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Jobfinder - Vorstellungsgespräch

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch

Ein Vorstellungsgespräch dient dem Personalchef eines Unternehmens dazu, mehr über die Eignung des herauszufinden. Und so richtet dein Gegenüber oft am Ende eines Gesprächs eine ganz entscheidende Frage an dich. Sie lautet wie folgt: Gibt es von Ihrer Seite noch Fragen?

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Ein wichtiger Baustein

Ja durchaus – die gibt es! Denn wer sein Interesse an dem jeweiligen Unternehmen kundtun möchte, der darf nicht müde sein, Fragen zu stellen. Auch wenn sich das Bewerbungsgespräch nicht gerade einfach gestaltet hat und der Bewerber lieber das Weite suchen möchte. Jetzt ist es an der Zeit sich zu informieren die Frage nicht mit: „Nein – Danke“, zu beantworten.

Warum eigene Fragen im Vorstellungsgespräch wichtig sind?

Der Bewerber zeigt somit sein Interesse auf. Nur wenn einem ein Thema am Herzen liegt, fragt man auch nach und untermauert damit die eigene Motivation. Ein „Nein – Danke“ bekommen Personalchefs schon zur Genüge zu hören. Wenn es dann wirklich einen Bewerber gibt, der mit einer interessant gestellten Frage aufhorchen lässt, zeigen sich die Firmenleiter in der Regel sehr beeindruckt.

Nur wer bereit ist nachzuhaken, gilt als aktiver und achtsamer Zuhörer. Eine solche Eigenschaft hinterlässt ganz unbeabsichtigt Eindruck.

Keine eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch

Wer keine eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch stellt, der signalisiert damit sein Desinteresse oder eine schlechte Vorbereitung. In einem guten Vorstellungsgespräch tut sich auch auf der Bewerberseite die eine oder andere Frage auf, die gestellt werden möchte. Du warst während der Zeit des Vorstellungsgespräches die ganze Zeit gefordert, nun bist du an der Reihe den Personaler zu fordern. Nur zu!

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Sie dürfen notiert werden

Denn eine gute Vorbereitung ist nun einmal Pflicht. Das gilt auch bezüglich der Fragen im Vorstellungsgespräch. Darum darf bei der Vorbereitung auf selbiges fleißig Recherche-Arbeit geleistet werden. Und interessante Punkte werden dann einfach kurzerhand notiert. Dabei können die einzelnen Stichpunkte durchaus auf unterschiedliche Belange abzielen. Die eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch können meist in 3 unterschiedliche Gruppen geteilt werden. Diese 3 Gruppen lauten:

  • zum Unternehmen
  • zur ausgeschriebenen Stelle
  • zur Anstellung

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Dürfen sie auch abgelesen werden?

Es spricht nichts dagegen, wenn der Bewerber seine Notizen zur Hand nimmt. Wird es doch so dem Personalchef bestimmt auffallen, dass ihm jemand gegenüber sitzt, der sich Gedanken gemacht und entsprechend vorbereitet hat. Er wird merken, dass dem Bewerber die ausgeschriebene Stellenanzeige von Bedeutung ist.

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch, die in die Zukunft greifen

  • Dazu gehört folgende Frage: Gibt es eine Probezeit bei Ihrem Unternehmen und auf welche Zeit ist diese beschränkt?
  • Eine weitere Frage könnte sich mit der Einarbeitung beschäftigen. Dabei ist es wichtig als Bewerber zu wissen, welche Hilfestellungen man während der Einarbeitungszeit erwarten kann. Gibt es dafür einen einzelnen Ansprechpartner oder greift dem Neuling eine ganze Abteilung unter die Arme?
  • Auch der künftige Ablauf im neuen Beruf darf hinterfragt werden. Denn jedes Unternehmen ist anders aufgestellt, hat eine eigene Struktur und ihren ganz eigenen Ablauf. Dazu gehören auch die Arbeitszeiten. Sind sie fix oder flexibel? Wann wird der Feierabend eingeläutet? Wann ist Arbeitsbeginn? Gibt es einen Betriebsurlaub? Wie werden Überstunden abgegolten?

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch, die das Unternehmen aus der Reserve locken

Eine solche Frage kann sein, wo sich das Unternehmen in 5 Jahren sieht. Es ist eine berechtigte Frage für all jene Bewerber, die in eine sichere Zukunft beruflich starten wollen.

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Die Frage des Gehalts!

Mal ehrlich, diese Frage interessiert doch jeden Bewerber brennend. Aber soll man sie am Ende des Vorstellungsgesprächs auch stellen? Wenn die Frage des Gehaltes nicht während des Gespräches schon angesprochen wurde, darfst du sie ruhigen Gewissens stellen. Denn ein interessanter Job ist eine Sache, das passende Gehalt dazu eine andere. Wichtig für die Bewerber ist es zu wissen, dass Job und Entlohnung miteinander harmonieren. Und so bittest Du einfach darum, auch den Faktor der Bezahlung kurz zu besprechen. Dieser Wunsch wird in der Regel immer erfüllt.

Obligatorische Fragen stellen

Wer obligatorische Fragen stellt, der kann nichts falsch machen. Eine solche Frage könnte sein, sich nach einem eventuellen zweiten Vorstellungsgespräch zu erkundigen? Auch die Frage nach der Besichtigung des neuen Arbeitsplatzes zeigt eine entsprechende Beachtung seitens des Bewerbers auf. Zum einen wird das Interesse kundgetan, zum anderen kann sich der Bewerber bereits einen kurzen Einblick in die Arbeitsatmosphäre in der Abteilung verschaffen. So kannst du ganz nebenbei erste Eindrücke sammeln.

Jobfinder - Schwächen zugeben

Schwächen zugeben?

Wer Stärken hat, der hat auch Schwächen. Sie zugeben, ist keine Schande! Kein Bewerber kommt ohne sie aus und jeder Bewerber sollte diese in einem Vorstellungsgespräch benennen können. Oft zeugt es sogar von Stärke, sich seine Schwächen einzugestehen. Sie müssen nur wissen, wie Sie diese gekonnt zum Ausdruck bringen können.

Niemand ist perfekt – Das wissen auch Firmen- und Personalchefs

Warum dann immer diese Frage: Und was können Sie nicht so gut? Die Antwort darauf gibt viel preis über die Persönlichkeit des Bewerbers und ob dieser fähig ist zur Selbstkritik. Die Frage nach den “kleinen Eigenheiten” im Vorstellungsgespräch zielt also nicht nur darauf ab, die Schwächen jedes einzelnen Bewerbers genau zu durchleuchten. Sie ist außerdem eine Möglichkeit, mehr über den Charakter eines Bewerbers herauszufinden.

Wie ist es mit Ihrer Selbstkritik bestellt?

Viele Bewerber sind mit der Antwort auf diese Frage in einer Bewerbung überfordert. Daher ist es sinnvoll, sich im Vorfeld darauf vorzubereiten. Und das ist gar nicht so schwierig. Die erste Regel lautet: Hände weg von Standardantworten, denn diese kennen auch die Personalchefs in den Unternehmen.

Folgen Sie dem Spruch: „Ehrlichkeit währt am längsten“!

Gerade wenn die Frage nach den eigenen Charakterschwächen gestellt wird, ist es Personal- und Firmenchefs wichtig, dass Ihre Arbeitgeber diese kennen, benennen können und an ihnen arbeiten. Voraussetzung dafür ist, dass Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihren Vorgesetzten gegenüber ehrlich sind.

Nur wenn Sie sich als Bewerber eigene Schwächen eingestehen können und diese bei der Vorbereitung auf Ihr Vorstellungsgespräch genau hinterfragen, sind Sie bereit, sich ihnen zu stellen und daran zu arbeiten.

Darum: Die Schwächen im Vorstellungsgespräch eingestehen und die Bereitschaft in Aussicht stellen, daran zu arbeiten.

Schwächen aus der Vergangenheit dürfen dafür genutzt werden

Vielleicht können Sie Beispiele früherer Handicaps nennen und aufzeigen, wie Sie diese erfolgreich abgestellt haben. So erkennt Ihr zukünftiger Arbeitgeber, dass Sie bereit sind, sich zu entwickeln und die Fähigkeit dazu bereits in der Vergangenheit bewiesen haben.

Seine eigenen Schwächen kennen, sie benennen und bereit sein, daran zu arbeiten. Darauf kommt es an.

Die verschiedenen Arten der Schwächen

Die echten und authentischen Schwächen – Sie sind weniger schwerwiegend

Schwächen sind kein Nachteil bei einem Vorstellungsgespräch, sondern sie lassen erkennen, dass Ihnen Ehrlichkeit sehr wichtig ist. Damit machen Sie sich bei Ihrem Gesprächspartner durchaus sympathisch und wer weiß, vielleicht hatte auch dieser mit einer solchen Schwäche zu kämpfen? Als echte und authentische Schwäche darf zum Beispiel gerne die Ungeduld oder Nervosität genannt werden. Denn hierbei handelt es sich um etwas ganz Natürliches.

Die schlechten Schwächen – Sie sind schwerwiegend

Nicht alles muss kommuniziert werden. Jede Stellenanzeige hat ihre Anforderungen. Es spricht nicht für den Bewerber, wenn er eine Schwäche angibt die als Voraussetzung in der Stellenbeschreibung steht. Wer wirklich derartige Schwächen besitzt, sollte bei einem Vorstellungsgespräch nie darauf aufmerksam machen.

Stärken als Schwächen verpackt? – Die Mogelpackung

Auf diese Mogelpackung verzichtet man besser in einem Vorstellungsgespräch.

Rechnen Sie mit der Erfahrung und Kompetenz Ihres Gegenübers und verzichten Sie darauf, Stärken als angebliche Schwäche zu präsentieren.

Echte und authentische Schwächen, die für Sie sprechen

Es genügt – wenn Sie 3 Schwächen nennen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und Ihren Gesprächspartnern und gestehen Sie echte und authentische Charakterschwächen ein. Das lässt Sie als Bewerber sympathisch und interessant wirken. Wenn möglich, liefern Sie gleich einen passenden Lösungsansatz für die genannten Schwächen.

Es ergibt durchaus Sinn, sich als selbstkritisch bei einem Vorstellungsgespräch zu zeigen und  aufzuzeigen – ja, ich bin nicht perfekt – aber ich bin stets bemüht an meiner Persönlichkeit zu arbeiten.

Jobfinder - Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren erfolgreich bestehen!

Warum nutzen Unternehmen ein Assessment Center als Auswahlverfahren? Das Assessment Center, kurz AC genannt, ist ein Gremium, das in einem Auswahlverfahren die passenden Bewerber für eine ausgeschriebene Stelle ermittelt. In der Regel entscheiden sich Unternehmen für ein Assessment Center, wenn führende Positionen besetzt werden sollen.

Zielsetzung eines Assessment Centers und die Anwendungsbereiche

Im Auswahlprozess von neuen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist das Assessment Center ein Instrument zur Darstellung von Stärken und Schwächen der Bewerber und Bewerberinnen. Darüber hinaus dient es auch für die Weiterentwicklung von bereits im Unternehmen tätigen Mitarbeitern.

Zu den Aufgaben eines Assessment Centers gehören:

  • Interne und externe Bewerber auszuwählen
  • Weiterentwicklung der Teilnehmer und bereits im Unternehmen tätigen Mitarbeitern (Entwicklungs-AC)
  • Führungspotenzial erkennen
  • Entwicklungspotenzial sowie Trainingsnotwendigkeiten

Charakteristik eines Assessment Centers

Folgende Merkmale kennzeichnen ein Assessment Center kennzeichnen:

Das Assessment Center dauert meistens zwischen einem und fünf Tagen. Grundsätzlich nehmen mehrere Bewerber gleichzeitig an den Veranstaltungen teil. Die Bewerber werden während der Übungen von vier bis acht Personen beobachtet. Am Ende beurteilen die Beobachter das Verhalten, einschließlich des Sozialverhaltens, der Bewerber. Geleitet werden diese Übungen von mindestens einem Moderator.

Die Bausteine des Assessment Centers

Situationsbezogene Übungen wie beispielsweise Rollenspiele, Gruppendiskussionen, Postkorb-Übungen sind die Bausteine eines Assessment Centers. Weitere Übungen sind Fallstudien, Einzel- und Gruppenpräsentationen, Test der Konzentration, Intelligenz und der Persönlichkeit.

Beteiligte Personen im Assessment Center

Die teilnehmenden Personen in so einem Auswahlverfahren werden in drei Gruppen unterteilt: Die Bewerber, Assessees genannt, die Beobachter und der oder die Moderator/en.

Die Bewerber sind die Teilnehmer, um die es geht. Sie sind die Kandidaten, die eine Vorauswahl bereits überstanden haben und bei denen eine abschließende Einstellung als real eingestuft wird.

Das Team der Beobachter kommt in der Regel aus dem Unternehmen. Bei ihnen handelt es sich um Führungskräfte oder höher angesiedelte Mitarbeiter. Sie haben die Aufgabe, die Bewerber bei den einzelnen Aufgaben zu beobachten. Diese Beobachtungen werden protokolliert und daraus ein Kurzgutachten erstellt.

Der oder die Moderator/en sind verantwortlich für die Leitung und die Durchführung das Auswahlverfahren. Sie sorgen dafür, dass die Teilnehmer in die einzelnen Übungen eingewiesen werden und diese geordnet und transparent ablaufen. Obwohl sie während der Übungen anwesend sind, bleiben sie neutral.

Der mögliche Ablauf eines drei Tage dauernden Assessment Centers

In der Regel beginnt der erste Tag mit der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer und der Bekanntgabe, wie das Auswahlverfahren abläuft. Danach gibt es Einzelinterviews mit eventueller anschließender Gruppendiskussion. Die Mittagspause verbringen die Teilnehmer häufig gemeinsam. Danach finden Postkorb-Übungen, Leistungstests, die Vorbereitung einer Präsentation und die Präsentation selbst statt. Der Tag wird mit dem Abendessen beschlossen.

Der zweite Tag beginnt mit einer Fallbearbeitung, gefolgt vom Rollenspiel eines Kundengesprächs. Das Mittagessen beendet zunächst den Tag für die Bewerber. Die Beobachter setzen sich zur Beobachterkonferenz zusammen, diskutieren die Ergebnisse und erstellen ein Gutachten.

Am dritten Tag finden Gespräche mit den Teilnehmern statt. Hier werden Ergebnisse und Empfehlungen bekannt gegeben.

Dies war nur ein Beispiel. Natürlich kann ein Assessment Center auch nur einen Tag dauern und in anderer Reihenfolge stattfinden.

Gut vorbereitet ist halb gewonnen/Lampenfieber/Feedback annehmen

Jeder, der an so einem Auswahlverfahren teilnimmt, ist verständlicherweise aufgeregt. Daher gilt es, sich gründlich auf mögliche Assessment Center-Übungen vorbereiten. Egal, wie die Schlussbewertung ausfällt, man hat auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung gemacht und erhält am Ende ein sehr grundlegendes und ausführliches Feedback.

Es wird ernst – Der Tag des Assessment Centers

Achten Sie auf eine ansprechende und gepflegte Kleidung. Kein aufdringliches Parfüm oder Rasierwasser, wenig Schmuck und dezentes Make-up.

Haben Sie alles dabei? Bewerbungsunterlagen, Informationsmaterial über das Unternehmen, ein Block und Stifte, die funktionieren? Kennen Sie den Weg oder haben eine Wegbeschreibung?

Achten Sie auf Ihre Körperhaltung. Bemühen Sie sich um eine freundliches aber selbstbewusstes Auftreten. Machen Sie sich Ihre Stärken und Ihren Nutzen für den zukünftigen Arbeitgeber bewusst.

Nach Beendigung des Assessment Centers nutzen Sie die Auswertung für die eigene Selbstreflexion.

Jobfinder - Abmahnung

Vorbereitung Vorstellungsgespräch – Geplant ist halb gewonnen

Sie haben nun die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen? Nun geht es darum, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch umzusetzen. Wie Sie das schaffen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Die grundsätzlichen Dinge bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch

Zu einer guten bis sehr guten Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch gehören grundsätzlich drei Dinge:

  1. vollständige Bewerbungsunterlagen
  2. ausreichend Kenntnisse über das Unternehmen
  3. angemessene Kleidung und Auftreten

Warum ist eine passende Kleidung so wichtig? Der Kleidungsstil ist Ihr direktes Aushängeschild und sollte zwingend zum zukünftigen Unternehmen und vor allem zu Ihrer Position passen. Neben der Tatsache, dass Sie schick und passend angezogen sein sollten, wird Ihnen angemessene Kleidung mehr Sicherheit verleihen. Sie dürfen bei der Wahl der passenden Kleidung auf keinen Fall Ihren Wohlfühlfaktor aus den Augen verlieren. Denn dass Sie sich wohlfühlen ist ebenfalls ein wichtiger Punkt auf dem Weg zum Erfolg eines Vorstellungsgespräches.

Packen Sie eine vollständige Bewerbungsmappe ein

Vielen Bewerbern ist dieser Schritt gar nicht bewusst und Sie stellen sich die Frage, warum Sie eine Bewerbung erneut mitbringen sollen. Bewerber erleben es jedoch immer wieder, dass der Arbeitnehmer die gewünschte Bewerbung eben nicht zur Hand hat und somit weder Ihren Lebenslauf noch Ihr Bewerbungsschreiben einsehen kann. Wenn Sie in diesem Moment Ihre Bewerbungsmappe vorlegen, wird Ihnen das sicher Pluspunkte einbringen.

Informieren Sie sich im Vorfeld über das Unternehmen

In einem Bewerbungsgespräch können Sie nicht nur durch Ihr Auftreten, sondern vor allem mit Ihrem Wissen überzeugen. Daher lohnt es sich auf jeden Fall wichtige Daten und Fakten über das Unternehmen zusammentragen. Folgende Fragen unterstützen Sie bei Ihrer Recherche:

  • Wann wurde das Unternehmen gegründet?
  • Hat das Unternehmen mehrere Standorte?
  • Wie viele Mitarbeiter werden in diesem Unternehmen beschäftigt?
  • Was genau macht das Unternehmen? Dienstleistung, Produktion oder Beratung?
  • Wie ist die Geschäftsführung aufgestellt?
  • Idealerweise informieren Sie sich auch über die wirtschaftliche Entwicklung und können mit Zahlen und Daten Ihren neuen Chef beeindrucken.

Wissen Sie genau, was alles in der ausgeschriebenen Stellenbeschreibung steckt?

Natürlich wissen Sie genau, auf welche Stelle Sie sich beworben haben. Und doch lohnt es sich, die Stellenausschreibung so genau wie möglich zu kennen. Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich die Anzeige genau an. Sind alle Punkte der Stellenausschreibung deutlich für Sie? Befinden sich Fachbegriffe in der Anzeige, die Sie im Vorfeld noch einmal recherchieren sollten? Jeder noch so kleine Punkt der Stellenbeschreibung sollte Ihnen geläufig sein. Fehlen Ihnen wichtige Punkte in der Stellenanzeige, notieren Sie sich entsprechende Fragen dazu.

Bereiten Sie sich auf die typischen Fragen eines neuen Chefs vor

Kaum ein Personalleiter lässt eine der typischen Fragen aus und möchte mit Sicherheit, dass Sie kurz zusammenfassen, was Sie in den letzten Jahren gemacht haben. Dafür sollten Sie Ihren eigenen Lebenslauf stimmig im Kopf haben und diesen gut erzählen können. Als kleiner Tipp: vielen Bewerbern fällt es leichter, wenn Sie hinten beginnen und dann nach ein paar Jahren der Auflistung aufhören. Schließen Sie die Aufzählung dann einfach mit den Worten: “Das waren die wichtigen Eckpunkte in meinem beruflichen Werdegang” ab. Dann ist Ihrem Gegenüber bewusst, dass Ihre Ausführung beendet ist.

Doch es können weitere typischen Fragen auftauchen

  • Warum sollten wir genau Sie einstellen?
  • Welche positiven Eigenschaften bringen Sie mit?
  • Gibt es auch negative Eigenschaften, die Sie mitbringen werden?
  • Was möchten Sie in fünf Jahren erreicht haben?
  • Können Sie gut mit Kritik umgehen?
  • Wie sieht Ihr idealer Tag auf der Arbeit aus?
  • Haben Sie Wege, sich selbst zu motivieren?
  • Sind Sie in der Lage, Druck auszuhalten?
  • Arbeiten Sie gerne im Team oder sind Sie eher ein Einzelplayer?
  • Was machen Sie, wenn Sie einen Fehler gemacht haben?
  • Warum haben Sie Ihre letzte Arbeitsstelle verlassen?

Zum Schluss sind Sie an der Reihe und Ihr Gegenüber wendet sich an Sie: Haben Sie noch Fragen an mich?

Auf keinen Fall sollten Sie an dieser Stelle einfach NEIN sagen, sondern ganz gezielt einige Fragen parat haben. Die Fragen, die Sie nun stellen, beziehen sich optimaler Weise zwingend auf Ihren neuen Job und wurden auch noch nicht angesprochen. Nutzen Sie hier auch die vorab notierten Fragen zur Stellenausschreibung.

Einige Beispiele für Fragen, falls diese noch nicht beantwortet wurden

  1. Wann genau soll es losgehen?
  2. Arbeiten Sie mit einem Gleitzeitmodell oder gibt es feste Arbeitszeiten?
  3. Ist es möglich, dass ich mir den zukünftigen Arbeitsplatz anschaue?
  4. Wie sind die Aufstiegschancen in Ihrem Unternehmen?
  5. Gibt es einen Vorgänger für diese Stelle und ist dieser noch im Unternehmen?
  6. Was wünschen Sie sich von Ihrem zukünftigen Mitarbeiter?
  7. Sie haben folgende Aufgaben in der Stellenausschreibung benannt………….. Gibt es weitere, über die ich Bescheid wissen sollte?
  8. Gibt es einen Einarbeitungsplan für diese Stelle und wer kann mich während der ersten Zeit in Ihrem Unternehmen unterstützen?
  9. Stehen mir Unterlagen zur Verfügung, in die ich mich einlesen kann?

Überlegen Sie sich bei Ihrer Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch, welche Fragen relevant sein können.

Folgende Fragen gilt es zu meiden:

  1. Wie ist die Fluktuationsrate in Ihrem Unternehmen?
  2. Gibt es einen Betriebsrat?

Zusammenfassung

Eine gute Vorbereitung bringt Sie nicht nur näher an Ihren neuen Traumjob, sondern verleiht Ihnen die notwendige Sicherheit und Gelassenheit im Vorstellungsgespräch. Wichtig ist, dass Sie immer bei der Wahrheit bleiben, alles andere wird Ihnen in der späteren Tätigkeit immer wieder auf die Füße fallen. Gestehen Sie auch auf Ihre Schwächen ein und zeigen so, dass Sie in der Lage sind diese zu erkennen und daran zu arbeiten.

Bewerbungsunterlagen vollständig – Nichts vergessen?

Bevor Sie sich für einen Job bewerben, sorgen Sie für vollständige Bewerbungsunterlagen. Aber was gehört alles hinein, damit sie auch vollständig sind? Als Grundvoraussetzung für jede Bewerbung gilt, die passenden Unterlagen vollständig vorlegen zu können. Denn nur so kann sich der Personal- oder Firmenchef auch ein eigenes Bild von Ihrem beruflichen Profil machen.

In der Regel zeigt die Stellenanzeige bereits auf, welche Unterlagen genau gefordert werden. Darum ist es für Sie immer wichtig, dass Sie die Stellenanzeige genau studieren. Ist in der Stellenanzeige nichts vermerkt, besteht eine Bewerbung aus folgenden Bestandteilen:

  • das Deckblatt
  • das Anschreiben
  • der Lebenslauf
  • wichtige Zeugnisse (der höchste schulische Abschluss ist dabei ausschlaggebend)
  • Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate (die für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind)
  • mögliche Empfehlungen

Die bekannte Aufforderung: Senden Sie uns Ihre vollständige Bewerbung!

Eine vollständige Bewerbung baut auf die oben angeführten einzelnen Bewerbungsunterlagen auf. Denn nur so kann sich das Unternehmen ein entsprechendes Bild über die einzelnen Bewerber machen. Entscheidend ist es – nur solche Unterlagen vorzulegen –  die auch tatsächlich gefordert sind. Denn kein Firmen- oder Personalchef möchte in einer Bewerbungsmappe blättern, die sich unendlich zeigt. Darum gibt es Unternehmen, die bereits explizit auflisten, welche Unterlagen von den Bewerbern gefordert werden.

Die 10 Jahres Klausel darf beachtet werden

Es darf darauf geachtet werden, dass die beigelegten Arbeitszeugnisse nicht älter als 10 Jahre sind. Auch der Schulabschluss sollte nicht zu lange zurückliegen. Hier wenden Sie ebenfalls die goldene Regel von 10 Jahren an. Liegt ein Abschluss länger zurück, gehört er nicht in die Bewerbungsmappe.

Die jeweiligen Anforderungen des Unternehmens berücksichtigen

Bei der vollständigen Bewerbung ist immer darauf Acht zu geben, was in der ausgeschriebenen Stellenanzeige gefordert wird. Fügen Sie nur Qualifizierungen und Zertifikate in der Bewerbungsmappe ein, mit denen das Unternehmen einen Nutzen verbindet. Das Gleiche gilt für Zeugnisse und eventuelle Empfehlungen. All diese Unterlagen wählen Sie so aus, dass das Personalbüro erkennt, dass Sie ein geeigneter Kandidat für die zu besetzende Stelle sind.

Welche Unterlagen gehören nicht in die Bewerbungsmappe?

  • Nachweise über Qualifizierungen, die für die Stellenausschreibung keinen oder nur wenig Einfluss haben.
  • Die Dissertation in der vollständigen Fassung.
  • Diverse Pressemeldungen oder Veröffentlichungen.
  • Innerbetriebliche Leistungsbewertungen haben in einer Bewerbungsmappe nichts zu suchen. Egal, um welches Unternehmen es sich handelt. Denn eine solche Bewertung bezieht sich immer auf interne Belange. Sie sind in der Regel streng vertraulich.
  • Arbeitsproben gehören nur auf Wunsch in die Bewerbungsmappe.

Welche Unterlagen müssen sich in den Bewerbungsunterlagen einfinden?

Das Deckblatt:

Dieses ist nicht zwingend notwendig, aber die Bewerbungsmappe wirkt mit einem stimmig designten Deckblatt um vieles attraktiver und weckt das Interesse, um mehr über den jeweiligen Bewerber zu erfahren.

Das Anschreiben:

Es gibt in klaren Worten wieder, warum gerade Sie sich bewerben. Gerne wird es als das Herzstück einer jeden Bewerbung angesehen. Das Anschreiben baut auf einen informativen, formellen und höflichen Schreibstil auf, der sich kurz hält und vor Motivation für den neuen Job strotzt. Das Anschreiben sollte so formuliert sein, dass ein Bezug zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber besteht.

Der Lebenslauf:

Er darf eine tabellarische Gestaltung finden, denn so ist eine gute Strukturierung sichergestellt. Der Lebenslauf darf sich auf das Wichtigste beschränken und Relevantes darf noch einmal hervorgehoben werden, damit es umgehend ins Auge sticht. Er darf knapp, informativ und interessant gehalten sein, dafür müssen maximal 2 A4-Seiten reichen. Die einzelnen Lebensstationen einfach nur aufzuschreiben, das ist zu wenig.

Wichtige Zeugnisse:

Von seinen Fähigkeiten überzeugen zu können, darauf kommt es an. Wichtige Zeugnisse finden sich als passendes PDF Format wieder. Dabei sollten die Bewerber nur auf die neuesten Zeugnisse zurückgreifen, die nicht älter als 10 Jahre sind. Das neueste Zeugnis darf den ersten Platz in der Reihung finden.

Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate:

Die Priorität darf dabei immer abgewogen werden. Besonders Nachweise zu gewünschten Fähigkeiten gehören auf jeden Fall in die Bewerbungsmappe.

Empfehlungen:

Sie sind kein Muss, können aber auch von den Fähigkeiten des jeweiligen Bewerbers überzeugen, wenn sie dem entsprechen, was das Unternehmen fordert.

Das Foto für die Bewerbung

Ein Bewerbungsfoto ist ein Pluspunkt bei der Bewerbung. Jedem ist doch der berühmte Spruch: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte bekannt“. Dieser Spruch zeigt auch Wirkung bei einer Bewerbung. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Bewerbungsfoto immer aktuell ist und einen guten Eindruck hinterlässt.

Seit dem Jahr 2006 ist es keine Pflicht mehr, ein Foto beizulegen. Das besagt das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Dennoch nutzen viele Bewerber die Chance, die Bewerbung mit Foto individueller zu gestalten und das ist gut so.  Denn mit einem Foto wird jede Bewerbung einen Tick persönlicher. Das Interesse an der Bewerbung ist mit einem Foto auch viel schneller geweckt. Ein kurzer Blick auf das Foto und schon ist die Aufmerksamkeit gegeben.

Unvollständige Bewerbungsunterlagen sind keine Seltenheit

Denn viele Bewerber sind dazu verleitet, nur ein Anschreiben abzuschicken. Aber nur sehr selten ist dieses so ansprechend, dass das Personalbüro dazu bereit ist, nachzufragen, um zu weiteren Unterlagen des Bewerbers zu kommen.

Die vollständige Bewerbung darf als Visitenkarte angesehen werden

Eine vollständige Bewerbung gilt als Visitenkarte auf dem Weg zum neuen Job. Indem Sei die Bewerbung lückenhaft vorlegen, riskieren Sie die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Der erste Schritt in Richtung neuen Job ist also damit gesetzt – seine Bewerbungsunterlagen vollständig vorzulegen.