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Jobfinder - Reichweitenmanagement - Mitarbeiterführung

Mitarbeiterführung – Darauf ist zu achten!

Mitarbeiterführung und Mitarbeiter motivieren – Tipps dazu:

Wenn das Betriebsklima stimmt, stimmen auch die Bilanzen schneller. Im Idealfall sind die Mitarbeiter von sich aus interessiert, die Produktionsleistung oder sonstige Kapazitäten zu steigern. Die Mitarbeiter zur Identifikation mit dem Unternehmen zu motivieren, ohne dass sie sich manipuliert fühlen, ist eine Gratwanderung. Im Folgenden sollen einige Werkzeuge vorgestellt werden.

Flache Hierarchien:

Ein Mitarbeiter, der auf Augenhöhe behandelt wird, wird sich emotional angespornt fühlen, diesem Bonus auch gerecht zu werden. Also keine Cheftoilette, kein Chefparkplatz und keinen Chefbügel an der Garderobe. Wer sich über solche Privilegien als Vorgesetzter definiert, wirkt unglaubwürdig. Sich von den Mitarbeitern duzen zu lassen, kann jedoch dazu führen, dass die Vertraulichkeit etwas aufgesetzt wirkt. Der Chef ist nun einmal Chef und braucht seine Position nicht zu verteidigen, hat sie aber inne.

Zeigen Sie Vertrauen:

Übertragen Sie einem Mitarbeiter Aufgaben, die zeigen, dass Sie ihm vertrauen und ihn dafür kompetent genug halten. Kontrollieren Sie weniger und setzen Sie voraus, dass eine Aufgabe erledigt ist. Sollte es zu Schwierigkeiten kommen, stellen Sie ihn nicht vor anderen bloß, sondern fragen Sie ihn unter vier Augen, wie Sie sich selbst in Gedanken fragen würden, warum eine Angelegenheit nicht geklappt hat.

Gemeinsam entscheiden:

Wichtige Entscheidungen im Team zu besprechen, gibt den Mitarbeitern das Gefühl, eine eigene Stimme zu haben und evtl. jenseits der eigentlichen Position als wertvoller Ratgeber angesehen zu sein. Wertschätzung verpflichtet.

Natürlichkeit:

Zeigen Sie den Mitarbeitern, dass Sie auch nur ein Mensch sind. Das ein Vorgesetzter keine Schwäche zeigen darf, stimmt nicht. Setzen Sie sich öfter mit den Mitarbeitern zusammen und geben Sie Einblicke in Ihre persönlichen Gepflogenheiten und Spleens. Lassen Sie die Mitarbeiter wissen, auf welche Weise Sie die Erfolgsleiter erklommen haben.

Kennen Sie Ihren Wert:

Bei aller Vertraulichkeit: Stellen Sie klar, wer der Boss ist. Das gelingt, indem Sie sich ganz selbstverständlich in Ihrer Position respektieren. Ein guter Chef braucht keine Bestätigung seiner Mitarbeiter. Ein gutes Verhältnis zwischen Ihnen und dem Team muss für die Mitarbeiter ein Privileg sein.

Sorgen Sie für gute Arbeitsbedingungen:

Nehmen Sie die Bedürfnisse Ihrer Angestellten genauso ernst wie Ihre eigenen. Versetzen Sie sich unbemerkt ruhig einmal in deren Lage und überlegen Sie, was Sie selbst noch gern am Arbeitsplatz hätten, um richtig loslegen zu können. Das können neue Bilder oder neue Lampen sein, aber auch witzige Details wie farbige Tastaturen etc. drücken Wertschätzung und Fürsorglichkeit aus. Und bitte: Sollten die Mitarbeiter die Räume selbst reinigen müssen, legen Sie hin und wieder selbst Hand an.

Mitarbeiter mit Geld motivieren?

Mit Speck fängt man Mäuse?

Mitarbeiter zu motivieren ist manchmal gar nicht so einfach. Dem Arbeitgeber stehen dafür einige Methoden zur Verfügung. Sehr beliebt sind dabei finanzielle Lockmittel. Gehaltserhöhungen, Provisionen und Zuschläge dienen als Zugpferde, die Mitarbeiter zu mehr Leistung, schnellerer Arbeitsweise sowie Einsätzen in nächtlichen Stunden anzuspornen. Doch ist damit tatsächlich „der Drops gelutscht?“. Nicht ganz, oder nur unter bestimmten Bedingungen. Ein Arbeitgeber sollte dabei einige Punkte nicht aus den Augen verlieren. Denn der Mitarbeiter darf sich nicht „gegängelt“ und mit billigen Mitteln gelockt fühlen. Denn die sprichwörtliche Möhre vor der Nase ist nicht wirklich ein Mittel, dass dem Mitarbeiter ein Gefühl gibt, in seiner ganzen menschlichen Würde geschätzt zu werden.

Wertschätzung ist der Schlüssel zum Erfolg

Wenn Sie von Ihren Mitarbeitern mehr Leistung mit Geldmitteln erhalten möchten, sollten Sie dabei einige Regeln beachten, damit das Arbeitsklima in Ihrem Unternehmen stimmt. Oberstes Gebot ist dabei, dass der Mitarbeiter sich wertgeschätzt und nicht gelockt fühlt. Das erreicht man, indem man Provisionen und Zuschläge vertraglich festlegt, um die Zahlungen vom Persönlichen ins Sachliche zu übertragen. Der Mitarbeiter erhält so nicht den Eindruck, dass Sie ihn als Arbeitgeber in einer Art und Weise „erpressen“ wollen.

Beteiligungen am Umsatz schaffen Identität

Anders hingegen verhält es sich, wenn man die Mitarbeiter am Umsatz beteiligt. Das motiviert nicht nur, diesen zu steigern, sondern zeigt auch, dass Sie sich ihnen und ihren Leistungen anvertrauen und sie „in Ihr eigenes Boot“ lassen. Beteiligungen am Umsatz sind eine ungemeine Stärkung für das Wir – Gefühl.

Strenge Trennung von Arbeits- und Privatleben

Ganz wichtig ist es auch, dass der Mitarbeiter Provisionen erhält, weil er diese durch mehr Arbeit verdient hat und nicht, weil er sich in einem privaten finanziellen Engpass befindet. Das Motto „Hau rein, dann zahl ich auch die Rate deiner Hypothek“ ist schmutzig und sollte im Rahmen schlechter Filmkomödien bleiben. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Sie als Arbeitgeber im Unternehmen eine Person auch dann ausschließlich als Mitarbeiter behandeln, auch wenn Sie die Person gut kennen und über ihre persönlichen – auch finanziellen – Umstände Bescheid wissen. Die Trennung zwischen Arbeit und Privatleben gibt dem Mitarbeiter eine gewisse Souveränität.

Aus Mitarbeitern alles herausholen

Wie bringe ich meine Mitarbeiter zu voller Leistung?

Sie als Arbeitgeber sind letztlich nur der Chef auf dem Papier. Ja, Sie haben richtig gelesen. Denn natürlich bestimmen Sie, wer in Ihrem Unternehmen arbeitet und wieviel Geld er dafür bekommt. Das sieht erst einmal nach Macht aus. Dennoch ist es nur die halbe Wahrheit. Denn sie haben keine freie Hand zu bestimmen, wie Ihre Mitarbeiter sich in Ihr Unternehmen einbringen und mit wieviel Einsatz sie arbeiten. Nun können Sie widersprechen und meinen, Sie hätten schon einige Druckmittel in der Hand, und die vertraglichen Bestimmungen forderten doch gesetzlich eine bestimmte Leistung, indem sie klar Zeiten und Leistungsspektrum regeln. Das ist auch soweit richtig. Dennoch verbleibt dem Mitarbeiter eine breite Grauzone, um seinen Einsatz zu relativieren. Und nun halten Sie sich als Arbeitgeber fest: Letztlich können Sie ohne Ihre Mitarbeiter „einpacken“. Sie sind von deren Leistungsbereitschaft nämlich ganz schön abhängig.

Motivation statt Druck ist günstiger

Natürlich stehen Ihnen die Druckmittel „feuern“ oder „Provisionen streichen“ stets zur Verfügung. Aber mal ehrlich: ständig neue Mitarbeiter auswählen und einarbeiten zu müssen kostet nicht nur Nerven, sondern auch bares Geld, und geht langfristig auf Kosten der Unternehmensleistung. Ständiger Personalwechsel spricht sich außerdem herum und wird Ihrem Unternehmen nicht zum besten Ruf verhelfen. Unangenehm ist auch ein Arbeitsklima, in dem den Mitarbeitern ständig Konsequenzen angedroht werden, die dann zwar nicht eintreffen, dennoch stets wie eine düstere Wolke die Atmosphäre überschatten. Mit welchen Erziehungsmitteln man selbst auch aufgewachsen ist, im eigenen Unternehmen hat das Prinzip „Leistung durch Angst“ zu erzeugen, keine guten Karten mehr. Die Mitarbeiter sind keine Untertanen oder Zirkusponys.

Für angenehmes Milieu sorgen

Mitarbeiter sind also wesentlich daran beteiligt, welche Arbeitsqualität in einem Unternehmen erbracht wird. Sie als Chef müssen den Überblick behalten, das ist Ihr Job. Ihre Kalkulationen beziehen sich auf längere Zeiträume, mitunter planen Sie in Drei- Jahres-Rhythmen. Ihre Mitarbeiter kommen in diesen Kalkulationen auch eher in Zahlen vor. Bedenken Sie jedoch eines: Jeder Ihrer Mitarbeiter kann und muss sich jeden Morgen neu dafür entscheiden, sein Bestes zu geben – oder eben nicht. Daher sind es vor allem die kleinen Dinge, die dazu anspornen.

Die edelsten Mauern sind aus Mosaik gebaut

Niemand wird an einem regnerischen Morgen pitschnass in der Firma erscheinen und sich durch erfreuliche Aussichten aus der Jahresbilanz motivieren können. Ein kostenloser heißer Tee oder Kaffee aus ansprechenden Tassen hingegen wärmen ganz praktisch auf und heizen an, jetzt, in dieser angenehmen Umgebung, so richtig loszulegen und das Beste zu geben. Ihre Aufgabe als Chef liegt daher auch darin, dafür zu sorgen, dass im Unternehmen die Details funktionieren. Im Zweifelsfall in einen neuen Getränkeautomaten investieren oder in ein besseres Mitarbeiter-Catering. So fühlen sich die Mitarbeiter als Menschen gesehen und werden viel eher bestrebt sein, Ihnen und der Firma diese Anerkennung auch zurückzugeben.

Den Montagsblues vertreiben

Nicht nur statistisch ist der Montag ein Tag, an dem viele Unfälle und Missgeschicke passieren.

An einem Montag „läuft“ der Laden noch nicht so ganz rund.

  • Kann man etwas dagegen tun?
  • Gibt es Mitarbeiter-Muntermacher, die Sie als Arbeitgeber nur zu aktivieren brauchen?

Faktisch sind die Mitarbeiter am Montag messbar unkonzentrierter.

  • Viele leiden unter einer unerklärlichen Müdigkeit,

obwohl sie doch am Wochenende nun endlich einmal ausschlafen konnten.

  • Einige leiden unter Kopfschmerzen.
  • Die meisten haben schlechte Laune.

Woran liegt das nun?

Sollte man das Wochenende lieber ausfallen lassen, wenn es so schlechte Resultate bringt? Nein! Denn dann hätten wir bald Dauerdurchhänger. Denn die Ursache für die Montagsmüdigkeit ist, dass das Hormonsystem sich während anstrengender Arbeitszeiten darauf eingestellt hat, durchzuhalten, koste es, was es wolle. Fällt nun die Spannung am Freitagnachmittag ab, sinkt auch der Hormonspiegel schlagartig, der den Körper bisher künstlich in einer Art Hochspannung gehalten hat. Dadurch entsteht ein „Durchhänger“, der schleichend beginnt und bis zur Talsohle einige Zeit benötigt. Und die ist dann eben gerade am Montagmorgen erreicht. Nebenbei schwächt der dauerhaft erhöhte Hormonspiegel das Immunsystem, so dass nach schlagartigem Abfall Infekte leichtes Spiel haben. Der Montagsblues ist also etwas physisch-medizinisches, was auf natürliche Weise wieder verschwindet.

Man muss also weniger versuchen, den Montagsblues zu vermeiden, als vielmehr, sich auf die Gegebenheiten einzustellen. Wie kann man nun als Unternehmer dafür sorgen, dass sich die Mitarbeiter auch am Montag in der Firma wohl fühlen und sinnvolle Arbeit leisten? Es ist besser, den Montag als „den besonderen Tag“ zu gestalten, als dass man verbissen versucht, die Arbeit wie an den anderen Tagen zu verrichten. Wie kann das erreicht werden?

  • Führen Sie Montagsrituale ein, auf die die Mitarbeiter sich freuen können.

Ein halbe Stunde Extrapause am Vormittag gibt Gelegenheit, das Pensum langsam wieder hochzufahren.

  • Teilen Sie den Tag in kleinere Projekte ein.
  • Bauen Sie eine lustige Erzählung ein oder zeigen ein unterhaltsames Video.

Lachen wirkt Wunder.

  • Haben Sie einmal an Yoga oder Massage während der Arbeitszeiten gedacht? Einige Veranstalter kommen gerne zu kurzen Behandlungs- bzw. Trainingseinlagen in die Firma.

Neben diesen symptomatischen Maßnahmen, die allerdings schon viel bewirken werden, ist es außerdem ratsam, das Unternehmensklima zu überprüfen. Wenn die Mitarbeiter einer Firma nur von Wochenende zu Wochenende leben, wird über kurz oder lang das Unternehmen „den Bach runter“ gehen. Erstrebenswert wäre es, wenn der Angestellte als „Mitarbeiter“ und „Privatmann“ zu einer tatkräftigen Person verschmilzt, die auch während der Arbeitszeiten das Leben genießen kann. So werden hohe Stresspegel vermieden und kein Hormonsystem wird mehr überlastet.

Jobfinder - Vorteile aufzeigen - Mitarbeiterkontrolle

Mitarbeiterkontrollen – Warum und wie?

Mitarbeiterkontrollen sind notwendig und auch sinnvoll, wenn Sie richtig durchgeführt werden und die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter dabei nicht verletzt werden. Während der Arbeitszeiten ist der Arbeitnehmer in der Bringschuld, nämlich seine vertraglich geregelte Arbeit zu verrichten. Natürlich möchten Sie als Arbeitgeber dann auch sicherstellen, dass die Arbeitszeit im Sinne des Unternehmens geleistet wird.

Doch welche Kontrollmöglichkeiten haben Sie als Arbeitgeber?

Eines vorweg: in Deutschland ist es durchaus anerkannt, seine Mitarbeiter zu kontrollieren, um die Arbeitsprozesse und auch so etwas wie die Geheimhaltung sicherzustellen. Und doch ist Kontrolle nur unter bestimmten Voraussetzungen überhaupt möglich. So müssen Sie als Arbeitgeber beachten, dass die Menschenwürde nicht angetastet werden darf und die freie Entfaltung der Persönlichkeit gewährleistet wird. Setzen Sie also eine Videoüberwachung, Internetprotokolle oder Mitschnitte von Telefonaten als Kontrolle ein, dann müssen Sie hierüber Ihren Mitarbeiter informieren.

Halten wir also fest: egal, welchen Schritt Sie unternehmen werden, Sie müssen für jeden Vorgang eine schriftliche Genehmigung des Arbeitnehmers haben. Entweder Sie lassen sich dies direkt im Arbeitsvertrag unterzeichnen oder in einer Betriebsvereinbarung.

Allerdings müssen Sie trotz Unterschrift immer die Vorschriften im Auge behalten. Selbst wenn der Mitarbeiter einer Videoüberwachung zugestimmt hat, so darf diese nicht im Bereich von Duschen oder Toiletten durchgeführt werden. Abgesehen davon, dass dies ein rechtlicher Verstoß ist, würde sich hier auch die Frage stellen, was genau Sie dort kontrollieren möchten.

Auch wenn in Zeiten guter technischer Möglichkeiten vieles möglich ist und das meiste sogar unerkannt geschehen könnte, sollten Sie bei aller Kontrolle auch die Vertrauensbasis nicht vergessen. Kontrolle bekommen Sie auch durch persönliche Gespräche, durch das Einsehen von Zahlen, Daten und Fakten. Auch das Anfordern einer täglichen Status-Nachricht kann für Sie eine Sicherheit darstellen und schränkt den Mitarbeiter in keiner Weise ein.

Fazit: Kontrolle sollte immer so gering wie möglich, aber so gründlich wie nötig, durchgeführt werden. Alternativ können Sie Ihre Mitarbeiter immer in den Kontrollprozess mit integrieren und die Wichtigkeit Ihres Tuns erläutern. Kein Mitarbeiter möchte sich kontrollieren lassen, dennoch ist jedem Mitarbeiter bewusst, dass Sie als Arbeitgeber auch Ihre Pflichten ausüben möchten.

(Text von K.S.)
Jobfinder - der ideale Mitarbeiter

Der ideale Mitarbeiter?

Woran erkenne ich den idealen Mitarbeiter?

Der Erfolg eines Unternehmens hängt in einem großen Maß von den Mitarbeitern ab. Mit den richtigen Leuten an der Seite kann die Firmengeschichte Luftsprünge machen, besonders wenn die Chemie zwischen den Mitarbeitern stimmt. Natürlich sind diese Kriterien ausbaufähig und vieles ist erlernbar. Man sollte sich also nicht abschrecken lassen, wenn gerade anfangs nicht alles so läuft, wie erhofft. Mitarbeiter entwickeln sich und arbeiten sich ein. Auch Angebote wie gemeinsame Aktivitäten können ein besseres Klima schaffen. Dennoch können auch die besten Hilfspakete nur Schadenbegrenzung betreiben. Richtig gut ist es daher, gute Mitarbeiter gleich von vornherein aus dem Bewerberpool „zu fischen“, bevor die Konkurrenz dies tut.

Was ist das überhaupt: ein guter Mitarbeiter?

Bei Bewerbungen wird oftmals mit Fähigkeiten „geprotzt“, die sich leicht entlarven lassen. Beim Einstellungsgespräch ist dies schon schwieriger. Denn man kann ein geübtes Gegenüber vor sich haben. Doch geht es nicht immer nur darum, wer wen überzeugt, sondern vor allem, dass man einen Mitarbeiter findet, der langfristig ins Unternehmen passt und hier effektive Leistungen einbringt. Erfahrungen und bereits erlebte Erfolgsstories sind noch lange kein Garant dafür, denn die Unternehmensgeschichte ist noch nicht geschrieben. Sie fängt mit der Einstellung neu an und ist in jedem Falle einzigartig. Einmal gut, immer gut, ist daher ein Rückschluss, der in vielen Fällen zu kurz greift.

Gerade Soft Skills sind erfolgsversprechend

Ein Mitarbeiter, der gleich siegessicher seine ganzen Erfolge auf den Tisch legt, möchte manchmal vor allem seine Mängel und Schwachpunkte überspielen. Stellen Sie den Bewerber daher vor Fragen, mit denen er nicht gerechnet hat. Eine wichtige Hilfe sind auch Probetage. Hier können sich Soft Skills offenbaren, die für ein gelingendes Miteinander manchmal wichtiger sind als die eigentlichen Qualifikationen.

Das Ganze im Blick haben

Wichtig bei der Wahl  ist auch die Beurteilung, wie sich die Rolle des Bewerbers innerhalb der Belegschaft einschätzen lässt. Denn einige „graue Mäuse“ sind gerade diejenigen, die es verstehen, aus ihren Kollegen das Beste herausholen – oft ohne es selbst zu merken. Und auch der Charakter des Teams ist von Bedeutung. So kann sich eine Karriere-Singlefrau in einer Gruppe von halbtagsbeschäftigten Müttern isoliert fühlen („die kann eh nicht mitreden“). Auch die Temperamente sollten miteinbezogen werden. Nicht immer ist die bunte Mischung die beste. Denn Gleiches schleift sich an Gleichem ab. So kann ein phlegmatischer Mitarbeiter im Erleben eines noch ausgeprägteren Beispiels, plötzlich zu Aktivität angespornt werden. Der aufbrausende Choleriker wird sich plötzlich nach Ruhe sehnen, wenn alles nur noch „am Aufregen“ ist.

Jobfinder - Karriere

Die Karriereleiter erklimmen – wie?

Wer Karriere in einem Unternehmen machen möchte, der sollte sich genau informieren, mit welchen Mitteln er seine eigene Karriere vorantreiben kann. Wo stehen Sie jetzt, wo möchten Sie hin, welche Ziele erreichen und in welcher Zeit? Werden in Ihrem Unternehmen Fort- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen angeboten oder müssen Sie außerhalb vom Unternehmen Ihre Weiterentwicklung vorantreiben?

Schauen wir erst einmal, welche Punkte für Ihre Entwicklung im Unternehmen unverzichtbar sind

  1. Befinden Sie sich auf einer Position, auf der Sie sich weiterentwickeln können? Werden hier Aufstiegschancen angeboten?
  2. Können Sie sich innerhalb des Unternehmens weiterentwickeln?
  3. Haben Sie Ihren Vorgesetzen schon einmal nach Ihren Möglichkeiten gefragt?

Ihre Bemühungen und Ihr Einsatz werden Sie nicht zum Ziel führen können, wenn Sie nicht schon im Vorfeld diese drei wichtigen Fragen beantworten. Im nächsten Schritt können Sie dann Ihre eigene Entwicklung vorantreiben, indem Sie regelmäßig ein Mitarbeitergespräch bzw. ein Leistungsgespräch einfordern. Nutzen Sie Leistungsgespräche immer dafür zu schauen, wo Sie gerade stehen und was Sie verbessern oder verändern können, um eine Weiterentwicklung im Unternehmen zu realisieren. Ferner sollten Sie auch gezielt nach Weiterbildungsmaßnahmen fragen oder klären, ob Ihr Arbeitgeber sich finanziell beteiligt, wenn Sie eine Weiterbildungsmaßnahme in Ihrer Freizeit durchführen.

Zusätzliche Tipps:

  • Denken Sie mit und zeigen Sie auf, dass Sie echtes Interesse am Unternehmen haben.
  • Überlegen Sie, was verbessert werden kann, und tragen Sie dann Ihre Idee vor.
  • Bilden Sie sich stetig weiter und verlieren Sie firmenbezogene Daten und Fakten nicht aus den Augen.
  • Stärken ausbauen und Schwächen mindern.
  • Übernehmen Sie öfter mal eine Aufgabe, die zwar nicht in Ihr Aufgabengebiet fällt, aber dringend erledigt werden muss. Sie lernen neue Fähigkeiten und helfen dem Unternehmen.
  • Betreiben Sie persönliches Marketing; das bedeutet, dass Sie nicht nur gute Leistung vollbringen, sondern diese auch nach außen tragen, damit Vorgesetzte auch davon erfahren.
(Text von K.S.)
Jobfinder - Musterverträge, Vorlagen

Mitarbeiter – Ein wertvolles Kapital!

Im Prinzip ist Mitarbeiter in der heutigen Zeit ein Sammelbegriff für Arbeitnehmer, Angestellte oder auch Arbeiter. Hierbei wird im Weiteren noch zwischen freien und ehrenamtlichen Mitarbeitern unterschieden, aber immer geht es darum, dass ER (der Mitarbeiter) mit weiteren Arbeitnehmern tätig ist und gemeinsam an einem Ziel arbeitet. Dass sich der Begriff Mitarbeiter gefestigt hat erkennen Sie auch daran, dass wir von Mitarbeiterbefragung, Mitarbeiterbewertung, Mitarbeiterführung, Mitarbeitergespräch oder auch von Mitarbeiterüberwachung sprechen.

So sagt das Wort Mitarbeiter noch nichts darüber aus, welchen Stand bzw. welche Position der einzelne Mitarbeiter im Unternehmen bekleidet. Ein gutes Unternehmen erkennen Sie dann daran, dass alle Mitarbeiter gut miteinander harmonisieren und Hand in Hand arbeiten. Dabei sollte es keine Rolle spielen, auf welcher Karrierestufe Sie sich gerade befinden, weil alle das gleiche Ziel haben, nämlich das Unternehmen nach vorne zu bringen.

Weil jeder Mitarbeiter wachsen und sich jeder an seinem Arbeitsplatz wohlfühlen möchte, geht es bei einem Mitarbeiter nicht nur um die Arbeitszufriedenheit, sondern vor allem auch darum, dass jeder einzelne Mitarbeiter seinen Fähigkeiten entsprechend weiterentwickelt wird.

Als Führungsinstrumente für Mitarbeiter werden verschiedene Instrumente angeboten, die alle unter dem Punkt der Mitarbeiterführung angesiedelt werden. In diesem Fall sprechen wir nicht nur von dem klassischen Mitarbeitergespräch, was immer und regelmäßig erfolgen sollte, sondern von weiteren Mitteln, wie Mitarbeiter gefördert und weiterentwickelt werden können. Als Mitarbeiter können Sie selbst darauf achten, ob Sie in Ihrer derzeitigen Position eine Förderung durch Ihren Vorgesetzten erfahren.

Führungs-instrumentBeschreibung
ZielvorgabenZiele ermöglichen dem Mitarbeiter eine Orientierung und dienen gleichzeitig als Motivation, diese auch umzusetzen. Erfüllte Zielvorgaben werden dann in der Regel als Bewertung des Mitarbeiters genutzt und im Idealfall wird direkt festgehalten, wie hier eine weitere Förderung erfolgen kann.
DelegierenWenn Ihr Vorgesetzter Aufgaben an Sie delegiert, dann geschieht das in der Regel nicht nur, um einen anderen Mitarbeiter oder den Chef zu entlasten, sondern vor allem, um Ihr selbständiges Arbeiten zu fördern und Sie an neue Aufgaben heranzuführen.
KontrolleDie Kontrolle Ihrer Aufgaben geschieht nicht, um Sie zu ärgern, sondern dient viel mehr der Unterstützung, ob übertragende Aufgaben auch wirklich von Ihnen erfüllt werden können, oder ob Sie vielleicht noch in dem einen oder anderen Punkt Hilfe benötigen. Mitarbeiter einfach laufen zu lassen, wird in der Regel zu Demotivierung führen und der Mitarbeiter wird auf kurz oder lang seinen Weg woanders fortführen.
FeedbackJeder Mitarbeiter wird sich über Feedback freuen, weil damit zu erkennen ist, dass nicht nur er, sondern auch seine Tätigkeit gesehen wird. Mit Hilfe von Feedback können Sie konstruktive Kritik, Lob und auch Anerkennung ausdrücken.
FörderungJeder Mitarbeiter oder Vorgesetzte, der die Verantwortung für andere Mitarbeiter hat, der sollte wissen, wie Mitarbeiter-Förderung funktioniert und wie wichtig gerade dieses Führungsinstrument ist. So sind Sie als Vorgesetzter oder auch als Führungskraft immer auch Coach und Trainer.
InformationenEin Mitarbeiter wird sich nur dann als Teil des Ganzen ansehen können, wenn er über das Unternehmen, in dem er tätig ist, regelmäßig informiert wird. In vielen Unternehmen werden dafür regelmäßige Meetings, Teamgespräche oder auch einzelne Mitarbeitergespräche abgehalten, um wirklich jeden Mitarbeiter zu informieren.
EmpathieJeder, der mit einem Mitarbeiter arbeiten möchte, der sollte Empathie mitbringen und sich auch einmal in die Lage seines Gegenübers versetzen können.
Mitarbeiterbindung & TeambuildingJeder einzelne Mitarbeiter sollte das Gefühl bekommen, ein Teil eines Teams zu sein. Mitarbeiter, die sich als Teil des Ganzen sehen, sind zufriedener, seltener krank und bringen mehr Leistung.
(Text von K.S.)
Jobfinder - Vorbereitung

Motivation – Warum sie in der Arbeitswelt so wichtig ist?

Als Führungskraft sollte Ihnen das Thema Motivation Ihrer Mitarbeiter geläufig sein und eine regelmäßige Anwendung finden, um nicht nur ein Teambuilding durchzuführen, sondern dafür zu sorgen, dass alle Ihre Mitarbeiter zufrieden sind. Es sind die zufriedenen und motivierten Mitarbeiter, die sehr viel mehr leisten und somit einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung des Unternehmens leisten werden. Motivation, Mitarbeitergespräche und auch Personalentwicklung gehören somit zu den täglichen Aufgaben einer Führungskraft. Wir möchten Ihnen nun die verschiedenen Arten der Mitarbeiterführung aufzeigen und Ihnen bei der Führungskräfteentwicklung weiterhelfen.

Was ist denn überhaupt Motivation und warum ist diese so wichtig?

Motivation entsteht nicht nur durch das gesprochene Wort an Ihren Mitarbeiter, sondern dazu gehört noch sehr viel mehr. Auch die Arbeitsbedingungen, eine angemessene Entlohnung und Ihr Führungsstil sind die Grundlage, wie Sie Ihren Mitarbeiter motivieren oder demotivieren können. Doch auch die Fähigkeit zu erkennen, wenn der eine oder andere Mitarbeiter dringend motiviert werden sollte, gehört zur Kernkompetenz eines Chefs.

Motivieren können Sie Ihre Mitarbeiter aber nur, wenn Sie diese auch wirklich kennen und sich die Mühe geben zu ergründen, welcher Mitarbeiter auf welche Art und Weise motiviert werden kann. Somit ist Motivation ein Handeln, das als Instrument eingesetzt werden kann, um Ihrem Mitarbeiter zu helfen, sein volles Potenzial ausschöpfen zu können.

Als Führungsinstrument ist die Motivation nicht wegzudenken und das Thema ist so wichtig, weil motivierte Mitarbeiter zufriedene Kollegen sind, und wer zufrieden ist, der kommt nicht nur gerne zur Arbeit, sondern er vollbringt auch sehr viel mehr Leistung, als dies ein unmotivierter Mitarbeiter tun würde.

Die Motivationsarten intrinsisch und extrinsisch

Doch wie entsteht nun unsere Motivation? Nicht immer ist es die Motivation von außen (extrinsisch), die uns dazu verleitet, mehr Arbeitsleistung vollbringen zu können, sondern auch unsere eigene Motivation von innen (intrinsisch) heraus ist Grundlage für unseren Erfolg.

  • Intrinsische Motivation kommt von innen heraus und ist Teil unserer Persönlichkeit, denn wir wissen am besten, was uns selbst motiviert und warum wir den einen oder anderen Schritt in unserem Berufsalltag gegangen sind. Die intrinsische Motivation ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich und nicht selten von unseren Vorbildern geprägt. Bei der intrinsischen Motivation führen Sie Ihre Tätigkeit so gerne aus, dass Sie diese zum Beispiel auch weiterhin erledigen würden, wenn das Gehalt wegfallen würde. Dies trifft zum Beispiel dann zu, wenn Sie Ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und mit sehr viel Freude Ihre Tätigkeit ausüben.
  • Extrinsische Motivation hingegen entsteht immer durch äußere Anreize wie die Entlohnung, ein Firmenfahrzeug, die Karriere oder auch die Tatsache, in einem namhaften Unternehmen tätig zu sein. Doch auch motivierende Mitarbeitergespräche oder Bonuszahlungen können hier eine extrinsische Motivation auslösen.
(Text von K.S.)
Jobfinder - der richtige Mitarbeiter

Tägliche Aufgaben mit Freude

Wie Ihre täglichen Aufgaben aussehen, das ist natürlich von Job zu Job sehr unterschiedlich. Wichtig ist aber, dass Sie Ihre täglichen Aufgaben nicht nur kennen, sondern diese auch wirklich umsetzen. Dabei können Ihnen To-Do-Listen bzw. sogenannte Check-Listen weiterhelfen. Doch wissen Sie genau, welche täglichen Aufgaben in Ihr Aufgabengebiet fallen. Gerade wer neu auf einer Stelle ist, der sollte sich nicht scheuen, seinen neuen Chef direkt auf die nun anfallenden Arbeiten anzusprechen. Vereinbaren Sie doch einfach ein Gespräch mit Ihrem Chef und erfragen Sie genau, was er täglich von Ihnen erwartet bzw. wie Sie ihn unterstützen können.

Dass Sie Ihre täglichen Aufgaben kennen und auch erledigen, das wird von Ihnen erwartet. Doch wer Karriere machen möchte, der muss mehr als das Standardprogramm absolvieren. Vermeiden Sie einen Tunnelblick und schauen Sie stets über den Tellerrand hinaus. Folgende Fragen können bei Ihrer Weiterentwicklung helfen und Sie zu einem wichtigen Mitarbeiter machen.

  1. Erledigen Sie nicht nur Ihre Aufgaben, sondern prüfen Sie auch, ob hier eine Optimierung bzw. eine Verbesserung vorgenommen werden kann.
  2. Wer mit Zahlen jongliert, sollte diese immer parat haben und im Zweifelsfall auch erläutern können.
  3. Sobald Sie Schwierigkeiten mit Ihren täglichen Aufgaben haben, weil das Arbeitspensum zu groß ist oder Sie mit der Umsetzung Probleme haben, sorgen Sie für eine unmittelbare Klärung mit Ihrem Vorgesetzen.
  4. Sollten Sie einmal eine tägliche Aufgabe nicht schaffen, sollten Sie dazu stehen und das auch kundtun.
  5. Stehen Sie zu Ihren Fehlern und Schwächen, aber sorgen Sie für eine Verbesserung.

Wer seine täglichen Aufgaben erfüllt, ist nicht nur ein wertvoller Mitarbeiter, der die erste Hürde zur Weiterentwicklung genommen hat, sondern beweist auch, dass er allen Aufgaben gewachsen ist.

Wann müssen Sie ein klärendes Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber bzw. Ihrem Vorgesetzen führen?

Natürlich wissen Sie sehr viel besser, wann ein Gespräch notwendig sein wird, und dennoch möchten wir Sie noch auf zwei wichtige Punkte hinweisen.

  • Suchen Sie das Gespräch, wenn die tägliche Arbeit immer mehr wird und Sie diese nicht mehr bewältigen können.
  • Warten Sie nicht mit der Klärung, wenn Sie unter- oder überfordert sind.

Und noch ein kleiner Tipp: gerade in einem neuen Job müssen Sie sich behaupten, aber bedenken Sie, dass alle Tätigkeiten, die Sie bereitwillig annehmen, für eine lange Zeit von Ihnen erledigt werden müssen. Auch, wenn Sie als Neuling dazu neigen, immer JA zu sagen, so sollten Sie sich beizeiten angewöhnen, auch das Wort NEIN auf der Arbeit zu verwenden.

(Text von K.S.)