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Jobfinder - Vorstellungsgespräch

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch

Ein Vorstellungsgespräch ist dazu da, dass der Personaler dem potenziellen Arbeitnehmer eine Menge Fragen stellt, um mehr über die Eignung herauszufinden. Aber meist am Ende des Gesprächs wird eine ganz entscheidende Frage an den Bewerber gerichtet. Sie lautet wie folgt: Gibt es von Ihrer Seite noch Fragen?

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Ein wichtiger Baustein

Ja durchaus – die gibt es! Denn wer sein Interesse an dem jeweiligen Unternehmen kundtun möchte, der darf nicht müde sein, Fragen zu stellen. Auch wenn sich das Bewerbungsgespräch nicht gerade einfach gestaltet hat und der Bewerber lieber das Weite suchen möchte. Jetzt ist es an der Zeit eigene Fragen zu stellen. Und die Frage nicht mit der Antwort: „Nein – Danke“, zu beantworten.

Warum eigene Fragen im Vorstellungsgespräch wichtig sind?

Der Bewerber zeigt somit sein Interesse auf. Nur wenn einem ein Thema am Herzen liegt, fragt man auch nach.  Die eigene Motivation wird dabei offen gelegt. Ein „Nein – Danke“ bekommen Personalchefs schon zur Genüge zu hören. Wenn es dann wirklich einen Bewerber gibt, der mit einer interessant gestellten Frage aufhorchen lässt, zeigen sich die Firmenleiter in der Regel sehr beeindruckt.

Nur wer bereit ist nachzuhaken, gilt als aktiver und achtsamer Zuhörer. Eine solche Eigenschaft hinterlässt ganz unbeabsichtigt Eindruck.

Keine eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch

Wer keine eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch stellt, der signalisiert damit sein Desinteresse oder eine schlechte Vorbereitung. Wenn der Bewerber ein gutes Vorstellungsgespräch geführt hat, dann tun sich für ihn schnell einmal die eine oder andere Frage auf, die gestellt werden möchte. Du warst während der Zeit des Vorstellungsgespräches die ganze Zeit gefordert, nun bist du an der Reihe den Personaler zu fordern. Nur zu!

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Sie dürfen notiert werden

Denn eine gute Vorbereitung ist nun einmal Pflicht. Das gilt auch in den Belangen der Fragen im Vorstellungsgespräch zu sagen. Darum darf bei der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch fleißig Recherche-Arbeit geleistet werden. Bei dieser Recherche finden sich auch die Fragen wieder, sie werden kurzerhand notiert. Dabei zielen die einzelnen Fragen auf unterschiedliche Belange ab. Die eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch können meist in 3 unterschiedliche Gruppen geteilt werden. Diese 3 Gruppen lauten:

  • Fragen zum Unternehmen
  • Fragen zur ausgeschriebenen Stelle
  • Fragen zur Anstellung

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Dürfen sie auch abgelesen werden?

Es spricht nichts dagegen, wenn der Bewerber seine Notizen zur Hand nimmt, wird der Personaler schnell merken, dass ihm jemand gegenüber sitzt, der sich seine Gedanken gemacht und entsprechend vorbereitet hat. Er wird merken, dass dem Bewerber die ausgeschriebene Stellenanzeige von Bedeutung ist.

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch, die in die Zukunft greifen

  • Dazu gehört folgende Frage: Gibt es eine Probezeit bei Ihrem Unternehmen und auf welche Zeit ist diese beschränkt?
  • Eine weitere Frage könnte sich mit der Einarbeitung beschäftigen, dabei ist es wichtig, als Bewerber zu wissen, ob es bestimmte Hilfestellungen während der Einarbeitungszeit gibt. Gibt es dafür einen einzelnen Ansprechpartner oder greift dem Neuling eine ganze Abteilung unter die Arme?
  • Auch der künftige Ablauf im neuen Beruf darf hinterfragt werden. Denn jedes Unternehmen ist anders aufgestellt, hat eine eigene Struktur und ihren ganz eigenen Ablauf. Zum Ablauf gehören die Arbeitszeiten, sind sie fix oder flexibel? Wann wird der Feierabend angeläutet? Wann ist Arbeitsbeginn? Gibt es einen Betriebsurlaub? Wie werden Überstunden abgegolten?

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch, die aus das Unternehmen aus der Reserve locken

Eine solche Frage kann sein, wo das Unternehmen in 5 Jahren steht. Es ist eine berechtigte Frage für all jene Bewerber, die in eine sichere Zukunft beruflich starten wollen.

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Die Frage des Gehalts!

Einmal ehrlich, diese Frage interessiert doch jeden Bewerber brennend. Aber soll diese Frage auch am Ende des Vorstellungsgesprächs gestellt werden? Wenn die Frage des Gehaltes nicht während des Gespräches schon angesprochen wurde, darf sie ruhigen Gewissens gestellt werden. Denn ein interessanter Job ist eine Sache, das passende Gehalt dazu eine andere. Wichtig für die Bewerber ist es zu wissen, dass Job und Gehalt miteinander harmonieren. Du als Bewerber bittest einfach darum, auch den Faktor des Gehalts kurz zu besprechen. Dieser Wunsch wird in Folge immer erfüllt.

Obligatorische Fragen stellen

Wer obligatorische Fragen stellt, der kann nichts falsch machen. Eine solche Frage konnte sich nach einem eventuellen zweiten Vorstellungsgespräch erkundigen? Auch die Frage, ob der potenzielle neue Arbeitsplatz kurz besichtigt werden kann, zeigt großes Interesse seitens des Bewerbers auf. Zum einen wird das Interesse kundgetan, zum anderen kann sich der Bewerber bereits einen kurzen Einblick in die Arbeitsatmosphäre in der Abteilung verschaffen. Erste Eindrücke dürfen gesammelt werden, wenn die Besichtigung ansteht.

Jobfinder - Schwächen zugeben

Schwächen zugeben?

Wer Stärken hat, der hat auch Schwächen. Sie zugeben, ist keine Schande! Denn kein Bewerber kommt ohne sie aus und jeder Bewerber muss diese in einem Vorstellungsgespräch auch eingestehen. Oft zeigt es von Stärke, sich Schwächen einzugestehen. Sie müssen nur wissen, wie Sie diese gekonnt zum Ausdruck bringen können.

Niemand ist perfekt – Das wissen auch Firmen- und Personalchefs

Warum aber richten sie diese Frage dann an Sie als Bewerber? Diese Frage gibt viel preis über die Persönlichkeit des Bewerbers und wie dieser mit Selbstkritik umgehen kann. Die Frage nach den Schwächen im Vorstellungsgespräch zielt also nicht darauf ab, die Schwächen jedes einzelnen Bewerbers genau zu durchleuchten, sondern viel mehr darum, mehr über den Charakter herauszufinden.

Einmal ehrlich – Wie ist es mit Ihren Schwächen bestellt?

Viele Bewerber haben keinen blassen Schimmer, wie sie diese eine Frage geschickt beantworten können. Viele sind auch dazu verleitet, dieser unangenehmen Frage kurzerhand auszuweichen. Oder die Frage in das richtige Licht zu rücken, in denen Sie Schwächen nennen, die in Wirklichkeit keine sind.  Diese Bewerber wollen einfach nicht, dass es Schwächen gibt, die der künftige Arbeitgeber Ihnen anlasten könnte und auch das ist ein großer Fehler. Denn somit zeigen sie automatisch auf, dass sie Fehler nur sehr schwer zugeben können und sich mit Kritik sehr schwer tun. Also absolut nicht kritikfähig sind. Vielen Bewerbern ist es ein Bedürfnis, keine Schwächen im Vorstellungsgespräch aufzuzeigen, die vielleicht der eigenen Persönlichkeit in Zukunft angelastet werden kann. Darum nennen solche, die eigentlich keine  sind. Bewerber, die nach dieser Taktik vorgehen, zeigen ihrem Gesprächspartner somit auf, dass es mit ihrer Ehrlichkeit nicht weit bestellt ist.

Folgen Sie dem bekannten Spruch: „Ehrlichkeit währt am Längsten“!

Denn so ist es auch! Gerade wenn die Frage nach den Schwächen gestellt wird. Personal- und Firmenchefs ist es wichtig, dass Ihre Arbeitgeber ihre Schwächen kennen, diese auch benennen können und an ihnen arbeiten. Denn Schwächen hat jeder, nur eingestehen will sie keiner. Erst Recht nicht, daran arbeiten.

Nur wenn Sie sich als Bewerber Ihre kleinen und großen Schwächen eingestehen, diese bei der Vorbereitung auf Ihr Vorstellungsgespräch genau hinterfragen, dann sind Sie bereit, sich diesen Schwächen zu stellen und an ihnen zu arbeiten.

Darum: Die Schwächen im Vorstellungsgespräch eingestehen und die Bereitschaft in Aussicht stellen, daran zu arbeiten.

Das beeindruckt jeden Gesprächspartner, denn somit wird diesem unmissverständlich klar gemacht, dass der Jobanwärter für die neue Stelle stetig darum bemüht ist, an sich, an der eigenen Persönlichkeit, zu arbeiten.

Schwächen aus der Vergangenheit dürfen dafür genutzt werden

Diese können bereits abgelegt sein und können somit nicht mehr als Last gedeutet werden. Wenn Sie von solchen Schwächen berichten, haben Sie natürlich auch einen stimmigen Lösungsansatz bei der Hand, der aufzeigt, dass sie stetig an sich arbeiten. Das wiederum beeindruckt jeden Arbeitgeber.

Seine eigenen Schwächen kennen, sie benennen und bereit sein, daran zu arbeiten. Darauf kommt es an. Auch wenn die Frage nach ihnen immer einen unangenehmen Beigeschmack bei den Bewerbern erzeugt, ist es wichtig, sie zu kennen und diese in Folge einzugestehen. Nicht ohne natürlich den passenden Lösungsansatz dafür, versteht sich!

Die verschiedenen Arten der Schwächen

Die echten und authentischen Schwächen –  Sie sind nicht schwerwiegend

Sie machen Ihr Vorstellungsgespräch nicht zunichte, sondern sie lassen erkennen, dass Ihnen Ehrlichkeit sehr wichtig ist. Damit machen Sie sich bei Ihrem Gesprächspartner durchaus sympathisch und wer weiß, vielleicht hat auch dieser mit einer solche Schwäche zu kämpfen? Als echte und authentische Schwäche darf zum Beispiel gerne die Ungeduld genannt werden. Aber auch die Nervosität darf als authentische Schwäche bei einem Vorstellungsgespräch erwähnt werden. Denn es spricht für Sie und ist etwas ganz Natürliches, wenn Sie sich nervös zeigen, bei einem Vorstellungsgespräch, bei einem Geschäftsmeeting. Es zeugt davon, dass Sie diese Angelegenheiten sehr ernst nehmen und diese Ihnen wichtig sind.

Die schlechten Schwächen –  Sie sind schwerwiegend

Sie haben bei einem Vorstellungsgespräch nichts zu suchen und können einen potenziellen Arbeitgeber auch abschrecken. Jede Stellenanzeige hat ihre Anforderungen. Es spricht nicht für den Bewerber, wenn er mit den Anforderungen nichts anfangen kann und das Gegenteil davon als Schwäche bekanntgibt. Wer wirklich derartige Schwächen besitzt, sollte bei einem Vorstellungsgespräch nie darauf aufmerksam machen.

Eine schlechte Schwäche hindert den Jobanwärter daran, den Beruf ausreichend auszuüben. Schlechte Schwächen können sich somit vielfältig zeigen, schließlich verlangt jedes Berufsbild nach anderen Stärken und Schwächen.

Stärken, die als Schwächen verpackt wurden – Die Mogelpackung

Da gibt es dann noch die Stärken, die als Schwächen hervorgetan werden, um Eindruck zu schinden. Aber auch diese Schwächen im Vorstellungsgespräch will kein Gesprächspartner hören.

Wichtig  bei der Nennung von Schwächen ist es, darauf zu achten, dass der Gesprächspartner nicht hellhörig wird, weil die Schwäche zu sehr wiegt, weil sie den schlechten Schwächen angehört.

Oft will nicht nur die fachliche Kompetenz ausgetestet werden, sondern in der Zwischenzeit rückt auch die soziale Kompetenz immer mehr ans Licht und will ihre Anerkennung. Auch darauf darf Rücksicht genommen werden.

Echte und authentische Schwächen, die für Sie sprechen

Es genügt – wenn 3 Schwächen genannt werden können. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und Ihren Gesprächspartnern und gestehen Sie echte und authentische Schwächen ein. Das lässt Sie als Bewerber sympathisch und interessant wirken. Das Interesse der Zuhörer steigt noch einmal an, wenn Sie den passenden Lösungsansatz – wie Sie diese Schwäche vermeiden – parat haben.

Es macht durchaus Sinn, sich als selbstkritisch bei einem Vorstellungsgespräch zu zeigen und  aufzuzeigen – ja, ich bin nicht perfekt – aber ich bin stets bemüht an meiner Persönlichkeit zu arbeiten.  Denn wer an seinen Schwächen arbeitet, der wird sie mit etwas Glück, bald nicht mehr als die eigenen bezeichnen.

Es macht zudem Sinn, sich mit seinen Schwächen im Vorfeld eines Vorstellungsgesprächs auseinanderzusetzen und diese Schwächen genau zu vergleichen, ob keine Parallelen zwischen ihnen und dem Stellenangebot bestehen. Stehen sie in keinem Zusammenhang muss aber mit jeder genannten Schwäche der passende Lösungsansatz geliefert werden. So überzeugen Sie Ihren Gesprächspartner mit ausreichend Selbstreflektion.

(Text von A.G.)
Jobfinder - Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren erfolgreich bestehen!

Was ist ein Assessment Center und warum entscheiden sich Unternehmen dafür?

Das Assessment Center, kurz AC genannt, ist ein Gremium, das in einem Auswahlverfahren die Bewerber ermitteln soll, die den Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle bestmöglich entsprechen. In der Regel entscheiden sich Unternehmen für ein Assessment Center, wenn führende Positionen besetzt werden sollen. Damit werden die bewährten Auswahlmethoden ergänzt.

Zielsetzung eines Assessment Centers und die Anwendungsbereiche

Im Auswahlprozess von neuen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist das Assessment Center ist ein Instrument zur Darstellung von Stärken und Schwächen der Bewerber und Bewerberinnen in realitätsnahen berufstypischen Situationen. Darüber hinaus dient es auch als Instrument zur Weiterentwicklung von bereits im Unternehmen tätigen Mitarbeitern.

Zu den Aufgaben eines Assessment Centers gehören:

  • Interne und externe Bewerber auszuwählen
  • Die Weiterentwicklung der Teilnehmer und bereits im Unternehmen tätigen Mitarbeitern (Entwicklungs-AC)
  • Führungspotenzial erkennen
  • Entwicklungspotenzial sowie Trainingsnotwendigkeiten
  • Das Assessment Center ist ein aufwändiges und auch kostenintensives Verfahren, das sorgfältige
  • Planung und Durchführung von Seiten der Unternehmen voraussetzt.

Charakteristik eines Assessment Centers

Folgende Merkmale, die ein Assessment Center kennzeichnen, findet man in der Regel vor:

Das Assessment Center dauert meistens zwischen einem und fünf Tagen und es nehmen mehrere Bewerber gleichzeitig an den Veranstaltungen teil. Die Bewerber werden während der Übungen von vier bis acht Personen beobachtet, die am Ende das Verhalten, einschließlich des Sozialverhaltens, der Bewerber beurteilen. Geleitet werden diese Übungen von mindestens einem Moderator. Die Übungen bestehen aus realitätsnahen und stellenspezifischen Aufgaben. Im Anschluss erhalten die Bewerber Informationen und Aufklärung über das Verfahren. Zum Abschluss werden den Bewerbern die Ergebnisse mitteilt.

Die Bausteine des Assessment Centers aus denen die Übungen zusammengestellt werden

Situationsbezogene Übungen wie beispielsweise Rollenspiele, Gruppendiskussionen, Postkorb-Übungen sind die Bausteine des Assessment Centers, deren Kombination in der Praxis immer wieder findet. Weitere Übungen sind Fallstudien, Einzel- und Gruppenpräsentationen, Test der Konzentration, Intelligenz, Persönlichkeit und der Leistung des jeweiligen Bewerbers sowie Interviews.

Beteiligte Personen im Assessment Center

Die teilnehmenden Personen eines Assessment Centers können in drei Gruppen aufgeteilt werden: Die Bewerber, Assessees genannt, die Beobachter und der oder die Moderator/en.

Die Bewerber sind die Teilnehmer, um die es geht. Sie sind die Kandidaten, die eine Vorauswahl im Vorfeld überstanden haben und bei denen eine abschließende Einstellung als real eingestuft wird.

Das Team der Beobachter, die in der Regel aus dem Unternehme kommen, Führungskräfte und höher angesiedelt sind als die Bewerber hat die Aufgabe, ihnen zugewiesene Bewerber bei den einzelnen Aufgaben zu beobachten. Diese Beobachtungen werden protokolliert und daraus ein Kurzgutachten erstellt. In der anschließenden Beobachterkonferenz wird dann ein gemeinsames Endgutachten erstellt.

Der oder die Moderator/en sind verantwortlich für die Leitung und die Durchführung des Assessment Centers und sorgen dafür, dass die Teilnehmer in die einzelnen Übungen eingewiesen werden und diese geordnet und transparent ablaufen. Obwohl sie während der Übungen anwesend sind, bleiben sie neutral. Allerdings haben sie die Möglichkeit, bei der Beobachterkonferenz mitzuentscheiden, falls die Beobachter keine Einigkeit erzielen oder die Richtlinien der Bewertung grob missachten werden.

Der mögliche Ablauf eines drei Tage dauernden Assessment Centers

In der Regel beginnt der erste Tag mit der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer und der Bekanntgabe, wie das Assessment Center abläuft. Danach finden Einzelinterviews statt, woran sich dann eine Gruppendiskussion anschließt. Die Mittagspause wird mit einem gemeinsamen Mittagessen verbracht. Danach finden Postkorb-Übungen, Leistungstests, die Vorbereitung einer Präsentation und die Präsentation selbst statt. Der Tag wird mit dem Abendessen beschlossen.

Der zweite Tag beginnt mit einer Fallbearbeitung, gefolgt vom Rollenspiel eines Kundengesprächs. Das Mittagessen beendet zunächst den Tag für die Bewerber. Die Beobachter setzen sich zur Beobachterkonferenz zusammen, diskutieren die Ergebnisse und erstellen ein Gutachten.

Am dritten Tag werden Gespräche mit den Teilnehmern geführt, in denen ihnen die Ergebnisse und Empfehlungen bekannt gegeben werden.

Dies war nur ein Beispiel. Natürlich kann ein Assessment Center auch nur einen Tag dauern und in anderer Reihenfolge stattfinden.

Gut vorbereitet ist halb gewonnen/Lampenfieber/Feedback annehmen

Jeder, der an einem Assessment Center teilnimmt, ist aufgeregt. Allerdings sollte man das nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich darum gründlich auf mögliche Assessment Center-Übungen vorbereiten und ruhig zu bleiben. Egal, wie die Schlussbewertung ausfällt, man hat auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung gemacht und erhält am Ende ein so grundlegendes und ausführliches Feedback, wie selten.

Nochmal checken, ob man an alles gedacht und nichts vergessen hat.

Es wird ernst – Der Tag des Assessment Centers

Darauf sollte man achten, dass man ansprechend gekleidet und gut gepflegt ist. Kein aufdringliches Parfüm oder Rasierwasser, wenig Schmuck und dezentes Make-up.

Hat man alles eingepackt, wie Bewerbungsunterlagen, Informationsmaterial über das Unternehmen, ein Block und Stifte, die funktionieren? Kennt man den Weg und hat man eine Wegbeschreibung?

Auf die Körperhaltung achten und freundlich aber selbstbewusst auftreten. Darüber hinaus sollte man sich seiner eigenen Stärken bewusst sein und daran denken, wo der Nutzen für sich selbst im  Unternehmen liegt.

Nach Beendigung des Assessment Centers sollte man das erhaltene Feedback der Beobachter aufschreiben und mit dem eigenen Bild vergleichen sowie das eigene Verhalten nochmals Revue passieren lassen.

Jobfinder - Abmahnung

Vorbereitung Vorstellungsgespräch – Geplant ist halb gewonnen

Sie haben nun die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch und somit die erste Hürde zum neuen Job genommen, nun geht es darum, dass Sie sich auf Ihr Vorstellungsgespräch gut vorbereiten. Damit Sie mit einer gewissen Gelassenheit auf diesem Termin erscheinen können. Doch wie werden Sie eine Gelassenheit entwickeln können? Gelassenheit werden Sie nur dann erreichen, wenn Sie an diesem Tag wirklich perfekt vorbereitet sind.

Zu einer guten bis sehr guten Vorbereitung gehört es nicht nur, dass Sie schon im Vorfeld dafür sorgen, dass Sie gut und passend angezogen sind, sondern auch, dass Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zur Hand haben und genau wissen, bei welchem Unternehmen Sie sich vorstellen.

Warum ist eine passende Kleidung so wichtig? Der Kleidungsstil ist Ihr direktes Aushängeschild und sollte zwingend zum zukünftigen Unternehmen und vor allem zu Ihrer Position passen. Neben der Tatsache, dass Sie schick und passend angezogen sein sollten, wird aber auch eine Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen, eher zum Erfolg beitragen als ein Kleidungsstück, in dem Sie sich eher verkleidet vorkommen. Sie dürfen bei der Wahl der passenden Kleidung auf keinen Fall Ihren Wohnfühlfaktor aus den Augen verlieren, denn dass Sie sich wohlfühlen ist ebenfalls ein wichtiger Punkt auf dem Weg zum Erfolg eines Vorstellungsgespräches.

Packen Sie eine vollständige Bewerbungsmappe ein

Vielen Bewerbern ist dieser Schritt gar nicht bewusst und Sie stellen sich die Frage, warum Sie eine Bewerbung erneut mitbringen sollen, wo das Unternehmen doch schon alle Unterlagen von Ihnen erhalten hat und Sie aufgrund Ihrer Bewerbung zu diesem Treffen eingeladen hat. Und doch werden sehr viele Bewerber immer wieder erleben, dass der Arbeitnehmer die gewünschte Bewerbung eben nicht zur Hand hat und somit weder Ihren Lebenslauf noch Ihr Bewerberschreiben erneut kurzfristig überfliegen kann.

Doch selbst wenn Ihr Gegenüber genauso gut wie Sie vorbereitet ist, dann wird die Bewerbungsmappe in Ihrer Hand dafür sorgen, dass Sie mit der Überreichung nicht nur das erste Eis brechen können, sondern auch Ihre gute Vorbereitung untermauern.

Informieren Sie sich im Vorfeld über das Unternehmen

In einem Bewerbungsgespräch können Sie nicht nur durch Ihr Auftreten, sondern vor allem mit Ihrem Wissen überzeugen, daher sollten Sie sich auf jeden Fall sehr viel Zeit nehmen und wichtigen Daten und Fakten des Unternehmens zusammentragen, für das Sie später arbeiten möchten. Fragen, die Ihnen bei dieser Recherche helfen werden:

  • Wann wurde das Unternehmen gegründet?
  • Hat das Unternehmen mehrere Standorte?
  • Wieviel Mitarbeiter werden in diesem Unternehmen beschäftigt?
  • Was genau macht das Unternehmen? Dienstleistung, Produktion oder Beratung?
  • Wie ist die Geschäftsführung aufgestellt?
  • Idealerweise informieren Sie sich auch über die wirtschaftliche Entwicklung und können mit Zahlen und Daten Ihren neuen Chef beeindrucken.
Wissen Sie genau, was alles in der ausgeschriebenen Stellenbeschreibung steckt?

Natürlich wissen Sie genau, auf welche Stelle Sie sich beworben haben, dennoch sollten Sie die Anzeige nicht nur vor dem Termin noch genauer lesen, sondern ebenfalls mit vor Ort haben. Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich die Anzeige genauer an. Sind alle Punkte der Stellenausschreibung deutlich für Sie? Befinden sich Fachbegriffe in der Anzeige, die Sie im Vorfeld noch einmal recherchieren sollten? Jeder noch so kleine Punkt der Stellenbeschreibung sollte Ihnen geläufig sein. Ferner sollten Sie sich alle Fragen notieren, die in der Annonce nicht angesprochen wurden.

Bereiten Sie sich auf die typischen Fragen eines neuen Chefs vor

Der Teil des Bewerbungsgespräches, den Sie vielleicht nicht unbedingt gerne erledigen, der aber ganz bestimmt auf die eine oder andere Weise zum Tragen kommt. Kaum ein Personaler lässt eine der typischen Fragen aus und möchte mit Sicherheit, dass Sie kurz zusammenfassen, was Sie in den letzten Jahren gemacht haben. Dafür sollten Sie Ihren eigenen Lebenslauf stimmig im Kopf haben und diesen gut erzählen können. Als kleiner Tipp: vielen Bewerbern fällt es leichter, wenn Sie hinten beginnen und dann nach ein paar Jahren der Auflistung aufhören. Schließen Sie die Aufzählung dann einfach mit den Worten ´das waren die wichtigen Eckpunkte in meinem beruflichen Werdegang´, dann ist Ihrem Gegenüber bewusst, dass Ihre Ausführung beendet ist.

Doch es können weitere typischen Fragen angesprochen werden

  • Warum sollten wir genau Sie einstellen?
  • Welche positiven Eigenschaften bringen Sie mit?
  • Gibt es auch negative Eigenschaften, die Sie mitbringen werden?
  • Was möchten Sie in fünf Jahren erreicht haben?
  • Können Sie gut mit Kritik umgehen?
  • Wie sieht Ihr idealer Tag auf der Arbeit aus?
  • Haben Sie Wege, sich selbst zu motivieren?
  • Sind Sie in der Lage, Druck auszuhalten?
  • Arbeiten Sie gerne im Team oder sind Sie eher ein Einzelplayer?
  • Was machen Sie, wenn Sie einen Fehler gemacht haben?
  • Warum haben Sie Ihre letzte Arbeitsstelle verlassen?

Am Ende der vielen Fragen sind Sie in der Regel dann, wenn Ihr Gegenüber die typische Frage stellt: Haben Sie noch Fragen an mich? Auf keinen Fall sollten Sie an dieser Stelle einfach NEIN sagen, sondern ganz gezielt einige Fragen parat haben, die Sie nun stellen können. Die Fragen, die Sie nun stellen können, sollten sich zwingend auf Ihren neuen Job beziehen und im Vorfeld nicht selbständig geklärt werden können. Fragen, die schon in der Stellenausschreibung beantwortet wurden, werden hier eher ein schlechtes Licht auf Sie werfen.

Einige Beispiele für Fragen, falls diese noch nicht beantwortet wurden

  1. Wann genau soll es losgehen?
  2. Arbeiten Sie mit einem Gleitzeitmodell oder gibt es feste Arbeitszeiten?
  3. Ist es möglich, daß ich mir den zukünftigen Arbeitsplatz anschaue?
  4. Wie sind die Aufstiegschancen in Ihrem Unternehmen?
  5. Gibt es einen Vorgänger für diese Stelle und ist dieser noch im Unternehmen?
  6. Was wünschen Sie sich von Ihrem zukünftigen Mitarbeiter?
  7. Welche Herausforderungen erwarten mich auf dieser Stelle?
  8. Sie haben folgende Aufgaben in der Stellenausschreibung benannt………….. Gibt es weitere, über die ich Bescheid wissen sollte?
  9. Gibt es einen Einarbeitungsplan für diese Stelle und wer kann mich während der ersten Zeit in Ihrem Unternehmen unterstützen?
  10. Stehen mir Unterlagen zur Verfügung, in die ich mich einlesen kann?

Auch über diese Fragen sollten Sie sich im Vorfeld genau Gedanken machen, denn wirklich gute Fragen werden Sie sehr viel näher an Ihren neuen Job heranführen.

Eher kniffelige Fragen, die Sie mit Bedacht stellen sollten, sind:

  1. Wie ist die Fluktuationsrate in Ihrem Unternehmen?
  2. Welches Gehalt ist für diese Stelle angesetzt?
  3. Gibt es einen Betriebsrat?

Diese und ähnliche Frage interessieren Sie vielleicht wirklich, aber die Frage ist, ob ein Vorstellungsgespräch nun der richtige Zeitpunkt dafür ist. Wollen Sie denn wirklich im Vorstellungsgespräch schon Gehaltsverhandlungen führen? Die Frage nach der Fluktuationsrate kann sehr viel Aufschluss darüber geben, wie zufrieden die Mitarbeiter in diesem Unternehmen sind, und doch müssen Sie mit kritischen Fragen hier dann auch umgehen können.

Zusammenfassung

Eine gute Vorbereitung bringt Sie nicht nur näher an Ihren neuen Traumjob, sondern Sie werden durch Ihre Vorbereitung eine gewisse Gelassenheit ausstrahlen und Sie werden schon als Sieger in das Gespräch gehen. Wichtig ist, dass Sie immer bei der Wahrheit bleiben, alles andere wird Ihnen in der späteren Tätigkeit immer wieder auf die Füße fallen. Gestehen Sie Schwächen ein, die eigentlich keine Schwächen sind. Zum Beispiel: Wenn ich mich erst einmal mit einem Problem beschäftigt habe, dann kann ich einfach nicht mehr aufhören, bis ich eine Lösung gefunden habe. Machen Sie aus Ihren Schwächen eine Tugend und stehen Sie dazu, dass auch Sie Fehler haben.

Text von K.S.

Bewerbungsunterlagen vollständig – Nichts vergessen?

Bevor Sie sich für einen Job bewerben, müssen Sie vorab eine Bewerbungsmappe erstellen. Aber was gehört in diese alles hinein, damit sie auch vollständig ist? Denn als Grundvoraussetzung für jede Bewerbung gilt, die passenden Unterlagen vollständig vorlegen zu können. Denn nur so kann sich der Personal- oder Firmenchef auch ein eigenes Bild von Ihrem beruflichen Profil machen.

In der Regel zeigt die Stellenanzeige bereits auf, welche Unterlagen genau gefordert werden. Darum ist es für Sie immer wichtig, dass Sie die Stellenanzeige genau studieren. Ist in der Stellenanzeige davon nichts vermerkt, stützen sich die Bewerbungsunterlagen auf folgende Bestandteile:

  • das Deckblatt
  • das Anschreiben
  • der Lebenslauf
  • wichtige Zeugnisse (der höchste schulische Abschluss ist dabei ausschlaggebend)
  • Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate (die für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind)
  • mögliche Empfehlungen

Die bekannte Aufforderung: Senden Sie uns Ihre vollständige Bewerbung!

Eine vollständige Bewerbung baut auf die oben angeführten einzelnen Bewerbungsunterlagen auf. Denn nur so kann sich das Unternehmen ein entsprechendes Bild über die einzelnen Bewerber machen. Entscheidend ist es – nur solche Unterlagen vorzulegen –  die auch tatsächlich gefordert sind. Denn kein Firmen- oder Personalchef möchte in einer Bewerbungsmappe blättern, die sich unendlich zeigt. Darum gibt es Unternehmen, die bereits explizit auflisten, welche Unterlagen von den Bewerbern gefordert werden.

Die 10 Jahres Klausel darf beachtet werden

Es darf darauf geachtet werden, dass die beigelegten Arbeitszeugnisse nicht älter als 10 Jahre sind. Auch der Schulabschluss sollte nicht zu lange zurückliegen. Auch da darf die goldene Regel von 10 Jahren angewendet werden. Liegt ein Abschluss länger zurück, sollte er sich nicht mehr in der Mappe der Bewerbung einfinden.

Die jeweiligen Anforderungen des Unternehmens berücksichtigen

Bei der vollständigen Bewerbung ist immer darauf Acht zu geben, was in der ausgeschriebenen Stellenanzeige gefordert wird. Dabei dürfen klarerweise Prioritäten gesetzt werden. Es sollten nur Qualifizierungen und Zertifikate in der Bewerbungsmappe hinterlegt sein, mit denen das Unternehmen einen Nutzen verbindet. Das Gleiche gilt für Zeugnisse und eventuelle Empfehlungen zu sagen. All diese Unterlagen dürfen so gewählt werden, dass das Personalbüro erkennen kann – Ja dieser Bewerber erfüllt unsere Anforderung – er / sie ist die richtige Wahl für die Neubesetzung.

Welche Unterlagen müssen nicht in der Bewerbungsmappe zu finden sein?

  • Nachweise über Qualifizierungen, die für die Stellenausschreibung keinen oder nur wenig Einfluss haben.
  • Die Dissertation in der vollständigen Fassung. Zumal diese viel zu umfangreich ist.
  • Diverse Pressemeldungen oder Veröffentlichungen. Außer solche Unterlagen werden ausdrücklich gewünscht.
  • Innerbetriebliche Leistungsbewertungen haben in einer Bewerbungsmappe nichts zu suchen. Egal, um welches Unternehmen es sich handelt. Denn eine solche Bewertung bezieht sich immer auf interne Belange. Sie sind in der Regel streng vertraut.
  • Diverse Arbeitsproben finden sich auch erst dann in der Bewerbungsmappe ein, wenn der Wunsch dafür geäußert wird.

Welche Unterlagen müssen sich in den Bewerbungsunterlagen einfinden?

Das Deckblatt:

Dieses ist nicht zwingend notwendig, aber die Bewerbungsmappe wirkt mit einem stimmig designten Deckblatt um vieles attraktiver und weckt das Interesse, um mehr über den jeweiligen Bewerber zu erfahren.

Das Anschreiben:

Es gibt in klaren Worten wieder, warum gerade Sie sich bewerben. Gerne wird es als das Herzstück einer jeden Bewerbung angesehen. Das Anschreiben baut auf einen informativen, formellen und höflichen Schreibstil auf, der sich kurz hält und vor Motivation für den neuen Job strotzt. Das Anschreiben sollte so formuliert sein, dass ein Bezug zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber besteht.

Der Lebenslauf:

Er darf eine tabellarische Gestaltung finden, denn so ist eine gute Strukturierung sichergestellt. Der Lebenslauf darf sich auf das Wichtigste beschränken und Relevantes darf noch einmal hervorgehoben werden, damit es umgehend ins Auge sticht. Er darf knapp, informativ und interessant gehalten sein, dafür müssen maximal 2 A4-Seiten reichen. Die einzelnen Lebensstationen einfach nur aufzuschreiben, das ist zu wenig.

Wichtige Zeugnisse:

Von seinen Fähigkeiten überzeugen zu können, darauf kommt es an. Diese Fähigkeiten dürfen anhand von Zeugnissen und Nachweisen belegt werden. Wichtige Zeugnisse finden sich als passendes PDF Format wieder. Dabei sollten die Bewerber nur auf die neuesten Zeugnisse zurückgreifen, die nicht älter als 10 Jahre sind. Das neueste Zeugnis darf den ersten Platz in der Reihung finden.

Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate:

Die Priorität darf dabei immer abgewogen werden. Erfüllen diese Nachweise wirklich ihren Nutzen oder werden sie vielleicht sogar vom Unternehmen gefordert? Dann müssen sie ihren Platz in der Bewerbungsmappe natürlich finden. Solche Nachweise geben mehr über das berufliche Arrangement preis.

Empfehlungen:

Sie sind kein Muss, können aber auch von den Fähigkeiten des jeweiligen Bewerbers überzeugen. Gerade dann, wenn diese Fähigkeit vom Unternehmen gefordert werden.

Das Foto für die Bewerbung – Auch dieses sollte nicht fehlen

Zudem darf  ein Bewerbungsfoto den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Jedem ist doch der berühmte Spruch: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte bekannt“. Dieser Spruch zeigt auch Wirkung bei einer Bewerbung. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Bewerbungsfoto immer aktuell ist und einen guten Eindruck hinterlässt.

Seit dem Jahr 2006 ist es keine Pflicht mehr, ein Foto beizulegen. Das besagt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Dennoch nutzen viele Bewerber die Chance, die Bewerbung mit Foto individueller zu gestalten und das ist gut so.  Denn mit einem Foto wird jede Bewerbung einen Tick persönlicher. Das Interesse an der Bewerbung ist mit einem Foto auch viel schneller geweckt. Ein kurzer Blick auf das Foto und schon ist die Aufmerksamkeit gegeben.

Unvollständige Bewerbungsunterlagen sind keine Seltenheit

Denn viele Bewerber sind dazu verleitet, nur ein Anschreiben abzuschicken. Aber nur sehr selten ist dieses so ansprechend, dass das Personalbüro dazu bereit ist, nachzufragen, um zu weiteren Unterlagen des Bewerbers zu kommen. Darum sollen die Bewerbungsunterlagen von Anfang an vollständig vorgelegt werden.

Die vollständige Bewerbung darf als Visitenkarte angesehen werden

Eine Visitenkarte, die den Weg zum neuen Job ebnen kann, wenn sie gut vorbereitet wurde. Denn wenn die Bewerbungsunterlagen nur lückenlos vorgelegt wurden, bleibt die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Der erste Schritt in Richtung neuen Job ist also damit gesetzt – seine Unterlangen vollständig vorzulegen.