Lücken im Lebenslauf: Was tun?

Im Lebenslauf tut sich eine Lücke auf. Es kann durchaus sein, dass diese Lücke das Interesse weckt und du danach gefragt wirst. Damit du darauf die richtige Antwort in petto hast, ist es hilfreich, sich mit der Lücke im Lebenslauf zu beschäftigen.

Die Lücke im Lebenslauf – Was steckt dahinter?

Als Lücke wird die Zeit bezeichnet, in der nicht gearbeitet wurde und keine Weiter- und Fortbildung stattfand. Gerade dann, wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht, wollen viele die Welt kennenlernen und verabschieden sich nach dem Abi, nach dem Studium. für eine ganze Weile.

Die berühmte Fragestellung: Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?

Die Antwort darauf darf authentisch und ehrlich sein. Denn auch Firmenchefs wissen, Arbeitnehmer verlieren ihren Job oder brauchen einmal eine berufliche Auszeit.  Darum stehe zu deiner Lücke im Lebenslauf und erkläre diese gut nachvollziehbar.

Die Lücke im Lebenslauf darf als Orientierungsphase genutzt werden

Oft verlangt das Leben danach, sich neu aufzustellen. Auch im Job. Wer dafür eine längere Arbeitslosigkeit hinnehmen musste, darf das auch eingestehen.  Denn kurze und lange Auszeiten geschehen freiwillig oder auch unfreiwillig.

Die Lücke im Leben basiert auf 2 Bereiche

Die gewollte Auszeit

Ein persönlicher Grund steckt dahinter, der nun plausibel erläutert gehört. Der Grund, warum gewollt eine Auszeit stattgefunden hat, wird dem Personalchef verständlich erklärt. Die eigene Situation steht im Vordergrund und wird so beschrieben, dass sie gut nachvollziehbar ist.

Die ungewollte Auszeit

Hinter einer ungewollten Auszeit steckt meist eine Kündigung. Aber auch die Zeit der Arbeitslosigkeit kann für eine Neuorientierung genutzt werden. Lehrgänge, Kurse, Fortbildungen können sich für den Bewerber in dieser Zeit auftun. Aber auch praktische Erfahrungen, die in dieser Zeit gesammelt wurden, haben einen positiven Effekt. Viele nutzen ihre Auszeit, um sich im Ehrenamt zu engagieren. Das soll auf jeden Fall genannt werden. Denn so lässt der Bewerber erkennen, dass er seine ungewollte Auszeit sinnvoll nutzen konnte. Das eigene Arrangement steht so im Vordergrund und kann beeindrucken, wenn es entsprechend dargestellt wird.

Es sind immer die richtigen Argumente, die den entscheidenden Impuls geben. Hinter jeder Lücke im Lebenslauf muss sich etwas Positives, etwas Nützliches, verbergen. Arbeitslos sein ist oft negativ behaftet. Das muss es aber nicht. Es kann auch positiv angesehen werden, wenn dadurch ein Neustart erfolgte. Das Wort Arbeitslosigkeit darf durch das Wort Arbeitssuche ersetzt werden. Denn bei einer Suche wurde der Bewerber schon tätig und die Eigeninitiative tritt dabei in den Vordergrund.  Wichtig ist bei jeder Auszeit, dass sie mit etwas Positivem assoziiert wird.

Die Lücke im Lebenslauf wegen Krankheit

Auch diese Lücke hat sich ungewollt aufgetan. Eine Krankheit im Lebenslauf anzuführen, ist nicht ratsam. Aber wenn nach der Zeit gefragt wird, sollte die Erkrankung angegeben werden. Eine Krankheit zeigt auf, dass das Schicksal es mit dem Bewerber nicht gut gemeint hat, aber er sich nicht unterkriegen lässt. Der Bewerber sollte nicht nur auf die Krankheit hinweisen, auch auf die Genesung und darauf, dass nun der berufliche Werdegang wieder fortgeschritten wird.

(Text von Anne)