Jobfinder - Elternzeit

Bewerbung nach der Elternzeit – Wiedereinsteigen leicht gemacht

Die Herausforderung annehmen, eine Bewerbung schreiben und nach der Elternzeit wieder zurück in die Berufswelt kehren. Es gibt dabei verschiedene Aspekte, die berücksichtigt werden sollten. Meist ist der Wiedereinstieg in den alten Job die erste Wahl. Sollte dies nicht so sein, kommt eine Neuorientierung in Frage.

Bewerbung nach der Elternzeit – Was es zu beachten gibt!

Die Motivation und die Beweggründe, warum du dich nach der Elternzeit bei diesem Unternehmen bewirbst, sollten sehr überzeugend sein. Auch auf die letzte Beschäftigung vor der Elternzeit darf nicht vergessen werden. Auf diese Arbeit und die verbundene Qualifikation darf noch einmal eingegangen werden.

Viele nützten die Elternzeit auch dafür, um sich fort- und weiterzubilden. Ihnen ist es ein großes Anliegen in den beruflichen Belangen immer up to date zu sein. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, der in die Bewerbung nach der Elternzeit miteinfließen darf.

Bewerbung nach der Elternzeit – Wichtig sind Eigeninitiative und Motivation

Wichtig ist bei der Bewerbung nach der Elternzeit, dass der Nachwuchs gut versorgt ist und dass du als potenzieller Arbeitnehmer den Kopf wieder frei hast. Ein neuer Lebensabschnitt tut sich auf. Beim neuen Arbeitgeber ist nicht nur die Präsenz entscheidend, sondern auch die Zeit und Arbeitsenergie.  Darum sollte sich jeder Bewerber klar werden, was er für das Unternehmen tun kann und was zeitlich im Rahmen ist.

Die gute geleistete Arbeit steht im Vordergrund

Zudem darf die Bewerbung Elternzeit davon überzeugen, dass du bereits gute Arbeit geleistet hast und nach der Elternzeit auch wieder dazu bereit bist. Es darf gemeinsam mit dem Unternehmen ein individueller Weg gefunden werden, damit die Zusammenarbeit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber erfolgversprechend ist.

Der Wiedereinstieg ist an persönliche Fragen geknüpft

Die Rückkehr in den Job mag anfangs vielleicht immer eine Umstellung ergeben. Darum musst du dir ganz sicher sein, welchen Job du danach ausüben willst. Was du kannst und wie deine persönlichen Wünsche aufgestellt sind, darf ebenso nicht in Vergessenheit geraten.

Das richtige Unternehmen suchen

Du musst dir klar werden, für welches Unternehmen du arbeiten möchtest. Es gibt zahlreiche Unternehmen, die bieten Sonderleistungen für arbeitende Mütter und Väter an.  Zudem muss die Unterstützung betreffend Kinderbetreuung gesichert sein. Wer wird das Kind versorgen, wenn du zur Arbeit musst? Diese Frage muss bereits im Vorfeld geklärt sein. Du musst wissen, ob du auf Unterstützung zählen kannst.

Sich auf dem Arbeitsmarkt neu orientieren

Den passenden Job ausfindig machen – aber wie? Am besten du orientierst dich erstmal am Arbeitsmarkt. Ganz entscheidend ist auch die Frage: Wie hoch ist die Nachfrage nach Quereinsteigern? In welcher Branche sind Quereinsteiger gefragt?

Auch die Arbeitswelt bleibt nicht stehen, nun gilt es herauszufinden, ob die angeeigneten und erlernten Qualifikationen und Fähigkeiten überhaupt noch gefragt sind? Hat sich die Branche zwischenzeitlich neu aufgestellt? Was hat sich in der Welt der Arbeit während der Elternzeit alles verändert? Nachforschungen dürfen angestellt werden. Aktuelle Stellenanzeigen sollten analysiert werden. So kann sich der Bewerber einen kompakten Überblick über den Arbeitsmarkt verschaffen. Denn offene Stellen gibt es genug. Zudem gibt es gute Alternativen zur Vollbeschäftigung. Sei es ein Teilzeit- oder Mini-Job oder du findest dich als Freelancer in einer freiberuflichen Tätigkeit wieder. Die Selbstständigkeit ist nach der Elternzeit für viele auch immer eine gute Alternative.

Wichtig dabei ist nur, dass du selbst aktiv wirst und auch bereit bist, dich ständig weiter- und fortzubilden. Denn schließlich kann jeder fachliche Mangel beseitigt werden. Arbeitnehmer müssen nur dazu bereit sein.

Bewerbung nach der Elternzeit und der passende Lebenslauf dazu

Die Elternzeit sollte auf jeden Fall in den Lebenslauf eingebaut werden. Warum soll eine Lücke im Lebenslauf entstehen, wenn doch die Elternzeit dazwischen war? Wenn Väter und Mütter in Elternzeit gegangen sind,  dann ist das ein Teil von ihrem Lebenslauf.

Der Familienstand und die Anzahl der Kinder

Der Familienstand und die Anzahl der Kinder müssen nicht zwingend im Lebenslauf niedergeschrieben sein. Es kommt immer ganz auf die Branche an, in der du dich bewirbst. Es wirkt dennoch einen Tick persönlicher, wenn der Familienstand und die Anzahl der Kinder angeführt sind.

(Text von Anne)
Jobfinder - Gespräch - Einstellungstest

Einstellungstest – So wird er bestanden!

Konnten die Bewerbungsunterlagen bereits überzeugen, lassen viele Unternehmen die Chance nicht verstreichen und laden zu einem Einstellungstest. So werden die Bewerber in verschiedenen Belangen getestet, um feststellen zu können, ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle geeignet ist und in Frage kommt.

Dass so ein Einstellungstest eine gewisse Herausforderung darstellt, ist klar. Denn die Prüfungssituation ist nicht von der Hand zu weisen. Firmen, die auf die bestmögliche Besetzung aufbauen, nutzen den Einstellungstest, der objektiv und fair beurteilt.

Ein Test, bei dem kein Bewerber weiß, was genau auf ihn zukommt, denn es liegen verschiedene Aufgaben vor. Dennoch gibt es Fachgebiete, die fast ein jeder Einstellungstest aufweist.

Die verschiedenen Fachgebiete in einem Einstellungstest

Fachgebiet 1 – Die Allgemeinbildung

Vielen Unternehmen ist es ein großes Anliegen, dass ihre Mitarbeiter über ein gutes Allgemeinwissen verfügen. Dass sie über aktuelle Nachrichten informiert und über entscheidende Ereignisse unserer Zeit im Bilde sind. Das Allgemeinwissen gibt keinen Aufschluss darüber, ob der Arbeitnehmer die passende Eignung mitbringt. Dieses Fachgebiet zeigt auf, über welche Allgemeinbildung die potenzielle Arbeitskraft verfügt.

Fachgebiet 2 – Das logische Denken und mathematische Kenntnisse

Das logische Denken kann im täglichen Berufsleben immer wieder eine wertvolle Stütze sein, deshalb wird es bei einem Einstellungstest gerne abgefragt. Logisches Denken, analytische Beurteilungen wird in Fachgebiet 2 auf die Probe gestellt. Das logische Denken wird aber oft im Zusammenhang mit den mathematischen Kenntnissen ausgetestet. Gerade in Berufen, bei denen der richtige Umgang mit Zahlen wichtig ist, da werden die Bewerber in ihrem Einstellungstest mit solchen Aufgaben konfrontiert Da die Logik und die Mathematik oft eng miteinander verknüpft sind.

Fachgebiet 3 – Die Persönlichkeit

Wer nicht nur die fachliche Eignung einschätzen möchte, sondern auch die persönlichen Seiten des Bewerbers kennenlernen möchte, der lässt im Einstellungstest einen Persönlichkeitstest miteinfließen. Dieser Persönlichkeitstest gibt Aufschluss darüber, welche Charaktereigenschaft der Bewerber aufweist und ob diese mit der Firmenphilosophie übereinstimmen. Aber in der Regel werden Einzelinterviewe geführt, um festzustellen, welche Persönlichkeit sich hinter dem jeweiligen Bewerber verbirgt.

Fachgebiet 4 – Die Konzentration

Fehlerfreies Arbeiten ist wichtig, das funktioniert aber nur dann, wenn die Konzentration gegeben ist. Wie weit es mit der Konzentration der Bewerber her ist, das kann ein passender Einstellungstest belegen.

Fachgebiet 5 – Branchen- und berufsspezifische Kenntnisse

Diese Fragen befassen sich mit dem Berufsbild und der jeweiligen Branche. Sie sind individuell ausgelegt.

Fachgebiet 6 – Die Fremdsprachen

Wer sich für einen Beruf bewirbt, bei dem Fremdsprachenkenntnisse gefragt sind, sollte vorbereitet sein, dass diese beim Einstellungstest abgefragt werden. Damit sich das Unternehmen davon vergewissern kann, dass du der Sprache, als auch der Grammatik mächtig bist.

Grundsätzlich darf die Einladung zum Bewerbungs- und Einstellungstest als gut angesehen werden. Denn nur die Bewerber, die mit ihren Bewerbungsunterlagen überzeugen konnten, dürfen diesen Test auch absolvieren. Wichtig ist bei der Bearbeitung des Tests, dass du Ruhe bewahrst und auf Flüchtigkeitsfehler achtest.

Einstellungstest – Wie lange dauert er?

Das ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Es gibt umfangreiche Tests, die beinhalten alle 6 Fachgebiete. Dann wiederum gibt es Tests, die widmen sich nur einem oder zwei Gebieten.

Der online Einstellungstest – Wie funktioniert dieser?

Bewerber bekommen dafür in der Regel einen Link vom Unternehmen. Wie bereits der Name schon verrät, kann der Einstellungstest online durchgeführt werden. Zeit zum Recherchieren bleibt dir dafür trotzdem nicht, denn jede Aufgabe muss in einer bestimmten Zeit erledigt werden.

Der Einstellungstest – Für wen dieser Nutzen bringt

Für den Arbeitgeber:

Durch einen Einstellungstest erkennt das Unternehmen umgehend die Stärken und die Schwächen der einzelnen Bewerber. Die Daten des Tests werden dann dafür herangezogen, um die richtige Auswahl der Bewerber zu treffen.

Für den Arbeitnehmer:

Fähigkeiten, Kenntnisse und Qualitäten können anhand eines solchen Tests nachgewiesen werden. Ein gutes Testergebnis steht über der Bewerbung oder möglichen Zeugnissen. Das gute Ergebnis zeigt auf, dass du die abgefragten Fachgebiete beherrscht und du dich darin auskennst. Darum ist es von Vorteil, sich auf seinen Einstellungstest vorzubereiten. Das Internet bietet dazu viele unterschiedliche Möglichkeiten an und somit schwindet der enorme Zeitdruck, der bei einem solchen Test auf den Schultern der Bewerber lastet.

(Text von Anne)
Jobfinder - Gehalt verbessern

Gehalt verbessern mit Alternativen

Gehalt verbessern mit Alternativen. Gut umsetzbar, wenn man weiß mit welchen Maßnahmen. Mehr Gehalt, das ist das, was sich jeder wünscht. Gleich, ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber. Aber oft gibt es Gründe, die gegen eine Gehaltserhöhung sprechen und sei es die wirtschaftliche Lage der Firma, die dagegen spricht. Wer zum jetzigen Zeitpunkt mit keiner Gehaltserhöhung rechnen kann, der kann vielleicht zur gewünschten Erhöhung auf Umwegen kommen, anhand der geldwerten Vorteile. Wie sich diese gestalten, darauf wird nun näher eingegangen.

Es sind die geldwertenden Vorteile,  die sich ebenso niederschlagen

Es heißt also statt einer Lohnerhöhung gibt es vielseitige Möglichkeiten, die zu mehr Geld in der Geldbörse verhelfen. Der Arbeitgeber setzt diese als Betriebsausgaben ab und daher gelten sie in der Regel als steuerfrei. Somit wirken sich geldwerte Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleich gut aus. Denn eine smarte Lohnerhöhung wird von der Progression oft vernichtet. Da geldwertende Vorteile steuerfrei sind,  kann das nicht passieren.

Geldwerte Vorteile für sich nutzen – Aber wie?

Das ist von der Situation abhängig. Junge Mitarbeiter haben meist andere Ansprüche als ältere. Singles wollen andere geldwerte Vorteile nutzen als ein Familienvater mit Kindern. Daher sind solche Vorteile auch verschieden aufgestellt.

Seinen materiellen Bonus nutzen – In welcher Form auch immer

Sachleistungen

Ein geldwerter Vorteil ist ein materieller Bonus. Hierbei handelt es sich vorrangig um Sachleistungen. Der Dienstwagen, welcher vor dem Haus parkt. Das neue Handy, das der Chef besorgt hat.

Übernahme der Kinderbetreuung

Hierbei kann es zudem um diverse Kostenübernahmen gehen. Ein Zuschuss für die Krabbelgruppe oder den Kindergarten. Wenn das Kind noch nicht zur Schule geht und eine Fremdbetreuung notwendig ist, werden solche Betreuungsmöglichkeiten von Firmen gerne abgabenfrei für Väter und Mütter angeboten.

Kostenlose Weiterbildungsmaßnahmen

Aber auch Bildungs- und Sprachurlaube dürfen als Leistung vom Unternehmen angesehen werden. Jede Form der bezahlten Weiterbildung ist ein Wert. Ein Wert, die nicht mit Geld abgegolten wird.

Personalrabatte

Solche Rabatte sind in allen Branchen anzutreffen und schonen den Gehalt ebenso. Hierbei handelt es sich um Rabatte auf die Dienstleistungen und Produkte des eigenen Unternehmens. Der Rabatt ist ein guter Bonus und kann als prozentueller Nachlass angesehen werden.

Tankgutscheine

Tankgutscheine, die einen Wert von 44 Euro monatlich nicht überschreiten, müssen nicht versteuert werden. Zudem kommt dann meist auch noch die Entfernungspauschale dazu. Diese Pauschale kann unter den Werbungskosten von der Steuer abgeschrieben werden.

Gesundheitsvorsorge

Viele Unternehmen investieren bereits in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Wie sie das machen, gestaltet sich unterschiedlich. Die betriebliche Krankversicherung (bkV) nimmt auch Familien mit in den Schutz. Der betriebliche Gesundheitsschutz wird als Sachaufwendung angesehen und ist bis 44 Euro im Monat pro Mitarbeiter steuerfrei. Auch Versicherungsbeiträge für die Arbeitsbelegschaft können als Betriebsausgaben eingestuft werden. 500 Euro kann pro Mitarbeiter und pro Jahr lohnsteuerfrei in deren Gesundheit investiert werden.

Erholungsbeihilfe

Zusätzlich zu dem Gehalt kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einmal jährlich einen Zuschuss betreffend Erholung in Höhe bis zu 156 Euro genehmigen. 104 Euro sind für den Partner vorgesehen und 52 Euro für jedes Kind. Die Erholungsbeihilfe ist befreit von den Sozialabgaben, nicht aber von der Lohnsteuer.

Home Office

Wird dem Arbeitnehmer die Chance eingeräumt auch von zu Hause aus zu arbeiten, kann sich der Arbeitgeber bei der technischen Ausstattung beteiligen. Laptop, Drucker, PC bleiben zwar weiterhin Firmeneigentum, aber der Mitarbeiter kann sie leihweise von zu Hause nutzen.

Vermögenswirksame Leistungen  – Die Umsatzbeteiligung

Die Umsatzbeteiligung mag wohl die bekannteste vermögenswirksame Leistung sein, die ein Arbeitnehmer bekommen kann und so wird ein finanzieller Anreiz geschaffen, die Leistung im Job noch zu steigern.

Eine betriebliche Altersvorsorge

Viele Unternehmen stellen eine geförderte Altersvorsorge auf betrieblicher Basis in Aussicht. In Direktversicherungen, Pensionsfonds und Pensionskassen wird so investiert. Sozialabgaben oder Steuern müssen dafür aber nicht bezahlt werden.

Geldwerte Vorteile versprechen einen Gewinn für beide Seiten

Denn die steuerliche Belastung kommt für den Arbeitnehmer nicht zu tragen und der Arbeitgeber kann solche Vorteile steuerlich geltend machen. Auch wenn es keine Gehaltserhöhung ist, bleibt dir dennoch mehr Geld über.

Jobfinder - Gehaltserhöhung

Gehaltserhöhung – So klappt es!

Gehaltserhöhung – So klappt es! Du willst, dass dein Gehalt ansteigt.  Denn die Summe, die du auf  deinem Lohnzettel siehst, ist nicht mehr stimmig mit dem, was du leisten musst. Dann bitte um eine Gehaltsverhandlung.

Die Gehaltsverhandlung mit der Frage: Was haben Sie erwartet?

Dabei ist es wichtig, dass du gut feilschen kannst. Es hilft dir weiter. Es muss ein Gehalt genannt werden, der nachvollziehbar ist. Aber dieser darf immer einen Tick über den Marktwert liegen. Denn nicht nur am Markt, sondern auch bei den Gehältern wird gefeilscht.

Die Gehaltsverhandlung mit der Frage: Was haben Sie besonderes geleistet?

Bei dieser Frage darfst du nicht in die Zukunft blicken und aufzählen, das und das werde ich in den nächsten Monaten machen. Du musst mit den Arbeiten überzeugen können, was du bislang alles geleitstet hast. Diese Leistungen sind entscheidend. Der Chef muss erkennen können, dass du bereits eine Vorleistung erbracht hast, für die du nun entsprechend entlohnt werden möchtest.

Die Gehaltsverhandlung mit der Frage: Wann war die letzte Gehaltserhöhung?

Wer noch nie eine Gehaltserhöhung eingefordert hat, der hat einen Ass im Ärmel. Denn somit kann auf eine gute Argumentation aufgebaut werden. Wer in einem Unternehmen neu anfängt, der erhält ein Anfangsgehalt. Wenn sich dieses Anfangsgehalt nie verändert hat und der Neuzugang sich aber eingearbeitet hat und neue Aufgaben- und Verantwortungsbereiche übernommen hat, dann ist es an der Zeit, einmal wegen einer Erhöhung des Gehaltes zu sprechen.

Für jeden Firmenchef ist das nachvollziehbar, dass neue Mitarbeiter ihre Leistung im Unternehmen steigern.  Aller Anfang ist schwer, aber kommt die Routine, geht die Arbeit ganz automatisch von der Hand und die erbrachte Leistung schnellt in die Höhe. Diese Steigerung will nach Monaten bzw. Jahren besser entlohnt werden. Das ist nicht nur dem Arbeitnehmer bewusst, sondern auch dem Arbeitgeber. Aber dafür muss dieser gezielt darauf hingewiesen werden.

Damit es mit der Gehaltserhöhung klappt ist Eigenwerbung ganz wichtig

Sich einmal selbst auf die Schulter klopfen, einmal sein Können in das richtige Licht rücken und gekonnt darauf hinweisen, dabei kommt es bei einer Gehaltsverhandlung an. Denn jede erbrachte Leistung will entsprechend belohnt werden, das wissen auch die Firmenchefs nur zu gut.

Dass sich Gehälter im Laufe der Zeit ändern, das ist normal. Wer in ein Unternehmen neu einsteigt, der muss sich erst beweisen und zeigen was er kann. Doch liegt das Können klar auf der Hand, ist es an der Zeit um eine Gehaltserhöhung zu bitten. Zeige dem Unternehmen auf, welchen Nutzen es durch dein Können bereits erreichen konnte. Ein solcher Nutzen kann sich vielseitig zeigen, das fängt von einer Gewinnung von Neukunden an und endet mit einer rationaleren und verbesserten Vorgehensweise beim Arbeiten.

Nicht um eine Gehaltserhöhung fragen sondern um eine Gehaltsanpassung bitten

Viele Arbeitnehmer fragen um eine Gehaltserhöhung. Aber ist es wirklich eine Erhöhung und keine Anpassung? Besser ist es die Firmenleitung um eine Gehaltsanpassung zu bitten. Denn seit du im Unternehmen bist, hast du dich ständig weiterentwickelt, hast dazu gelernt, hast neue Aufgabengebiete übernommen und für alle diese Mehrleistungen willst du nun auch entlohnt werden. Dein Gehalt sollte deiner Arbeit angepasst werden. Darum ist es von Bedeutung, das Wort Gehaltserhöhung durch das Wort Gehaltsanpassung zu ersetzen. Die Arbeitsleistung wurde von dir bereits gesteigert, nun ist es an der Zeit eine entsprechende Entlohnung dafür zu erhalten.

Die Gehaltserhöhung richtig vorbringen

Auch das ist ein ganz entscheidender Umstand. Wenn Arbeitnehmer ihren Gehaltswunsch äußern, dann nehmen sie immer eine Bitt-Stellung ein. Aber hierbei geht es um keine Bitte, hierbei geht es um eine Forderung, die du bekommen möchtest. Darum sei von dir und von dem was du machst -überzeugt. Eine konjunktive Ausdrucksweise ist dabei fehl am Platz. Sag was du willst, sei davon voll und ganz überzeugt. Nur so kannst du ebenso den Firmenchef davon überzeugen.

Bei der Gehaltserhöhung keine privaten Gründe angeben

Damit du die Gehaltserhöhung auch bekommst, ist es wichtig, dass du dafür keine privaten Gründe angibst. Deinen Chef interessiert es nicht, dass du Neuanschaffungen tätigen musst oder deine Miete erhöht wurde. Für ihn zählen nur berufliche Gründe. Also begründe eine Gehaltserhöhung immer richtig und lasse private Gründe außen vor.

Gehaltserhöhung – Nein – Nun folgt die richtige Argumentation darauf

Wenn du ein Nein zu hören bekommst, wenn du nach einer Gehaltserhöhung fragst, ist es wichtig, schlagende Argumente in petto zu haben. Egal, ob du an deiner Qualifikation gearbeitet hast, neue Kunden an Land gezogen hast oder dem Unternehmen beim Sparen geholfen hast. Das sind alles Argumente, die dir weiterhelfen können. Wenn sie richtig gewählt wurden, ist ein Kompromiss seitens der Firma nie auszuschließen.

Jobfinder - Gehaltsverhandlungen

Die Gehaltsverhandlung

Wer sein Gehalt verhandeln will, der darf sich selbstsicher zeigen, denn er muss von sich sehr überzeugend sein. Du willst deinen Chef um eine Gehaltserhöhung fragen, dann musst du ihn vorab mit schlagenden Argumenten überzeugen können. Denn Gehaltsverhandeln ist im Grund keine komplexe Sache, du musst nur wissen, wie du richtig vorgehst. Denn wer etwas möchte, der muss nur danach fragen. Wie ein solches Fragen aussieht, das zeigen wir jetzt auf.

Beim Verhandeln des Gehalts müssen einige Punkte beachtet werden

Punkt 1 – Der richtige Zeitpunkt

Der Zeit ist ganz ausschlaggebend dafür. Je besser der Zeitpunkt gewählt ist, umso höher steigt die Chance mehr Gehalt zu bekommen. Also darf vorab die Frage beantwortet werden, wann hat der Chef gute Laune? Wenn der Stimmungsthermometer beim Vorgesetzten auf Sonne zeigt, dann heißt es die Gunst der Stunde für sich nutzen.

Gerade um Weihnachten- und dem Jahreswechsel werden viele Arbeitgeber von dem Gedanken getrieben, das Gehalt zu verhandeln. Es ist besser, wenn du bereits einige Wochen und Monate früher damit beginnst. Nutze dafür die Frühlings- und Sommermonate. Nutze die Zeit, wo andere Mitarbeiter nicht auf die Idee kommen, mehr Gehalt fordern zu wollen.

Vielleicht gibt es in deinem Unternehmen ja fest eingeplante Gehaltsrunden, die einmal im Jahr stattfinden. Dann kannst du diese für deine Zwecke nutzen. Wenn es diese nicht gibt, dann bitte kurzerhand um ein persönliches Gespräch.

Punkt 2 – Den Marktwert kennen

Weißt du eigentlich, was deine Arbeitskraft wert ist? Kennst du deinen Marktwert? Wenn du deinen Marktwert nicht kennst, macht es Sinn, ihn vorab zu recherchieren. Es gibt dafür die unterschiedlichsten Gehaltsprogramme im Netz. Auf diese kannst du dich stützen und in solchen Programmen sind die Gehälter von bis angegeben. So kannst du berichten, dass du die Gehälter recherchiert hast und diese bis zu einer Summe x erreichen. Du nennst die hohe Summe und stellst deine Forderung, die niedriger bemessen ist. So zeigst du, dass du nicht das maximale Gehalt ausschöpfen möchtest, sondern dass du dich bescheidener zeigst und dem Arbeitgeber somit noch entgegenkommst.

Punkt 3 – Konkrete Vorstellungen nennen, die über den Branchengehalt liegen

Denn viele Arbeitnehmer machen einen ganz großen Fehler, sie gehen zur Gehaltsverhandlung und fordern genau das, was sie haben möchten und keinen Cent mehr. Das Verhandeln des Lohnes, wird nicht eingerechnet. Aber es wird passieren!  Wer die erste Gehaltszahl nennt, der baut bereits ein Fundament. Auf diesem Fundament wird in Folge verhandelt. Darum darf auf ein gutes und kräftiges Fundament aufgebaut werden. Damit noch ausreichend Verhandlungsspielraum gegeben ist. Beim Gehaltsgespräch ist es wichtig, dass es solche Verhandlungsspielräume gibt.

Eine Gehaltserhöhung ist immer mit einer steigernden Leistung verbunden

Gibt es vielleicht ein neues Arbeitsprojekt? Eine neue Umstrukturierung der Arbeit? Wie sieht es mit der fachlichen oder sozialen Weiterentwicklung aus? Wurden Kurse belegt, Lehrgänge absolviert, Fortbildungen gemacht? Das sind alles Gründe, die zu mehr Gehalt führen können und das Verhandeln leichter machen. Denn es sind immer die richtigen Argumente, die den Ausschlag dafür geben, ob es tatsächlich mehr Geld gibt. Wer einfach ohne Vorbereitung die Gehaltsverhandlung führt, der wird in der Regel leer ausgehen. Denn die Forderung muss immer an gute Argumente geknüpft sein, die plausibel nachvollziehbar sind. Wenn du gerade ein neues Arbeitsprojekt abgeschlossen hast, dann nütze diesen Zeitpunkt und mache dich zu einer Gehaltsverhandlung auf – es ist der passende Zeitpunkt dafür.

Es macht auch Sinn, eine eigene Leistungsmappe anzufertigen. Denn viele Firmenchefs wissen gar nicht, was jeder einzelne Mitarbeiter alles leistet. Er muss sich erst ein Bild darüber machen, um zu erkennen, dass Du die Leistung im Unternehmen immer weiter ausgebaut hast.

Leistung und Gehalt dürfen immer wieder aufeinander abgestimmt werden, das geht aber nur, wenn du als Arbeitgeber auf deine erbrachte Leistung gekonnt aufmerksam machst.

Mehr Gehalt – Wie viel ist das?

Die Untergrenze einer Gehaltserhöhung liegt bei 5 %. Die Obergrenze liegt im Schnitt bei 10 %. Aber bei wem eine Beförderung zusätzlich ansteht, der darf durchaus auch mehr erwarten. Eine durchschnittliche Gehaltserhöhung pendelt sich bei rund 7 % ein. Aber wer dem Unternehmen durch die eigene Tätigkeit großen Nutzen bringen könnte, der darf durchaus mit mehr als diesen 7 % rechnen. Der Gehaltssprung ist in der Regel immer an die Mehrleistung angepasst. Darum überzeuge zuerst mit deiner Leistung und fang dann erst zum Gehaltsverhandeln an.

(Text von Anne)
Jobfinder - der richtige Mitarbeiter

Arbeitsvertrag – Alles was du wissen musst

Der Arbeitsvertrag ist ein ganz wichtiges Schriftstück. Es gibt einzelne Faktoren, auf die ein solcher Vertrag aufbaut, welche das sind, steht nachstehend

Was beinhaltet der Arbeitsvertrag?

Die Vertragsparteien müssen mit Anschrift genannt sein

Wer ist der Arbeitgeber? Wer der Arbeitnehmer? Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen mit vollständigen Namen genannt werden. Dabei darf auch auf die jeweilige Adresse nicht vergessen werden.

Der Beginn des Arbeitsverhältnisses

Der erste Arbeitstag wird mit Datum festgelegt.

Der Arbeitsort

Wo befindet sich dieser?

Die genaue Tätigkeit wird bestimmt

Hierbei wird von einer Positionsbezeichnung gesprochen. Die einzelnen Aufgaben sollten eindeutig beschrieben sein. Die zu leistende Arbeit sollte genau aufgelistet werden.

Die Arbeitszeit sowie Überstunden

Die Wochenarbeitszeit wird festgelegt. 35 bis 40 Wochenstunden sind in der Regel dafür vorgesehen.

Der Gehalt bzw. die Vergütung inklusive den Sonderzahlungen

Der Gehalt findet sich als Monats- oder Jahresbeitrag brutto wieder. Neben dem Grundgehalt sind Zulagen sowie diverse Prämien angeführt. Auch die Fälligkeit des Lohns ist in diesem Punkt des Arbeitsvertrages verankert.

Die Probezeit

Die meisten Arbeitsverträge stützen sich auf eine Probezeit. Eine maximale Probezeit beträgt 6 Monate. Wenn keine Befristung vorliegt, ist der Arbeitsvertrag unbefristet.

Urlaub, Krankheit und Verhinderung

Dem Arbeitnehmer steht Erholungsurlaub zu. Bei Krankheit wird in der Regel auf die Entgeltfortzahlung hingewiesen.

Die Kündigungsfrist

Sie gibt bekannt in welcher Zeit das Arbeitsverhältnis zwischen den beiden Parteien gekündigt werden kann. Diese Fristen müssen eingehalten werden.

Diverse Betriebs- und Dienstvereinbarungen

Auch sie finden sich in der Nachweispflicht eines Arbeitsvertrages wieder und sind exakt angeführt.