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Jobfinder - Tipps und Karriere - Mitarbeiterbeurteilung

Richtiges Feedback für Mitarbeiter – Mitarbeiterbeurteilung

Die Mitarbeiterbeurteilung ist zwar nicht sehr beliebt, ist aber dennoch sehr wichtig. Angst, dass der Vorgesetzte die Arbeitsleistung kritisiert, herrscht in der Regel bei den Mitarbeitern vor, während der Vorgesetzte befürchtet, dass die Beurteilung zu Spannungen zwischen ihm und seinem Mitarbeiter führt.

Ungeachtet dessen, kann jedoch eine solche Beurteilung auch für den Mitarbeiter sehr hilfreich sein, solange sie ehrlich und fair ist. Viele Mitarbeiter wünschen sich sogar eine Mitarbeiterbeurteilung, beispielsweise wenn sie um ein Zwischenzeugnis bitten. Ist die Bewertung des Vorgesetzten objektiv, kann sie dazu führen, dass die Motivation des Mitarbeiters noch steigt und ihn zu einem noch größeren Einsatz bewegt. Beurteilt werden die Arbeitsleistung, die Fachkompetenz, die jeweilige Arbeitsweise und das persönliche Verhalten des Mitarbeiters.

Darüber hinaus kann festgestellt werden, ob Fehler in Arbeitsprozessen existieren und ob ein Bedarf an Fortbildung besteht. So kann auch der Mitarbeiter entsprechend seinen Fähigkeiten richtig eingesetzt werden, was für ihn durchaus auch eine Möglichkeit für einen beruflichen Aufstieg darstellen kann und damit auch eine höhere Entlohnung nach sich zieht. Eine gewissenhafte und sachliche Bewertung der Fähigkeiten und der Leistungen der Mitarbeiter kann darüber hinaus zu einem noch besseren und offenerem Betriebsklima beitragen. Somit ist die Mitarbeiterbeurteilung auch ein wesentlicher Führungsfaktor, durch den der Vorgesetzte seine Mitarbeiter und ihre Leistungen besser einschätzen und gegebenenfalls entsprechend fördern kann. Wichtig ist es, hierbei sowohl objektive messbare Kriterien, wie beispielsweise höhere Umsätze und mehr Kunden, als auch subjektive Eindrücke, wie Teamarbeit, Motivation und Interesse, zu berücksichtigen.

Das persönliche Gespräch ist die Grundlage jeder Beurteilung, sollte auf beiden Seiten gut vorbereitet werden und darüber hinaus nach einer festen Struktur ablaufen. Nicht vernachlässigt und ernst genommen werden sollten dabei im Gespräch auftauchende Probleme. Gleichzeitig ist es wichtig, dem Mitarbeiter ausreichend Gelegenheit zu geben, seine Belange zu schildern. Dabei sollte der Vorgesetzte auf das Selbstwertgefühl des Mitarbeiters Rücksicht nehmen und es nicht schwächen, sondern stärken. Der Abschluss eines solchen Gesprächs sollte zukunftsweisend und positiv beendet werden.

Um das Gespräch abschließend beurteilen zu können, muss das richtige Beurteilungssystem gefunden werden, denn unterschiedliche Beurteilungssysteme können zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Darüber hinaus sollte jedoch die Toleranz gegenüber den eigenen Mitarbeitern bei allen Beurteilungen nicht

Den Mitarbeitern sinnvoll Feedback geben

Wie will man seine Mitarbeiter entwickeln, wenn nicht durch ein ehrliches Feedback. Um Kritik konstruktiv und Lob motivierend zu gestalten, helfen einige Überlegungen:

  • Ziel des Feedbacks

Es gibt mehrere Arten eines Feedbacks. Das formelle, welches im Anschluss an eine Präsentation oder eine Performance obligatorisch ist, und erwartet wird. Mit diesen Rahmenbedingungen hat man als Vorgesetzter schon die größte Hürde genommen. Das Gegenüber ist bereits darauf vorbereitet und wird etwaige Unannehmlichkeiten vor sich selbst in der Art und Weise relativieren, dass Sie ja in der Situation etwas sagen „mussten“, was unter anderen Bedingungen vielleicht noch nicht so dringend gewesen wäre. Ein informelles Feedback aus eigener Initiative muss von vorn herein ein klares Ziel erkennen lassen. Kritik zu äußern, weil man sich Luft machen möchte, und die ins Leere zielt, macht mehr als unglaubwürdig. Das Gegenüber sollte den Eindruck haben, dass das Feedback eine definierte Tätigkeit verbessern soll und nichts anderes. Dabei helfen klare Angaben, was der Mitarbeiter bei der nächsten Chance besser machen kann. Das können natürlich auch komplexe Anweisungen sein, die noch weitere Gespräche erfordern.

  • Stil des Feedbacks

Das Feedback sollte sachlich und offen geäußert werden. Dabei ist es wichtig,  Ehrlichkeit so zu verkaufen, dass der Mitarbeiter Ihre Offenheit zu schätzen weiß und sich dennoch nicht verletzt fühlt. Dies gelingt am ehesten, je sachlicher und dichter man am Gegenstand der Kritik bleibt. Keine persönlichen Boxen öffnen.

  • Zeitpunkt des Feedbacks

Für ein kritisches Feedback wählt man am besten einen Zeitpunkt, bei dem der Mitarbeiter alleine ist. Findet das Gespräch klar während der Arbeitszeiten und neutral am Arbeitsplatz statt, bleibt die Distanz gewahrt, die vor persönlicher Verletztheit schützt. Ein Feedback gleich am Morgen ist insofern am besten, da zu dieser Zeit die höchste mentale Präsenz gegeben ist. Außerdem hat der Mitarbeiter viel Zeit, um sich im Verlauf des Tages eventuell erneut mit Ihnen abzustimmen. Da ein Feedback verschiedene Reaktionsebenen durchläuft, ist es am Morgen auch deshalb am besten platziert, da die Reaktionen sonst mit ins Privatleben genommen würden. Das ist nicht ganz fair. Äußerungen wie „Schlafen Sie nochmal drüber und denken Sie drüber nach“, sind nicht so effektiv, als wenn ein Vorschlag gleich umgesetzt werden kann.

  • Taktik des Feedbacks:

Nichts ist verletzender, als wenn Ihr Gegenüber zunächst Ihr Gespräch für Plauderei oder Interesse hält, um dann urplötzlich mit Kritik konfrontiert zu werden. Daher bleibt man am sachlichsten, wenn die Kritik in ein arbeitstechnisches Gespräch eingebunden wird. Eine klare Ankündigung signalisiert: Jetzt wird mein Vorgehen/ mein Verhalten bewertet, und der Mitarbeiter kann sich emotional darauf einstellen. Schaffen Sie realistische Vergleiche zu Situationen, in denen eine Angelegenheit bereits gelungen ist. Idealerweise beschreiben Sie einen Prozess der Weiterentwicklung. Stellen Sie die Kompetenz des Mitarbeiters nicht im Ganzen in Frage, sondern spiegeln Sie lieber, dass er einen ganz normalen Wachstumsprozess durchläuft.

Jobfinder - Reichweitenmanagement - Mitarbeiterführung

Mitarbeiterführung – Darauf ist zu achten!

Mitarbeiterführung und Mitarbeiter motivieren – Tipps dazu:

Wenn das Betriebsklima stimmt, stimmen auch die Bilanzen schneller. Im Idealfall sind die Mitarbeiter von sich aus interessiert, die Produktionsleistung oder sonstige Kapazitäten zu steigern. Die Mitarbeiter zur Identifikation mit dem Unternehmen zu motivieren, ohne dass sie sich manipuliert fühlen, ist eine Gratwanderung. Im Folgenden sollen einige Werkzeuge vorgestellt werden.

Flache Hierarchien:

Ein Mitarbeiter, der auf Augenhöhe behandelt wird, wird sich emotional angespornt fühlen, diesem Bonus auch gerecht zu werden. Also keine Cheftoilette, kein Chefparkplatz und keinen Chefbügel an der Garderobe. Wer sich über solche Privilegien als Vorgesetzter definiert, wirkt unglaubwürdig. Sich von den Mitarbeitern duzen zu lassen, kann jedoch dazu führen, dass die Vertraulichkeit etwas aufgesetzt wirkt. Der Chef ist nun einmal Chef und braucht seine Position nicht zu verteidigen, hat sie aber inne.

Zeigen Sie Vertrauen:

Übertragen Sie einem Mitarbeiter Aufgaben, die zeigen, dass Sie ihm vertrauen und ihn dafür kompetent genug halten. Kontrollieren Sie weniger und setzen Sie voraus, dass eine Aufgabe erledigt ist. Sollte es zu Schwierigkeiten kommen, stellen Sie ihn nicht vor anderen bloß, sondern fragen Sie ihn unter vier Augen, wie Sie sich selbst in Gedanken fragen würden, warum eine Angelegenheit nicht geklappt hat.

Gemeinsam entscheiden:

Wichtige Entscheidungen im Team zu besprechen, gibt den Mitarbeitern das Gefühl, eine eigene Stimme zu haben und evtl. jenseits der eigentlichen Position als wertvoller Ratgeber angesehen zu sein. Wertschätzung verpflichtet.

Natürlichkeit:

Zeigen Sie den Mitarbeitern, dass Sie auch nur ein Mensch sind. Das ein Vorgesetzter keine Schwäche zeigen darf, stimmt nicht. Setzen Sie sich öfter mit den Mitarbeitern zusammen und geben Sie Einblicke in Ihre persönlichen Gepflogenheiten und Spleens. Lassen Sie die Mitarbeiter wissen, auf welche Weise Sie die Erfolgsleiter erklommen haben.

Kennen Sie Ihren Wert:

Bei aller Vertraulichkeit: Stellen Sie klar, wer der Boss ist. Das gelingt, indem Sie sich ganz selbstverständlich in Ihrer Position respektieren. Ein guter Chef braucht keine Bestätigung seiner Mitarbeiter. Ein gutes Verhältnis zwischen Ihnen und dem Team muss für die Mitarbeiter ein Privileg sein.

Sorgen Sie für gute Arbeitsbedingungen:

Nehmen Sie die Bedürfnisse Ihrer Angestellten genauso ernst wie Ihre eigenen. Versetzen Sie sich unbemerkt ruhig einmal in deren Lage und überlegen Sie, was Sie selbst noch gern am Arbeitsplatz hätten, um richtig loslegen zu können. Das können neue Bilder oder neue Lampen sein, aber auch witzige Details wie farbige Tastaturen etc. drücken Wertschätzung und Fürsorglichkeit aus. Und bitte: Sollten die Mitarbeiter die Räume selbst reinigen müssen, legen Sie hin und wieder selbst Hand an.

Mitarbeiter mit Geld motivieren?

Mit Speck fängt man Mäuse?

Mitarbeiter zu motivieren ist manchmal gar nicht so einfach. Dem Arbeitgeber stehen dafür einige Methoden zur Verfügung. Sehr beliebt sind dabei finanzielle Lockmittel. Gehaltserhöhungen, Provisionen und Zuschläge dienen als Zugpferde, die Mitarbeiter zu mehr Leistung, schnellerer Arbeitsweise sowie Einsätzen in nächtlichen Stunden anzuspornen. Doch ist damit tatsächlich „der Drops gelutscht?“. Nicht ganz, oder nur unter bestimmten Bedingungen. Ein Arbeitgeber sollte dabei einige Punkte nicht aus den Augen verlieren. Denn der Mitarbeiter darf sich nicht „gegängelt“ und mit billigen Mitteln gelockt fühlen. Denn die sprichwörtliche Möhre vor der Nase ist nicht wirklich ein Mittel, dass dem Mitarbeiter ein Gefühl gibt, in seiner ganzen menschlichen Würde geschätzt zu werden.

Wertschätzung ist der Schlüssel zum Erfolg

Wenn Sie von Ihren Mitarbeitern mehr Leistung mit Geldmitteln erhalten möchten, sollten Sie dabei einige Regeln beachten, damit das Arbeitsklima in Ihrem Unternehmen stimmt. Oberstes Gebot ist dabei, dass der Mitarbeiter sich wertgeschätzt und nicht gelockt fühlt. Das erreicht man, indem man Provisionen und Zuschläge vertraglich festlegt, um die Zahlungen vom Persönlichen ins Sachliche zu übertragen. Der Mitarbeiter erhält so nicht den Eindruck, dass Sie ihn als Arbeitgeber in einer Art und Weise „erpressen“ wollen.

Beteiligungen am Umsatz schaffen Identität

Anders hingegen verhält es sich, wenn man die Mitarbeiter am Umsatz beteiligt. Das motiviert nicht nur, diesen zu steigern, sondern zeigt auch, dass Sie sich ihnen und ihren Leistungen anvertrauen und sie „in Ihr eigenes Boot“ lassen. Beteiligungen am Umsatz sind eine ungemeine Stärkung für das Wir – Gefühl.

Strenge Trennung von Arbeits- und Privatleben

Ganz wichtig ist es auch, dass der Mitarbeiter Provisionen erhält, weil er diese durch mehr Arbeit verdient hat und nicht, weil er sich in einem privaten finanziellen Engpass befindet. Das Motto „Hau rein, dann zahl ich auch die Rate deiner Hypothek“ ist schmutzig und sollte im Rahmen schlechter Filmkomödien bleiben. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Sie als Arbeitgeber im Unternehmen eine Person auch dann ausschließlich als Mitarbeiter behandeln, auch wenn Sie die Person gut kennen und über ihre persönlichen – auch finanziellen – Umstände Bescheid wissen. Die Trennung zwischen Arbeit und Privatleben gibt dem Mitarbeiter eine gewisse Souveränität.

Aus Mitarbeitern alles herausholen

Wie bringe ich meine Mitarbeiter zu voller Leistung?

Sie als Arbeitgeber sind letztlich nur der Chef auf dem Papier. Ja, Sie haben richtig gelesen. Denn natürlich bestimmen Sie, wer in Ihrem Unternehmen arbeitet und wieviel Geld er dafür bekommt. Das sieht erst einmal nach Macht aus. Dennoch ist es nur die halbe Wahrheit. Denn sie haben keine freie Hand zu bestimmen, wie Ihre Mitarbeiter sich in Ihr Unternehmen einbringen und mit wieviel Einsatz sie arbeiten. Nun können Sie widersprechen und meinen, Sie hätten schon einige Druckmittel in der Hand, und die vertraglichen Bestimmungen forderten doch gesetzlich eine bestimmte Leistung, indem sie klar Zeiten und Leistungsspektrum regeln. Das ist auch soweit richtig. Dennoch verbleibt dem Mitarbeiter eine breite Grauzone, um seinen Einsatz zu relativieren. Und nun halten Sie sich als Arbeitgeber fest: Letztlich können Sie ohne Ihre Mitarbeiter „einpacken“. Sie sind von deren Leistungsbereitschaft nämlich ganz schön abhängig.

Motivation statt Druck ist günstiger

Natürlich stehen Ihnen die Druckmittel „feuern“ oder „Provisionen streichen“ stets zur Verfügung. Aber mal ehrlich: ständig neue Mitarbeiter auswählen und einarbeiten zu müssen kostet nicht nur Nerven, sondern auch bares Geld, und geht langfristig auf Kosten der Unternehmensleistung. Ständiger Personalwechsel spricht sich außerdem herum und wird Ihrem Unternehmen nicht zum besten Ruf verhelfen. Unangenehm ist auch ein Arbeitsklima, in dem den Mitarbeitern ständig Konsequenzen angedroht werden, die dann zwar nicht eintreffen, dennoch stets wie eine düstere Wolke die Atmosphäre überschatten. Mit welchen Erziehungsmitteln man selbst auch aufgewachsen ist, im eigenen Unternehmen hat das Prinzip „Leistung durch Angst“ zu erzeugen, keine guten Karten mehr. Die Mitarbeiter sind keine Untertanen oder Zirkusponys.

Für angenehmes Milieu sorgen

Mitarbeiter sind also wesentlich daran beteiligt, welche Arbeitsqualität in einem Unternehmen erbracht wird. Sie als Chef müssen den Überblick behalten, das ist Ihr Job. Ihre Kalkulationen beziehen sich auf längere Zeiträume, mitunter planen Sie in Drei- Jahres-Rhythmen. Ihre Mitarbeiter kommen in diesen Kalkulationen auch eher in Zahlen vor. Bedenken Sie jedoch eines: Jeder Ihrer Mitarbeiter kann und muss sich jeden Morgen neu dafür entscheiden, sein Bestes zu geben – oder eben nicht. Daher sind es vor allem die kleinen Dinge, die dazu anspornen.

Die edelsten Mauern sind aus Mosaik gebaut

Niemand wird an einem regnerischen Morgen pitschnass in der Firma erscheinen und sich durch erfreuliche Aussichten aus der Jahresbilanz motivieren können. Ein kostenloser heißer Tee oder Kaffee aus ansprechenden Tassen hingegen wärmen ganz praktisch auf und heizen an, jetzt, in dieser angenehmen Umgebung, so richtig loszulegen und das Beste zu geben. Ihre Aufgabe als Chef liegt daher auch darin, dafür zu sorgen, dass im Unternehmen die Details funktionieren. Im Zweifelsfall in einen neuen Getränkeautomaten investieren oder in ein besseres Mitarbeiter-Catering. So fühlen sich die Mitarbeiter als Menschen gesehen und werden viel eher bestrebt sein, Ihnen und der Firma diese Anerkennung auch zurückzugeben.

Den Montagsblues vertreiben

Nicht nur statistisch ist der Montag ein Tag, an dem viele Unfälle und Missgeschicke passieren.

An einem Montag „läuft“ der Laden noch nicht so ganz rund.

  • Kann man etwas dagegen tun?
  • Gibt es Mitarbeiter-Muntermacher, die Sie als Arbeitgeber nur zu aktivieren brauchen?

Faktisch sind die Mitarbeiter am Montag messbar unkonzentrierter.

  • Viele leiden unter einer unerklärlichen Müdigkeit,

obwohl sie doch am Wochenende nun endlich einmal ausschlafen konnten.

  • Einige leiden unter Kopfschmerzen.
  • Die meisten haben schlechte Laune.

Woran liegt das nun?

Sollte man das Wochenende lieber ausfallen lassen, wenn es so schlechte Resultate bringt? Nein! Denn dann hätten wir bald Dauerdurchhänger. Denn die Ursache für die Montagsmüdigkeit ist, dass das Hormonsystem sich während anstrengender Arbeitszeiten darauf eingestellt hat, durchzuhalten, koste es, was es wolle. Fällt nun die Spannung am Freitagnachmittag ab, sinkt auch der Hormonspiegel schlagartig, der den Körper bisher künstlich in einer Art Hochspannung gehalten hat. Dadurch entsteht ein „Durchhänger“, der schleichend beginnt und bis zur Talsohle einige Zeit benötigt. Und die ist dann eben gerade am Montagmorgen erreicht. Nebenbei schwächt der dauerhaft erhöhte Hormonspiegel das Immunsystem, so dass nach schlagartigem Abfall Infekte leichtes Spiel haben. Der Montagsblues ist also etwas physisch-medizinisches, was auf natürliche Weise wieder verschwindet.

Man muss also weniger versuchen, den Montagsblues zu vermeiden, als vielmehr, sich auf die Gegebenheiten einzustellen. Wie kann man nun als Unternehmer dafür sorgen, dass sich die Mitarbeiter auch am Montag in der Firma wohl fühlen und sinnvolle Arbeit leisten? Es ist besser, den Montag als „den besonderen Tag“ zu gestalten, als dass man verbissen versucht, die Arbeit wie an den anderen Tagen zu verrichten. Wie kann das erreicht werden?

  • Führen Sie Montagsrituale ein, auf die die Mitarbeiter sich freuen können.

Ein halbe Stunde Extrapause am Vormittag gibt Gelegenheit, das Pensum langsam wieder hochzufahren.

  • Teilen Sie den Tag in kleinere Projekte ein.
  • Bauen Sie eine lustige Erzählung ein oder zeigen ein unterhaltsames Video.

Lachen wirkt Wunder.

  • Haben Sie einmal an Yoga oder Massage während der Arbeitszeiten gedacht? Einige Veranstalter kommen gerne zu kurzen Behandlungs- bzw. Trainingseinlagen in die Firma.

Neben diesen symptomatischen Maßnahmen, die allerdings schon viel bewirken werden, ist es außerdem ratsam, das Unternehmensklima zu überprüfen. Wenn die Mitarbeiter einer Firma nur von Wochenende zu Wochenende leben, wird über kurz oder lang das Unternehmen „den Bach runter“ gehen. Erstrebenswert wäre es, wenn der Angestellte als „Mitarbeiter“ und „Privatmann“ zu einer tatkräftigen Person verschmilzt, die auch während der Arbeitszeiten das Leben genießen kann. So werden hohe Stresspegel vermieden und kein Hormonsystem wird mehr überlastet.

Jobfinder - der richtige Mitarbeiter

Meeting-Regeln – Meetings effektiv gestalten

Meetings müssen sein und dazu gehören Meeting-Regeln. Die meisten Betriebe sind so strukturiert, dass die Mitarbeiter nicht über längere Zeit vor sich hinarbeiten, sondern regelmäßig abgesprochen wird, was gerade läuft, was war, was ansteht. Kurz: Das Unternehmen bewältigt die Arbeit zusammen, die Mitarbeiter werden auf dem Laufenden gehalten und müssen ständigen Report über Ihre momentane Tätigkeit geben.

Super Plan – der leider nicht aufgeht?

Theoretisch sind häufige Meetings nicht nur unerlässlich, um die betrieblichen Abläufe transparent zu halten und den Überblick zu behalten. Fehler können frühzeitig bemerkt werden und die Richtung geändert oder optimiert werden. Meetings stärken auch das „Wir – Gefühl“ und zeigen dem Einzelnen durch den Vergleich, wo er gerade steht. Praktisch geraten diese Meetings oftmals geradezu zu „Schlammschlachten“ der Langeweile, besonders wenn alle mithören müssen, wovon  sie nicht unmittelbar betroffen sind. Man versteht als Mitarbeiter irgendwann nur noch Bahnhof, und die eigene Arbeit bleibt in dieser Zeit auch liegen.

Die tägliche Chance

Wie können diese Meetings so gestaltet werden, dass dabei niemand einen „Durchhänger“ erleidet, andererseits jedoch auch Raum für alles Notwendige gewährt wird? Dass Meetings sehr häufig, mitunter täglich mehrmals stattfinden, finden Sie als Chef reichlich Gelegenheit, sich in einem interessanten Meeting in Durchführung zu üben. Wenn Sie einige Punkte immer wieder beachten, werden effektive und spannende Meetings bald zu ihren Spezialgebieten gehören.

Das oberste Gebot

Wie in so vielen Bereichen des betrieblichen Lebens, hilft auch bei Meetings das rechte Maß an Sachlichkeit. Ist die Box zum Persönlichen erst einmal geöffnet, werden Tratsch und Lästereien sich nicht mehr ausschließen lassen. Jedes Meeting wird dann zum Weiterspinnen der Sensationen genutzt, die wirklich wichtigen Punkte sind dann nur noch lästiges Beiwerk. Daher: Konsequent alles draußen lassen, was nicht unmittelbar zum Geschehen gehört. Das kuriose Erlebnis auf dem Weg zur Arbeit gehört besser in die Mittagspause.

Klare Ziele – klare Stationen

Wichtig ist es, das Meeting so kurz und bündig wie nur irgend möglich durchzuführen. Schließlich ergänzen und dokumentieren Meetings die eigentliche Arbeit nur, die daher niemals vernachlässigt werden sollte.

Dabei geht es nicht nur um den zeitlichen Aspekt, sondern vor allem auch darum, dass die Spannungskurve der Mitarbeiter nicht abflaut. Bleibt die eigentliche Arbeit während des Meetings zu lange liegen, ist man „raus“ und  vieles lohnt sich am gleichen Tag nicht mehr anzufangen. Besser sind da klare Vorgaben, was in welchem Zeitabschnitt geschafft werden sollte. Mehrere Zwischenmeetings helfen, den Überblick zu bewahren und dennoch am Ball zu bleiben.

Jobfinder - Mitarbeiter anwerben

Ein guter Chef sein lohnt sich – Führungskompetenz beweisen!

Faire Mitarbeiter und faires Arbeitsklima stehen in enger Verbindung. Die teuerste Einrichtung und die repräsentativsten Arbeitsbedingungen wie Provisionen und Freizeitprogramme wirken wie „seelenlos“, wenn der Kern nicht stimmt. Fairness, die täglich auch in schwierigen Situationen bewiesen wird, ist hingegen eine solide Grundsubstanz, die sich auch in Krisen bewähren wird. Sie als Chef  haben es in der Hand, durch Ihre eigene Haltung den Mitarbeitern mit gutem Beispiel voranzugehen. Ein fairer Chef wird respektiert und wirkt souverän. Einige Punkte helfen beim Check – up.

  • Klare Trennung zwischen Firma und Privatleben

Gemeint ist hier nicht, dass keine privaten Dinge mit ins Büro gebracht werden können oder kein Mitgefühl bei privaten Problemen gezeigt wird. Natürlich ist der Mitarbeiter immer noch Privatmensch, auch im Betrieb. Die Kritik sollte sich jedoch streng auf Abläufe am Arbeitsplatz beschränken, wobei keine Pauschalisierungen oder Rückschlüsse aus Argumenten vorgenommen werden sollten, die das Privatleben liefert („wen wundert’s – zweimal geschieden“).

  • Die Hierarchie klar abgrenzen

Es gibt Bereiche, die nur dem Chef zugänglich sind, das ist klar. Mitarbeiter, die Unterlagen ungefragt in den Aktenordnern des Chefs suchen – auch wenn es ihre Arbeit betrifft – gehören in die Schranken verwiesen. Wenn Sie als Chef allerdings in der Kantine nur aufgrund Ihrer Position drängeln, ist dies unsachlich und zeigt, dass Sie es nötig haben, Ihre Macht zu demonstrieren.

  • Kritik von unten ernst nehmen

„Ich bin der Chef und aufgrund dessen sind meine Fehler Absicht“. Ein fairer Chef ist in der Lage, Kritik objektiv zu beurteilen, auch wenn sie „aus der untersten Etage“ kommt. Merke: Dass Sie Chef sind, ist eine Position im Unternehmen, keine Identität.

  • Den Kopf hinhalten

Wenn unangenehme Entscheidungen anstehen, wie das Streichen von Vergünstigungen, stehen Sie dazu, dass Sie für diese verantwortlich sind. Eine Unternehmensberatung weist vielleicht auf die Notwendigkeit einiger Entscheidungen hin, die jedoch Sie alleine treffen und für die Sie gerade stehen müssen – zumeist aus gutem Grund. Richtig fies wird es, wenn strukturelle Veränderungen den Mitarbeitern „in die Schuhe geschoben“ und Verantwortlichkeiten in die „untere Etage“ abgewälzt werden. Sätze wie „Ich habe ja schon immer gesagt dass, wenn sich nichts ändert…“ beweisen Schwäche und mangelndes Durchsetzungsvermögen.

  • Fördern Sie, wo immer es geht

Ein fairer Chef ist bemüht, die Mitarbeiter zu entwickeln und hat keine Angst, dass ihm jemand „über den Kopf wächst“ und ihn „plattmacht“. Er ist sich seiner unantastbaren Überlegenheit bewusst und kann von dieser Ebene Ratschläge und Förderungen austeilen.

Jobfinder - Vorteile aufzeigen - Mitarbeiterkontrolle

Mitarbeiterkontrollen – Warum und wie?

Mitarbeiterkontrollen sind notwendig und auch sinnvoll, wenn Sie richtig durchgeführt werden und die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter dabei nicht verletzt werden. Während der Arbeitszeiten ist der Arbeitnehmer in der Bringschuld, nämlich seine vertraglich geregelte Arbeit zu verrichten. Natürlich möchten Sie als Arbeitgeber dann auch sicherstellen, dass die Arbeitszeit im Sinne des Unternehmens geleistet wird.

Doch welche Kontrollmöglichkeiten haben Sie als Arbeitgeber?

Eines vorweg: in Deutschland ist es durchaus anerkannt, seine Mitarbeiter zu kontrollieren, um die Arbeitsprozesse und auch so etwas wie die Geheimhaltung sicherzustellen. Und doch ist Kontrolle nur unter bestimmten Voraussetzungen überhaupt möglich. So müssen Sie als Arbeitgeber beachten, dass die Menschenwürde nicht angetastet werden darf und die freie Entfaltung der Persönlichkeit gewährleistet wird. Setzen Sie also eine Videoüberwachung, Internetprotokolle oder Mitschnitte von Telefonaten als Kontrolle ein, dann müssen Sie hierüber Ihren Mitarbeiter informieren.

Halten wir also fest: egal, welchen Schritt Sie unternehmen werden, Sie müssen für jeden Vorgang eine schriftliche Genehmigung des Arbeitnehmers haben. Entweder Sie lassen sich dies direkt im Arbeitsvertrag unterzeichnen oder in einer Betriebsvereinbarung.

Allerdings müssen Sie trotz Unterschrift immer die Vorschriften im Auge behalten. Selbst wenn der Mitarbeiter einer Videoüberwachung zugestimmt hat, so darf diese nicht im Bereich von Duschen oder Toiletten durchgeführt werden. Abgesehen davon, dass dies ein rechtlicher Verstoß ist, würde sich hier auch die Frage stellen, was genau Sie dort kontrollieren möchten.

Auch wenn in Zeiten guter technischer Möglichkeiten vieles möglich ist und das meiste sogar unerkannt geschehen könnte, sollten Sie bei aller Kontrolle auch die Vertrauensbasis nicht vergessen. Kontrolle bekommen Sie auch durch persönliche Gespräche, durch das Einsehen von Zahlen, Daten und Fakten. Auch das Anfordern einer täglichen Status-Nachricht kann für Sie eine Sicherheit darstellen und schränkt den Mitarbeiter in keiner Weise ein.

Fazit: Kontrolle sollte immer so gering wie möglich, aber so gründlich wie nötig, durchgeführt werden. Alternativ können Sie Ihre Mitarbeiter immer in den Kontrollprozess mit integrieren und die Wichtigkeit Ihres Tuns erläutern. Kein Mitarbeiter möchte sich kontrollieren lassen, dennoch ist jedem Mitarbeiter bewusst, dass Sie als Arbeitgeber auch Ihre Pflichten ausüben möchten.

(Text von K.S.)
Jobfinder - Gespräch - Einstellungstest

So führen Sie Mitarbeiter!

Wer als Chef eines Unternehmens langfristig Erfolg haben möchte, der sollte eine gewisse Führungskompetenz besitzen und in einer guten Kommunikation zu seinen Mitarbeitern stehen. In großen Firmen werden zu diesem Zweck Manager mit den verschiedenen Bezeichnungen eingesetzt, die dafür sorgen, dass die Mitarbeiter immer eine gewisse Führung erhalten. Doch wie sollte eine gute Führung in einem Unternehmen überhaupt aussehen? Früher eher durch Autorität besetzt, gilt es heute, eher ein Miteinander zu schaffen, in dem alle gut miteinander harmonieren.

Welche Führungsstile gibt es?

Führen kann jeder? Nein, aber jeder kann es lernen in Seminaren, die mit Hilfe von verschiedenen Rhetorik-Arten Ihnen bei Ihrer Weiterentwicklung helfen. Doch um sich weiterzuentwickeln, müssen Sie im ersten Schritt wissen, welche Führungsstile möglich sind und welcher zu Ihnen passt. Gerade als Chef sollten Sie sich für einen Führungsstil entscheiden, der zu Ihnen passt und sich damit echt und autark anfühlt, und zwar für alle.

FührungsstileBeschreibung
autokratisch bzw. autoritärIn diesem Fall handelt es sich um einen eher überholten Führungsstil, der besagt, dass nur einer die Übersicht und die richtigen Lösungen kennt, nämlich derjenige, der führt. Wer sich für diese Art der Führung entscheidet, bekommt ein angespanntes Arbeitsklima und Mitarbeiter, die eher passiv Ihre Aufgaben verrichten und das Mitdenken oft einstellen. Mit diesem Führungsstil erziehen Sie Ihre Mitarbeiter zur Unselbständigkeit und von einem positiven Miteinander können Sie ebenfalls nicht sprechen.
charismatischBei einer charismatischen Führung wird eine echte Kommunikationsebene geschaffen und das Selbstvertrauen der Mitarbeiter gesteigert. Der charismatische Chef hat eine Vision und kann diese „Face to Face“ an seine Mitarbeiter weitergeben. Bei dieser Führung stehen Sie ganz vorne und bleiben nicht im Hintergrund. Ihr Selbstbewusstsein ist ansteckend, Ihre Sprache stark und kraftvoll und Sie können nicht nur sich selber, sondern vor allem Menschen in Ihrem Umfeld motivieren.
bürokratischEinen bürokratischen Führungsstil finden Sie oft in Behörden oder Ämtern und beruht auf Gesetzen und Vorschriften. Hier wird nicht nach rechts und links geschaut und der einzelne Mitarbeiter nicht gesehen. Der Arbeitsablauf ist strukturiert und für jeden im Unternehmen gleich, unabhängig von Personen, Fähigkeiten und Motivationen. Selbst als Führungskraft haben Sie hier kaum eine Chance, festgefahrene Strukturen und Abläufe zu verändern. Weil sich hinter diesem Führungsstil keine Persönlichkeit verbirgt, kann hier jederzeit ein Austausch der Führungskraft erfolgen.
demokratisch – kooperativIn diesem Fall findet mit Hilfe des Führungsstils ein echtes Miteinander statt. Mitarbeiter und Führungskraft bilden eine Einheit und arbeiten gemeinsam an Projekten, Ideen und Ziel-Erreichungen. Die Aufgaben werden nicht nach der jeweiligen Stellung, sondern viel eher nach den Fähigkeiten aufgeteilt. Wichtige Bausteine sind hier das Übertragen von Verantwortung und die Motivation seiner Mitarbeiter. Durch die Tatsache, dass der Mitarbeiter mitbestimmen kann, werden Eigeninitiative und Kreativität gesteigert. Wer demokratisch führt, hat einen weiteren Vorteil: neben zufriedenen Mitarbeitern kann der Ausfall einer Person besser aufgefangen werden, da mehrere Personen in der Lage sind, kurzfristig deren Aufgaben zu übernehmen.
Laissez-faireWer einen laissez-fairen Führungsstil wählt, der übergibt im Prinzip seine Verantwortung an seine Mitarbeiter. Salopp gesagt lässt man einfach alles laufen und greift weder in Arbeitsprozesse ein, noch stellt man irgendwelche Regeln auf. Mitarbeiter entscheiden und wirken selbständig innerhalb Ihres Arbeitsumfeldes. Die freie Gestaltung des eigenen Arbeitsumfeldes kann bei dem einen oder anderen Mitarbeiter durchaus zu einer Arbeitssteigerung führen, aber nicht alle Mitarbeiter kommen ohne Führung aus und können sich selber motivieren und organisieren.
partizipativUm Mitsprache wird gebeten, der partizipative Chef gibt seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, bei Führungsentscheidungen mitzuwirken. Voraussetzung ist hier, dass die Führungskraft sich zurücknehmen kann und der Mitarbeiter die Bereitschaft besitzt, die übertragende Verantwortung auch anzunehmen. Dieser Führungsstil setzt aber voraus, dass die Mitarbeiter ständig und zu jeder Zeit gut informiert werden, damit diese überhaupt imstande sind, die richtigen Entscheidungen treffen zu können.
situativWählen Sie einen Führungsstil, der zur Situation und zu Ihrem Mitarbeiter passt. Der situative Führungsstil berücksichtigt bei jedem einzelnen Mitarbeiter die Fähigkeiten, Bedürfnisse und die Situation. Da alle Menschen sehr unterschiedlich sind, kann es sinnvoll sein, seinen Führungsstil den Mitarbeitern anzupassen. Mit Sicherheit können Sie hier gute Ergebnisse erzielen, wenn Ihnen ein ständiges Umdenken gelingt. Die Umsetzung dieses Führungsstils wird allerdings einfacher, wenn Sie erkennen, dass Führen besser gelingt, wenn Sie die Individualität Ihrer Mitarbeiter erkennen.
transformativSie bauen Vertrauen auf und sind ein Vorbild. Sie motivieren Ihre Mitarbeiter durch die passenden Herausforderungen und fördern Selbständigkeit und Kreativität. Jeder Mitarbeiter wird passend zu seinen Fähigkeiten und Stärken gefördert. Resultate und Unternehmenszahlen werden offengelegt. Mitarbeiter sind loyal dem Unternehmen gegenüber und bringen überdurchschnittliche Leistungen hervor. Die Zielvorgaben steigern die Leistungen im Unternehmen, Ressourcen aller Mitarbeiter werden gefördert und ausgebaut.

Wertvolle Tipps im Umgang mit Ihren Mitarbeitern?

Wir sind alle nur Menschen, und auch wenn Sie sich für einen guten Führungsstil entschieden haben, dann sollten Sie dennoch wichtige Dinge im Umgang mit Ihren Mitarbeitern beachten.

  • Fördern Sie Ihre Mitarbeiter mit regelmäßigen Feedbacks.
  • Gehen Sie Konflikten nicht aus dem Weg?
  • Erwarten Sie von Ihrem Mitarbeiter keine Leistungen von über 100%.
  • Vermeiden Sie ständige Kontrollen und bauen Sie lieber ein Vertrauensverhältnis auf.
  • Unterstützen Sie Mitarbeiter, die selbständig arbeiten wollen und können.
  • Flüchten Sie nicht aus Mitarbeitergesprächen, weil Sie angeblich keine Zeit haben.
  • Seien Sie nicht nur anwesend in einem Gespräch mit Ihren Mitarbeitern, sondern hören Sie auch zu, denn dies bedeutet Wertschätzung.
  • Mitarbeiter sind Menschen und so werden Sie Tage erleben, wo diese mit Schwierigkeiten oder Krankheit auf der Arbeit erscheinen. Vermitteln Sie echtes Interesse und schicken Sie lieber einen kranken Mitarbeiter einfach mal nach Hause, denn das beweist echte Menschlichkeit.

Fazit: Seien Sie Mensch und Chef gleichzeitig und behandeln Sie Ihre Mitarbeiter stets so, wie Sie selbst auch gerne behandelt werden möchten. Mit einer guten Führung werden Sie bessere Umsatzzahlen erreichen und die Fluktuationsrate Ihres Unternehmens vermindern.

(Text von K.S.)
Jobfinder - der richtige Mitarbeiter

So wählen Sie den richtigen Mitarbeiter aus

Und dann der letzte wichtige Schritt: wählen Sie aus dem Pool Ihrer Bewerber die Mitarbeiter heraus, die nicht nur gute Noten oder gute Arbeitszeugnisse mitbringen, sondern auch menschlich in Ihr Team passen.

Einen Mitarbeiter aus den eigenen Reihen

Die Personalauswahl kann immer intern und extern durchgeführt werden und beide Verfahren bringen Ihre Vor- und Nachteile mit sich. Entscheiden Sie sich für den internen Weg, dann haben Sie den Vorteil, dass es sich um Mitarbeiter handelt, die Sie schon kennen und deren Qualifikationen schon offengelegt wurden. Einen Mitarbeiter aus den eigenen Reihen weiterzuqualifizieren kann zwar zu Neid führen, dennoch schafft es auch einen Leistungsanreiz für die Kollegen. Externe Mitarbeiter müssen Sie mit Sicherheit sehr viel länger suchen, aber auch hier entstehen Vorteile. Neue Mitarbeiter bringen einen frischen Wind ins Unternehmen, sind noch nicht eingefahren und können oft mit neuen Ideen eine positive Entwicklung ankurbeln.

Ein Fragebogen – Ein sehr wichtiges Instrument bei der Kandidatenauswahl

Auch im Vorstellungsgespräch sollten Sie eine Einzigartigkeit beweisen; gehen Sie weg von Standard-Fragen und erarbeiten Sie sich einen Fragebogen, der gezielt auf die Aufgaben in Ihrem Unternehmen ausgelegt ist. Mit einem individuellen Fragebogen vermeiden Sie, dass Sie eingeübte Antworten bekommen, und erfahren so sehr viel mehr über den Menschen, der Ihnen gerade gegenübersitzt.

(Text von K.S.)
Jobfinder - Gespräch - Einstellungstest

So gelingen Personalgespräche!

Checkliste – Vorbereitung Mitarbeitergespräch

  1. Verfügte der Mitarbeiter im abgelaufenen Jahr über alle Informationen, die er zu Erfüllung seiner ihm übertragenen Arbeitsaufgabe benötigt bzw. das Unternehmen insgesamt betreffen?
  1. Informiert mich der Mitarbeiter andererseits über alle für mich wichtigen Belange?
  1. Weiß der Mitarbeiter, wie ich seine Leistung einschätze?
  1. Wie zufrieden ist mein Mitarbeiter mit mir als seinem Vorgesetzten?
  1. Habe ich alle Punkte die für die Zusammenarbeit wichtig sind, unverzüglich mit meinem Mitarbeiter besprochen?
  1. Hat es Missverständnisse im abgelaufenen Jahr gegeben? Sind diese umgehend ausgeräumt worden?
  1. Gab es Schwierigkeiten sachlicher und/oder persönlicher Art? Wurden Sie gelöst?
  1. Habe ich zu meinem Mitarbeiter ein gutes Verhältnis oder ist das Verhältnis eher schlecht? Woran liegt das?
  1. Gibt es Leistungsdefizite beim Mitarbeiter?
  1. Gibt es Motivationsmängel beim Mitarbeiter?
  1. Gibt es Qualifikationsbedarf beim Mitarbeiter?
  1. Hat der Mitarbeiter angebotene Weiterbildungen durchgeführt? Mit welchem Ergebnis?
  1. Kommen auf Grund der aktuellen Unternehmenszielsetzung neue Anforderungen und neue Aufgabeninhalte auf den Mitarbeiter zu?
  1. Soll der Mitarbeiter andere Aufgaben übernehmen? Kann er diese Aufgaben zusätzlich übernehmen oder müssen andere Aufgaben abgegeben werden?
  1. Hatte der Mitarbeiter berufliche oder persönliche Probleme?
  1. Liegen ungeklärte Fehlzeiten vor? Braucht der Mitarbeiter Unterstützung, weil er durch Krankheit beeinträchtigt ist?
  1. Ist das Verhalten des Mitarbeiters gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Kollegen einwandfrei?
Jobfinder - der ideale Mitarbeiter

Der ideale Mitarbeiter?

Woran erkenne ich den idealen Mitarbeiter?

Der Erfolg eines Unternehmens hängt in einem großen Maß von den Mitarbeitern ab. Mit den richtigen Leuten an der Seite kann die Firmengeschichte Luftsprünge machen, besonders wenn die Chemie zwischen den Mitarbeitern stimmt. Natürlich sind diese Kriterien ausbaufähig und vieles ist erlernbar. Man sollte sich also nicht abschrecken lassen, wenn gerade anfangs nicht alles so läuft, wie erhofft. Mitarbeiter entwickeln sich und arbeiten sich ein. Auch Angebote wie gemeinsame Aktivitäten können ein besseres Klima schaffen. Dennoch können auch die besten Hilfspakete nur Schadenbegrenzung betreiben. Richtig gut ist es daher, gute Mitarbeiter gleich von vornherein aus dem Bewerberpool „zu fischen“, bevor die Konkurrenz dies tut.

Was ist das überhaupt: ein guter Mitarbeiter?

Bei Bewerbungen wird oftmals mit Fähigkeiten „geprotzt“, die sich leicht entlarven lassen. Beim Einstellungsgespräch ist dies schon schwieriger. Denn man kann ein geübtes Gegenüber vor sich haben. Doch geht es nicht immer nur darum, wer wen überzeugt, sondern vor allem, dass man einen Mitarbeiter findet, der langfristig ins Unternehmen passt und hier effektive Leistungen einbringt. Erfahrungen und bereits erlebte Erfolgsstories sind noch lange kein Garant dafür, denn die Unternehmensgeschichte ist noch nicht geschrieben. Sie fängt mit der Einstellung neu an und ist in jedem Falle einzigartig. Einmal gut, immer gut, ist daher ein Rückschluss, der in vielen Fällen zu kurz greift.

Gerade Soft Skills sind erfolgsversprechend

Ein Mitarbeiter, der gleich siegessicher seine ganzen Erfolge auf den Tisch legt, möchte manchmal vor allem seine Mängel und Schwachpunkte überspielen. Stellen Sie den Bewerber daher vor Fragen, mit denen er nicht gerechnet hat. Eine wichtige Hilfe sind auch Probetage. Hier können sich Soft Skills offenbaren, die für ein gelingendes Miteinander manchmal wichtiger sind als die eigentlichen Qualifikationen.

Das Ganze im Blick haben

Wichtig bei der Wahl  ist auch die Beurteilung, wie sich die Rolle des Bewerbers innerhalb der Belegschaft einschätzen lässt. Denn einige „graue Mäuse“ sind gerade diejenigen, die es verstehen, aus ihren Kollegen das Beste herausholen – oft ohne es selbst zu merken. Und auch der Charakter des Teams ist von Bedeutung. So kann sich eine Karriere-Singlefrau in einer Gruppe von halbtagsbeschäftigten Müttern isoliert fühlen („die kann eh nicht mitreden“). Auch die Temperamente sollten miteinbezogen werden. Nicht immer ist die bunte Mischung die beste. Denn Gleiches schleift sich an Gleichem ab. So kann ein phlegmatischer Mitarbeiter im Erleben eines noch ausgeprägteren Beispiels, plötzlich zu Aktivität angespornt werden. Der aufbrausende Choleriker wird sich plötzlich nach Ruhe sehnen, wenn alles nur noch „am Aufregen“ ist.

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Mitarbeiter – Ein wertvolles Kapital!

Im Prinzip ist Mitarbeiter in der heutigen Zeit ein Sammelbegriff für Arbeitnehmer, Angestellte oder auch Arbeiter. Hierbei wird im Weiteren noch zwischen freien und ehrenamtlichen Mitarbeitern unterschieden, aber immer geht es darum, dass ER (der Mitarbeiter) mit weiteren Arbeitnehmern tätig ist und gemeinsam an einem Ziel arbeitet. Dass sich der Begriff Mitarbeiter gefestigt hat erkennen Sie auch daran, dass wir von Mitarbeiterbefragung, Mitarbeiterbewertung, Mitarbeiterführung, Mitarbeitergespräch oder auch von Mitarbeiterüberwachung sprechen.

So sagt das Wort Mitarbeiter noch nichts darüber aus, welchen Stand bzw. welche Position der einzelne Mitarbeiter im Unternehmen bekleidet. Ein gutes Unternehmen erkennen Sie dann daran, dass alle Mitarbeiter gut miteinander harmonisieren und Hand in Hand arbeiten. Dabei sollte es keine Rolle spielen, auf welcher Karrierestufe Sie sich gerade befinden, weil alle das gleiche Ziel haben, nämlich das Unternehmen nach vorne zu bringen.

Weil jeder Mitarbeiter wachsen und sich jeder an seinem Arbeitsplatz wohlfühlen möchte, geht es bei einem Mitarbeiter nicht nur um die Arbeitszufriedenheit, sondern vor allem auch darum, dass jeder einzelne Mitarbeiter seinen Fähigkeiten entsprechend weiterentwickelt wird.

Als Führungsinstrumente für Mitarbeiter werden verschiedene Instrumente angeboten, die alle unter dem Punkt der Mitarbeiterführung angesiedelt werden. In diesem Fall sprechen wir nicht nur von dem klassischen Mitarbeitergespräch, was immer und regelmäßig erfolgen sollte, sondern von weiteren Mitteln, wie Mitarbeiter gefördert und weiterentwickelt werden können. Als Mitarbeiter können Sie selbst darauf achten, ob Sie in Ihrer derzeitigen Position eine Förderung durch Ihren Vorgesetzten erfahren.

Führungs-instrumentBeschreibung
ZielvorgabenZiele ermöglichen dem Mitarbeiter eine Orientierung und dienen gleichzeitig als Motivation, diese auch umzusetzen. Erfüllte Zielvorgaben werden dann in der Regel als Bewertung des Mitarbeiters genutzt und im Idealfall wird direkt festgehalten, wie hier eine weitere Förderung erfolgen kann.
DelegierenWenn Ihr Vorgesetzter Aufgaben an Sie delegiert, dann geschieht das in der Regel nicht nur, um einen anderen Mitarbeiter oder den Chef zu entlasten, sondern vor allem, um Ihr selbständiges Arbeiten zu fördern und Sie an neue Aufgaben heranzuführen.
KontrolleDie Kontrolle Ihrer Aufgaben geschieht nicht, um Sie zu ärgern, sondern dient viel mehr der Unterstützung, ob übertragende Aufgaben auch wirklich von Ihnen erfüllt werden können, oder ob Sie vielleicht noch in dem einen oder anderen Punkt Hilfe benötigen. Mitarbeiter einfach laufen zu lassen, wird in der Regel zu Demotivierung führen und der Mitarbeiter wird auf kurz oder lang seinen Weg woanders fortführen.
FeedbackJeder Mitarbeiter wird sich über Feedback freuen, weil damit zu erkennen ist, dass nicht nur er, sondern auch seine Tätigkeit gesehen wird. Mit Hilfe von Feedback können Sie konstruktive Kritik, Lob und auch Anerkennung ausdrücken.
FörderungJeder Mitarbeiter oder Vorgesetzte, der die Verantwortung für andere Mitarbeiter hat, der sollte wissen, wie Mitarbeiter-Förderung funktioniert und wie wichtig gerade dieses Führungsinstrument ist. So sind Sie als Vorgesetzter oder auch als Führungskraft immer auch Coach und Trainer.
InformationenEin Mitarbeiter wird sich nur dann als Teil des Ganzen ansehen können, wenn er über das Unternehmen, in dem er tätig ist, regelmäßig informiert wird. In vielen Unternehmen werden dafür regelmäßige Meetings, Teamgespräche oder auch einzelne Mitarbeitergespräche abgehalten, um wirklich jeden Mitarbeiter zu informieren.
EmpathieJeder, der mit einem Mitarbeiter arbeiten möchte, der sollte Empathie mitbringen und sich auch einmal in die Lage seines Gegenübers versetzen können.
Mitarbeiterbindung & TeambuildingJeder einzelne Mitarbeiter sollte das Gefühl bekommen, ein Teil eines Teams zu sein. Mitarbeiter, die sich als Teil des Ganzen sehen, sind zufriedener, seltener krank und bringen mehr Leistung.
(Text von K.S.)