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Jobfinder - Gehalt verbessern

Gehalt verbessern mit Alternativen

Gehalt verbessern mit Alternativen. Gut umsetzbar, wenn man weiß mit welchen Maßnahmen. Mehr Gehalt, das ist das, was sich jeder wünscht. Gleich, ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber. Aber oft gibt es Gründe, die gegen eine Gehaltserhöhung sprechen und sei es die wirtschaftliche Lage der Firma, die dagegen spricht. Wer zum jetzigen Zeitpunkt mit keiner Gehaltserhöhung rechnen kann, der kann vielleicht zur gewünschten Erhöhung auf Umwegen kommen, anhand der geldwerten Vorteile. Wie sich diese gestalten, darauf wird nun näher eingegangen.

Es sind die geldwertenden Vorteile,  die sich ebenso niederschlagen

Es heißt also statt einer Lohnerhöhung gibt es vielseitige Möglichkeiten, die zu mehr Geld in der Geldbörse verhelfen. Der Arbeitgeber setzt diese als Betriebsausgaben ab und daher gelten sie in der Regel als steuerfrei. Somit wirken sich geldwerte Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleich gut aus. Denn eine smarte Lohnerhöhung wird von der Progression oft vernichtet. Da geldwertende Vorteile steuerfrei sind,  kann das nicht passieren.

Geldwerte Vorteile für sich nutzen – Aber wie?

Das ist von der Situation abhängig. Junge Mitarbeiter haben meist andere Ansprüche als ältere. Singles wollen andere geldwerte Vorteile nutzen als ein Familienvater mit Kindern. Daher sind solche Vorteile auch verschieden aufgestellt.

Seinen materiellen Bonus nutzen – In welcher Form auch immer

Sachleistungen

Ein geldwerter Vorteil ist ein materieller Bonus. Hierbei handelt es sich vorrangig um Sachleistungen. Der Dienstwagen, welcher vor dem Haus parkt. Das neue Handy, das der Chef besorgt hat.

Übernahme der Kinderbetreuung

Hierbei kann es zudem um diverse Kostenübernahmen gehen. Ein Zuschuss für die Krabbelgruppe oder den Kindergarten. Wenn das Kind noch nicht zur Schule geht und eine Fremdbetreuung notwendig ist, werden solche Betreuungsmöglichkeiten von Firmen gerne abgabenfrei für Väter und Mütter angeboten.

Kostenlose Weiterbildungsmaßnahmen

Aber auch Bildungs- und Sprachurlaube dürfen als Leistung vom Unternehmen angesehen werden. Jede Form der bezahlten Weiterbildung ist ein Wert. Ein Wert, die nicht mit Geld abgegolten wird.

Personalrabatte

Solche Rabatte sind in allen Branchen anzutreffen und schonen den Gehalt ebenso. Hierbei handelt es sich um Rabatte auf die Dienstleistungen und Produkte des eigenen Unternehmens. Der Rabatt ist ein guter Bonus und kann als prozentueller Nachlass angesehen werden.

Tankgutscheine

Tankgutscheine, die einen Wert von 44 Euro monatlich nicht überschreiten, müssen nicht versteuert werden. Zudem kommt dann meist auch noch die Entfernungspauschale dazu. Diese Pauschale kann unter den Werbungskosten von der Steuer abgeschrieben werden.

Gesundheitsvorsorge

Viele Unternehmen investieren bereits in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Wie sie das machen, gestaltet sich unterschiedlich. Die betriebliche Krankversicherung (bkV) nimmt auch Familien mit in den Schutz. Der betriebliche Gesundheitsschutz wird als Sachaufwendung angesehen und ist bis 44 Euro im Monat pro Mitarbeiter steuerfrei. Auch Versicherungsbeiträge für die Arbeitsbelegschaft können als Betriebsausgaben eingestuft werden. 500 Euro kann pro Mitarbeiter und pro Jahr lohnsteuerfrei in deren Gesundheit investiert werden.

Erholungsbeihilfe

Zusätzlich zu dem Gehalt kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einmal jährlich einen Zuschuss betreffend Erholung in Höhe bis zu 156 Euro genehmigen. 104 Euro sind für den Partner vorgesehen und 52 Euro für jedes Kind. Die Erholungsbeihilfe ist befreit von den Sozialabgaben, nicht aber von der Lohnsteuer.

Home Office

Wird dem Arbeitnehmer die Chance eingeräumt auch von zu Hause aus zu arbeiten, kann sich der Arbeitgeber bei der technischen Ausstattung beteiligen. Laptop, Drucker, PC bleiben zwar weiterhin Firmeneigentum, aber der Mitarbeiter kann sie leihweise von zu Hause nutzen.

Vermögenswirksame Leistungen  – Die Umsatzbeteiligung

Die Umsatzbeteiligung mag wohl die bekannteste vermögenswirksame Leistung sein, die ein Arbeitnehmer bekommen kann und so wird ein finanzieller Anreiz geschaffen, die Leistung im Job noch zu steigern.

Eine betriebliche Altersvorsorge

Viele Unternehmen stellen eine geförderte Altersvorsorge auf betrieblicher Basis in Aussicht. In Direktversicherungen, Pensionsfonds und Pensionskassen wird so investiert. Sozialabgaben oder Steuern müssen dafür aber nicht bezahlt werden.

Geldwerte Vorteile versprechen einen Gewinn für beide Seiten

Denn die steuerliche Belastung kommt für den Arbeitnehmer nicht zu tragen und der Arbeitgeber kann solche Vorteile steuerlich geltend machen. Auch wenn es keine Gehaltserhöhung ist, bleibt dir dennoch mehr Geld über.

Jobfinder - Gehaltserhöhung

Gehaltserhöhung – So klappt es!

Gehaltserhöhung – So klappt es! Du willst, dass dein Gehalt ansteigt.  Denn die Summe, die du auf  deinem Lohnzettel siehst, ist nicht mehr stimmig mit dem, was du leisten musst. Dann bitte um eine Gehaltsverhandlung.

Die Gehaltsverhandlung mit der Frage: Was haben Sie erwartet?

Dabei ist es wichtig, dass du gut feilschen kannst. Es hilft dir weiter. Es muss ein Gehalt genannt werden, der nachvollziehbar ist. Aber dieser darf immer einen Tick über den Marktwert liegen. Denn nicht nur am Markt, sondern auch bei den Gehältern wird gefeilscht.

Die Gehaltsverhandlung mit der Frage: Was haben Sie besonderes geleistet?

Bei dieser Frage darfst du nicht in die Zukunft blicken und aufzählen, das und das werde ich in den nächsten Monaten machen. Du musst mit den Arbeiten überzeugen können, was du bislang alles geleitstet hast. Diese Leistungen sind entscheidend. Der Chef muss erkennen können, dass du bereits eine Vorleistung erbracht hast, für die du nun entsprechend entlohnt werden möchtest.

Die Gehaltsverhandlung mit der Frage: Wann war die letzte Gehaltserhöhung?

Wer noch nie eine Gehaltserhöhung eingefordert hat, der hat einen Ass im Ärmel. Denn somit kann auf eine gute Argumentation aufgebaut werden. Wer in einem Unternehmen neu anfängt, der erhält ein Anfangsgehalt. Wenn sich dieses Anfangsgehalt nie verändert hat und der Neuzugang sich aber eingearbeitet hat und neue Aufgaben- und Verantwortungsbereiche übernommen hat, dann ist es an der Zeit, einmal wegen einer Erhöhung des Gehaltes zu sprechen.

Für jeden Firmenchef ist das nachvollziehbar, dass neue Mitarbeiter ihre Leistung im Unternehmen steigern.  Aller Anfang ist schwer, aber kommt die Routine, geht die Arbeit ganz automatisch von der Hand und die erbrachte Leistung schnellt in die Höhe. Diese Steigerung will nach Monaten bzw. Jahren besser entlohnt werden. Das ist nicht nur dem Arbeitnehmer bewusst, sondern auch dem Arbeitgeber. Aber dafür muss dieser gezielt darauf hingewiesen werden.

Damit es mit der Gehaltserhöhung klappt ist Eigenwerbung ganz wichtig

Sich einmal selbst auf die Schulter klopfen, einmal sein Können in das richtige Licht rücken und gekonnt darauf hinweisen, dabei kommt es bei einer Gehaltsverhandlung an. Denn jede erbrachte Leistung will entsprechend belohnt werden, das wissen auch die Firmenchefs nur zu gut.

Dass sich Gehälter im Laufe der Zeit ändern, das ist normal. Wer in ein Unternehmen neu einsteigt, der muss sich erst beweisen und zeigen was er kann. Doch liegt das Können klar auf der Hand, ist es an der Zeit um eine Gehaltserhöhung zu bitten. Zeige dem Unternehmen auf, welchen Nutzen es durch dein Können bereits erreichen konnte. Ein solcher Nutzen kann sich vielseitig zeigen, das fängt von einer Gewinnung von Neukunden an und endet mit einer rationaleren und verbesserten Vorgehensweise beim Arbeiten.

Nicht um eine Gehaltserhöhung fragen sondern um eine Gehaltsanpassung bitten

Viele Arbeitnehmer fragen um eine Gehaltserhöhung. Aber ist es wirklich eine Erhöhung und keine Anpassung? Besser ist es die Firmenleitung um eine Gehaltsanpassung zu bitten. Denn seit du im Unternehmen bist, hast du dich ständig weiterentwickelt, hast dazu gelernt, hast neue Aufgabengebiete übernommen und für alle diese Mehrleistungen willst du nun auch entlohnt werden. Dein Gehalt sollte deiner Arbeit angepasst werden. Darum ist es von Bedeutung, das Wort Gehaltserhöhung durch das Wort Gehaltsanpassung zu ersetzen. Die Arbeitsleistung wurde von dir bereits gesteigert, nun ist es an der Zeit eine entsprechende Entlohnung dafür zu erhalten.

Die Gehaltserhöhung richtig vorbringen

Auch das ist ein ganz entscheidender Umstand. Wenn Arbeitnehmer ihren Gehaltswunsch äußern, dann nehmen sie immer eine Bitt-Stellung ein. Aber hierbei geht es um keine Bitte, hierbei geht es um eine Forderung, die du bekommen möchtest. Darum sei von dir und von dem was du machst -überzeugt. Eine konjunktive Ausdrucksweise ist dabei fehl am Platz. Sag was du willst, sei davon voll und ganz überzeugt. Nur so kannst du ebenso den Firmenchef davon überzeugen.

Bei der Gehaltserhöhung keine privaten Gründe angeben

Damit du die Gehaltserhöhung auch bekommst, ist es wichtig, dass du dafür keine privaten Gründe angibst. Deinen Chef interessiert es nicht, dass du Neuanschaffungen tätigen musst oder deine Miete erhöht wurde. Für ihn zählen nur berufliche Gründe. Also begründe eine Gehaltserhöhung immer richtig und lasse private Gründe außen vor.

Gehaltserhöhung – Nein – Nun folgt die richtige Argumentation darauf

Wenn du ein Nein zu hören bekommst, wenn du nach einer Gehaltserhöhung fragst, ist es wichtig, schlagende Argumente in petto zu haben. Egal, ob du an deiner Qualifikation gearbeitet hast, neue Kunden an Land gezogen hast oder dem Unternehmen beim Sparen geholfen hast. Das sind alles Argumente, die dir weiterhelfen können. Wenn sie richtig gewählt wurden, ist ein Kompromiss seitens der Firma nie auszuschließen.

Jobfinder - Gehaltsverhandlungen

Die Gehaltsverhandlung

Wer sein Gehalt verhandeln will, der darf sich selbstsicher zeigen, denn er muss von sich sehr überzeugend sein. Du willst deinen Chef um eine Gehaltserhöhung fragen, dann musst du ihn vorab mit schlagenden Argumenten überzeugen können. Denn Gehaltsverhandeln ist im Grund keine komplexe Sache, du musst nur wissen, wie du richtig vorgehst. Denn wer etwas möchte, der muss nur danach fragen. Wie ein solches Fragen aussieht, das zeigen wir jetzt auf.

Beim Verhandeln des Gehalts müssen einige Punkte beachtet werden

Punkt 1 – Der richtige Zeitpunkt

Der Zeit ist ganz ausschlaggebend dafür. Je besser der Zeitpunkt gewählt ist, umso höher steigt die Chance mehr Gehalt zu bekommen. Also darf vorab die Frage beantwortet werden, wann hat der Chef gute Laune? Wenn der Stimmungsthermometer beim Vorgesetzten auf Sonne zeigt, dann heißt es die Gunst der Stunde für sich nutzen.

Gerade um Weihnachten- und dem Jahreswechsel werden viele Arbeitgeber von dem Gedanken getrieben, das Gehalt zu verhandeln. Es ist besser, wenn du bereits einige Wochen und Monate früher damit beginnst. Nutze dafür die Frühlings- und Sommermonate. Nutze die Zeit, wo andere Mitarbeiter nicht auf die Idee kommen, mehr Gehalt fordern zu wollen.

Vielleicht gibt es in deinem Unternehmen ja fest eingeplante Gehaltsrunden, die einmal im Jahr stattfinden. Dann kannst du diese für deine Zwecke nutzen. Wenn es diese nicht gibt, dann bitte kurzerhand um ein persönliches Gespräch.

Punkt 2 – Den Marktwert kennen

Weißt du eigentlich, was deine Arbeitskraft wert ist? Kennst du deinen Marktwert? Wenn du deinen Marktwert nicht kennst, macht es Sinn, ihn vorab zu recherchieren. Es gibt dafür die unterschiedlichsten Gehaltsprogramme im Netz. Auf diese kannst du dich stützen und in solchen Programmen sind die Gehälter von bis angegeben. So kannst du berichten, dass du die Gehälter recherchiert hast und diese bis zu einer Summe x erreichen. Du nennst die hohe Summe und stellst deine Forderung, die niedriger bemessen ist. So zeigst du, dass du nicht das maximale Gehalt ausschöpfen möchtest, sondern dass du dich bescheidener zeigst und dem Arbeitgeber somit noch entgegenkommst.

Punkt 3 – Konkrete Vorstellungen nennen, die über den Branchengehalt liegen

Denn viele Arbeitnehmer machen einen ganz großen Fehler, sie gehen zur Gehaltsverhandlung und fordern genau das, was sie haben möchten und keinen Cent mehr. Das Verhandeln des Lohnes, wird nicht eingerechnet. Aber es wird passieren!  Wer die erste Gehaltszahl nennt, der baut bereits ein Fundament. Auf diesem Fundament wird in Folge verhandelt. Darum darf auf ein gutes und kräftiges Fundament aufgebaut werden. Damit noch ausreichend Verhandlungsspielraum gegeben ist. Beim Gehaltsgespräch ist es wichtig, dass es solche Verhandlungsspielräume gibt.

Eine Gehaltserhöhung ist immer mit einer steigernden Leistung verbunden

Gibt es vielleicht ein neues Arbeitsprojekt? Eine neue Umstrukturierung der Arbeit? Wie sieht es mit der fachlichen oder sozialen Weiterentwicklung aus? Wurden Kurse belegt, Lehrgänge absolviert, Fortbildungen gemacht? Das sind alles Gründe, die zu mehr Gehalt führen können und das Verhandeln leichter machen. Denn es sind immer die richtigen Argumente, die den Ausschlag dafür geben, ob es tatsächlich mehr Geld gibt. Wer einfach ohne Vorbereitung die Gehaltsverhandlung führt, der wird in der Regel leer ausgehen. Denn die Forderung muss immer an gute Argumente geknüpft sein, die plausibel nachvollziehbar sind. Wenn du gerade ein neues Arbeitsprojekt abgeschlossen hast, dann nütze diesen Zeitpunkt und mache dich zu einer Gehaltsverhandlung auf – es ist der passende Zeitpunkt dafür.

Es macht auch Sinn, eine eigene Leistungsmappe anzufertigen. Denn viele Firmenchefs wissen gar nicht, was jeder einzelne Mitarbeiter alles leistet. Er muss sich erst ein Bild darüber machen, um zu erkennen, dass Du die Leistung im Unternehmen immer weiter ausgebaut hast.

Leistung und Gehalt dürfen immer wieder aufeinander abgestimmt werden, das geht aber nur, wenn du als Arbeitgeber auf deine erbrachte Leistung gekonnt aufmerksam machst.

Mehr Gehalt – Wie viel ist das?

Die Untergrenze einer Gehaltserhöhung liegt bei 5 %. Die Obergrenze liegt im Schnitt bei 10 %. Aber bei wem eine Beförderung zusätzlich ansteht, der darf durchaus auch mehr erwarten. Eine durchschnittliche Gehaltserhöhung pendelt sich bei rund 7 % ein. Aber wer dem Unternehmen durch die eigene Tätigkeit großen Nutzen bringen könnte, der darf durchaus mit mehr als diesen 7 % rechnen. Der Gehaltssprung ist in der Regel immer an die Mehrleistung angepasst. Darum überzeuge zuerst mit deiner Leistung und fang dann erst zum Gehaltsverhandeln an.

(Text von Anne)
Jobfinder - Gehaltserhöhung

So bekommen Sie was Sie wollen! Die Gehaltsverhandlung

Die häufig gestellte Frage, wieviel Gehalt man verlangen darf, fällt vielen Bewerbern nicht leicht, denn viele kennen ihren eigenen Marktwert nicht wirklich. Wieviel Gehalt also darf man verlangen?

Wenn in einer Stellenanzeige die Angabe der Gehaltsvorstellung ausdrücklich gewünscht wird, sollte man diese auch in seiner Bewerbung nennen, da die Bewerbung sonst bereits hier wegen fehlender Angaben aussortiert wird und damit der Bewerbungsprozess beendet ist. Wird in der Stellenanzeige nicht ausdrücklich nach dem Gehaltswunsch gefragt, bleibt es einem selbst überlassen, ob man ihn in der Bewerbung angibt oder nicht. Unterschieden werden sollte dabei zwischen der Angabe des Gehalts, das man bisher erhalten hat und des Gehaltswunsches.

Beispielsweise erhält eine Vorstandsassistentin in einem großen Unternehmen ein Jahresgehalt von 60.000 Euro. Wenn sie sich nun beruflich verändern möchte, beim Gehalt aber keine Einbußen hinnehmen will, ist es sinnvoll, dieses Jahresgehalt in der Bewerbung zu nennen. Das gibt dem möglichen neuen Arbeitgeber die Möglichkeit zu erkennen, ob die Gehaltsvorstellung in den Gehaltsrahmen des Unternehmens passt.

In einem anderen Beispiel erhält ein Software-Entwickler aufgrund der schlechten Ertragslage des Unternehmens ein Gehalt, das deutlich unter dem marktüblichen Gehalt liegt. In diesem Fall sollte der Software-Entwickler sein bisheriges Gehalt in der Bewerbung nicht angeben, weil er sich sonst unter Wert verkaufen wurde.

Grundsätzlich gilt, dass sich ein Arbeitnehmer, der sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus bewirbt, nicht nur beruflich sondern auch finanziell verbessern möchte. Zwischen 10 und 20 Prozent mehr als das jetzige Gehalt könnte man als Gehaltswunsch angeben.

Sollte ein Jahresgehalt angegeben werden, könnte in der Bewerbung beispielsweise dieser Satz stehen: “Meine Gehaltsvorstellung liegt bei einem jährlichen Bruttogehalt in Höhe von …”.

Ist man Berufseinsteiger oder Wiedereinsteiger nach einer Familienpause, ist die Angabe des Gehaltswunsches ungleich schwieriger. In diesem Fall könnte eine Recherche im Internet, eine Anfrage bei Gewerkschaften oder veröffentlichte Gehaltsspiegel in Zeitungen und Fachmagazinen weiterhelfen.

Jobfinder - der richtige Mitarbeiter

Karriere-Chancen im Unternehmen nutzen

Wer Karriere machen möchte, der muss sich nicht nur mit seinen eigenen Fähigkeiten auseinandersetzen, sondern vor allem schauen, welches Unternehmen für die eigene Karriere geeignet ist. Der Einstieg und die Überlegungen sind hier natürlich situationsbedingt. Sind Sie schon in einem Unternehmen, das in Frage kommt, steht eine Neuorientierung an oder haben Sie gerade ein Studium abgeschlossen und wollen nun durchstarten? So unterschiedlich wie die Firmen und deren Chancen sind, so individuell sind auch die Arbeitnehmer und deren Ziele, zusammen mit den mitgebrachten Soft und Hard Skills.

Doch wie finden Sie nun ein passendes Unternehmen?

Sie haben die Entscheidung noch vor sich und wissen nicht, wie Sie hier eine adäquate Entscheidung treffen können? In Zeiten von Internet, Blogs, Artikeln und Rankings können Sie sehr viel erfahren, wenn Sie sich im Internet nach dem einen oder anderen Unternehmen erkundigen. So werden Ihnen Rankings zur Verfügung gestellt, die die besten 25 Arbeitgeber vorbringen, doch nur weil große Firmen an einem bezahlten Wettbewerb teilgenommen haben, sind Sie noch nicht automatisch für Ihre Karriere geeignet. Tauchen Sie tiefer in die Materie ein, lesen Sie Berichte von Arbeitnehmern und googlen Sie ganz allgemein nach diesem Unternehmen. Werden Presseberichte mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht, wenn ja, handelt es sich hier um positive oder negative Schlagzeilen? Vielleicht kennen Sie sogar jemanden, der in Ihrem Wunschunternehmen schon tätig ist und können ein direktes Gespräch führen. Doch auch die direkte Suche nach dem Unternehmen in Verbindung mit „Mitarbeiter Bewertung“ wird Ihnen in aller Regel bei Ihrer Entscheidung helfen können. Mitarbeiter haben in so einer Befragung entweder die Chance, einen Freitext zu schreiben oder Ihr eigenes Unternehmen mit Hilfe von einem Punktesystem zu bewerten.

Das Punktesystem ist in diesem Fall sehr viel übersichtlicher und realistischer, denn hier können Sie anhand der Schlagwörter zum Beispiel gleich nach der Karriere und Weiterbildungschancen suchen.

So es eine große oder eine kleine Firma sein?

Wenn Sie nicht schon in einem passenden Unternehmen angekommen sind, dann müssen Sie im Vorfeld die Entscheidung treffen, ob Sie sich für ein Groß- oder ein Kleinunternehmen entscheiden möchten. Bei der genaueren Betrachtung bringen beide Formen Vor- und Nachteile mit. So ist das Image eines Top-Konzerns schon ein Punkt, auf den viele nicht verzichten möchten, doch auch die steigenden Chancen durch mehrere Abteilungen und Standorte sprechen für große Konzerne, wenn es um die Karriere in einem Unternehmen geht. Hier werden Sie durchschnittlich sehr viel besser bezahlt und auch Zulagen und besondere Angebote wie Sporteinrichtungen oder eine gewisse Grundverpflegung sind hier keine Seltenheit. Im Gegenzug ist der Einstieg sehr schwer und nicht selten sind lange Bewerbungsprozesse Standard, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Hier haben nur die Arbeitnehmer eine Chance, die neben Ihren eigentlichen Fähigkeiten auch eine extreme Selbstsicherheit und ein diplomatisches Geschick mitbringen.

Die kleineren Unternehmen, die auch als Mittelstand bezeichnet werden, bieten Ihnen mit Sicherheit nicht die Vorteile eines großen Unternehmens, und dennoch kann es sich lohnen, hier die ersten Karriereschritte zu machen. In dieser Unternehmensform werden Sie sehr viel schneller mit zusätzlichen Aufgaben vertraut gemacht und können so in einer kürzeren Zeit sehr viel mehr Wissen anhäufen. Hier sprechen wir von flachen Hierarchien und schnelleren Entscheidungswegen, das Mitsprechen und auch wirklich etwas verändern können ist in diesen Unternehmen sehr viel leichter. Der Grund, warum viele Mitarbeiter nach einigen Jahren das mittelständige Unternehmen wieder verlassen, liegt leider auch auf der Hand, denn hier liegt öfter eine Stellenbegrenzung vor. Das bedeutet für Sie als Arbeitnehmer, dass selbst, wenn Sie sich dann für den nächsten Karriereschritt entscheiden und alle Voraussetzungen dafür erfüllen, oft keine freie Stelle vorhanden ist. So ist es nicht selten, dass Sie erst dann befördert werden können, wenn ein älterer Mitarbeiter das Rentenalter erreicht hat.

Weitere Entscheidungshilfe für Ihre Karriere Chancen in einem Unternehmen

Sie haben nun schon einiges erfahren, was Ihnen vielleicht schon hilft, für sich selbst eine Entscheidung zu treffen, und doch können Sie hier neben der Nutzung aller Informationsquellen noch einen Schritt weitergehen. Haben Sie ein oder zwei Unternehmen in der engeren Wahl und können keine Entscheidung treffen, dann können Sie versuchen, ein Praktikum oder ein Probearbeiten zu vereinbaren. Hiermit erlangen Sie nicht nur zusätzliche Informationen, sondern längere Praktika machen sich auch gut in Ihrem Lebenslauf. In der Tat wird Ihnen nicht jedes Unternehmen diese Chance einräumen, aber dennoch ist es einen Versuch wert. Bekommen Sie hier eine Chance für einen näheren Einblick ins Unternehmen, dann prüfen Sie genau, wie das Umfeld ist, wie die Mitarbeiter sich verhalten und ob Sie in Gesprächen etwas mehr erfahren können. Fragen wie ´wie lange sind Sie im Unternehmen´ und ´welche Stellung haben Sie im Unternehmen´ sind Türöffner für ein informatives Gespräch.

(Text von K.S.)