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Jobfinder - die perfekte Bewerbungsmappe

Die perfekte Bewerbungsmappe

Deine Bewerbungsmappe ist fertig! Schaffst du es damit unter die Top 10 der Bewerbungen? Mit einer perfekten Bewerbungsmappe steigen deine Chancen beim Unternehmen um ein Vielfaches, darum überprüfe sie noch einmal. Am Ende wird es sich auszahlen.

Eine vollständige Bewerbungsmappe ist ein Muss

Das Anschreiben:

Eröffnen deine Bewerbung mit einem kreativen Anschreiben. Sorge dafür, dass es sich von der Masse abheben kann, obwohl es kurz und knapp gehalten ist. Lass es individuell erscheinen, indem du deine Persönlichkeit hervorhebst. Wenn du dein Anschreiben genau auf das Unternehmen ausrichtest, signalisierst du damit ein deutliches Interesse an deinem neuen Arbeitgeber.

Lege die Punkte dar, die dich zum geeigneten Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle machen, indem du in kurzen und prägnanten Sätzen deine Stärken und Skills formulierst. Klare Worte und eine gute Struktur machen das perfekte Anschreiben aus. Verzichte auf standardisierte Formulierung und unnötige Floskeln. Lass dein Anschreiben gerne als Markenzeichen deiner Individualität erscheinen, indem du mit Eloquenz und Kreativität überzeugst.

Kurz zusammengefasst:

  • Das Anschreiben ist individuell, glaubhaft und weckt das Interesse.
  • Die Sätze sind klar formuliert und nicht zu lange.
  • Deine eigene Motivation steht dabei im Vordergrund.
  • Die Fähigkeiten für den Job fallen auf den ersten Blick ins Auge.

Der Lebenslauf:

Auch wenn das Anschreiben wichtig ist, so lebt auch dein Lebenslauf von deinem persönlichen Stil. Passe seine Struktur deinen Erfahrungen und Qualifikationen an. Nutze die Tabellenform bei wenig Berufserfahrung. Und ansonsten gebe ihm eine klare Textstruktur, indem du dich dabei auf das Wesentliche beschränkst. Berufliche Erfolge führst du natürlich auf. Für die persönliche Note erwähne am Ende Hobbys oder Vorlieben. Besonders dann, wenn sie für deinen zukünftigen Job relevant sind. Am Ende eines ordentlichen Lebenslaufs steht die Unterschrift des Bewerbers.

Kurz zusammengefasst:

  • Achte auf eine klare und angepasste Struktur.
  • Persönliche Daten, die Berufserfahrung und die Ausbildung gehören in den Lebenslauf.
  • Ordne den Lebenslauf nicht chronologisch, denn das Aktuelle gehört immer an den Anfang.

Das Foto:

Es ist der Teil in der Bewerbungsmappe, der sofort ins Auge sticht, weshalb sich ein Fotoshooting auszahlen kann.

Die Beilagen:

Relevante Zeugnisse und Arbeitsbescheinigungen gehören als wichtige Dokumente in eine aussagekräftige Bewerbungsmappe.

Die perfekte Bewerbungsmappe –  So muss sie sein!

Die Bewerbungsmappe ermöglicht es deinem zukünftigen Arbeitgeber alle wichtigen Informationen schnell zu finden. Deine Vorteile für das Unternehmen stechen ins Auge, weil deine Kompetenzen unübersehbar sind. Denke daran – der erste Eindruck ist entscheidend. Achte auf einen optisch einwandfreien Eindruck deiner Mappe und nutze nur angenehme Farben und Farbkombinationen. Passe die Bewerbungsmappe dem Image des Unternehmens an, denn damit stellst du erste Parallelen her.

(Text von Anne)

Lücke im Lebenslauf: Was tun?

Im Lebenslauf tut sich eine Lücke auf. Es kann durchaus sein, dass diese Lücke das Interesse deines Gegenübers weckt und du danach gefragt wirst. Um auf diese Frage souverän zu antworten, beschäftige dich mit deiner Lücke im Lebenslauf.

Die Lücke im Lebenslauf – Was steckt dahinter?

Als Lücke wird die Zeit bezeichnet, in der nicht gearbeitet wurde und keine Weiter- und Fortbildungen stattfanden. Gerade dann, wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht, wollen viele die Welt kennenlernen und verabschieden sich nach dem Abi oder dem Studium für eine Weile. Das wissen auch Unternehmer und Personalleiter.

Die berühmte Fragestellung: Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?

Eine ehrliche und authentische Antwort ist hier die beste Strategie. Denn auch Unternehmen wissen, dass es verschiedene Gründe gibt, um sich eine Auszeit zu nehmen. Stehe zu deiner Lücke im Lebenslauf und erkläre diese gut nachvollziehbar.

Die Lücke im Lebenslauf: eine Orientierungsphase

Oft verlangt das Leben danach, sich neu aufzustellen, sowohl im privaten Bereich als auch im Job. Wer dafür eine längere Arbeitslosigkeit hinnehmen musste, darf das auch eingestehen. Selbst eine längere Krankheitsphase wird nicht immer negativ beurteilt. Schließlich bedarf es Kraft und Anstrengung sich ins Berufsleben zurück zu kämpfen und das wird nicht selten mit einer neuen Chance honoriert.

Die Lücke im Lebenslauf: 2 Bereiche kommen hier vor

Die gewollte Auszeit

Egal, ob du nach dem Abitur oder deiner Ausbildung ein Jahr durch die Welt getourt bist oder nach dem Studium erst einmal genug vom Lernen hattest – begründe deine Lücke im Lebenslauf ehrlich und füge deine Erfahrungen hinzu, die du während dieser Zeit machen konntest. Am Ende findet sich sogar noch die eine oder andere nützliche Fähigkeit, die du während dieser Zeit erworben hast.

Die ungewollte Auszeit

Für eine ungewollte Auszeit sind nicht selten eine Kündigung und Arbeitslosigkeit verantwortlich. Das heißt nicht immer, dass diese Lücke negativ ist. Vielleicht war das die Gelegenheit, um den eigenen Horizont zu erweitern und sich neue Fähigkeiten anzueignen. Auch eine ehrenamtliche Tätigkeit in dieser Zeit gehört zu den positiven Fakten. Genau darauf kann bei der Frage nach der Lücke im Lebenslauf hingewiesen werden. Das eigene Engagement kann hier durchaus im Vordergrund stehen und erkennen lassen, dass du schwierige Situationen nutzen und bewältigen kannst.

Es sind immer die richtigen Argumente, die den entscheidenden Impuls geben. Hinter jeder Lücke im Lebenslauf kann sich etwas Positives und Nützliches verbergen. Arbeitslos zu sein ist oft negativ behaftet. Das muss es aber nicht. Es kann auch positiv angesehen werden, wenn dadurch ein Neustart erfolgte. Besser nutzt man für diese Situation das Wort Arbeitssuche, denn es suggeriert sofort die Eigeninitiative des Bewerbers.  Im Grunde kann so jede Auszeit mit etwas Positivem verbunden werden.

Die Lücke im Lebenslauf aufgrund von Krankheit

Auch diese Lücke hat sich ungewollt aufgetan. Eine Krankheit muss nicht zwingend im Lebenslauf angegeben werden. Auf die Frage nach der Lücke kann diese dennoch angesprochen werden. Am Ende hat es der Bewerber auf jeden Fall geschafft, sich selbst zu motivieren und auch nach langer Krankheit einen beruflichen Neustart in die Hand zu nehmen. Das kann den einen oder anderen Unternehmer durchaus beeindrucken.

(Text von Anne)

Bewerbungsunterlagen vollständig – Nichts vergessen?

Bevor Sie sich für einen Job bewerben, sorgen Sie für vollständige Bewerbungsunterlagen. Aber was gehört alles hinein, damit sie auch vollständig sind? Als Grundvoraussetzung für jede Bewerbung gilt, die passenden Unterlagen vollständig vorlegen zu können. Denn nur so kann sich der Personal- oder Firmenchef auch ein eigenes Bild von Ihrem beruflichen Profil machen.

In der Regel zeigt die Stellenanzeige bereits auf, welche Unterlagen genau gefordert werden. Darum ist es für Sie immer wichtig, dass Sie die Stellenanzeige genau studieren. Ist in der Stellenanzeige nichts vermerkt, besteht eine Bewerbung aus folgenden Bestandteilen:

  • das Deckblatt
  • das Anschreiben
  • der Lebenslauf
  • wichtige Zeugnisse (der höchste schulische Abschluss ist dabei ausschlaggebend)
  • Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate (die für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind)
  • mögliche Empfehlungen

Die bekannte Aufforderung: Senden Sie uns Ihre vollständige Bewerbung!

Eine vollständige Bewerbung baut auf die oben angeführten einzelnen Bewerbungsunterlagen auf. Denn nur so kann sich das Unternehmen ein entsprechendes Bild über die einzelnen Bewerber machen. Entscheidend ist es – nur solche Unterlagen vorzulegen –  die auch tatsächlich gefordert sind. Denn kein Firmen- oder Personalchef möchte in einer Bewerbungsmappe blättern, die sich unendlich zeigt. Darum gibt es Unternehmen, die bereits explizit auflisten, welche Unterlagen von den Bewerbern gefordert werden.

Die 10 Jahres Klausel darf beachtet werden

Es darf darauf geachtet werden, dass die beigelegten Arbeitszeugnisse nicht älter als 10 Jahre sind. Auch der Schulabschluss sollte nicht zu lange zurückliegen. Hier wenden Sie ebenfalls die goldene Regel von 10 Jahren an. Liegt ein Abschluss länger zurück, gehört er nicht in die Bewerbungsmappe.

Die jeweiligen Anforderungen des Unternehmens berücksichtigen

Bei der vollständigen Bewerbung ist immer darauf Acht zu geben, was in der ausgeschriebenen Stellenanzeige gefordert wird. Fügen Sie nur Qualifizierungen und Zertifikate in der Bewerbungsmappe ein, mit denen das Unternehmen einen Nutzen verbindet. Das Gleiche gilt für Zeugnisse und eventuelle Empfehlungen. All diese Unterlagen wählen Sie so aus, dass das Personalbüro erkennt, dass Sie ein geeigneter Kandidat für die zu besetzende Stelle sind.

Welche Unterlagen gehören nicht in die Bewerbungsmappe?

  • Nachweise über Qualifizierungen, die für die Stellenausschreibung keinen oder nur wenig Einfluss haben.
  • Die Dissertation in der vollständigen Fassung.
  • Diverse Pressemeldungen oder Veröffentlichungen.
  • Innerbetriebliche Leistungsbewertungen haben in einer Bewerbungsmappe nichts zu suchen. Egal, um welches Unternehmen es sich handelt. Denn eine solche Bewertung bezieht sich immer auf interne Belange. Sie sind in der Regel streng vertraulich.
  • Arbeitsproben gehören nur auf Wunsch in die Bewerbungsmappe.

Welche Unterlagen müssen sich in den Bewerbungsunterlagen einfinden?

Das Deckblatt:

Dieses ist nicht zwingend notwendig, aber die Bewerbungsmappe wirkt mit einem stimmig designten Deckblatt um vieles attraktiver und weckt das Interesse, um mehr über den jeweiligen Bewerber zu erfahren.

Das Anschreiben:

Es gibt in klaren Worten wieder, warum gerade Sie sich bewerben. Gerne wird es als das Herzstück einer jeden Bewerbung angesehen. Das Anschreiben baut auf einen informativen, formellen und höflichen Schreibstil auf, der sich kurz hält und vor Motivation für den neuen Job strotzt. Das Anschreiben sollte so formuliert sein, dass ein Bezug zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber besteht.

Der Lebenslauf:

Er darf eine tabellarische Gestaltung finden, denn so ist eine gute Strukturierung sichergestellt. Der Lebenslauf darf sich auf das Wichtigste beschränken und Relevantes darf noch einmal hervorgehoben werden, damit es umgehend ins Auge sticht. Er darf knapp, informativ und interessant gehalten sein, dafür müssen maximal 2 A4-Seiten reichen. Die einzelnen Lebensstationen einfach nur aufzuschreiben, das ist zu wenig.

Wichtige Zeugnisse:

Von seinen Fähigkeiten überzeugen zu können, darauf kommt es an. Wichtige Zeugnisse finden sich als passendes PDF Format wieder. Dabei sollten die Bewerber nur auf die neuesten Zeugnisse zurückgreifen, die nicht älter als 10 Jahre sind. Das neueste Zeugnis darf den ersten Platz in der Reihung finden.

Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate:

Die Priorität darf dabei immer abgewogen werden. Besonders Nachweise zu gewünschten Fähigkeiten gehören auf jeden Fall in die Bewerbungsmappe.

Empfehlungen:

Sie sind kein Muss, können aber auch von den Fähigkeiten des jeweiligen Bewerbers überzeugen, wenn sie dem entsprechen, was das Unternehmen fordert.

Das Foto für die Bewerbung

Ein Bewerbungsfoto ist ein Pluspunkt bei der Bewerbung. Jedem ist doch der berühmte Spruch: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte bekannt“. Dieser Spruch zeigt auch Wirkung bei einer Bewerbung. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Bewerbungsfoto immer aktuell ist und einen guten Eindruck hinterlässt.

Seit dem Jahr 2006 ist es keine Pflicht mehr, ein Foto beizulegen. Das besagt das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Dennoch nutzen viele Bewerber die Chance, die Bewerbung mit Foto individueller zu gestalten und das ist gut so.  Denn mit einem Foto wird jede Bewerbung einen Tick persönlicher. Das Interesse an der Bewerbung ist mit einem Foto auch viel schneller geweckt. Ein kurzer Blick auf das Foto und schon ist die Aufmerksamkeit gegeben.

Unvollständige Bewerbungsunterlagen sind keine Seltenheit

Denn viele Bewerber sind dazu verleitet, nur ein Anschreiben abzuschicken. Aber nur sehr selten ist dieses so ansprechend, dass das Personalbüro dazu bereit ist, nachzufragen, um zu weiteren Unterlagen des Bewerbers zu kommen.

Die vollständige Bewerbung darf als Visitenkarte angesehen werden

Eine vollständige Bewerbung gilt als Visitenkarte auf dem Weg zum neuen Job. Indem Sei die Bewerbung lückenhaft vorlegen, riskieren Sie die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Der erste Schritt in Richtung neuen Job ist also damit gesetzt – seine Bewerbungsunterlagen vollständig vorzulegen.

Jobfinder - Lebenslauf gestalten

Lebenslaufgestaltung – So gelingt es!

Die Lebenslaufgestaltung ist das A&O einer Bewerbung. Besonders eignet sich hier die tabellarische Form, denn sie stellt eine klare Struktur und einfache Übersicht her.

Warum ein tabellarischer Lebenslauf seinen Nutzen bringt?

Ein tabellarischer Lebenslauf stützt sich auf das Wesentliche und lässt auf den 1. Blick erkennen, ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle infrage kommt. Die Personalstelle will umgehend erkennen können – ja dieser Bewerber hat es in die engere Wahl geschafft. So müssen Sie auf den 1. Blick mit ihren Qualitäten und Qualifikationen von sich überzeugen.

Schrift, Formatierung und Design bei der Lebenslaufgestaltung

Auf die Macht der Formatierung setzen:

Im Lebenslauf darf eine strategische Anordnung herrschen und ein einheitliches und klares Schriftbild darf sich zu erkennen geben. Viele hegen die Absicht in ihrem Lebenslauf kreativ zu sein, aber es reicht aus, wenn das Farbschema bei der Gestaltung auf maximal 2 Farben abgestimmt ist. Denn eine kompakte Formatierung ist viel wichtiger, als ein buntes Durcheinander. Es darf ein Farbkonzept entworfen werden, welches sich durch die gesamte Bewerbung zieht.

Das richtige Layout wählen:

Für Ihren Lebenslauf gibt es bereits viele unterschiedliche Layouts im Netz, die genutzt werden können.  Diese Layout-Vorlagen bieten bereits eine entsprechende Vorlage. Entscheidend ist, diese Vorlage auszubauen. Denn wenn Sie die Vorlage nur 1: 1 übernehmen, wird schnell der Eindruck erweckt, dass Sie es sich gerne sehr einfach machen und den schnellen Weg nutzen.

Die Lebenslaufgestaltung auf die Bewerbungsmappe abstimmen:

Ihr Lebenslauf darf so designt und dargestellt werden, dass er hervorragend mit der Bewerbungsmappe harmoniert und gut in das Gesamtkonzept passt. Ein stimmiger Übergang vom Anschreiben auf den Lebenslauf darf gefunden werden.

Wer einen Lebenslauf erstellt, sollte für diese Aufgabe ausreichend Zeit einplanen. Denn schließlich soll dieses Blatt Papier von den Stärken und Qualitäten des Bewerbers überzeugen.

Lebenslaufgestaltung: Darauf müssen Sie achten

Punkt 1 – Der perfekte Lebenslauf baut auf keinen chronologischen Aufbau

Viele Bewerber sind bei ihrem Lebenslauf dazu verleitet, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.  Der Lebenslauf darf als Herzstück einer jeden Bewerbungsmappe angesehen werden und schlagend dabei ist nicht die Vergangenheit, die ein solcher Lebenslauf zu bieten hat – sondern die Gegenwart – das Hier und Jetzt. Der jetzige oder letzte Job ist für den Lebenslauf von größter Bedeutung.  Ein perfekter Lebenslauf gestaltet sich daher nicht chronologisch.

Punkt 2 – In einem Lebenslauf sind die Erfolge  und Kompetenzen ausschlaggebend

Viele Bewerber zählen in ihrem Lebenslauf nur die Tätigkeit auf, für die sich verantwortlich waren. Das ist zu wenig. Denn das die jeweilige Tätigkeit ausgeübt wurde, ist verständlich. Viel wichtiger ist es, auch die Erfolge in einem Lebenslauf einzuarbeiten, die dabei erzielt worden sind. Bewerber werden in der Regel nicht nach der Tätigkeit bemessen, die sie ausgeübt haben, sondern am Ergebnis – am Erfolg. Denn schließlich zielt jedes Unternehmen auf seinen Nutzen ab. Ein Nutzen, den der neu eingestellte Arbeitnehmer bringen soll.

Punkt 3 – Die bisherigen Arbeitgeber immer mit einer Branchenzuordnung nennen

Firmen gibt es wie Sand am Meer. Nicht jeder Firmenname ist bekannt. Darum ist es viel wichtiger, sich auf die jeweilige Branche zu entsinnen. Die Branche sowie die jeweilige Mitarbeiterzahl des Unternehmens dürfen genannt werden.

Punkt 4 – Fähigkeiten aufgreifen, welche die ausgeschrieben Stelle fordert

Denn darauf kommt es an. Das Unternehmen sucht nach einem Arbeitnehmer mit bestimmten Fähigkeiten und Qualitäten und genau Sie als Bewerber dürfen diese als Ihr Aushängeschild im Lebenslauf präsentieren.

Punkt 5 – Die richtige Reihung der einzelnen Jobs

Es dürfen Tätigkeiten und Jobs im Lebenslauf hinten anstehen, wenn sie nicht zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Der berufliche Werdegang zielt vorrangig auf den jetzigen oder letzten ausgeübten Beruf und seine Position ab.

Es gibt ihn  bereits – den Europass Lebenslauf

Dank der Globalisierung wurde ein einheitlicher Lebenslauf erstellt. So kann ein noch besserer Vergleich zwischen den einzelnen Bewerbern auf europäischer Ebene gezogen werden. Diesen Lebenslauf gibt es bereits im Netz als Vorlage in 28 Sprachen. Somit wird die internationale Verständlichkeit in Hinsicht auf die Berufserfahrungen, die Ausbildungen und sonstige Qualitäten gewährleistet.

Mit seinem Lebenslauf auf sich aufmerksam machen – So gelingt es!

Auf Prioritäten setzen

Wenn Sie diese Absicht hegen,  dass Sie mit Ihrem Lebenslauf auf sich aufmerksam machen, dann ist es wichtig, dass Sie auf Prioritäten im Lebenslauf setzen. Sie dürfen sich auf das Wichtigste in Ihrer Schul- und Berufslaufbahn beschränken. Dabei spielt die Aktualität eine sehr wichtige Rolle. Nicht das Gestern ist entscheidend, sondern das Heute.

Auf die Länge achten

Fassen Sie sich kurz, informativ und kompakt. Es ergibt Sinn, wenn Ihr Lebenslauf auf einer DIN-A4-Seite seinen Platz findet. Maximal sollten 2 Seiten für den Lebenslauf genutzt werden.

Geforderte Qualitäten gekonnt in den Lebenslauf einbinden

Die Anforderungen, die das Unternehmen an ihre Bewerber stellt, dürfen in passenden Beispielen wiedergegeben werden.

Jobfinder - der perfekte Lebenslauf

Den perfekten Lebenslauf erstellen!

Jeder Bewerber hat einen Lebenslauf. Wie wird dieser am besten präsentiert? Der Lebenslauf dient dazu, um den Firmen- oder Personalchef zu begeistern. Er soll auf die Fähigkeiten des Bewerbers aufmerksam machen, die perfekt zu den Anforderungen des Unternehmens passen.

Dem Lebenslauf wird oft mehr Beachtung geschenkt als vermutet.

Die meisten Personalbüros schenken dem Lebenslauf oft mehr Beachtung als dem Anschreiben. Warum ist das so? Weil der Lebenslauf ganz auf das Können und den beruflichen Werdegang der einzelnen Bewerber abgestimmt ist. Er ist individuell und sagt einiges über den Bewerber aus.

Welchen Umfang muss der perfekte Lebenslauf haben?

Er muss eine kompakte Struktur bieten und er sollte auf keinen Fall zu viele Seiten in Anspruch nehmen. Auch wenn der Bewerber viel in seinem Arbeitsleben erlebt hat und viel von sich zu berichten weiß, ist es sinnvoll, dem Lebenslauf 1 Seite in den Bewerbungsunterlagen zu widmen. 1,5 bis 2 Seiten sind ebenso gestattet. Denn nicht die Länge des Lebenslaufes ist ausschlagend, sondern der Inhalt. Es sollten nur relevante Inhalte in einem Lebenslauf vorzufinden sein, die fachspezifisch überzeugen können.

Die wichtigsten Punkte

Punkt 1 – Die persönlichen Kontaktdaten

Im Punkt 1 sind die persönlichen Kontaktdaten sowie wichtige Infos untergebracht, die auf einem Blick ersichtlich sind. Dazu gehören Vor- und Familienname, Alter, eventuell das Geburtsdatum, der Geburtsort sowie die Staatsbürgerschaft des Bewerbers. Damit die Kontaktdaten vollständig sind, dürfen die Wohnadresse und die Telefonnummer nicht fehlen. Gerne darf sich auch die E-Mail-Adresse unter den persönlichen Kontaktdaten einfinden. Viele Bewerber füllen die persönlichen Daten noch mit dem Familienstand.

Punkt 2 – Die berufliche Laufbahn im Zusammenhang mit der Berufserfahrung

Der aktuelle Job wird vorgestellt. Die aktuelle Branche, der jetzige Arbeitgeber wird vermerkt. Eine kurze Jobbeschreibung folgt im Anschluss. Weitere Jobs dürfen angeführt werden, wichtig ist nur, dass der aktuelle Job immer den Platz 1 einnimmt.

Punkt 3 – Die Ausbildung

Dabei dürfen Ausbildungen jeglicher Art genannt werden. Von der Berufsausbildung bis zur Weiterbildung. Auch das Auslandspraktikum will in Punkt 3 vermerkt sein. In welchem Zeitraum die Ausbildung erfolgt ist, darf zudem nicht fehlen. Über die betreffenden Ausbildungen sind Zertifikate und Abschlüsse der Bewerbungsmappe beizulegen.

Punkt 4 – Die Qualifikationen und Fähigkeiten

Besondere Kenntnisse finden sich in Punkt 4 ein.  Dieser Punkt im Lebenslauf gestaltet sich vielfältig. Hier nennen Sie die von Ihnen erworbenen Hardskills aus Ihrem Schul- und Berufsleben und heben die Job relevanten Kenntisse hervor. In der heutigen Zeit gehören dazu auch Social Media Kenntnisse von Facebook und Co, wenn dies mit der Stellenausschreibung stimmig ist.

Grundsätzlich werden die Qualifikationen und Fähigkeiten in 3 große Gruppen unterteilt:

  • Die Sprachkenntnisse
  • Die EDV-Kenntnisse
  • und die Softskills: Da die soziale Kompetenz in der heutigen Zeit immer wichtiger wird

Punkt 5 – Privates und Persönliches

Gerne wird dabei auf Hobbys oder besondere Vorlieben zurückgegriffen, die sich mit den passenden Softskills in Verbindung bringen lassen. Der Punkt 5 ist nicht verpflichtend, wird aber dennoch gern gesehen. Wer seine Vorlieben und Hobbys gekonnt in seinen Lebenslauf einbauen kann, der kann damit Eindruck gewinnen. Wichtig bei diesem Punkt ist es, nur 1 oder 2 Beispiele aufzuzählen, die Ihnen Nutzen bringen. Gerne dürfen Sie in Punkt 5 das Ehrenamt anführen. Beim privaten Teil ist weniger auch mehr. Aber eine sinnvolle Verknüpfung darf durch das passende Hobby hervorgehoben werden.

Ein passendes Foto

Hierbei soll es sich um eine professionelle Fotografie handeln. Denn dem Foto schenkt jeder zuerst Beachtung.

Sie wollen Ihrer Bewerbung keine Hochglanzformat-Fotografie beilegen? Das ist Ihre freie Entscheidung. Dennoch ist ein Foto in unseren Breiten ein fixer Bestandteil des Lebenslaufes.

Jobfinder - Bewerbung

Die schriftliche Bewerbung – Das Aushängeschild

Nur etwa eine Minute Zeit nimmt sich durchschnittlich ein Personaler, um die schriftliche Bewerbung eines Kandidaten durchzusehen. Um den zukünftigen Arbeitgeber von seinen Kenntnissen und Leistungen und seiner Motivation zu überzeugen, hat man also nicht viel Zeit. Deshalb ist es wichtig, der Gestaltung der Bewerbungsmappe ausreichend Zeit zu widmen. Denn sie ist das Aushängeschild des Bewerbers und soll ihn beim Unternehmen so ansprechend und interessant vorstellen, dass eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch erfolgt.

Schriftliche Bewerbung – per E-Mail oder per Post?

Welche Form der schriftlichen Bewerbung nun besser ist, bleibt dahingestellt. Fest steht, dass eine Bewerbung per Internet zum einen kostengünstiger ist und schneller beim Empfänger eingeht und zum anderen oftmals vom Unternehmen auch gewünscht wird. Allerdings sollten die Unterlagen genauso ausführlich und korrekt zusammengestellt sein, wie bei einer klassischen Bewerbungsmappe. Nachfolgend werden die notwendigen Unterlagen aufgelistet:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Foto
  • Kopien von Schul-, Ausbildungs-, Studien- und Arbeitszeugnissen, möglichst in guter Qualität kopiert
  • Bescheinigungen / Zertifikate
  • sonstige Unterlagen wie Arbeitsproben, Referenzen usw.
  1. Das Anschreiben

Neben dem Lebenslauf ist das Anschreiben in der Bewerbung der wichtigste Bestandteil. In ihm stellen Sie kurz, präzise und persönlich Ihre Motivation und Ihr Können heraus. Der Lebenslauf gibt Auskunft über fachliche Qualifikationen, Erfahrungen und den eigenen Werdegang. Um den Personaler schon im Anschreiben neugierig auf weiterführende Inhalte der Bewerbungsmappe zu machen, enthält Ihr Anschreiben die wesentlichen Eignungsaspekte für die ausgeschriebene Stelle. Achten Sie außerdem auf folgende Punkte.

  • Form
  • nur 1 Seite
  • gut lesbarer Schriftgrad: 12
  • einfache seriöse Schriftart z.B. Arial oder Times New Roman
  • Seitenränder: linker Rand: 2,5 cm, rechter Rand: 2,0 cm, unterer Rand: 2,0 cm, oberer Rand: 4,0 cm
  • Datum, Empfänger und Absenderadresse im Briefkopf platzieren
  • Betreff: die Überschrift der Anzeige in Fettdruck und ohne das „Betreff“ davor zu schreiben
  • Nennen Sie das Medium und das Erscheinungsdatum der Anzeige.
  • Bemühe Sie sich um eine klare Gliederung mit entsprechenden Absätzen.

Im Anschreiben werden die Anredepronomen „Sie“ und „Ihr“ großgeschrieben

  1. Inhalt

Oft ist die erste Hürde im Anschreiben die korrekte Anrede. Die Standardanrede von „Sehr geehrte Damen und Herren“ sollte man unbedingt vermeiden. Ist in der Stellenausschreibung keine Bezugsperson angegeben, kann man auch telefonisch beim Unternehmen anfragen, an wen man seine Bewerbung schicken darf. Nun kann der Ansprechpartner mit „Sehr geehrte Frau …“ oder „Sehr geehrter Herr …“ höflich begrüßt werden. Darüber hinaus sollten etwaige Titel wie „Professor“ oder „Dr.“ nicht vergessen werden. Ebenso wichtig in der Anrede ist die richtige Schreibweise des Namens.

Mit dem ersten Satz sollte das Interesse des Personalleiters zum Weiterlesen geweckt werden. Dies kann durch das Hervorheben der gewünschten Qualifikationen für die ausgeschriebene Stelle erfolgen oder durch das Deutlichmachen, wie attraktiv man das Stellenangebot und das Unternehmen findet. Auf Standardsätze wie „hiermit möchte ich mich um die ausgeschriebene Stelle bewerben“ sollte man verzichten.

Die bisherigen Tätigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse, die auf die ausgeschriebene Stelle passen, werden dann im folgenden Abschnitt kurz und sachlich geschildert. Auf eine Wiederholung des Lebenslaufes sollte verzichtet werden. Danach beschreibt man mit eigenen Worten, warum man für gerade diese Stelle besonders geeignet ist und begründet dies mit Beispielen. Darüber hinaus sollte das Interesse, gerade bei diesem Unternehmen arbeiten zu wollen, begründet werden. Die Informationen hierzu erhält man durch eine intensive Recherche über das Unternehmen, seine Philosophie, seine Produkte und die Mitarbeiterentwicklung. Zum Schluss sollte der nächstmögliche Eintrittstermin und – falls gewünscht – die Gehaltsvorstellung genannt werden.

Konjunktive wie „ich würde“ oder „ich könnte“ sollten im gesamten Anschreiben möglichst vermieden werden. Als Schlusssatz könnte man beispielsweise folgende Formulierung verwenden: „Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich“. Die Grußformel am Ende des Schreibens sollte „Mit freundlichen Grüßen“ lauten und den Formen „Herzliche Grüße“ oder „Hochachtungsvoll“ vorgezogen werden. Danach folgt ohne Auflistung der Hinweis auf die Anlagen und die handschriftliche Unterschrift.

  1. Das Bewerbungsfoto

Auch wenn es nicht Pflicht ist, bedeutet ein Bewerbungsfoto einen Pluspunkt für jede schriftliche Bewerbung. Deshalb sollte das Foto professionell erscheinen und den Bewerber in das rechte Licht rücken. Verzichten Sie auf Urlaubsbilder, Schnappschüsse oder Fotos aus der Freizeit und lassen Sie Ihre Fotos professionell von einem Fotografen erstellen.

Die Fotos können sowohl farbig als auch schwarz-weiß sein, das ist Geschmackssache. Bei Farbfotos achten Sie bezüglich Kleidung und Make-up auf dezente Farben.

Bei einer Online-Bewerbung beschränken Sie sich auf digitale Fotos, denn eingescannte Fotos verlieren häufig an Qualität.

Wo das Foto letztendlich platziert wird, bleibt dem Bewerber selbst überlassen. Es kann auf dem Lebenslauf in der rechten oberen Ecke Platz finden oder auf einem separaten Deckblatt zusammen mit den persönlichen Daten.

Der Lebenslauf ist der wichtigste Teil für die schriftliche Bewerbung

Der wichtigste Teil einer Bewerbung ist der Lebenslauf. Er hinterlässt einen ersten Eindruck über den Bewerber und zeigt eine kurze und übersichtliche Darstellung des bisherigen Lebensweges. Führen Sie alle Punkte bezüglich Qualifikationen, Kenntnissen und Erfahrungen daher kurz und knapp aus und beschränken Sie sich umfänglich auf eine max. zwei A4-Seiten. Idealerweise sind Anschreiben und Lebenslauf in der gleichen Schriftart und -größe. Die Gestaltung des Layouts bleibt der persönlichen Kreativität überlassen, wobei man darauf achten sollte, dass der Personalleiter einen schnellen Überblick über die Qualifikationen erhält.

Die Initiativ- oder Blindbewerbung

Neben der Stellensuche in Jobbörsen und Zeitungen bietet sich die Initiativ- oder Blindbewerbung an, besonders dann, wenn man in den vorgenannten Medien keine passende Stelle für sich finden konnte. Auch wenn man in einem bestimmten Unternehmen arbeiten möchte, dort aber keine offenen Stellen angeboten werden, bietet sich diese Art der Bewerbung an. In diesem Fall sucht nicht das Unternehmen seinen Wunschmitarbeiter aus, sondern man selbst sucht sich „sein“ Unternehmen. Präsentieren Sie Ihre Bewerbung überzeugend und professionell. Das erhöht Ihre Chancen gegenüber der Konkurrenz. Eigeninitiative und Aktivität kommen in der Regel immer gut an.

Schriftliche Bewerbung: So sorgen Sie für Aufmerksamkeit

Der einzige Unterschied zu einer klassischen Bewerbung ist bei der Initiativbewerbung, dass man sich nicht auf eine bestimmte Stellenausschreibung bewirbt, sondern die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen mit den Bedürfnissen des Unternehmens in Einklang bringt. Da dieses Unternehmen zurzeit keine neuen Mitarbeiter sucht, muss man das Unternehmen mit seiner Bewerbung davon überzeugen, dass man eine Bereicherung für das Unternehmen darstellt.

Machen Sie deutlich, dass Ihre Qualifikationen genau zum Unternehmen passen. Für eine erfolgreiche Initiativbewerbung stellen Sie vor allem den Nutzen für den zukünftigen Arbeitgeber in den Vordergrund. Für diese schwierige Aufgabe ist es wichtig, dass man neben der Herausstellung der persönlichen Qualifikationen auch ausführliche Informationen über das Unternehmen einholt. Dazu bieten sich neben der firmeneigenen Homepage auch Artikel über das Unternehmen in Zeitungen und Zeitschriften an. Auch der Besuch einer Messe der entsprechenden Branche kann hier sehr hilfreich sein. Viel über das Wunschunternehmen zu wissen, bedeutet erfolgreicher in der Selbstvermarktung zu sein.

Darüber hinaus kann zwecks Recherche ein Telefonat mit dem Unternehmen helfen, bei dem man unter anderem eventuell auch den Namen des richtigen Ansprechpartners erhält. Möglicherweise erhält man sogar Informationen, die Auskunft darüber geben, ob sich eine Initiativbewerbung überhaupt lohnt. Daneben erhält man bei einem Telefonat möglicherweise Anknüpfungspunkte, die im Anschreiben aufgegriffen werden können.

Ansprechende Aufhänger wie beispielsweise ein Praktikum oder besondere Qualifikationen wie Fremdsprachen, die für das Unternehmen von Nutzen sind, führen Sie in der Bewerbung auf. Des Weiteren verknüpfen Sie Unternehmensbereiche mit den eigenen Kompetenzen. Vielleicht passt eine private Weiterbildung genau in Unternehmensbereiche beim neuen Arbeitgeber.

Wichtig ist, dass jede Initiativbewerbung individuell formuliert, interessant gestaltet und auf jedes Unternehmen neu abgestimmt sein muss. Das bedeutet zwar einen höheren Arbeitsaufwand und viel Zeit, die es sich jedoch für eine erfolgreiche Zielsetzung lohnt, zu investieren.

Jobfinder - Reichweitenmanagement - Mitarbeiterführung

So wird die Onlinebewerbung zum Erfolg

Die online Welt von heute baut immer mehr auf digitale Bewerbungsformen. Nicht verwunderlich also, wenn Sie dazu aufgefordert werden, keine klassische Bewerbung abzuschicken, sondern sich der Onlinebewerbung zu bedienen. Nur zu!

Wie geht das mit der Onlinebewerbung?

Gerade große Konzerne wählen gerne den Weg der Onlinebewerbung für sich.

Folgendes sollte enthalten sein:

  • das Anschreiben
  • den Lebenslauf
  • das Arbeitszeugnis
  • das Diplom
  • Nachweise über diverse Fähigkeiten

Die Unterschrift darf nicht fehlen!

Auch auf die Unterschrift darf gedacht werden. Sie findet sich auf einem weißen Blatt Papier wieder und wird kurzerhand eingescannt. Eine Unterschrift hat immer mit vollständigem Namen zu erfolgen. Diese Unterschrift darf sich in Folge an der richtigen Platzierung im Anschreiben wiederfinden. Es ist kein Muss, die Unterschrift unter seine Onlinebewerbung zu setzen, dennoch verleiht die Unterschrift den Bewerbungsunterlagen eine sehr persönliche Note. Darum sollten Sie nicht darauf verzichten.

Die richtige Dateiform für die Onlinebewerbung wählen

Ihre Onlinebewerbung darf als PDF Datei abgespeichert werden. Denn die meisten Empfänger drucken die jeweiligen Bewerbungen nicht aus, sondern sammeln sie in einem eigenen Ordner. Wichtig dabei ist es, der PDF Datei den richtigen Namen zu geben, denn sollte diese Datei verloren gehen, kann sie noch immer richtig zugeordnet werden, wenn sie mit dem vollständigen Namen gekennzeichnet ist. So darf die Datei  benannt werden: Bewerbung – Stelle – Vorname – Nachname.

Aber auch wenn Zeugnisse und Dokumente mitgeschickt werden, ist ein PDF Format ratsam. Diese werden natürlich vorab eingescannt. Bereits jeder Multifunktionsdrucker bietet die Möglichkeit zu scannen. Beim Vorgang des Scannens darf darauf geachtet werden, dass die Auflösung dafür passend gewählt wurde. Eine Auflösung von 72 dpi reicht aus, wenn Bilder oder Fotos dargestellt werden. Beim Scannen muss immer darauf geachtet werden, dass die Seite nicht schief oder von schlechter Qualität ist.

Die richtige Form der Onlinebewerbung

Auch die Form der Bewerbung ist ein ganz wichtiger Punkt, dem Beachtung geschenkt werden darf. Denn dabei gibt es bekannte Fehler, die Bewerber immer wieder gerne unbeabsichtigt machen.

Fehler 1 – Die falsche Schriftart:

Die Schriftart in einer Onlinebewerbung sollte angemessen erscheinen. Das Anschreiben sowie der Lebenslauf hinterlassen keinen guten Eindruck, wenn die Schriftart nicht passt. Vertrauen Sie auf klassische Schriftarten. Hier sind Helvetica und Arial eine gute Wahl. Sie sollten Abstand nehmen von zu verspielten Schriften. Auch ein mehrmaliger Wechsel der einzelnen Schriftarten in einer Onlinebewerbung ist nicht ratsam, denn so kann kein klares und einheitliches Bild entstehen.

Fehler 2 – Die falsche Schriftgröße:

Nicht nur die Schriftart will bei der Bewerbung berücksichtigt sein, sondern auch die richtige Schriftgröße ist relevant. Für welche Schriftgröße sollten Sie sich entscheiden? Viele Bewerber überlassen die Wahl von Art und Größe der Schrift Ihrem PC. Sie aber entscheiden sich für eine kompakte Schriftart in der Schriftgröße 12. Somit ist ein gutes Lesen sichergestellt.

Onlinebewerbung: Punkte für den Erfolg

Punkt 1 – Die Bewerbung nicht an die zentrale Mail-Adresse des Unternehmens senden

Ist die Onlinebewerbung für das Absenden bereit, denken Sie an den richtigen Empfänger. Viele Bewerber senden Ihre Onlinebewerbung einfach an das Unternehmen und nicht an den richtigen Ansprechpartner. Finden Sie den Ansprechpartner in der Stellenausschreibung nicht mit seiner Mail-Adresse, halten Sie kurz mit dem Unternehmen Rücksprache und erkundigen sich danach. Denn zu hoch ist das Risiko, das Ihre Onlinebewerbung in der Flut der Mails einfach untergeht und sich nicht beim entsprechenden Empfänger einfindet. Wer mit seiner Onlinebewerbung punkten möchte, der muss im Vorfeld darauf achten, dass diese auch ankommt.

Punkt 2 –  Betreff konkret formulieren

Formulieren Sie im Betreff genau, worum es geht. Damit kann Ihre Bewerbung viel schneller zugeordnet werden. Denn gerade bei einem Personalbüro in einem großen Unternehmen treffen jeden Tag unzählige Bewerbungen ein.

Punkt 3 – Die fehlende Sorgfalt

Viele Bewerber schenken einer Onlinebewerbung oft nicht die  nötige Sorgfalt. Flüchtigkeitsfehler sind keine Seltenheit. Arbeiten Sie daher präzise und kontrollieren Sie Ihre Onlinebewerbung vor dem Absenden lieber mehrmals. So vermeiden Sie Grammatik- und Rechtschreibfehler. Denken Sie außerdem an eine formelle Gestaltung. Viele Unternehmen nehmen eine Onlinebewerbung als erste Arbeitsprobe des jeweiligen Bewerbers wahr. Deshalb ist es wichtig, genau zu sein und auf eine seriöse Form und vortreffliche Formulierung zu achten.

Punkt 4 – Ansprechpartner beim Namen nennen

Auch das ist ein sehr wichtiger Punkt, den viele Bewerber vergessen. Ist der Name des Empfängers nicht bekannt, versuchen Sie in einer Onlinerecherche herauszufinden. Ist das nicht möglich, kontaktieren Sie kurzerhand das Unternehmen. Das Unternehmen kennt alle seine Mitarbeiter und so ist auch der Name des Ansprechpartners schnell ausfindig gemacht.

Punkt 5 – Das Anschreiben wird als Text in der Mail

Das kann man machen. Allerdings bevorzugen viele Unternehmen das Anschreiben als eigene Datei. Schließlich ist das Anschreiben das Herzstück der Bewerbung.

Punkt 6 – Die Lesebestätigung 

Lassen Sie das lieber bleiben! Viele Unternehmen können einer geforderten Lesebestätigung nichts abgewinnen. Lassen Sie lieber etwas Zeit verstreichen und haken nach 2 bis 3 Wochen noch einmal nach, ob Ihre Online-Bewerbung bei dem jeweiligen Unternehmen angekommen ist.

Wenn Sie sich also nun online bewerben möchten, dann macht das keinen großen Unterschied zu einer Bewerbung in Printformat. Die Sorgfalt, die formelle Einhaltung bestimmter Punkte, sowie die Kreativität spielen dabei immer wichtige Rollen.