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Jobfinder - die perfekte Bewerbungsmappe

Die perfekte Bewerbungsmappe

Deine Bewerbungsmappe ist fertig! Ist sie wirklich perfekt geworden, dass sie es unter die 10 TOP-Bewerber schafft? Je besser die Bewerbungsmappe geworden ist, desto höher ist die Chance im Unternehmen aufgenommen zu werden. Darum überprüfe deine Bewerbungsmappe noch einmal – es zahlt sich aus!

Eine vollständige Bewerbungsmappe ist ein Muss

Das Anschreiben:

Die Bewerbungsmappe beinhaltet ein kreatives Anschreiben, das knapp und prägnant gehalten ist. Dieses Anschreiben unterscheidet sich von den vielen anderen, weil es sich individuell zeigt und deine Persönlichkeit hervorhebt. Das Anschreiben muss so verfasst sein, dass es speziell auf das Unternehmen zugeschnitten ist. Sodass der Personalchef gleich beim Lesen darauf aufmerksam wird, dass du perfekt auf die ausgeschriebene Stelle passt. Du überzeugst kurzerhand mit deinem Anschreiben, dass du die richtige Wahl bist.  Aus dem Anschreiben darf auch herausgehen, warum gerade du bei diesem Unternehmen arbeiten möchtest.  Dabei darf auf die Formulierung Rücksicht genommen werden, denn ein Anschreiben soll immer gut und flüssig lesbar sein.  Dabei darf auf gut formulierte Sätze aufgebaut werden, die nicht zu lang sind. Klare Worte sind beim Anschreiben, das Um und Auf, sie dürfen in einer einfachen Satzstruktur verpackt sein. So kann dein Anschreiben gut gelesen werden. Und verabschiede dich umgehend von standardisierten Formulierungen, die sehen die Personalchefs gar nicht gerne. Denn die sind ihnen bereits alle bestens bekannt. Das Anschreiben vermittelt so den Eindruck, dass es sich hierbei um einen Serienbrief handelt und dass muss jeder Bewerber vermeiden.

Kurz zusammengefasst:

  • Das Anschreiben ist individuell, glaubhaft und weckt das Interesse.
  • Die Sätze sind klar formuliert und nicht zu lange.
  • Die eigene Motivation steht dabei im Vordergrund, sie wird durch die Fähigkeiten gedeckt, die in der Stellenausschreibung gefordert sind. Ohne zu übertreiben oder sich dabei selbst zu überschätzen.

Der Lebenslauf:

Nicht nur das Anschreiben darf perfekt mit dem Unternehmen harmonieren, sondern auch der Lebenslauf. Er darf so verfasst sein, dass er speziell auf diese Firma passt. Der Lebenslauf sollte  sich ebenso auf das Wesentliche beschränken und die wichtigsten Erfolge preisgeben. Gerade Fähigkeiten, die in der Stellenausschreibung stehen, müssen im Lebenslauf noch einmal hervorgehoben werden.  So dürfen im Lebenslauf Hobbys, Vorlieben und das Ehrenamt aufscheinen. Denn so hat der Lebenslauf mehr Persönlichkeit. Nur wenn du etwas Privates von deiner Person preisgibst, ist das möglich. Denn der Lebenslauf stützt sich nicht nur auf die beruflichen Erfolge, er soll auch darüber Aufschluss geben, was du für ein Mensch bist.

Du solltest auf deine Unterschrift im Lebenslauf nicht vergessen. Dieser ist immer mit einer Unterschrift versehen.  Denn somit wird er noch einen Tick persönlicher.

Kurz zusammengefasst:

  • Der Lebenslauf darf eine gute Strukturierung aufweisen.
  • Persönliche Daten, die Berufserfahrung sowie die Ausbildung folgen
  • Er sollte nicht chronologisch angeordnet sein, der aktuelle Stand hat immer Vorrang.

Das Foto:

Es ist der Teil in der Bewerbungsmappe, der umgehend ins Auge sticht. So darf es ein Foto sein, dass Symphatiepunkte weckt und souverän ist.

Die Beilagen:

Relevante Zeugnisse und Arbeitsbescheinigungen finden sich als Beilage in der Bewerbungsmappe wieder.

Die perfekte Bewerbungsmappe –  So muss sie sein!

Die Unterlagen müssen alle so erstellt sein, dass sich die Informationen über den Bewerber einfach finden lassen, ohne dass vorher ganze Romane durchgelesen werden. Schließlich nimmt sich der Personalchef nur kurz Zeit, einen Blick auf deine Bewerbung zu werfen.  Der erste Eindruck – und somit das passende Foto –  ist also ganz entscheidend.  Ebenso entscheidend ist, dass sich die Bewerbungsmappe immer auf die Unternehmensphilosophie stützt. Das fängt beim Anschreiben an und hört bei den Beilagen auf. Es muss sich alles auf die Philosophie des Unternehmens stützen, nur so können wertvolle Parallelen erzeugt werden.

(Text von Anne)

Lücken im Lebenslauf: Was tun?

Im Lebenslauf tut sich eine Lücke auf. Es kann durchaus sein, dass diese Lücke das Interesse weckt und du danach gefragt wirst. Damit du darauf die richtige Antwort in petto hast, ist es hilfreich, sich mit der Lücke im Lebenslauf zu beschäftigen.

Die Lücke im Lebenslauf – Was steckt dahinter?

Als Lücke wird die Zeit bezeichnet, in der nicht gearbeitet wurde und keine Weiter- und Fortbildung stattfand. Gerade dann, wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht, wollen viele die Welt kennenlernen und verabschieden sich nach dem Abi, nach dem Studium. für eine ganze Weile.

Die berühmte Fragestellung: Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?

Die Antwort darauf darf authentisch und ehrlich sein. Denn auch Firmenchefs wissen, Arbeitnehmer verlieren ihren Job oder brauchen einmal eine berufliche Auszeit.  Darum stehe zu deiner Lücke im Lebenslauf und erkläre diese gut nachvollziehbar.

Die Lücke im Lebenslauf darf als Orientierungsphase genutzt werden

Oft verlangt das Leben danach, sich neu aufzustellen. Auch im Job. Wer dafür eine längere Arbeitslosigkeit hinnehmen musste, darf das auch eingestehen.  Denn kurze und lange Auszeiten geschehen freiwillig oder auch unfreiwillig.

Die Lücke im Leben basiert auf 2 Bereiche

Die gewollte Auszeit

Ein persönlicher Grund steckt dahinter, der nun plausibel erläutert gehört. Der Grund, warum gewollt eine Auszeit stattgefunden hat, wird dem Personalchef verständlich erklärt. Die eigene Situation steht im Vordergrund und wird so beschrieben, dass sie gut nachvollziehbar ist.

Die ungewollte Auszeit

Hinter einer ungewollten Auszeit steckt meist eine Kündigung. Aber auch die Zeit der Arbeitslosigkeit kann für eine Neuorientierung genutzt werden. Lehrgänge, Kurse, Fortbildungen können sich für den Bewerber in dieser Zeit auftun. Aber auch praktische Erfahrungen, die in dieser Zeit gesammelt wurden, haben einen positiven Effekt. Viele nutzen ihre Auszeit, um sich im Ehrenamt zu engagieren. Das soll auf jeden Fall genannt werden. Denn so lässt der Bewerber erkennen, dass er seine ungewollte Auszeit sinnvoll nutzen konnte. Das eigene Arrangement steht so im Vordergrund und kann beeindrucken, wenn es entsprechend dargestellt wird.

Es sind immer die richtigen Argumente, die den entscheidenden Impuls geben. Hinter jeder Lücke im Lebenslauf muss sich etwas Positives, etwas Nützliches, verbergen. Arbeitslos sein ist oft negativ behaftet. Das muss es aber nicht. Es kann auch positiv angesehen werden, wenn dadurch ein Neustart erfolgte. Das Wort Arbeitslosigkeit darf durch das Wort Arbeitssuche ersetzt werden. Denn bei einer Suche wurde der Bewerber schon tätig und die Eigeninitiative tritt dabei in den Vordergrund.  Wichtig ist bei jeder Auszeit, dass sie mit etwas Positivem assoziiert wird.

Die Lücke im Lebenslauf wegen Krankheit

Auch diese Lücke hat sich ungewollt aufgetan. Eine Krankheit im Lebenslauf anzuführen, ist nicht ratsam. Aber wenn nach der Zeit gefragt wird, sollte die Erkrankung angegeben werden. Eine Krankheit zeigt auf, dass das Schicksal es mit dem Bewerber nicht gut gemeint hat, aber er sich nicht unterkriegen lässt. Der Bewerber sollte nicht nur auf die Krankheit hinweisen, auch auf die Genesung und darauf, dass nun der berufliche Werdegang wieder fortgeschritten wird.

(Text von Anne)

Bewerbungsunterlagen vollständig – Nichts vergessen?

Bevor Sie sich für einen Job bewerben, müssen Sie vorab eine Bewerbungsmappe erstellen. Aber was gehört in diese alles hinein, damit sie auch vollständig ist? Denn als Grundvoraussetzung für jede Bewerbung gilt, die passenden Unterlagen vollständig vorlegen zu können. Denn nur so kann sich der Personal- oder Firmenchef auch ein eigenes Bild von Ihrem beruflichen Profil machen.

In der Regel zeigt die Stellenanzeige bereits auf, welche Unterlagen genau gefordert werden. Darum ist es für Sie immer wichtig, dass Sie die Stellenanzeige genau studieren. Ist in der Stellenanzeige davon nichts vermerkt, stützen sich die Bewerbungsunterlagen auf folgende Bestandteile:

  • das Deckblatt
  • das Anschreiben
  • der Lebenslauf
  • wichtige Zeugnisse (der höchste schulische Abschluss ist dabei ausschlaggebend)
  • Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate (die für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind)
  • mögliche Empfehlungen

Die bekannte Aufforderung: Senden Sie uns Ihre vollständige Bewerbung!

Eine vollständige Bewerbung baut auf die oben angeführten einzelnen Bewerbungsunterlagen auf. Denn nur so kann sich das Unternehmen ein entsprechendes Bild über die einzelnen Bewerber machen. Entscheidend ist es – nur solche Unterlagen vorzulegen –  die auch tatsächlich gefordert sind. Denn kein Firmen- oder Personalchef möchte in einer Bewerbungsmappe blättern, die sich unendlich zeigt. Darum gibt es Unternehmen, die bereits explizit auflisten, welche Unterlagen von den Bewerbern gefordert werden.

Die 10 Jahres Klausel darf beachtet werden

Es darf darauf geachtet werden, dass die beigelegten Arbeitszeugnisse nicht älter als 10 Jahre sind. Auch der Schulabschluss sollte nicht zu lange zurückliegen. Auch da darf die goldene Regel von 10 Jahren angewendet werden. Liegt ein Abschluss länger zurück, sollte er sich nicht mehr in der Mappe der Bewerbung einfinden.

Die jeweiligen Anforderungen des Unternehmens berücksichtigen

Bei der vollständigen Bewerbung ist immer darauf Acht zu geben, was in der ausgeschriebenen Stellenanzeige gefordert wird. Dabei dürfen klarerweise Prioritäten gesetzt werden. Es sollten nur Qualifizierungen und Zertifikate in der Bewerbungsmappe hinterlegt sein, mit denen das Unternehmen einen Nutzen verbindet. Das Gleiche gilt für Zeugnisse und eventuelle Empfehlungen zu sagen. All diese Unterlagen dürfen so gewählt werden, dass das Personalbüro erkennen kann – Ja dieser Bewerber erfüllt unsere Anforderung – er / sie ist die richtige Wahl für die Neubesetzung.

Welche Unterlagen müssen nicht in der Bewerbungsmappe zu finden sein?

  • Nachweise über Qualifizierungen, die für die Stellenausschreibung keinen oder nur wenig Einfluss haben.
  • Die Dissertation in der vollständigen Fassung. Zumal diese viel zu umfangreich ist.
  • Diverse Pressemeldungen oder Veröffentlichungen. Außer solche Unterlagen werden ausdrücklich gewünscht.
  • Innerbetriebliche Leistungsbewertungen haben in einer Bewerbungsmappe nichts zu suchen. Egal, um welches Unternehmen es sich handelt. Denn eine solche Bewertung bezieht sich immer auf interne Belange. Sie sind in der Regel streng vertraut.
  • Diverse Arbeitsproben finden sich auch erst dann in der Bewerbungsmappe ein, wenn der Wunsch dafür geäußert wird.

Welche Unterlagen müssen sich in den Bewerbungsunterlagen einfinden?

Das Deckblatt:

Dieses ist nicht zwingend notwendig, aber die Bewerbungsmappe wirkt mit einem stimmig designten Deckblatt um vieles attraktiver und weckt das Interesse, um mehr über den jeweiligen Bewerber zu erfahren.

Das Anschreiben:

Es gibt in klaren Worten wieder, warum gerade Sie sich bewerben. Gerne wird es als das Herzstück einer jeden Bewerbung angesehen. Das Anschreiben baut auf einen informativen, formellen und höflichen Schreibstil auf, der sich kurz hält und vor Motivation für den neuen Job strotzt. Das Anschreiben sollte so formuliert sein, dass ein Bezug zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber besteht.

Der Lebenslauf:

Er darf eine tabellarische Gestaltung finden, denn so ist eine gute Strukturierung sichergestellt. Der Lebenslauf darf sich auf das Wichtigste beschränken und Relevantes darf noch einmal hervorgehoben werden, damit es umgehend ins Auge sticht. Er darf knapp, informativ und interessant gehalten sein, dafür müssen maximal 2 A4-Seiten reichen. Die einzelnen Lebensstationen einfach nur aufzuschreiben, das ist zu wenig.

Wichtige Zeugnisse:

Von seinen Fähigkeiten überzeugen zu können, darauf kommt es an. Diese Fähigkeiten dürfen anhand von Zeugnissen und Nachweisen belegt werden. Wichtige Zeugnisse finden sich als passendes PDF Format wieder. Dabei sollten die Bewerber nur auf die neuesten Zeugnisse zurückgreifen, die nicht älter als 10 Jahre sind. Das neueste Zeugnis darf den ersten Platz in der Reihung finden.

Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate:

Die Priorität darf dabei immer abgewogen werden. Erfüllen diese Nachweise wirklich ihren Nutzen oder werden sie vielleicht sogar vom Unternehmen gefordert? Dann müssen sie ihren Platz in der Bewerbungsmappe natürlich finden. Solche Nachweise geben mehr über das berufliche Arrangement preis.

Empfehlungen:

Sie sind kein Muss, können aber auch von den Fähigkeiten des jeweiligen Bewerbers überzeugen. Gerade dann, wenn diese Fähigkeit vom Unternehmen gefordert werden.

Das Foto für die Bewerbung – Auch dieses sollte nicht fehlen

Zudem darf  ein Bewerbungsfoto den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Jedem ist doch der berühmte Spruch: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte bekannt“. Dieser Spruch zeigt auch Wirkung bei einer Bewerbung. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Bewerbungsfoto immer aktuell ist und einen guten Eindruck hinterlässt.

Seit dem Jahr 2006 ist es keine Pflicht mehr, ein Foto beizulegen. Das besagt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Dennoch nutzen viele Bewerber die Chance, die Bewerbung mit Foto individueller zu gestalten und das ist gut so.  Denn mit einem Foto wird jede Bewerbung einen Tick persönlicher. Das Interesse an der Bewerbung ist mit einem Foto auch viel schneller geweckt. Ein kurzer Blick auf das Foto und schon ist die Aufmerksamkeit gegeben.

Unvollständige Bewerbungsunterlagen sind keine Seltenheit

Denn viele Bewerber sind dazu verleitet, nur ein Anschreiben abzuschicken. Aber nur sehr selten ist dieses so ansprechend, dass das Personalbüro dazu bereit ist, nachzufragen, um zu weiteren Unterlagen des Bewerbers zu kommen. Darum sollen die Bewerbungsunterlagen von Anfang an vollständig vorgelegt werden.

Die vollständige Bewerbung darf als Visitenkarte angesehen werden

Eine Visitenkarte, die den Weg zum neuen Job ebnen kann, wenn sie gut vorbereitet wurde. Denn wenn die Bewerbungsunterlagen nur lückenlos vorgelegt wurden, bleibt die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Der erste Schritt in Richtung neuen Job ist also damit gesetzt – seine Unterlangen vollständig vorzulegen.

Jobfinder - Lebenslauf gestalten

Den Lebenslauf richtig gestalten – So gelingt es!

Bei der Gestaltung des Lebenslaufes darf das tabellarische Format gewählt werden. Dieses Format stellt sicher, dass ein gestalterischer Überblick gegeben ist.

Warum ein tabellarischer Lebenslauf seinen Nutzen bringt?

Ein tabellarischer Lebenslauf stützt sich auf das Wesentliche und lässt auf den 1. Blick erkennen, ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle in Frage kommt. Die Personalstelle will umgehend erkennen können – ja dieser Bewerber hat es in die engere Wahl geschafft. So müssen Sie auf den 1. Blick mit ihren Qualitäten und Qualifikationen von sich überzeugen.

Schrift, Formatierung und Design des Lebenslaufes

Auf die Macht der Formatierung setzen:

Im Lebenslauf darf eine strategische Anordnung herrschen und ein einheitliches und klares Schriftbild darf sich zu erkennen geben. Viele hegen die Absicht in ihrem Lebenslauf kreativ zu sein, aber es reicht aus, wenn das Farbschema bei der Gestaltung auf maximal 2 Farben abgestimmt ist. Denn eine kompakte Formatierung ist viel wichtiger, als ein buntes Durcheinander. Es darf ein Farbkonzept entworfen werden, welches sich durch die gesamte Bewerbung zieht.

Das richtige Layout wählen:

Für Ihren Lebenslauf gibt es bereits viele unterschiedliche Layouts im Netz, die genutzt werden können.  Diese Layout Vorlagen bieten bereits eine entsprechende Vorlage. Entscheidend ist, diese Vorlage auszubauen. Denn wenn Sie die Vorlage nur 1: 1 übernehmen, wird schnell der Eindruck erweckt, dass Sie es sich gerne sehr einfach machen und den schnellen Weg nutzen.

Den Lebenslauf auf die Bewerbungsmappe abstimmen:

Ihr Lebenslauf darf so designt und dargestellt werden, dass er hervorragend mit der Bewerbungsmappe harmoniert und gut in das Gesamtkonzept passt. Ein stimmiger Übergang vom Anschreiben auf den Lebenslauf darf gefunden werden.

Wer einen Lebenslauf erstellt, sollte für diese Aufgabe ausreichend Zeit einplanen. Denn schließlich soll dieses Blatt Papier von den Stärken und Qualitäten des Bewerbers überzeugen.

Darauf ist beim Erstellen des Lebenslaufes zu achten:

Punkt 1 – Der perfekte Lebenslauf baut auf keinen chronologischen Aufbau

Viele Bewerber sind bei ihrem Lebenslauf dazu verleitet, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.  Der Lebenslauf darf als Herzstück einer jeden Bewerbungsmappe angesehen werden und schlagend dabei ist nicht die Vergangenheit, die ein solcher Lebenslauf zu bieten hat – sondern die Gegenwart – das Hier und Jetzt. Der jetzige oder letzte Job ist für den Lebenslauf von größter Bedeutung.  Der perfekte Lebenslauf gestaltet sich daher nicht chronologisch.

Punkt 2 – In einem Lebenslauf sind die Erfolge  und Kompetenzen ausschlaggebend

Viele Bewerber zählen in ihrem Lebenslauf nur die Tätigkeit auf, für die sich verantwortlich waren. Das ist zu wenig. Denn das die jeweilige Tätigkeit ausgeübt wurde, ist verständlich. Viel wichtiger ist es, auch die Erfolge in einem Lebenslauf einzuarbeiten, die dabei erzielt worden sind. Bewerber werden in der Regel nicht nach der Tätigkeit bemessen, die sie ausgeübt haben, sondern am Ergebnis – am Erfolg. Denn schließlich zielt jedes Unternehmen auf seinen Nutzen ab. Ein Nutzen, den der neu eingestellte Arbeitnehmer bringen soll.

Punkt 3 – Die bisherigen Arbeitgeber immer mit einer Branchenzuordnung nennen

Firmen gibt es wie Sand am Meer. Nicht jeder Firmenname ist bekannt. Darum ist es viel wichtiger- sich auf die jeweilige Branche zu entsinnen. Die Branche sowie die jeweilige Mitarbeiterzahl des Unternehmens dürfen genannt werden.

Punkt 4 – Die Fähigkeiten aufgreifen, die die ausgeschrieben Stelle fordert

Denn darauf kommt es an. Das Unternehmen sucht nach einem Arbeitnehmer mit bestimmten Fähigkeiten und Qualitäten und genau Sie als Bewerber dürfen diese als Ihr Aushängeschild im Lebenslauf präsentieren.

Punkt 5 – Die richtige Reihung der einzelnen Jobs

Es dürfen Tätigkeiten und Jobs im Lebenslauf hinten anstehen, wenn sie nicht zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Der berufliche Werdegang zielt vorrangig auf den jetzigen oder letzten ausgeübten Beruf und seine Position ab.

Es gibt ihn  bereits – den Europass Lebenslauf

Dank der Globalisierung wurde ein einheitlicher Lebenslauf erstellt. So kann ein noch besserer Vergleich zwischen den einzelnen Bewerbern auf europäischer Ebene gezogen werden. Diesen Lebenslauf gibt es bereits im Netz als Vorlage in 28 Sprachen. Somit wird die internationale Verständlichkeit in Hinsicht auf die Berufserfahrungen, die Ausbildungen und sonstige Qualitäten gewährleistet.

Mit seinem Lebenslauf auf sich aufmerksam machen – So gelingt es!

Auf Prioritäten setzen

Wenn Sie diese Absicht hegen,  dass Sie mit Ihrem Lebenslauf auf sich aufmerksam machen, dann ist es wichtig, dass Sie auf Prioritäten im Lebenslauf setzen. Sie dürfen sich auf das Wichtigste in Ihrer Schul- und Berufslaufbahn beschränken. Dabei spielt die Aktualität eine sehr wichtige Rolle. Nicht das Gestern ist entscheidend, sondern das Heute.

Auf die Länge achten

Fassen Sie sich kurz, informativ und kompakt. Es macht Sinn, wenn Ihr Lebenslauf auf einer DIN-A4-Seite seinen Platz findet. Maximal sollten 2 Seiten für den Lebenslauf genutzt werden.

Geforderte Qualitäten gekonnt in den Lebenslauf einbinden

Die Anforderungen, die das Unternehmen an ihre Bewerber stellt, dürfen in passenden Beispielen wiedergegeben werden.

Jobfinder - der perfekte Lebenslauf

Den perfekte Lebenslauf erstellen!

Jeder Bewerber hat einen –  einen Lebenslauf. Aber wie kann dieser gekonnt aufgezeigt werden, mit all seinen Vorzügen, die er zu bieten hat. Der Lebenslauf darf dafür genutzt werden, um den Firmen- oder Personalchef zusätzlich zu begeistern. Der Lebenslauf soll auf die Fähigkeit des Bewerbers aufmerksam machen, die perfekt zu den Anforderungen  des Unternehmens passen.

Dem Lebenslauf wird oft mehr Beachtung geschenkt als vermutet

Die meisten Personalbüros schenken dem Lebenslauf oft mehr Beachtung als dem Anschreiben. Warum ist das so? Weil der Lebenslauf ganz auf das Können und den beruflichen Werdegang der einzelnen Bewerber abgestimmt ist. Er ist individuell und lässt viel über den Bewerber in Erfahrung bringen.

Welchen Umfang muss der perfekte Lebenslauf haben?

Er muss eine kompakte Struktur bieten und er sollte auf keinen Fall zu viele Seiten in Anspruch nehmen. Auch wenn der Bewerber viel in seinem Arbeitsleben erlebt hat und viel von sich zu berichten weiß, macht es Sinn, dem Lebenslauf 1 Seite in den Bewerbungsunterlagen zu widmen. 1,5 bis 2 Seiten sind ebenso gestattet. Denn nicht die Länge des Lebenslaufes ist ausschlagend, sondern der Inhalt. Es sollten nur relevante Inhalte in einem Lebenslauf vorzufinden sein, die fachspezifisch überzeugen können.

Welche Punkte beinhaltet der perfekte Lebenslauf?

Punkt 1 – Die persönlichen Kontaktdaten

Im Punkt 1 sind die persönlichen Kontaktdaten sowie wichtige Infos untergebracht, die auf einem Blick ersichtlich sind. Dazu gehören Vor- und Familienname, Alter, eventuell das Geburtsdatum, der Geburtsort sowie die Staatsbürgerschaft des Bewerbers. Damit die Kontaktdaten vollständig sind, dürfen die Wohnadresse und die Telefonnummer nicht fehlen. Gerne darf sich auch die E-Mail-Adresse unter den persönlichen Kontaktdaten einfinden. Viele Bewerber füllen die persönlichen Daten noch mit dem Familienstand.

Punkt 2 – Die berufliche Laufbahn im Zusammenhang mit der Berufserfahrung

Der aktuelle Job wird vorgestellt. Die aktuelle Branche, der jetzige Arbeitgeber wird vermerkt. Eine kurze Jobbeschreibung folgt im Anschluss. Weitere Jobs dürfen angeführt werden, wichtig ist nur, dass der aktuelle Job immer den Platz 1 einnimmt.

Punkt 3 – Die Ausbildung

Dabei dürfen Ausbildungen jeglicher Art genannt werden. Von der Berufsausbildung bis zur Weiterbildung. Auch das Auslandspraktikum will in Punkt 3 vermerkt sein. In welchem Zeitraum die Ausbildung erfolgt ist, darf zudem nicht fehlen. Über die betreffenden Ausbildungen sind Zertifikate und Abschlüsse der Bewerbungsmappe beizulegen.

Punkt 4 – Die Qualifikationen und Fähigkeiten

Besondere Kenntnisse finden sich in Punkt 4 ein.  Dieser Punkt im Lebenslauf gestaltet sich vielfältig. Hier dürfen sämtliche Hard Skills genannt werden, die das Schul- und Berufsleben mit sich brachten. Es sollten nur solche Kenntnisse angeführt werden, die für den ausgeschriebenen Job von Bedeutung sind. In der heutigen Zeit darf immer wieder gerne auf Sozial Media Kenntnisse von Facebook und Co zurückgegriffen werden, wenn dies mit der Stellenausschreibung stimmig ist.

Grundsätzlich werden die Qualifikationen und Fähigkeiten in 3 große Gruppen unterteilt:

  • Die Sprachkenntnisse
  • Die EDV-Kenntnisse
  • und die Soft Skills: Da die soziale Kompetenz in der heutigen Zeit immer wichtiger wird

Punkt 5 – Zum Schluss dürfen noch Privates und persönliche Kompetenz bekanntgegeben werden

Gerne wird dabei auf Hobbys oder besondere Vorlieben zurückgegriffen, die sich mit dem passenden Soft Skill in Verbindung bringen lassen. Der Punkt 5 ist nicht verpflichtend, aber dennoch wird diesem Punkt gerne Beachtung geschenkt. Wer seine Vorlieben und Hobbys gekonnt in seinen Lebenslauf einbauen kann, der kann damit Eindruck gewinnen. Wichtig bei diesem Punkt ist, dass nur 1 oder 2 Beispiele aufgezählt werden und Ihnen diese auch Nutzen bringen. Gerne dürfen Sie in Punkt 5 das Ehrenamt anführen. Beim privaten Teil ist weniger auch mehr. Aber eine sinnvolle Verknüpfung darf durch das passende Hobby hervorgehoben werden.

In Folge darf noch ein passendes Foto für den Lebenslauf gewählt werden, aber welches?

Hierbei soll es sich um eine professionelle Fotografie handeln. Denn dem Foto wird besondere Beachtung geschenkt. Jeder kennt das, bevor der Text gelesen wird, wird zuerst das Foto zur genaueren Betrachtung herangezogen.

Sie wollen Ihrer Bewerbung keine Hochglanzformat-Fotographie beilegen? Das ist Ihre freie Entscheidung. Dennoch ist ein Foto in unseren Breiten ein fixer Bestandteil des Lebenslaufes.

Jobfinder - Bewerbung

Das Aushängeschild – Die schriftliche Bewerbung

Wie man sich schriftlich richtig präsentiert

Nur etwa eine Minute Zeit nimmt sich durchschnittlich ein Personaler, um die Unterlagen eines Bewerbers durchzusehen. Um den zukünftigen Arbeitgeber von seinen Kenntnissen und Leistungen und seiner Motivation zu überzeugen, hat man also nicht viel Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass man sich für die Gestaltung der Bewerbungsmappe genügend Zeit nimmt, denn sie ist das Aushängeschild des Bewerbers und soll ihn beim Unternehmen so ansprechend und interessant vorstellen, dass eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch erfolgt.

Welche Form der schriftlichen Bewerbung – per E-Mail oder per Post?

Welche Form der schriftlichen Bewerbung nun besser ist, bleibt dahingestellt. Fest steht, dass eine Bewerbung per Internet zum einen kostengünstiger ist und schneller beim Empfänger eingeht und zum anderen oftmals vom Unternehmen auch gewünscht wird. Allerdings sollten die Unterlagen genauso ausführlich und korrekt zusammengestellt sein, wie bei einer klassischen Bewerbungsmappe. Nachfolgend werden die notwendigen Unterlagen aufgelistet:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Foto
  • Kopien von Schul-, Ausbildungs-, Studien- und Arbeitszeugnissen, möglichst in guter Qualität kopiert
  • Bescheinigungen / Zertifikate
  • Sonstige Unterlagen wie Arbeitsproben, Referenzen usw.
  1. Das Anschreiben

Neben dem Lebenslauf ist das Anschreiben in der Bewerbung der wichtigste Bestandteil. In ihm werden kurz, präzise und persönlich die Motivation und das Können des Bewerbers auf das Stellenangebot deutlich herausgestellt, während der Lebenslauf Auskunft über fachliche Qualifikationen, Erfahrungen und den Werdegang des Bewerbers gibt. Um den Personaler schon im Anschreiben neugierig auf weiterführende Inhalte der Bewerbungsmappe zu machen, sollte es die wesentlichen Eignungsaspekte auf die ausgeschriebene Stelle hervorheben. Auf nachfolgende Punkte sollte man achten:

  • Form
  • Das Anschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein
  • Gut lesbarer Schriftgrad: 12 Punkt
  • Die Schriftart sollte leicht lesbar sein, z.B. Arial oder Times New Roman
  • Seitenränder: linker Rand: 2,5 cm, rechter Rand: 2,0 cm, unterer Rand: 2,0 cm, oberer Rand: 4,0 cm
  • Datum, Empfänger und Absenderadresse im Briefkopf platzieren
  • Als Betreff nimmt man die Überschrift der Anzeige in Fettdruck und ohne das „Betreff“ davor zu schreiben
  • Auch das Medium, in dem die Anzeige erschienen ist und das Erscheinungsdatum sollten im Betreff genannt werden
  • Eine klare Gliederung, in der inhaltlich abgegrenzte Passagen durch einen Absatz voneinander getrennt werden

Darüber hinaus sollte man darauf achten, im Anschreiben die Anredepronomen „Sie“ und „Ihr“ weiterhin groß zu schreiben.

  1. Inhalt

Oft ist die erste Hürde im Anschreiben die korrekte Anrede. Die Standardanrede von „Sehr geehrte Damen und Herren“ sollte man unbedingt vermeiden. Ist in der Stellenausschreibung keine Bezugsperson angegeben, kann man auch telefonisch beim Unternehmen anfragen, an wen man seine Bewerbung schicken darf. Nun kann der Ansprechpartner mit „Sehr geehrte Frau …“ oder „Sehr geehrter Herr …“ höflich begrüßt werden. Darüber hinaus sollten etwaige Titel wie „Professor“ oder „Dr.“ nicht vergessen werden. Ebenso wichtig in der Anrede ist die richtige Schreibweise des Namens.

Mit dem ersten Satz sollte das Interesse des Personalleiters zum Weiterlesen geweckt werden. Dies kann durch das Hervorheben der gewünschten Qualifikationen für die ausgeschriebene Stelle erfolgen oder durch das Deutlichmachen, wie attraktiv man das Stellenangebot und das Unternehmen findet. Auf Standardsätze wie „hiermit möchte ich mich um die ausgeschriebene Stelle bewerben“ sollte man verzichten.

Die bisherigen Tätigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse, die auf die ausgeschriebene Stelle passen, werden dann im folgenden Abschnitt kurz und sachlich geschildert. Auf eine Wiederholung des Lebenslaufes sollte verzichtet werden. Danach beschreibt man mit eigenen Worten, warum man für gerade diese Stelle besonders geeignet ist und begründet dies mit Beispielen. Darüber hinaus sollte das Interesse, gerade bei diesem Unternehmen arbeiten zu wollen, begründet werden. Die Informationen hierzu erhält man durch eine intensive Recherche über das Unternehmen, seine Philosophie, seine Produkte und die Mitarbeiterentwicklung. Zum Schluss sollte der nächstmögliche Eintrittstermin und – falls gewünscht – die Gehaltsvorstellung genannt werden.

Konjunktive wie „ich würde“ oder „ich könnte“ sollten im gesamten Anschreiben möglichst vermieden werden. Als Schlusssatz könnte man beispielsweise folgende Formulierung verwenden: „Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich“. Die Grußformel am Ende des Schreibens sollte „Mit freundlichen Grüßen“ lauten und den Formen „Herzliche Grüße“ oder „Hochachtungsvoll“ vorgezogen werden. Danach folgt ohne Auflistung der Hinweis auf die Anlagen und die handschriftliche Unterschrift.

  1. Das Bewerbungsfoto

Ebenso wie beim persönlichen Gespräch, zählt auch beim Bewerbungsfoto der erste Eindruck, denn der Personaler soll einen positiven Eindruck bekommen und Sympathie für den Bewerber empfinden. Deshalb sollte das Foto den Bewerber so zeigen, wie er tatsächlich aussieht und seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Daher sollte man grundsätzlich auf Urlaubsbilder, Schnappschüsse oder Fotos aus der Freizeit verzichten und sie professionell von einem Fotografen machen lassen.

Die Fotos können sowohl farbig als auch schwarz-weiß sein, das ist Geschmackssache. Bei Farbfotos sollte bei Kleidung und Make-up auf dezente Farben geachtet werden.

Bei einer Online-Bewerbung sollten nur digitale Fotos verwendet werden, da eingescannte Fotos an Qualität verlieren. Über diese moderne Technik verfügt heutzutage jeder professionelle Fotograf.

Wo das Foto letztendlich platziert wird, bleibt dem Bewerber selbst überlassen. Es kann auf dem Lebenslauf in der rechten oberen Ecke platziert werden oder auf einem separaten Deckblatt zusammen mit den persönlichen Daten.

Der Lebenslauf ist der wichtigste Teil einer Bewerbung

Der wichtigste Teil einer Bewerbung ist der Lebenslauf. Er hinterlässt einen ersten Eindruck über den Bewerber und zeigt eine kurze und übersichtliche Darstellung des bisherigen Lebensweges. Alle Fragen bezüglich Qualifikationen, Kenntnissen und Erfahrungen sollten darin kurz und knapp beantwortet werden. Er sollte jedoch nicht mehr als zwei bis drei DIN A4-Seiten umfassen. Idealerweise sind Anschreiben und Lebenslauf in der gleichen Schriftart und -größe. Die Gestaltung des Layouts bleibt der persönlichen Kreativität überlassen, wobei man darauf achten sollte, dass der Personalleiter einen schnellen Überblick über die Qualifikationen erhält.

Die Initiativ- oder Blindbewerbung

Neben der Stellensuche in Jobbörsen und Zeitungen bietet sich die Initiativ- oder Blindbewerbung an, besonders dann, wenn man in den vorgenannten Medien keine passende Stelle für sich finden konnte. Auch wenn man in einem bestimmten Unternehmen arbeiten möchte, dort aber keine offenen Stellen angeboten werden, bietet sich diese Art der Bewerbung an. In diesem Fall sucht nicht das Unternehmen seinen Wunschmitarbeiter sondern man selbst sucht sich „sein“ Unternehmen aus. Ist die Bewerbung überzeugend und wird ansprechend präsentiert, hat man auf diesem Weg sehr wohl Chancen, da man nicht mit Mitbewerbern in Konkurrenz tritt. Eigeninitiative und Aktivität kommen in der Regel immer gut an.

Aufmerksamkeit mit dem richtigen Aufhänger erzeugen

Der einzige Unterschied zu einer klassischen Bewerbung ist bei der Initiativbewerbung, dass man sich nicht auf eine bestimmte Stellenausschreibung bewirbt, sondern die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen mit den Bedürfnissen des Unternehmens in Einklang bringt. Da dieses Unternehmen zurzeit keine neuen Mitarbeiter sucht, muss man das Unternehmen mit seiner Bewerbung davon überzeugen, dass man eine Bereicherung für das Unternehmen darstellt.

Dazu muss deutlich gemacht werden, dass die eigenen Qualifikationen genau die sind, die das Unternehmen jetzt braucht. Damit eine Initiativbewerbung erfolgreich wird, sollte vor allem der Nutzen für den zukünftigen Arbeitgeber in den Vordergrund gestellt werden. Für diese schwierige Aufgabe ist es wichtig, dass man neben der Herausstellung der persönlichen Qualifikationen auch ausführliche Informationen über das Unternehmen einholt. Dazu bieten sich neben der firmeneigenen Homepage auch Artikel über das Unternehmen in Zeitungen und Zeitschriften an. Auch der Besuch einer Messe der entsprechenden Branche kann hier sehr hilfreich sein. Viel über das Wunschunternehmen zu wissen, bedeutet erfolgreicher in der Selbstvermarktung zu sein.

Darüber hinaus kann zwecks Recherche ein Telefonat mit dem Unternehmen helfen, bei dem man unter anderem eventuell auch den Namen des richtigen Ansprechpartners erhält. Möglicherweise erhält man sogar Informationen, die Auskunft darüber geben, ob sich eine Initiativbewerbung überhaupt lohnt. Daneben erhält man bei einem Telefonat möglicherweise Anknüpfungspunkte, die im Anschreiben aufgegriffen werden können.

Ansprechende Aufhänger für das Bewerbungsschreiben wie beispielsweise ein Praktikum, das man in der gleichen Branche absolviert hat oder besondere Qualifikationen wie Fremdsprachen, die für das Unternehmen von Nutzen sind, sollten unbedingt erwähnt werden. Des Weiteren können Informationen über das Unternehmen mit den eigenen Kompetenzen verknüpft werden. Beispielsweise könnte eine private Weiterbildung genau in den Bereich passen, den das Unternehmen für die Zukunft plant.

Wichtig ist, dass jede Initiativbewerbung individuell formuliert, interessant gestaltet und auf jedes Unternehmen neu abgestimmt sein muss. Das bedeutet zwar einen höheren Arbeitsaufwand und viel Zeit, die es sich jedoch für eine erfolgreiche Zielsetzung lohnt, zu investieren.

Jobfinder - Reichweitenmanagement - Mitarbeiterführung

So wird die Online-Bewerbung zum Erfolg

Die online Welt von heute baut immer mehr auf die digitale Bewerbungsform auf. Nicht verwunderlich also, wenn Sie dazu aufgefordert werden, keine klassische Bewerbung abzuschicken, sondern sich der Online-Bewerbung zu bedienen. Nur zu!

Gerade große Konzerne wählen gerne den Weg der Online-Bewerbung für sich.

Auch sie hält:

  • das Anschreiben
  • den Lebenslauf
  • das Arbeitszeugnis
  • das Diplom
  • Nachweise über diverse Fähigkeiten

inne.

Die Unterschrift darf nicht fehlen!

Auch auf die Unterschrift darf gedacht werden. Sie findet sich auf einen weißen Blatt Papier wieder und wird kurzerhand eingescannt. Eine Unterschrift hat immer mit vollständigem Namen zu erfolgen. Diese Unterschrift darf sich in Folge an der richtigen Platzierung im Anschreiben wiederfinden. Es ist kein Muss, die Unterschrift unter seine  Online-Bewerbung zu setzen, dennoch verleiht die Unterschrift den Bewerbungsunterlagen eine sehr persönliche Note. Darum sollten Sie nicht darauf verzichten.

Die richtige Dateiform für die Online-Bewerbung wählen

Ihre Online-Bewerbung darf als PDF Datei abgespeichert werden. Denn die meisten Empfänger drucken die jeweiligen Bewerbungen nicht aus, sondern sammeln sie in einem eigenen Ordner. Wichtig dabei ist es, der PDF Datei den richtigen Namen zu geben, denn sollte diese Datei verloren gehen, kann sie noch immer richtig zugeordnet werden, wenn sie mit dem vollständigen Namen gekennzeichnet ist. So darf die Datei  benannt werden: Bewerbung – Stelle – Vorname – Nachname.

Aber auch wenn Zeugnisse und Dokumente mitgeschickt werden, ist ein PDF Format ratsam. Diese werden natürlich vorab eingescannt. Bereits jeder Multifunktionsdrucker bietet die Möglichkeit zu scannen. Beim Vorgang des Scannens darf darauf geachtet werden, dass die Auflösung dafür passend gewählt wurde. Eine Auflösung von 72 dpi reicht aus, wenn Bilder oder Fotos dargestellt werden. Beim Scannen muss immer darauf geachtet werden, dass die Seite nicht schief oder von schlechter Qualität ist.

Die richtige Form der Online-Bewerbung

Auch die Form der Bewerbung ist ein ganz wichtiger Punkt, dem Beachtung geschenkt werden darf. Denn dabei gibt es bekannte Fehler, die Bewerber immer wieder gerne unbeabsichtigt machen.

Fehler 1 – Die falsche Schriftart:

Auf die falsche Schriftart wird bei den Online-Bewerbungen viel zu oft gesetzt. Das Anschreiben sowie der Lebenslauf kommen nicht entsprechend zur Geltung, nur weil die falsche Schriftart verwendet wurde. Darum darf auf klassische Schriftarten in den Bewerbungen vertraut werden. Die Schriftarten Helvetica und Arial sind eine gute Wahl. Sie sollten Abstand nehmen von zu verspielten Schriften. Auch ein mehrmaliger Wechsel der einzelnen Schriftarten in einer Online-Bewerbung ist nicht ratsam, denn so kann kein klares und einheitliches Bild entstehen.

Fehler 2 – Die falsche Schriftgröße:

Nicht nur die Schriftart will bei der Bewerbung berücksichtigt sein, sondern auch die richtige Schriftgröße ist relevant. Für welche Schriftgröße sollten Sie sich entscheiden? Viele Bewerber überlassen die Wahl von Art und Größe der Schrift Ihrem PC. Sie aber entscheiden sich für eine kompakte Schriftart in der Schriftgröße 12. Somit ist ein gutes Lesen sichergestellt.

Folgende Punkte sollten beim Online-Bewerben bedacht werden

Punkt 1 – Die Bewerbung nicht an die zentrale Mail-Adresse des Unternehmens senden

Wenn die Online-Bewerbung für das Absenden bereit ist, darf der richtige Empfänger dafür gewählt werden. Viele Bewerber sind dazu verleitet, die Bewerbung einfach an das Unternehmen zu senden und nicht an den richtigen Ansprechpartner. Wird der Ansprechpartner in der Stellenausschreibung nicht mit seiner Mail-Adresse genannt, darf kurz mit beim Unternehmen Rücksprache gehalten werden, damit Sie umgehend an die richtige Mail-Adresse gelangen. Denn zu hoch ist das Risiko, das Ihre Online-Bewerbung in der Flut der Mails einfach untergeht und sich nicht beim entsprechenden Empfänger einfindet. Wer mit seiner Online-Bewerbung punkten möchte, der muss im Vorfeld darauf achten, dass diese auch ankommt.

Punkt 2 –  Konkret werden beim Betreff

Beim Betreff ist es das Um und Auf, dass Sie dabei konkret werden. Es geht um Ihre Bewerbung, um die Bewerbung als  … Mit einem solchen Betreff kann Ihre Bewerbung viel schneller zugeordnet werden. Denn gerade bei einem Personalbüro in einem großen Unternehmen treffen jeden Tag unzählige Bewerbungen ein.

Punkt 3 – Die fehlende Sorgfalt

Einer Online-Bewerbung wird oft nicht die Sorgfalt geschenkt, die sie verdient hat. Flüchtigkeitsfehler sind keine Seltenheit. Sie sind jedem bekannt, dennoch müssen so vor dem Absenden der Bewerbung korrigiert werden. Denn weder ein Grammatik- noch ein Rechtschreibfehler gelten als Bereicherung für die eigene Bewerbung. Zudem darf auf die jeweilige Formulierung immer Bedacht genommen werden, sie darf sich formell und höflich gestalten. Die Online-Bewerbung wird von vielen Unternehmen als erste Arbeitsprobe des jeweiligen Bewerbers wahrgenommen. Deshalb ist es wichtig, genau zu sein und auf seine seriöse Form und Formulierung zu achten.

Punkt 4 – Ansprechpartner beim Namen nennen

Auch das ist ein sehr wichtiger Punkt, der von vielen Bewerbern immer wieder vergessen wird. Ist der Name des Empfängers nicht bekannt, so dürfen Erkundigungen im Netz eingeholt werden. Konnte kein passender Name gefunden werden, wird kurzerhand das Unternehmen kontaktiert. Das Unternehmen kennt alle seine Mitarbeiter und so ist auch der Name des Ansprechpartners schnell ausfündig gemacht.

Punkt 5 – Das Anschreiben wird als Text in das Mail eingefügt

Die Möglichkeit ist gegeben. Aber viele Unternehmen finden es besser, wenn für das Anschreiben eine eigene Datei angefertigt wird, die sich als erstes Dokument in Ihrer Bewerbung einfindet. Schließlich ist das Anschreiben das Herzstück der Bewerbung.

Punkt 6 – Eine Lesebestätigung wird angefordert

Lassen Sie das lieber bleiben! Viele Unternehmen können einer geforderten Lesebestätigung nichts abgewinnen. Zudem – was hilft es Ihnen, wenn Sie eine Lesebestätigung anfordern? Sie wissen, dass Ihre Bewerbung gelesen wurde, mehr nicht. Es ist besser etwas Zeit verstreichen zu lassen, wenn sich nach 2 bis 3 Wochen niemand bei Ihnen gemeldet hat, können Sie eine telefonische Anfrage stellen und einmal nachfragen, ob Ihre Online-Bewerbung bei dem jeweiligen Unternehmen angekommen ist.

Wenn Sie sich also nun online bewerben möchten, dann macht das keinen großen Unterschied zu einer Bewerbung in Printformat. Die Sorgfalt, die formelle Einhaltung bestimmter Punkte, sowie die Kreativität spielen dabei immer wichtige Rollen.