicht steuerbarem Verhalten wie krankheitsbedingten Fehlzeiten, Leistungsmängeln, die auf einer gesundheitlichen Beeinträchtigung beruhen nicht in Betracht. Gleichermaßen sind Bagatellverstöße, wie beispielsweise eine einmalige Verspätung, kein Grund, um einen Angestellten abzumahnen. Ist der Arbeitnehmer alkoholabhängig oder aus anderen krankheitsbedingten Gründen nicht in der Lage, sein Fehlverhalten einzusehen, ist eine Abmahnung unzulässig.

Werden dem Arbeitnehmer unwahre Beschuldigungen zur Last gelegt, muss er diese nicht hinnehmen. Dagegen darf er sich durchaus zur Wehr setzen. Hier hat der Arbeitnehmer einige Möglichkeiten. Er hat beispielsweise das Recht, sich zu beschweren und einen Antrag auf Rücknahme und Entfernung der Beschuldigungen aus der Personalakte zu stellen, eine Gegendarstellung zu verfassen oder den Betriebsrat um Hilfe zu bitten. Letztendlich besteht noch die Möglichkeit, gegen eine ungerechtfertigte Abmahnung gerichtlich vorzugehen.

Die Funktionen der Abmahnung

Grundsätzlich wird mit einer Abmahnung ein Verstoß gegen die vertraglichen Pflichten festgehalten. In der Regel erteilt der Arbeitgeber sie in schriftlicher Form und hinterlegt sie außerdem in der Personalakte. Auch das mündliche Aussprechen einer Abmahnung ist möglich.

Des Weiteren dient die als Hinweis für den Mitarbeiter. Sie zeigt diesem sein Fehlverhalten auf und  weist ihn darauf hin, dass der Arbeitgeber Verstöße nicht duldet.

Eine Abmahnung erfüllt eine Warnfunktion, da sie in der Regel immer vor einer Kündigung erteilt wird. Sie sagt aus, dass eine Kündigung folgen könnte, falls sich das Fehlverhalten wiederholt. Damit räumt man dem Arbeitnehmer eine Chance ein, sein Fehlverhalten zu korrigieren.

 

Weitere interessante Infos wie z.B.:
· Wann sind Abmahnungen ungültig?
· Ungerechtfertigte Abmahnung erhalten: Was kann ich tun?
finden Sie unter folgendem Link: Abmahnung.org

Jobfinder - Tipps und Karriere - Mitarbeiterbeurteilung

Richtiges Feedback für Mitarbeiter – Mitarbeiterbeurteilung

Die Mitarbeiterbeurteilung ist zwar nicht sehr beliebt aber dennoch sehr wichtig. Angst, dass der Vorgesetzte die Arbeitsleistung kritisiert, herrscht in der Regel bei den Mitarbeitern vor. Umgekehrt befürchtet der Vorgesetzte, dass die Beurteilung zu Spannungen zwischen ihm und seinem Mitarbeiter führt.

Ungeachtet dessen, kann jedoch eine solche Beurteilung auch für den Mitarbeiter sehr hilfreich sein, solange sie ehrlich und fair ist. Viele Mitarbeiter wünschen sich sogar eine Mitarbeiterbeurteilung, beispielsweise wenn sie um ein Zwischenzeugnis bitten. Ist die Bewertung des Vorgesetzten objektiv, kann sie dazu führen, dass die Motivation des Mitarbeiters noch steigt und ihn zu einem noch größeren Einsatz bewegt. Beurteilt werden die Arbeitsleistung, die Fachkompetenz, die jeweilige Arbeitsweise und das persönliche Verhalten des Mitarbeiters.

Darüber hinaus wird festgestellt, ob Fehler in Arbeitsprozessen existieren und ein Bedarf an Fortbildung besteht. So kann auch der Mitarbeiter entsprechend seinen Fähigkeiten richtig eingesetzt werden, was für ihn durchaus eine Möglichkeit für einen beruflichen Aufstieg und damit auch eine höhere Entlohnung nach sich ziehen könnte.

Mitarbeiterbeurteilung – gewissenhaft und sachlich

Eine gewissenhafte und sachliche Bewertung der Fähigkeiten und Leistungen der Mitarbeiter führt in der Regel zu einem besseren und offenerem Betriebsklima. Somit ist die Mitarbeiterbeurteilung auch ein wesentlicher Führungsfaktor, durch den der Vorgesetzte seine Mitarbeiter und ihre Leistungen einschätzen und gegebenenfalls fördern kann. Wichtig ist es, hierbei sowohl objektive messbare Kriterien, wie beispielsweise höhere Umsätze und mehr Kunden, als auch subjektive Eindrücke, wie Teamarbeit, Motivation und Interesse, zu berücksichtigen.

Das persönliche Gespräch

Das persönliche Gespräch ist die Grundlage jeder Beurteilung. Indem sich beiden Seiten gut vorbereiten und sich an eine feste Struktur halten, fühlt sich niemand vernachlässigt oder nicht ernst genommen. Gleichzeitig ist es wichtig, dem Mitarbeiter ausreichend Gelegenheit zu geben, seine Belange zu schildern. Dabei nimmt man als Vorgesetzter auf das Selbstwertgefühl des Mitarbeiters Rücksicht. Der Abschluss eines solchen Gesprächs sollte zukunftsweisend und positiv ausfallen.

Indem einheitliche Beurteilungssysteme angewandt werden, fällt die Auswertung solcher Gespräche deutlich leichter.

Den Mitarbeitern sinnvoll Feedback geben

Wie will man seine Mitarbeiter entwickeln, wenn nicht durch ein ehrliches Feedback. Um Kritik konstruktiv und Lob motivierend zu gestalten, helfen einige Überlegungen:

  • Ziel des Feedbacks

Es gibt mehrere Arten eines Feedbacks. Das formelle Feedback, zum Beispiel im Anschluss an eine Präsentation oder eine Performance ist obligatorisch und wird erwartet. Darauf ist der Gegenüber in der Regel gut vorbereitet. Ein informelles Feedback aus eigener Initiative muss von vornherein ein klares Ziel erkennen lassen. Dem Gegenüber ist hierbei am besten der Eindruck zu vermitteln, dass das Feedback eine definierte Tätigkeit verbessern soll. Dabei helfen klare Angaben und Vorschläge für eine Verbesserung. Das können natürlich auch komplexe Anweisungen sein, die noch weitere Gespräche erfordern.

  • Stil des Feedbacks

Das Feedback wird sachlich und offen geäußert. Dabei setzt man auf Ehrlichkeit, ohne den Gegenüber zu verletzen. Dies gelingt am ehesten, indem man sachlich am Gegenstand der Kritik festhält und nicht persönlich wird.

  • Zeitpunkt des Feedbacks

Für ein kritisches Feedback wählt man am besten einen Zeitpunkt, bei dem der Mitarbeiter alleine ist. Findet das Gespräch während der Arbeitszeiten und neutral am Arbeitsplatz statt, bleibt die Distanz gewahrt, die vor persönlicher Verletztheit schützt. Ein Feedback gleich am Morgen ist insofern am besten, da zu dieser Zeit die höchste mentale Präsenz gegeben ist. Außerdem hat der Mitarbeiter viel Zeit, um sich im Verlauf des Tages eventuell erneut mit dem Vorgesetzten abzustimmen. Ein Feedback durchläuft grundsätzlich verschiedene Reaktionsebenen. Aus diesem Grund ist es am Morgen auch gut platziert und gelangt nicht zwangsläufig ins Privatleben. Das ist zu vermeiden. Äußerungen wie „Schlafen Sie nochmal darüber und denken Sie darüber nach“, sind nicht so effektiv wie konstruktive Vorschläge zur Vebesserung.

  • Taktik des Feedbacks:

Nichts ist verletzender, als wenn ein Mitarbeiter zunächst das Gespräch für Plauderei oder Interesse hält, um dann urplötzlich mit Kritik konfrontiert zu werden. Daher bleibt man am sachlichsten, wenn die Kritik in ein arbeitstechnisches Gespräch eingebunden wird. Eine klare Ankündigung signalisiert: Jetzt wird mein Vorgehen/ mein Verhalten bewertet. So kann sich der Mitarbeiter emotional darauf einstellen. Schaffen Sie realistische Vergleiche zu Situationen, in denen eine Angelegenheit bereits gelungen ist. Idealerweise beschreiben Sie einen Prozess der Weiterentwicklung. Stellen Sie die Kompetenz des Mitarbeiters nicht im Ganzen infrage, sondern spiegeln Sie lieber, dass er einen ganz normalen Wachstumsprozess durchläuft.

Jobfinder - Reichweitenmanagement - Mitarbeiterführung

Mitarbeiterführung – Darauf ist zu achten!

Mitarbeiterführung und Mitarbeiter motivieren – Tipps dazu:

Mitarbeiterführung ist ein Instrument, dass zum Erfolg führt. Wenn das Betriebsklima stimmt, stimmen auch die Bilanzen. Im Idealfall sind die Mitarbeiter von sich aus interessiert, die Produktionsleistung oder sonstige Kapazitäten zu steigern. Die eigenen Angestellten zur Identifikation mit dem Unternehmen zu motivieren, ohne dass sie sich manipuliert fühlen, ist eine Gratwanderung. Im Folgenden werden einige hilfreiche Werkzeuge vorgestellt.

Flache Hierarchien:

Ein Mitarbeiter, den man auf Augenhöhe behandelt, fühlt sich emotional angespornt diesem Bonus auch gerecht zu werden. Also keine Cheftoilette, kein Chefparkplatz und keinen Chefbügel an der Garderobe. Wer sich über solche Privilegien als Vorgesetzter definiert, wirkt unglaubwürdig. Sich von den Mitarbeitern duzen zu lassen, kann jedoch dazu führen, dass die Vertraulichkeit etwas aufgesetzt wirkt. Der Chef ist nun einmal Chef und braucht seine Position nicht zu verteidigen. Er hat sie inne.

Mitarbeiterführung durch Vertrauen:

Übertragen Sie einem Mitarbeiter Aufgaben, die zeigen, dass Sie ihm vertrauen und ihn dafür kompetent genug halten. Kontrollieren Sie weniger und setzen Sie voraus, dass eine Aufgabe erledigt ist. Sollte es zu Schwierigkeiten kommen, stellen Sie ihn nicht vor anderen bloß, sondern fragen Sie ihn in einem Gespräch unter vier Augen, warum eine Angelegenheit nicht geklappt hat.

Gemeinsam entscheiden:

Wichtige Entscheidungen im Team zu besprechen, gibt den Mitarbeitern das Gefühl, eine eigene Stimme zu haben und evtl. jenseits der eigentlichen Position als wertvoller Ratgeber angesehen zu sein. Wertschätzung verpflichtet.

Natürlichkeit:

Zeigen Sie den Mitarbeitern, dass Sie auch nur ein Mensch sind. Das ein Vorgesetzter keine Schwäche zeigen darf, stimmt nicht. Setzen Sie sich öfter mit den Mitarbeitern zusammen und geben Sie Einblicke in Ihre persönlichen Gepflogenheiten und Spleens. Lassen Sie die Mitarbeiter wissen, auf welche Weise Sie die Erfolgsleiter erklommen haben.

Mitarbeiterführung durch Wertschätzung:

Bei aller Vertraulichkeit: Stellen Sie klar, wer der Boss ist. Das gelingt, indem Sie sich ganz selbstverständlich in Ihrer Position respektieren. Ein guter Chef braucht keine Bestätigung seiner Angestellten. Ein gutes Verhältnis zwischen Ihnen und dem Team ist für beide Seiten ein Privileg.

Sorgen Sie für gute Arbeitsbedingungen:

Nehmen Sie die Bedürfnisse Ihrer Angestellten genauso ernst wie Ihre eigenen. Versetzen Sie sich ruhig einmal in deren Lage und überlegen Sie, was Sie selbst noch gern am Arbeitsplatz hätten, um richtig loslegen zu können. Das können neue Bilder oder neue Lampen sein, aber auch witzige Details wie farbige Tastaturen etc. drücken Wertschätzung und Fürsorglichkeit aus. Und bitte: Sollten die Mitarbeiter die Räume selbst reinigen müssen, legen Sie hin und wieder mit Hand an.

Mitarbeiterführung mit finanziellen Mitteln?

Mit Speck fängt man Mäuse?

Mitarbeiter zu motivieren ist manchmal gar nicht so einfach. Dem Arbeitgeber stehen dafür einige Methoden zur Verfügung. Sehr beliebt sind dabei finanzielle Lockmittel. Gehaltserhöhungen, Provisionen und Zuschläge dienen als Zugpferde, die Mitarbeiter zu mehr Leistung, schnellerer Arbeitsweise sowie Einsätzen in nächtlichen Stunden anzuspornen. Doch ist damit tatsächlich „der Drops gelutscht?“. Nicht ganz, oder nur unter bestimmten Bedingungen. Als Arbeitgeber verliert man dabei einige Punkte am besten nicht aus den Augen. Denn der Mitarbeiter darf sich nicht „gegängelt“ und mit billigen Mitteln gelockt fühlen. Die sprichwörtliche Möhre vor der Nase ist nicht wirklich ein Mittel, dass dem Mitarbeiter ein Gefühl gibt, in seiner ganzen menschlichen Würde geschätzt zu werden.

Wertschätzung ist der Schlüssel zum Erfolg

Wenn Sie von Ihren Mitarbeitern mehr Leistung erhalten möchten, sollten Sie dabei einige Regeln beachten, damit das Arbeitsklima in Ihrem Unternehmen stimmt. Oberstes Gebot ist hier die Wertschätzung Ihrer Angestellten. Indem man Provisionen und Zuschläge vertraglich festlegt, gibt man Belohnungen eine sachliche Komponente. So erhält Ihr Angestellter zur Wertschätzung auch noch Sicherheit.

Beteiligungen am Umsatz schaffen Identität

Anders hingegen verhält es sich, wenn man seine Angestellten am Umsatz beteiligt. Das motiviert nicht nur, sondern zeugt auch von Vertrauen. Beteiligungen am Umsatz sind eine ungemeine Stärkung für das Wir – Gefühl.

Strenge Trennung von Arbeits- und Privatleben

Ganz wichtig ist es, dass Provisionen aufgrund von guter Leistung fließen und nicht wegen persönlicher Engpässe. Es gilt als ungeschriebenes Gesetz, dass Sie als Arbeitgeber im Unternehmen eine Person auch dann ausschließlich als Mitarbeiter behandeln, wenn Sie die Person gut kennen und über ihre persönlichen – auch finanziellen – Umstände Bescheid wissen. Die Trennung zwischen Arbeit und Privatleben gibt dem Mitarbeiter eine gewisse Souveränität.

Mitarbeiterführung durch Motivation

Wie bringe ich meine Mitarbeiter zu voller Leistung?

Sie als Arbeitgeber sind letztlich nur der Chef auf dem Papier. Ja, Sie haben richtig gelesen. Denn natürlich bestimmen Sie, wer in Ihrem Unternehmen arbeitet und wie viel Geld er dafür bekommt. Das sieht erst einmal nach Macht aus. Dennoch ist es nur die halbe Wahrheit. Denn sie haben keine freie Hand zu bestimmen, wie Ihre Mitarbeiter sich in Ihr Unternehmen einbringen und mit wie viel Einsatz sie arbeiten. Nun können Sie widersprechen und meinen, Sie hätten schon einige Druckmittel in der Hand, und die vertraglichen Bestimmungen forderten doch gesetzlich eine bestimmte Leistung, indem sie klar Zeiten und Leistungsspektrum regeln. Das ist auch soweit richtig. Dennoch verbleibt dem Mitarbeiter eine breite Grauzone, um seinen Einsatz zu relativieren. Und nun halten Sie sich als Arbeitgeber fest: Letztlich können Sie ohne Ihre Mitarbeiter „einpacken“. Sie sind von deren Leistungsbereitschaft nämlich ziemlich abhängig.

Motivation statt Druck ist günstiger

Natürlich stehen Ihnen die Druckmittel „feuern“ oder „Provisionen streichen“ stets zur Verfügung. Doch Mitarbeiterführung geht anders. Mal ehrlich: ständig neue Mitarbeiter auswählen und einarbeiten zu müssen kostet nicht nur Nerven, sondern auch bares Geld. Außerdem geht das langfristig auf Kosten der Unternehmensleistung. Ständiger Personalwechsel spricht sich gerne herum und wird Ihrem Unternehmen nicht zum besten Ruf verhelfen. Unangenehm ist auch ein Arbeitsklima, in dem den Mitarbeitern ständig Konsequenzen angedroht werden und wie eine düstere Wolke die Atmosphäre überschatten. In einem Unternehmen hat das Prinzip „Leistung durch Angst“ keine guten Chancen.

Für angenehmes Milieu sorgen

Mitarbeiter sind also wesentlich daran beteiligt, welche Arbeitsqualität in einem Unternehmen erbracht wird. Sie als Chef müssen den Überblick behalten, das ist Ihr Job. Ihre Kalkulationen beziehen sich auf längere Zeiträume, mitunter planen Sie in Drei-Jahres-Rhythmen. Ihre Mitarbeiter kommen in diesen Kalkulationen auch eher in Zahlen vor. Bedenken Sie jedoch eines: Jeder Ihrer Mitarbeiter kann und muss sich jeden Morgen neu dafür entscheiden, sein Bestes zu geben – oder eben nicht. Daher sind es vor allem die kleinen Dinge, die dazu anspornen.

Die edelsten Mauern sind aus Mosaik gebaut

Niemand wird an einem regnerischen Morgen pitschnass in der Firma erscheinen und sich durch erfreuliche Aussichten aus der Jahresbilanz motivieren können. Ein kostenloser heißer Tee oder Kaffee aus ansprechenden Tassen hingegen wärmen ganz praktisch auf und heizen an. Unter Mitarbeiterführung versteht man auch dafür zu sorgen, dass im Unternehmen die Details funktionieren. Im Zweifelsfall in einen neuen Getränkeautomaten investieren oder in ein besseres Mitarbeiter-Catering. So fühlen sich die Mitarbeiter als Menschen gesehen und werden viel eher bestrebt sein, Ihnen und der Firma diese Anerkennung auch zurückzugeben.

Den Montagsblues vertreiben

Nicht nur statistisch ist der Montag ein Tag, an dem viele Unfälle und Missgeschicke passieren.

An einem Montag „läuft“ der Laden noch nicht so ganz rund.

  • Kann man etwas dagegen tun?
  • Gibt es Mitarbeiter-Muntermacher, die Sie als Arbeitgeber nur zu aktivieren brauchen?

Faktisch sind die Mitarbeiter am Montag messbar unkonzentrierter.

  • Viele leiden unter einer unerklärlichen Müdigkeit,

obwohl sie doch am Wochenende nun endlich einmal ausschlafen konnten.

  • Einige leiden unter Kopfschmerzen.
  • Die meisten haben schlechte Laune.

Woran liegt das nun?

Sollte man das Wochenende lieber ausfallen lassen, wenn es so schlechte Resultate bringt? Nein! Denn dann hätten wir bald Dauerdurchhänger. Die Ursache für die Montagsmüdigkeit ist das Hormonsystem. Diese hat sich während anstrengender Arbeitszeiten darauf eingestellt, durchzuhalten, koste es, was es wolle. Fällt nun die Spannung am Freitagnachmittag ab, sinkt auch der Hormonspiegel schlagartig. Dadurch entsteht ein „Durchhänger“, der schleichend beginnt und bis zur Talsohle einige Zeit benötigt. Und die ist dann eben gerade am Montagmorgen erreicht. Nebenbei schwächt der dauerhaft erhöhte Hormonspiegel das Immunsystem, so dass nach schlagartigem Abfall Infekte leichtes Spiel haben. Der Montagsblues ist also etwas psychisch-medizinisches, was auf natürliche Weise wieder verschwindet.

Man muss also weniger versuchen, den Montagsblues zu vermeiden, als vielmehr, sich auf die Gegebenheiten einzustellen. Wie kann man nun als Unternehmer dafür sorgen, dass sich die Mitarbeiter auch am Montag in der Firma wohlfühlen und sinnvolle Arbeit leisten? Es ist besser, den Montag als „den besonderen Tag“ zu gestalten, als dass man verbissen versucht, die Arbeit wie an den anderen Tagen zu verrichten. Wie kann das erreicht werden?

  • Führen Sie Montagsrituale ein, auf die die Mitarbeiter sich freuen können.

Ein halbe Stunde Extrapause am Vormittag gibt Gelegenheit, das Pensum langsam wieder hochzufahren.

  • Teilen Sie den Tag in kleinere Projekte ein.
  • Bauen Sie eine lustige Erzählung ein oder zeigen ein unterhaltsames Video.

Lachen wirkt Wunder.

  • Haben Sie einmal an Yoga oder Massage während der Arbeitszeiten gedacht? Einige Veranstalter kommen gerne zu kurzen Behandlungs- bzw. Trainingseinlagen in die Firma.

Neben diesen symptomatischen Maßnahmen, die allerdings schon viel bewirken, ist es außerdem ratsam, das Unternehmensklima zu überprüfen. Wenn die Mitarbeiter einer Firma nur von Wochenende zu Wochenende leben, wird über kurz oder lang das Unternehmen „den Bach runter“ gehen. Erstrebenswert wäre es, wenn der Angestellte als „Mitarbeiter“ und „Privatmann“ zu einer tatkräftigen Person verschmilzt, die auch während der Arbeitszeiten das Leben genießen kann. So werden hohe Stresspegel vermieden und kein Hormonsystem wird mehr überlastet.