Jobfinder - Gespräch - Einstellungstest

So gelingen Personalgespräche!

Checkliste – Vorbereitung Mitarbeitergespräch

  1. Verfügte der Mitarbeiter im abgelaufenen Jahr über alle Informationen, die er zu Erfüllung seiner ihm übertragenen Arbeitsaufgabe benötigt bzw. das Unternehmen insgesamt betreffen?
  1. Informiert mich der Mitarbeiter andererseits über alle für mich wichtigen Belange?
  1. Weiß der Mitarbeiter, wie ich seine Leistung einschätze?
  1. Wie zufrieden ist mein Mitarbeiter mit mir als seinem Vorgesetzten?
  1. Habe ich alle Punkte die für die Zusammenarbeit wichtig sind, unverzüglich mit meinem Mitarbeiter besprochen?
  1. Hat es Missverständnisse im abgelaufenen Jahr gegeben? Sind diese umgehend ausgeräumt worden?
  1. Gab es Schwierigkeiten sachlicher und/oder persönlicher Art? Wurden Sie gelöst?
  1. Habe ich zu meinem Mitarbeiter ein gutes Verhältnis oder ist das Verhältnis eher schlecht? Woran liegt das?
  1. Gibt es Leistungsdefizite beim Mitarbeiter?
  1. Gibt es Motivationsmängel beim Mitarbeiter?
  1. Gibt es Qualifikationsbedarf beim Mitarbeiter?
  1. Hat der Mitarbeiter angebotene Weiterbildungen durchgeführt? Mit welchem Ergebnis?
  1. Kommen auf Grund der aktuellen Unternehmenszielsetzung neue Anforderungen und neue Aufgabeninhalte auf den Mitarbeiter zu?
  1. Soll der Mitarbeiter andere Aufgaben übernehmen? Kann er diese Aufgaben zusätzlich übernehmen oder müssen andere Aufgaben abgegeben werden?
  1. Hatte der Mitarbeiter berufliche oder persönliche Probleme?
  1. Liegen ungeklärte Fehlzeiten vor? Braucht der Mitarbeiter Unterstützung, weil er durch Krankheit beeinträchtigt ist?
  1. Ist das Verhalten des Mitarbeiters gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Kollegen einwandfrei?
Jobfinder - Gehaltserhöhung

So bekommen Sie was Sie wollen! Die Gehaltsverhandlung

Die häufig gestellte Frage, wieviel Gehalt man verlangen darf, fällt vielen Bewerbern nicht leicht, denn viele kennen ihren eigenen Marktwert nicht wirklich. Wieviel Gehalt also darf man verlangen?

Wenn in einer Stellenanzeige die Angabe der Gehaltsvorstellung ausdrücklich gewünscht wird, sollte man diese auch in seiner Bewerbung nennen, da die Bewerbung sonst bereits hier wegen fehlender Angaben aussortiert wird und damit der Bewerbungsprozess beendet ist. Wird in der Stellenanzeige nicht ausdrücklich nach dem Gehaltswunsch gefragt, bleibt es einem selbst überlassen, ob man ihn in der Bewerbung angibt oder nicht. Unterschieden werden sollte dabei zwischen der Angabe des Gehalts, das man bisher erhalten hat und des Gehaltswunsches.

Beispielsweise erhält eine Vorstandsassistentin in einem großen Unternehmen ein Jahresgehalt von 60.000 Euro. Wenn sie sich nun beruflich verändern möchte, beim Gehalt aber keine Einbußen hinnehmen will, ist es sinnvoll, dieses Jahresgehalt in der Bewerbung zu nennen. Das gibt dem möglichen neuen Arbeitgeber die Möglichkeit zu erkennen, ob die Gehaltsvorstellung in den Gehaltsrahmen des Unternehmens passt.

In einem anderen Beispiel erhält ein Software-Entwickler aufgrund der schlechten Ertragslage des Unternehmens ein Gehalt, das deutlich unter dem marktüblichen Gehalt liegt. In diesem Fall sollte der Software-Entwickler sein bisheriges Gehalt in der Bewerbung nicht angeben, weil er sich sonst unter Wert verkaufen wurde.

Grundsätzlich gilt, dass sich ein Arbeitnehmer, der sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus bewirbt, nicht nur beruflich sondern auch finanziell verbessern möchte. Zwischen 10 und 20 Prozent mehr als das jetzige Gehalt könnte man als Gehaltswunsch angeben.

Sollte ein Jahresgehalt angegeben werden, könnte in der Bewerbung beispielsweise dieser Satz stehen: “Meine Gehaltsvorstellung liegt bei einem jährlichen Bruttogehalt in Höhe von …”.

Ist man Berufseinsteiger oder Wiedereinsteiger nach einer Familienpause, ist die Angabe des Gehaltswunsches ungleich schwieriger. In diesem Fall könnte eine Recherche im Internet, eine Anfrage bei Gewerkschaften oder veröffentlichte Gehaltsspiegel in Zeitungen und Fachmagazinen weiterhelfen.

Jobfinder - der richtige Mitarbeiter

Karriere-Chancen im Unternehmen nutzen

Wer Karriere machen möchte, der muss sich nicht nur mit seinen eigenen Fähigkeiten auseinandersetzen, sondern vor allem schauen, welches Unternehmen für die eigene Karriere geeignet ist. Der Einstieg und die Überlegungen sind hier natürlich situationsbedingt. Sind Sie schon in einem Unternehmen, das in Frage kommt, steht eine Neuorientierung an oder haben Sie gerade ein Studium abgeschlossen und wollen nun durchstarten? So unterschiedlich wie die Firmen und deren Chancen sind, so individuell sind auch die Arbeitnehmer und deren Ziele, zusammen mit den mitgebrachten Soft und Hard Skills.

Doch wie finden Sie nun ein passendes Unternehmen?

Sie haben die Entscheidung noch vor sich und wissen nicht, wie Sie hier eine adäquate Entscheidung treffen können? In Zeiten von Internet, Blogs, Artikeln und Rankings können Sie sehr viel erfahren, wenn Sie sich im Internet nach dem einen oder anderen Unternehmen erkundigen. So werden Ihnen Rankings zur Verfügung gestellt, die die besten 25 Arbeitgeber vorbringen, doch nur weil große Firmen an einem bezahlten Wettbewerb teilgenommen haben, sind Sie noch nicht automatisch für Ihre Karriere geeignet. Tauchen Sie tiefer in die Materie ein, lesen Sie Berichte von Arbeitnehmern und googlen Sie ganz allgemein nach diesem Unternehmen. Werden Presseberichte mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht, wenn ja, handelt es sich hier um positive oder negative Schlagzeilen? Vielleicht kennen Sie sogar jemanden, der in Ihrem Wunschunternehmen schon tätig ist und können ein direktes Gespräch führen. Doch auch die direkte Suche nach dem Unternehmen in Verbindung mit „Mitarbeiter Bewertung“ wird Ihnen in aller Regel bei Ihrer Entscheidung helfen können. Mitarbeiter haben in so einer Befragung entweder die Chance, einen Freitext zu schreiben oder Ihr eigenes Unternehmen mit Hilfe von einem Punktesystem zu bewerten.

Das Punktesystem ist in diesem Fall sehr viel übersichtlicher und realistischer, denn hier können Sie anhand der Schlagwörter zum Beispiel gleich nach der Karriere und Weiterbildungschancen suchen.

So es eine große oder eine kleine Firma sein?

Wenn Sie nicht schon in einem passenden Unternehmen angekommen sind, dann müssen Sie im Vorfeld die Entscheidung treffen, ob Sie sich für ein Groß- oder ein Kleinunternehmen entscheiden möchten. Bei der genaueren Betrachtung bringen beide Formen Vor- und Nachteile mit. So ist das Image eines Top-Konzerns schon ein Punkt, auf den viele nicht verzichten möchten, doch auch die steigenden Chancen durch mehrere Abteilungen und Standorte sprechen für große Konzerne, wenn es um die Karriere in einem Unternehmen geht. Hier werden Sie durchschnittlich sehr viel besser bezahlt und auch Zulagen und besondere Angebote wie Sporteinrichtungen oder eine gewisse Grundverpflegung sind hier keine Seltenheit. Im Gegenzug ist der Einstieg sehr schwer und nicht selten sind lange Bewerbungsprozesse Standard, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Hier haben nur die Arbeitnehmer eine Chance, die neben Ihren eigentlichen Fähigkeiten auch eine extreme Selbstsicherheit und ein diplomatisches Geschick mitbringen.

Die kleineren Unternehmen, die auch als Mittelstand bezeichnet werden, bieten Ihnen mit Sicherheit nicht die Vorteile eines großen Unternehmens, und dennoch kann es sich lohnen, hier die ersten Karriereschritte zu machen. In dieser Unternehmensform werden Sie sehr viel schneller mit zusätzlichen Aufgaben vertraut gemacht und können so in einer kürzeren Zeit sehr viel mehr Wissen anhäufen. Hier sprechen wir von flachen Hierarchien und schnelleren Entscheidungswegen, das Mitsprechen und auch wirklich etwas verändern können ist in diesen Unternehmen sehr viel leichter. Der Grund, warum viele Mitarbeiter nach einigen Jahren das mittelständige Unternehmen wieder verlassen, liegt leider auch auf der Hand, denn hier liegt öfter eine Stellenbegrenzung vor. Das bedeutet für Sie als Arbeitnehmer, dass selbst, wenn Sie sich dann für den nächsten Karriereschritt entscheiden und alle Voraussetzungen dafür erfüllen, oft keine freie Stelle vorhanden ist. So ist es nicht selten, dass Sie erst dann befördert werden können, wenn ein älterer Mitarbeiter das Rentenalter erreicht hat.

Weitere Entscheidungshilfe für Ihre Karriere Chancen in einem Unternehmen

Sie haben nun schon einiges erfahren, was Ihnen vielleicht schon hilft, für sich selbst eine Entscheidung zu treffen, und doch können Sie hier neben der Nutzung aller Informationsquellen noch einen Schritt weitergehen. Haben Sie ein oder zwei Unternehmen in der engeren Wahl und können keine Entscheidung treffen, dann können Sie versuchen, ein Praktikum oder ein Probearbeiten zu vereinbaren. Hiermit erlangen Sie nicht nur zusätzliche Informationen, sondern längere Praktika machen sich auch gut in Ihrem Lebenslauf. In der Tat wird Ihnen nicht jedes Unternehmen diese Chance einräumen, aber dennoch ist es einen Versuch wert. Bekommen Sie hier eine Chance für einen näheren Einblick ins Unternehmen, dann prüfen Sie genau, wie das Umfeld ist, wie die Mitarbeiter sich verhalten und ob Sie in Gesprächen etwas mehr erfahren können. Fragen wie ´wie lange sind Sie im Unternehmen´ und ´welche Stellung haben Sie im Unternehmen´ sind Türöffner für ein informatives Gespräch.

(Text von K.S.)
Jobfinder - Karriere

Die Karriereleiter erklimmen – wie?

Wer Karriere in einem Unternehmen machen möchte, der sollte sich genau informieren, mit welchen Mitteln er seine eigene Karriere vorantreiben kann. Wo stehen Sie jetzt, wo möchten Sie hin, welche Ziele erreichen und in welcher Zeit? Werden in Ihrem Unternehmen Fort- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen angeboten oder müssen Sie außerhalb vom Unternehmen Ihre Weiterentwicklung vorantreiben?

Schauen wir erst einmal, welche Punkte für Ihre Entwicklung im Unternehmen unverzichtbar sind

  1. Befinden Sie sich auf einer Position, auf der Sie sich weiterentwickeln können? Werden hier Aufstiegschancen angeboten?
  2. Können Sie sich innerhalb des Unternehmens weiterentwickeln?
  3. Haben Sie Ihren Vorgesetzen schon einmal nach Ihren Möglichkeiten gefragt?

Ihre Bemühungen und Ihr Einsatz werden Sie nicht zum Ziel führen können, wenn Sie nicht schon im Vorfeld diese drei wichtigen Fragen beantworten. Im nächsten Schritt können Sie dann Ihre eigene Entwicklung vorantreiben, indem Sie regelmäßig ein Mitarbeitergespräch bzw. ein Leistungsgespräch einfordern. Nutzen Sie Leistungsgespräche immer dafür zu schauen, wo Sie gerade stehen und was Sie verbessern oder verändern können, um eine Weiterentwicklung im Unternehmen zu realisieren. Ferner sollten Sie auch gezielt nach Weiterbildungsmaßnahmen fragen oder klären, ob Ihr Arbeitgeber sich finanziell beteiligt, wenn Sie eine Weiterbildungsmaßnahme in Ihrer Freizeit durchführen.

Zusätzliche Tipps:

  • Denken Sie mit und zeigen Sie auf, dass Sie echtes Interesse am Unternehmen haben.
  • Überlegen Sie, was verbessert werden kann, und tragen Sie dann Ihre Idee vor.
  • Bilden Sie sich stetig weiter und verlieren Sie firmenbezogene Daten und Fakten nicht aus den Augen.
  • Stärken ausbauen und Schwächen mindern.
  • Übernehmen Sie öfter mal eine Aufgabe, die zwar nicht in Ihr Aufgabengebiet fällt, aber dringend erledigt werden muss. Sie lernen neue Fähigkeiten und helfen dem Unternehmen.
  • Betreiben Sie persönliches Marketing; das bedeutet, dass Sie nicht nur gute Leistung vollbringen, sondern diese auch nach außen tragen, damit Vorgesetzte auch davon erfahren.
(Text von K.S.)
Jobfinder - Musterverträge, Vorlagen

Mitarbeiter – Ein wertvolles Kapital!

Im Prinzip ist Mitarbeiter in der heutigen Zeit ein Sammelbegriff für Arbeitnehmer, Angestellte oder auch Arbeiter. Hierbei wird im Weiteren noch zwischen freien und ehrenamtlichen Mitarbeitern unterschieden, aber immer geht es darum, dass ER (der Mitarbeiter) mit weiteren Arbeitnehmern tätig ist und gemeinsam an einem Ziel arbeitet. Dass sich der Begriff Mitarbeiter gefestigt hat erkennen Sie auch daran, dass wir von Mitarbeiterbefragung, Mitarbeiterbewertung, Mitarbeiterführung, Mitarbeitergespräch oder auch von Mitarbeiterüberwachung sprechen.

So sagt das Wort Mitarbeiter noch nichts darüber aus, welchen Stand bzw. welche Position der einzelne Mitarbeiter im Unternehmen bekleidet. Ein gutes Unternehmen erkennen Sie dann daran, dass alle Mitarbeiter gut miteinander harmonisieren und Hand in Hand arbeiten. Dabei sollte es keine Rolle spielen, auf welcher Karrierestufe Sie sich gerade befinden, weil alle das gleiche Ziel haben, nämlich das Unternehmen nach vorne zu bringen.

Weil jeder Mitarbeiter wachsen und sich jeder an seinem Arbeitsplatz wohlfühlen möchte, geht es bei einem Mitarbeiter nicht nur um die Arbeitszufriedenheit, sondern vor allem auch darum, dass jeder einzelne Mitarbeiter seinen Fähigkeiten entsprechend weiterentwickelt wird.

Als Führungsinstrumente für Mitarbeiter werden verschiedene Instrumente angeboten, die alle unter dem Punkt der Mitarbeiterführung angesiedelt werden. In diesem Fall sprechen wir nicht nur von dem klassischen Mitarbeitergespräch, was immer und regelmäßig erfolgen sollte, sondern von weiteren Mitteln, wie Mitarbeiter gefördert und weiterentwickelt werden können. Als Mitarbeiter können Sie selbst darauf achten, ob Sie in Ihrer derzeitigen Position eine Förderung durch Ihren Vorgesetzten erfahren.

Führungs-instrumentBeschreibung
ZielvorgabenZiele ermöglichen dem Mitarbeiter eine Orientierung und dienen gleichzeitig als Motivation, diese auch umzusetzen. Erfüllte Zielvorgaben werden dann in der Regel als Bewertung des Mitarbeiters genutzt und im Idealfall wird direkt festgehalten, wie hier eine weitere Förderung erfolgen kann.
DelegierenWenn Ihr Vorgesetzter Aufgaben an Sie delegiert, dann geschieht das in der Regel nicht nur, um einen anderen Mitarbeiter oder den Chef zu entlasten, sondern vor allem, um Ihr selbständiges Arbeiten zu fördern und Sie an neue Aufgaben heranzuführen.
KontrolleDie Kontrolle Ihrer Aufgaben geschieht nicht, um Sie zu ärgern, sondern dient viel mehr der Unterstützung, ob übertragende Aufgaben auch wirklich von Ihnen erfüllt werden können, oder ob Sie vielleicht noch in dem einen oder anderen Punkt Hilfe benötigen. Mitarbeiter einfach laufen zu lassen, wird in der Regel zu Demotivierung führen und der Mitarbeiter wird auf kurz oder lang seinen Weg woanders fortführen.
FeedbackJeder Mitarbeiter wird sich über Feedback freuen, weil damit zu erkennen ist, dass nicht nur er, sondern auch seine Tätigkeit gesehen wird. Mit Hilfe von Feedback können Sie konstruktive Kritik, Lob und auch Anerkennung ausdrücken.
FörderungJeder Mitarbeiter oder Vorgesetzte, der die Verantwortung für andere Mitarbeiter hat, der sollte wissen, wie Mitarbeiter-Förderung funktioniert und wie wichtig gerade dieses Führungsinstrument ist. So sind Sie als Vorgesetzter oder auch als Führungskraft immer auch Coach und Trainer.
InformationenEin Mitarbeiter wird sich nur dann als Teil des Ganzen ansehen können, wenn er über das Unternehmen, in dem er tätig ist, regelmäßig informiert wird. In vielen Unternehmen werden dafür regelmäßige Meetings, Teamgespräche oder auch einzelne Mitarbeitergespräche abgehalten, um wirklich jeden Mitarbeiter zu informieren.
EmpathieJeder, der mit einem Mitarbeiter arbeiten möchte, der sollte Empathie mitbringen und sich auch einmal in die Lage seines Gegenübers versetzen können.
Mitarbeiterbindung & TeambuildingJeder einzelne Mitarbeiter sollte das Gefühl bekommen, ein Teil eines Teams zu sein. Mitarbeiter, die sich als Teil des Ganzen sehen, sind zufriedener, seltener krank und bringen mehr Leistung.
(Text von K.S.)
Jobfinder - Vorbereitung

Motivation – Warum sie in der Arbeitswelt so wichtig ist?

Als Führungskraft sollte Ihnen das Thema Motivation Ihrer Mitarbeiter geläufig sein und eine regelmäßige Anwendung finden, um nicht nur ein Teambuilding durchzuführen, sondern dafür zu sorgen, dass alle Ihre Mitarbeiter zufrieden sind. Es sind die zufriedenen und motivierten Mitarbeiter, die sehr viel mehr leisten und somit einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung des Unternehmens leisten werden. Motivation, Mitarbeitergespräche und auch Personalentwicklung gehören somit zu den täglichen Aufgaben einer Führungskraft. Wir möchten Ihnen nun die verschiedenen Arten der Mitarbeiterführung aufzeigen und Ihnen bei der Führungskräfteentwicklung weiterhelfen.

Was ist denn überhaupt Motivation und warum ist diese so wichtig?

Motivation entsteht nicht nur durch das gesprochene Wort an Ihren Mitarbeiter, sondern dazu gehört noch sehr viel mehr. Auch die Arbeitsbedingungen, eine angemessene Entlohnung und Ihr Führungsstil sind die Grundlage, wie Sie Ihren Mitarbeiter motivieren oder demotivieren können. Doch auch die Fähigkeit zu erkennen, wenn der eine oder andere Mitarbeiter dringend motiviert werden sollte, gehört zur Kernkompetenz eines Chefs.

Motivieren können Sie Ihre Mitarbeiter aber nur, wenn Sie diese auch wirklich kennen und sich die Mühe geben zu ergründen, welcher Mitarbeiter auf welche Art und Weise motiviert werden kann. Somit ist Motivation ein Handeln, das als Instrument eingesetzt werden kann, um Ihrem Mitarbeiter zu helfen, sein volles Potenzial ausschöpfen zu können.

Als Führungsinstrument ist die Motivation nicht wegzudenken und das Thema ist so wichtig, weil motivierte Mitarbeiter zufriedene Kollegen sind, und wer zufrieden ist, der kommt nicht nur gerne zur Arbeit, sondern er vollbringt auch sehr viel mehr Leistung, als dies ein unmotivierter Mitarbeiter tun würde.

Die Motivationsarten intrinsisch und extrinsisch

Doch wie entsteht nun unsere Motivation? Nicht immer ist es die Motivation von außen (extrinsisch), die uns dazu verleitet, mehr Arbeitsleistung vollbringen zu können, sondern auch unsere eigene Motivation von innen (intrinsisch) heraus ist Grundlage für unseren Erfolg.

  • Intrinsische Motivation kommt von innen heraus und ist Teil unserer Persönlichkeit, denn wir wissen am besten, was uns selbst motiviert und warum wir den einen oder anderen Schritt in unserem Berufsalltag gegangen sind. Die intrinsische Motivation ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich und nicht selten von unseren Vorbildern geprägt. Bei der intrinsischen Motivation führen Sie Ihre Tätigkeit so gerne aus, dass Sie diese zum Beispiel auch weiterhin erledigen würden, wenn das Gehalt wegfallen würde. Dies trifft zum Beispiel dann zu, wenn Sie Ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und mit sehr viel Freude Ihre Tätigkeit ausüben.
  • Extrinsische Motivation hingegen entsteht immer durch äußere Anreize wie die Entlohnung, ein Firmenfahrzeug, die Karriere oder auch die Tatsache, in einem namhaften Unternehmen tätig zu sein. Doch auch motivierende Mitarbeitergespräche oder Bonuszahlungen können hier eine extrinsische Motivation auslösen.
(Text von K.S.)
Jobfinder - der richtige Mitarbeiter

Tägliche Aufgaben mit Freude

Wie Ihre täglichen Aufgaben aussehen, das ist natürlich von Job zu Job sehr unterschiedlich. Wichtig ist aber, dass Sie Ihre täglichen Aufgaben nicht nur kennen, sondern diese auch wirklich umsetzen. Dabei können Ihnen To-Do-Listen bzw. sogenannte Check-Listen weiterhelfen. Doch wissen Sie genau, welche täglichen Aufgaben in Ihr Aufgabengebiet fallen. Gerade wer neu auf einer Stelle ist, der sollte sich nicht scheuen, seinen neuen Chef direkt auf die nun anfallenden Arbeiten anzusprechen. Vereinbaren Sie doch einfach ein Gespräch mit Ihrem Chef und erfragen Sie genau, was er täglich von Ihnen erwartet bzw. wie Sie ihn unterstützen können.

Dass Sie Ihre täglichen Aufgaben kennen und auch erledigen, das wird von Ihnen erwartet. Doch wer Karriere machen möchte, der muss mehr als das Standardprogramm absolvieren. Vermeiden Sie einen Tunnelblick und schauen Sie stets über den Tellerrand hinaus. Folgende Fragen können bei Ihrer Weiterentwicklung helfen und Sie zu einem wichtigen Mitarbeiter machen.

  1. Erledigen Sie nicht nur Ihre Aufgaben, sondern prüfen Sie auch, ob hier eine Optimierung bzw. eine Verbesserung vorgenommen werden kann.
  2. Wer mit Zahlen jongliert, sollte diese immer parat haben und im Zweifelsfall auch erläutern können.
  3. Sobald Sie Schwierigkeiten mit Ihren täglichen Aufgaben haben, weil das Arbeitspensum zu groß ist oder Sie mit der Umsetzung Probleme haben, sorgen Sie für eine unmittelbare Klärung mit Ihrem Vorgesetzen.
  4. Sollten Sie einmal eine tägliche Aufgabe nicht schaffen, sollten Sie dazu stehen und das auch kundtun.
  5. Stehen Sie zu Ihren Fehlern und Schwächen, aber sorgen Sie für eine Verbesserung.

Wer seine täglichen Aufgaben erfüllt, ist nicht nur ein wertvoller Mitarbeiter, der die erste Hürde zur Weiterentwicklung genommen hat, sondern beweist auch, dass er allen Aufgaben gewachsen ist.

Wann müssen Sie ein klärendes Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber bzw. Ihrem Vorgesetzen führen?

Natürlich wissen Sie sehr viel besser, wann ein Gespräch notwendig sein wird, und dennoch möchten wir Sie noch auf zwei wichtige Punkte hinweisen.

  • Suchen Sie das Gespräch, wenn die tägliche Arbeit immer mehr wird und Sie diese nicht mehr bewältigen können.
  • Warten Sie nicht mit der Klärung, wenn Sie unter- oder überfordert sind.

Und noch ein kleiner Tipp: gerade in einem neuen Job müssen Sie sich behaupten, aber bedenken Sie, dass alle Tätigkeiten, die Sie bereitwillig annehmen, für eine lange Zeit von Ihnen erledigt werden müssen. Auch, wenn Sie als Neuling dazu neigen, immer JA zu sagen, so sollten Sie sich beizeiten angewöhnen, auch das Wort NEIN auf der Arbeit zu verwenden.

(Text von K.S.)