Jobfinder - Elternzeit

Bewerbung nach der Elternzeit – Wiedereinsteigen leicht gemacht

Die Herausforderung annehmen, eine Bewerbung schreiben und nach der Elternzeit wieder in die Berufswelt zurückkehren. Es gibt dabei verschiedene Aspekte, die zu berücksichtigen sind. Meist ist der Wiedereinstieg in den alten Job die erste Wahl. Sollte dies nicht so sein, kommt auch eine Neuorientierung infrage.

Bewerbung nach der Elternzeit – Was es zu beachten gibt!

Die Motivation und die Beweggründe, warum Sie sich nach der Elternzeit bei einem Unternehmen bewerben, sollten sehr überzeugend sein. Dabei ist natürlich auch letzte Beschäftigung vor der Elternzeit zu berücksichtigen. Auf diese Arbeit und die verbundene Qualifikation dürfen Sie durchaus explizit eingehen.

Viele Menschen nützten die Elternzeit dafür, um sich fort- und weiterzubilden. Ihnen ist es ein großes Anliegen in den beruflichen Belangen immer up to date zu sein. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, der in die Bewerbung nach der Elternzeit Erwähnung finden sollte.

Bewerbung nach der Elternzeit – Wichtig sind Eigeninitiative und Motivation

Wichtig ist bei der Bewerbung nach der Elternzeit, dass der Nachwuchs gut versorgt ist und dass Sie als potenzieller Arbeitnehmer den Kopf wieder frei haben. Ein neuer Lebensabschnitt tut sich auf. Beim zukünftigen Arbeitgeber ist nicht nur die Präsenz entscheidend, sondern auch die Zeit und Arbeitsenergie, die Sie investieren können. Darum ist die Klarheit über die eigenen Fähigkeiten und Ihren möglichen zeitlichen Rahmen besonders wichtig.

Die gute geleistete Arbeit steht im Vordergrund

Zudem darf die Bewerbung nach der Elternzeit davon überzeugen, dass Sie bereits gute Arbeit geleistet haben und auch nach der Auszeit wieder dazu bereit sind. Suchen Sie gemeinsam mit dem Unternehmen einen individuellen Weg, sodass die Zusammenarbeit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber erfolgversprechend ist.

Der Wiedereinstieg ist an persönliche Fragen geknüpft

Die Rückkehr in den Job mag anfangs vielleicht immer eine Umstellung ergeben. Darum ist es gut zu wissen, welchen Job Sie nach der Elternzeit ausüben möchten. Vergessen Sie dabei nicht ihre persönlichen Wünsche.

Das richtige Unternehmen suchen

Werden Sie sich klar darüber, für welches Unternehmen Sie arbeiten möchten. Es gibt zahlreiche Firmen, die Sonderleistungen für arbeitende Mütter und Väter anbieten.  Zudem muss die Unterstützung betreffend der Kinderbetreuung gesichert sein. Wer wird das Kind versorgen, wenn Sie arbeiten gehen? Diese Fragen sind bereits im Vorfeld zu klären. Es ist wichtig, dass Sie auf Unterstützung zählen können.

Sich auf dem Arbeitsmarkt neu orientieren

Den passenden Job ausfindig machen – aber wie? Am besten Sie orientieren sich erstmal am Arbeitsmarkt. Ganz entscheidend ist auch die Frage: Wie hoch ist die Nachfrage nach Quereinsteigern? In welcher Branche sind Quereinsteiger gefragt?

Auch die Arbeitswelt bleibt nicht stehen. Nun gilt es herauszufinden, ob die angeeigneten und erlernten Qualifikationen und Fähigkeiten überhaupt noch gefragt sind? Hat sich die Branche zwischenzeitlich neu aufgestellt? Was hat sich in der Welt der Arbeit während der Elternzeit alles verändert? Nachforschungen dürfen angestellt werden. Aktuelle Stellenanzeigen können analysiert werden. So kann Sie sich als Bewerber einen kompakten Überblick über den Arbeitsmarkt verschaffen. Offene Stellen gibt es genug. Auch gute Alternativen zur Vollbeschäftigung sind vorhanden. Da wären zum einen die Teilzeit- oder Mini-Jobs. Oder Sie entscheiden sich dafür, als Freelancer in einer freiberuflichen Tätigkeit zu arbeiten. Die Selbstständigkeit ist nach der Elternzeit für viele Menschen eine gute Alternative.

Wichtig dabei ist nur, dass Sie selbst aktiv werden und auch bereit sind, sich ständig weiter- und fortzubilden. Denn schließlich kann jeder fachliche Mangel beseitigt werden. Arbeitnehmer müssen nur dazu bereit sein.

Bewerbung nach der Elternzeit und der passende Lebenslauf dazu

Die Elternzeit sollte auf jeden Fall in den Lebenslauf eingebaut werden. Warum soll eine Lücke im Lebenslauf entstehen, wenn doch die Elternzeit dazwischen war? Wenn Väter und Mütter in Elternzeit gegangen sind, ist das schließlich ein wichtiger Teil ihres Lebenslaufs.

Der Familienstand und die Anzahl der Kinder

Der Familienstand und die Anzahl der Kinder gehören nicht zwingend in einen Lebenslauf. Hierbei kommt immer ganz auf die Branche an, in der man sich bewirbt. Es wirkt dennoch einen Tick persönlicher, wenn der Familienstand und die Anzahl der Kinder angeführt sind.

(Text von Anne)
Jobfinder - Gespräch - Einstellungstest

Einstellungstest – So wird er bestanden!

Konnten Sie mit den eigenen Bewerbungsunterlagen bereits überzeugen, lassen viele Unternehmen die Chance nicht verstreichen und laden Sie zu einem Einstellungstest ein. So prüfen Personalchefs die Bewerber in verschiedenen Belangen, um deren Eignung für den ausgeschriebenen Job festzustellen.

Dass so ein Einstellungstest eine gewisse Herausforderung darstellt, ist klar. Denn die Prüfungssituation ist nicht von der Hand zu weisen. Firmen, die auf die bestmögliche Besetzung aufbauen, nutzen den Einstellungstest, um objektiv und fair zu beurteilen.

Ein Test, bei dem kein Bewerber weiß, was genau auf ihn zukommt. Denn es liegen verschiedene Aufgaben vor. Dennoch gibt es Fachgebiete, die fast ein jeder Einstellungstest aufweist.

Die verschiedenen Fachgebiete in einem Einstellungstest

Fachgebiet 1 – Die Allgemeinbildung

Vielen Unternehmen ist es ein großes Anliegen, dass ihre Mitarbeiter über ein gutes Allgemeinwissen verfügen. Dass sie über aktuelle Nachrichten informiert und über entscheidende Ereignisse unserer Zeit im Bilde sind. Das Allgemeinwissen gibt zwar keinen Aufschluss darüber, ob der Arbeitnehmer die passende Eignung mitbringt. Sie sagt aber dennoch einiges über einen potentiellen Mitarbeiter aus.

Fachgebiet 2 – Das logische Denken und mathematische Kenntnisse

Das logische Denken kann im täglichen Berufsleben immer wieder eine wertvolle Stütze sein. Deshalb fragt man es bei einem Einstellungstest gerne ab. Logisches Denken und analytische Beurteilungen stellt man im Fachgebiet 2 auf die Probe. Das logische Denken wird hierbei oft im Zusammenhang mit den mathematischen Kenntnissen ausgetestet. Gerade in Berufen, bei denen der richtige Umgang mit Zahlen wichtig ist, konfrontiert ein Unternehmen die Bewerber in ihrem Einstellungstest mit solchen Aufgaben. Denn in der Regel sind Logik und Mathematik eng miteinander verknüpft.

Fachgebiet 3 – Die Persönlichkeit

Firmen, die nicht nur die fachliche Eignung prüfen, sondern auch die persönlichen Seiten des Bewerbers kennenlernen möchten, lassen im Einstellungsverfahren gerne einen Persönlichkeitstest mit einfließen. Dieser gibt Aufschluss darüber, welche Charaktereigenschaft der Bewerber aufweist und ob diese mit der Firmenphilosophie übereinstimmen. Manchmal führen Unternehmen auch Einzelinterviewe durch, um die Persönlichkeit hinter dem jeweiligen Bewerber zu analysieren.

Fachgebiet 4 – Die Konzentration

Fehlerfreies Arbeiten ist wichtig. Das funktioniert aber nur dann, wenn die Konzentration gegeben ist. Wie weit es mit der Konzentration der Bewerber her ist, das kann ein passender Einstellungstest belegen.

Fachgebiet 5 – Branchen- und berufsspezifische Kenntnisse

Diese Fragen befassen sich mit dem Berufsbild und der jeweiligen Branche. Sie sind individuell ausgelegt.

Fachgebiet 6 – Die Fremdsprachen

Bewerben Sie sich für einen Beruf, bei dem Fremdsprachenkenntnisse gefragt sind, können Sie davon ausgehen, dass man diese beim Einstellungstest abfragt. So vergewissert sich das Unternehmen, dass Sie die Sprache ausreichend beherrschen.

Grundsätzlich ist die Einladung zum Bewerbungs- und Einstellungstest als positiv anzusehen. Nur solche Bewerber, die mit ihren Bewerbungsunterlagen überzeugen konnten, werden zu diesen Tests auch eingeladen. Wichtig ist bei der Bearbeitung der Tests, dass Sie Ruhe bewahren, um Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden.

Einstellungstest – Wie lange dauert er?

Das ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Es gibt umfangreiche Tests, die beinhalten alle 6 Fachgebiete. Dann wiederum gibt es Tests, die sich nur einem oder zwei Gebieten widmen.

Der online Einstellungstest – Wie funktioniert dieser?

Bewerber bekommen dafür einen Link vom Unternehmen. Wie bereits der Name schon verrät, führen Sie als Bewerber den Einstellungstest online durch. Die Möglichkeit zum Recherchieren nach bestimmten Antworten bleibt Ihnen aber auch hier nicht, denn die Aufgaben müssen Sie in der Regel innerhalb einer bestimmten Zeit erledigen.

Der Einstellungstest – Für wen dieser Nutzen bringt

Für den Arbeitgeber:

Durch einen Einstellungstest erkennt das Unternehmen umgehend die Stärken und Schwächen der einzelnen Bewerber. Die Daten des Tests werden dann dafür herangezogen, um die richtige Auswahl zu treffen.

Für den Arbeitnehmer:

Fähigkeiten, Kenntnisse und Qualitäten können anhand eines solchen Tests nachgewiesen werden. Ein gutes Testergebnis steht über der Bewerbung oder möglichen Zeugnissen. Ein gutes Ergebnis zeigt auf, dass Sie die abgefragten Fachgebiete beherrschen. Darum ist es von Vorteil, sich auf seinen Einstellungstest gut vorzubereiten. Das Internet bietet dazu viele unterschiedliche Möglichkeiten an. Mit einer intensiven Vorbereitung schwindet der enorme Zeitdruck, der bei einem solchen Test auf den Schultern der Bewerber lastet.

(Text von Anne)
Jobfinder - Gehalt verbessern

Gehalt verbessern mit Alternativen

Gehaltsverbesserung mit Alternativen. Um das umzusetzen gibt es viele geeignete Maßnahmen. Mehr Gehalt, wünscht sich jeder. Doch oft gibt es Gründe, die gegen eine Gehaltserhöhung sprechen wie zum Beispiel die wirtschaftliche Lage einer Firma. Wenn zum jetzigen Zeitpunkt keine Erhöhung der Gehälter möglich ist, gibt es doch die Alternative der geldwerten Vorteile. Wie sich diese gestalten wird im nachstehend erläutert.

Es sind die geldwerten Vorteile,  die sich niederschlagen

Statt einer Lohnerhöhung gibt es vielseitige Möglichkeiten, am Monatsende mehr Geld zur Verfügung zu haben. Der Arbeitgeber setzt diese als Betriebsausgaben ab und daher gelten sie in der Regel als steuerfrei. Somit wirken sich geldwerte Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen positiv aus. Im Gegensatz zu einer Lohnerhöhung, die oft durch die Progression kaum bemerkbar ist, gibt es bei den geldwerten Vorteilen Ausnahmen.

Geldwerte Vorteile für sich nutzen – Aber wie?

Das ist von der Situation abhängig. Junge Mitarbeiter haben meist andere Ansprüche als ältere. Singles wollen andere geldwerte Vorteile nutzen als ein Familienvater mit Kindern. Daher sind solche Vorteile auch verschieden aufgestellt.

Seinen materiellen Bonus nutzen – In welcher Form auch immer

Sachleistungen

Ein geldwerter Vorteil ist ein materieller Bonus. Hierbei handelt es sich vorrangig um Sachleistungen. Der Dienstwagen, welcher vor dem Haus parkt, das neue Diensthandy oder andere attraktive Sachleistungen.

Übernahme der Kinderbetreuung

Hierbei kann es unter anderem um diverse Kostenübernahmen gehen wie zum Beispiel ein Zuschuss für die Krabbelgruppe oder den Kindergarten. Wenn das Kind noch nicht zur Schule geht und eine Fremdbetreuung notwendig ist, werden solche Betreuungsmöglichkeiten von Firmen gerne abgabenfrei für Väter und Mütter angeboten.

Kostenlose Weiterbildungsmaßnahmen

Aber auch Bildungs- und Sprachurlaube werden von den Unternehmen gerne ausgegeben. Jede Form der bezahlten Weiterbildung ist ein Mehrwert.

Personalrabatte

Solche Rabatte sind in allen Branchen anzutreffen und schonen das Gehalt. Hierbei handelt es sich um Rabatte auf Dienstleistungen und Produkte des eigenen Unternehmens, die dem Angestellten als prozentualen Nachlass gewährt werden.

Tankgutscheine

Tankgutscheine, die einen Wert von 44 Euro monatlich nicht überschreiten, müssen nicht versteuert werden und können außerdem mit der Zahlung einer Entfernungspauschale kombiniert werden. Diese kann unter den Werbungskosten von der Steuer abgeschrieben werden.

Gesundheitsvorsorge als Mittel der Gehaltsverbesserung

Viele Unternehmen investieren bereits in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Wie sie das machen, gestaltet sich unterschiedlich. Die betriebliche Krankversicherung (BKV) nimmt auch Familien in den Schutz auf. Der betriebliche Gesundheitsschutz wird als Sachaufwendung angesehen und ist bis 44 Euro im Monat pro Mitarbeiter steuerfrei. Auch Versicherungsbeiträge für die Arbeitsbelegschaft können als Betriebsausgaben eingestuft werden. 500 Euro kann pro Mitarbeiter und pro Jahr steuerfrei in deren Gesundheit investiert werden.

Erholungsbeihilfe

Zusätzlich zu dem Gehalt kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einmal jährlich einen Zuschuss für dessen Erholung in Höhe von bis zu 156 Euro auszahlen. 104 Euro sind für den Partner vorgesehen und 52 Euro für jedes Kind. Die Erholungsbeihilfe ist befreit von den Sozialabgaben, nicht aber von der Lohnsteuer.

Home-Office – die versteckte Gehaltsverbesserung

Wird dem Arbeitnehmer die Chance eingeräumt auch von zu Hause aus zu arbeiten, kann sich der Arbeitgeber bei der technischen Ausstattung beteiligen. Obwohl Laptop, Drucker und PC Eigentum der Firma bleiben, kann der Mitarbeiter diese zu Hause nutzen.

Vermögenswirksame Leistungen  – Die Umsatzbeteiligung

Die Umsatzbeteiligung mag wohl die bekannteste vermögenswirksame Leistung sein, die ein Arbeitnehmer bekommen kann. Hiermit wird ein finanzieller Anreiz geschaffen, um die Leistung im Job noch zu steigern.

Gehaltsverbesserung durch eine betriebliche Altersvorsorge

Viele Unternehmen stellen eine geförderte Altersvorsorge auf betrieblicher Basis in Aussicht. Sie investieren in Direktversicherungen, Pensionsfonds und Pensionskassen. Sozialabgaben oder Steuern sind in diesem Fall nicht fällig.

Geldwerte Vorteile versprechen einen Gewinn für beide Seiten

Um die steuerliche Belastung für den Arbeitgeber zu mindern, eignen sich geldwerte Vorteile besonders gut. Und so steht dem Arbeitnehmer auch ohne Gehaltserhöhung monatlich mehr Geld zur Verfügung.

Jobfinder - Gehaltserhöhung

Gehaltserhöhung – So klappt es!

Gehaltserhöhung – So klappt es! Du bist mit deinem Gehalt unzufrieden, denn es entspricht nicht mehr dem, was du in der Firma leisten musst. Dann bitte um eine Gehaltsverhandlung.

Die Gehaltsverhandlung mit der Frage: Was haben Sie erwartet?

Dabei ist es wichtig, dass du gut verhandeln kannst. Es hilft dir weiter. Außerdem sollten deine Gehaltsvorstellungen realistisch und nachvollziehbar sein. Diese können durchaus einen Tick über dem Marktwert liegen, denn bei einer Gehaltsverhandlung muss es eine Möglichkeit des „Handel“ geben.

Gehaltserhöhung: Da taucht die Frage nach der Leistung auf? 

Bei dieser Frage ist nicht aufzuzählen, was du in Zukunft schaffen möchtest, sondern was du bereits täglich für das Unternehmen leistest. Diese Leistungen sind entscheidend. Der Chef muss erkennen können, dass du bereits eine Vorleistung erbracht hast, für die du nun entsprechend entlohnt werden möchtest.

Die Gehaltsverhandlung mit der Frage: Wann war die letzte Gehaltserhöhung?

Wer noch nie eine Gehaltserhöhung eingefordert hat, der hat ein Ass im Ärmel. Fängst du in einem Unternehmen neu an zu arbeiten, bekommst du in der Regel ein sogenanntes Anfangsgehalt. Wurde dieses nach der Probezeit und einer angemessenen Einarbeit trotz Übernahme zusätzlicher Aufgabe und Verantwortungsbereiche nicht angepasst, dann wird es nun an der Zeit darüber zu reden.

Für jeden Firmenchef ist das nachvollziehbar, dass neue Mitarbeiter ihre Leistung im Unternehmen steigern können.  Aller Anfang ist schwer. Doch mit der Routine geht die Arbeit ganz automatisch von der Hand und zieht eine Leistungssteigerung nach sich. Diese Leistungssteigerung darf sich in deinem Gehalt zeigen. Das ist auch dem Arbeitgeber bewusst. Dafür muss dieser nur gezielt angesprochen werden.

Damit es mit der Erhöhung des Gehalts klappt, ist Eigenwerbung ganz wichtig

Sich einmal selbst auf die Schulter klopfen und sein Können in das richtige Licht rücken – das darf auch mal sein.  Denn jede erbrachte Leistung gehört entsprechend belohnt. Das wissen auch die Firmenchefs nur zu gut.

Dass sich Gehälter im Laufe der Zeit ändern, ist normal. Wer in ein Unternehmen neu einsteigt, der muss sich erst beweisen und zeigen, was er kann. Doch liegt das Können klar auf der Hand, ist es an der Zeit über eine Gehaltserhöhung nachzudenken. Zeige dem Unternehmen auf, welchen Nutzen es durch dein Können hat. Egal ob es dabei um die Gewinnung von Neukunden, Verbesserung in den Arbeitsabläufen oder andere Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität geht.

Nicht nach einer Gehaltserhöhung fragen, sondern um eine Gehaltsanpassung bitten

Viele Arbeitnehmer fragen nach einer Gehaltserhöhung. Aber ist es wirklich eine Erhöhung oder eher eine Anpassung? Besser ist es die Firmenleitung um eine Gehaltsanpassung zu bitten. Denn seit du im Unternehmen bist, hast du dich ständig weiterentwickelt, hast dazu gelernt und neue Aufgabengebiete übernommen. Für alle diese Mehrleistungen willst du nun auch entlohnt werden. Dein Gehalt sollte deiner Arbeit angepasst sein. Darum ist es von Bedeutung, das Wort Gehaltserhöhung durch das Wort Gehaltsanpassung zu ersetzen. Die Arbeitsleistung wurde von dir bereits gesteigert. Nun ist es an der Zeit eine entsprechende Entlohnung dafür zu erhalten.

Die Argumente für die höhere Entlohnung  richtig begründen

Auch das ist ein ganz entscheidender Umstand. Wenn Arbeitnehmer ihren Gehaltswunsch äußern, dann nehmen sie häufig eine Bitt-Stellung ein. Aber hierbei geht es um keine Bitte. Es geht um angemessene Entlohnung. Darum sei von dir und von dem was du machst überzeugt. Eine konjunktive Ausdrucksweise ist dabei fehl am Platz. Sag was du willst und stehe dazu. Nur so kannst du den Firmenchef überzeugen.

Bei der Gehaltserhöhung keine privaten Gründe angeben

Private Gründe sind in einer Gehaltsverhandlung eher fehl am Platz. Deinen Chef interessiert es in der Regel nicht, dass du Neuanschaffungen tätigen musst oder deine Miete erhöht wurde. Für ihn zählen nur berufliche Gründe. Also begründe eine Gehaltserhöhung immer richtig und lasse private Gründe außen vor.

Gehaltserhöhung abgelehnt – Was nun?

Wenn du auf deine Frage nach einer Gehaltserhöhung ein Nein zu hören bekommst, solltest du schlagende Argumente in petto haben. Egal, ob du an deiner Qualifikation gearbeitet, neue Kunden an Land gezogen oder dem Unternehmen beim Sparen geholfen hast. All das sind Argumente, die dir weiterhelfen können. Wenn sie richtig gewählt wurden, ist ein Kompromiss seitens der Firma nie auszuschließen.

Jobfinder - Gehaltsverhandlungen

Die Gehaltsverhandlung

Gehaltsverhandlung – So wird´s gemacht. Du willst deinen Chef nach einer Gehaltserhöhung fragen? Dann musst du ihn mit guten Argumenten überzeugen können. Denn eine Gehaltsverhandlung ist im Grund eine komplexe Sache. Richtiges Vorgehen ist hierbei von großer Bedeutung.

Beim Verhandeln des Gehalts müssen einige Punkte beachtet werden

Punkt 1 – Der richtige Zeitpunkt

Der Zeitpunkt ist ausschlaggebend für eine gelungene Gehaltsverhandlung. Je besser der Zeitpunkt gewählt ist, umso höher steigt die Chance auf Erfolg. Also überleg dir genau, wann du deinen Chef auf dem richtigen Fuß erwischst. Wenn der Stimmungsthermometer beim Vorgesetzten auf Sonne zeigt, dann heißt es die Gunst der Stunde für sich zu nutzen.

Gerade um Weihnachten und zum Jahreswechsel kommt es gehäuft zu Gehaltsverhandlungen. Es ist daher besser, wenn du bereits einige Wochen oder Monate früher damit beginnst. Nutze dafür die Frühlings- und Sommermonate, wo andere Mitarbeiter nicht auf die Idee kommen, mehr Gehalt fordern zu wollen.

Vielleicht gibt es in deinem Unternehmen ja fest eingeplante Gehaltsrunden, die einmal im Jahr stattfinden. Dann kannst du diese für deine Zwecke einbinden. Wenn es sie nicht gibt, dann bitte kurzerhand um ein persönliches Gespräch.

Punkt 2 – Den Marktwert kennen

Weißt du eigentlich, was deine Arbeitskraft wert ist? Kennst du deinen Marktwert? Wenn du deinen Marktwert nicht kennst, recherchiere diesem im Voraus. Es gibt dafür die unterschiedlichsten Gehaltsprogramme im Netz. Auf diese kannst du dich stützen und in deine Verhandlungen mit einfließen lassen. Dabei kannst du etwas höheren Summe aufrufen und deine eigenen Forderungen etwas darunter platzieren. So zeigst du, dass du nicht das maximale Gehalt ausschöpfen möchtest, sondern deinem Arbeitgeber entgegenkommst.

Punkt 3 – Konkrete Vorstellungen nennen, die über dem Branchengehalt liegen

Viele Arbeitnehmer machen einen ganz großen Fehler: Sie gehen zur Gehaltsverhandlung und fordern genau das, was sie haben möchten und keinen Cent mehr. Dadurch bleibt ihnen kein Verhandlungsspielraum. Wer die erste Gehaltszahl nennt, der baut bereits ein Fundament. Auf diesem Fundament wird in Folge verhandelt. Darum darf auf ein gutes und kräftiges Fundament aufgebaut werden. Damit noch ausreichend Verhandlungsspielraum gegeben ist. Beim Gehaltsgespräch ist es wichtig, dass es solche Verhandlungsspielräume gibt.

Eine Gehaltserhöhung ist immer mit einer gesteigerten Leistung verbunden

Gibt es vielleicht ein neues Arbeitsprojekt? Eine neue Umstrukturierung der Arbeit? Wie sieht es mit der fachlichen oder sozialen Weiterentwicklung aus? Wurden Kurse belegt, Lehrgänge absolviert, Fortbildungen gemacht? Das sind alles Gründe, die zu mehr Gehalt führen können und das Verhandeln leichter machen. Diese Argumente können ausschlaggebend dafür sein, dass es tatsächlich mehr Geld gibt. Wer einfach ohne Vorbereitung eine Gehaltsverhandlung führt, wird in der Regel leer ausgehen. Denn eine solche Forderung muss an gute Argumente geknüpft sein, die plausibel nachvollziehbar sind. Wenn du gerade ein neues Arbeitsprojekt abgeschlossen hast, dann nütze diesen Zeitpunkt und mache dich zu einer Gehaltsverhandlung auf. Es ist der passende Zeitpunkt dafür.

Sinnvoll ist es, eine eigene Leistungsmappe anzufertigen. Denn viele Firmenchefs wissen gar nicht, was jeder einzelne Mitarbeiter alles erledigt. Er muss sich erst ein Bild darüber machen, um zu erkennen, dass du deine Leistung im Unternehmen weiter ausgebaut hast.

Mehr Gehalt – Wie viel ist das?

Die Untergrenze einer Gehaltserhöhung liegt bei 5 %. Die Obergrenze liegt im Schnitt bei 10 %. Steht eine Beförderung an, darf sie auch höher ausfallen. Eine durchschnittliche Gehaltserhöhung pendelt sich bei rund 7 % ein. Wer dem Unternehmen durch die eigene Tätigkeit großen Nutzen bringt, der darf durchaus mit mehr als diesen 7 % rechnen. Der Gehaltssprung ist in der Regel immer an eine Mehrleistung gebunden. Darum überzeuge zuerst mit deiner Leistung und gehe dann in eine Gehaltsverhandlung.

(Text von Anne)
Jobfinder - der richtige Mitarbeiter

Arbeitsvertrag – Alles was du wissen musst

Der Arbeitsvertrag ist ein ganz wichtiges Schriftstück. Es gibt einzelne Faktoren, auf die ein solcher Vertrag aufbaut. Welche das sind, erfährst du im folgenden Beitrag.

Was beinhaltet der Arbeitsvertrag?

Die Vertragsparteien müssen mit Anschrift genannt sein

Wer ist der Arbeitgeber? Wer der Arbeitnehmer? Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen mit vollständigen Namen und vollständiger Adresse im Arbeitsvertrag aufgeführt sein.

Der Beginn des Arbeitsverhältnisses

Der erste Arbeitstag wird mit Datum festgelegt.

Der Arbeitsort

Die Anschrift der Firma ist in vielen Fällen auch der Arbeitsort. Der Arbeitsort ist der Ort, wo der Arbeitnehmer seine Arbeitszeit verbringt. In bestimmten Branchen wird hier auch ein Wechsel des Arbeitsortes hinterlegt.

Die genaue Tätigkeit

Hierbei spricht man von einer sogenannten Positionsbezeichnung. Die einzelnen Aufgaben sollten eindeutig beschrieben sein. Die zu leistende Arbeit muss genau aufgelistet werden.

Arbeitszeit und Überstunden

Unter der Arbeitszeit versteht man die Zeit vom Beginn der Arbeit bis zum Ende inklusive Ruhepausen. Die Wochenarbeitszeit wird festgelegt und beträgt üblicherweise  35 bis 40 Wochenstunden.  Laut Arbeitsrecht beträgt die maximale Arbeitszeit acht Stunden pro Tag.

Das Gehalt inklusive Sonderzahlungen

Das Gehalt findet sich als Monats- oder Jahresbeitrag brutto oder als Stundenlohn wieder. Neben dem Grundgehalt sind Zulagen und diverse Prämien angeführt. Auch die Fälligkeit des Lohns ist in diesem Punkt des Arbeitsvertrages verankert.

Die Probezeit

Die meisten Arbeitsverträge stützen sich auf eine Probezeit. Eine maximale Probezeit beträgt 6 Monate. In dieser Zeit gibt es verkürzte Kündigungsfristen.

Urlaub, Krankheit und Verhinderung

Dem Arbeitnehmer steht Erholungsurlaub zu. Dieser wird in Tagen angegeben und muss den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Bei Krankheit wird in der Regel auf die Entgeltfortzahlung hingewiesen.

Die Kündigungsfrist

Die Kündigungsfrist legt die Zeitspanne fest, die zwischen Kündigungserklärung und tatsächlichem Ende des Arbeitsverhältnisses liegt. An diese Frist müssen beide Parteien sich halten.

Diverse Betriebs- und Dienstvereinbarungen

Auch sie finden sich in der Nachweispflicht eines Arbeitsvertrages wieder und sind exakt angeführt.