Jobfinder - Vorstellungsgespräch

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch

Ein Vorstellungsgespräch dient dem Personalchef eines Unternehmens dazu, mehr über die Eignung des herauszufinden. Und so richtet dein Gegenüber oft am Ende eines Gesprächs eine ganz entscheidende Frage an dich. Sie lautet wie folgt: Gibt es von Ihrer Seite noch Fragen?

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Ein wichtiger Baustein

Ja durchaus – die gibt es! Denn wer sein Interesse an dem jeweiligen Unternehmen kundtun möchte, der darf nicht müde sein, Fragen zu stellen. Auch wenn sich das Bewerbungsgespräch nicht gerade einfach gestaltet hat und der Bewerber lieber das Weite suchen möchte. Jetzt ist es an der Zeit sich zu informieren die Frage nicht mit: „Nein – Danke“, zu beantworten.

Warum eigene Fragen im Vorstellungsgespräch wichtig sind?

Der Bewerber zeigt somit sein Interesse auf. Nur wenn einem ein Thema am Herzen liegt, fragt man auch nach und untermauert damit die eigene Motivation. Ein „Nein – Danke“ bekommen Personalchefs schon zur Genüge zu hören. Wenn es dann wirklich einen Bewerber gibt, der mit einer interessant gestellten Frage aufhorchen lässt, zeigen sich die Firmenleiter in der Regel sehr beeindruckt.

Nur wer bereit ist nachzuhaken, gilt als aktiver und achtsamer Zuhörer. Eine solche Eigenschaft hinterlässt ganz unbeabsichtigt Eindruck.

Keine eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch

Wer keine eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch stellt, der signalisiert damit sein Desinteresse oder eine schlechte Vorbereitung. In einem guten Vorstellungsgespräch tut sich auch auf der Bewerberseite die eine oder andere Frage auf, die gestellt werden möchte. Du warst während der Zeit des Vorstellungsgespräches die ganze Zeit gefordert, nun bist du an der Reihe den Personaler zu fordern. Nur zu!

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Sie dürfen notiert werden

Denn eine gute Vorbereitung ist nun einmal Pflicht. Das gilt auch bezüglich der Fragen im Vorstellungsgespräch. Darum darf bei der Vorbereitung auf selbiges fleißig Recherche-Arbeit geleistet werden. Und interessante Punkte werden dann einfach kurzerhand notiert. Dabei können die einzelnen Stichpunkte durchaus auf unterschiedliche Belange abzielen. Die eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch können meist in 3 unterschiedliche Gruppen geteilt werden. Diese 3 Gruppen lauten:

  • zum Unternehmen
  • zur ausgeschriebenen Stelle
  • zur Anstellung

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Dürfen sie auch abgelesen werden?

Es spricht nichts dagegen, wenn der Bewerber seine Notizen zur Hand nimmt. Wird es doch so dem Personalchef bestimmt auffallen, dass ihm jemand gegenüber sitzt, der sich Gedanken gemacht und entsprechend vorbereitet hat. Er wird merken, dass dem Bewerber die ausgeschriebene Stellenanzeige von Bedeutung ist.

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch, die in die Zukunft greifen

  • Dazu gehört folgende Frage: Gibt es eine Probezeit bei Ihrem Unternehmen und auf welche Zeit ist diese beschränkt?
  • Eine weitere Frage könnte sich mit der Einarbeitung beschäftigen. Dabei ist es wichtig als Bewerber zu wissen, welche Hilfestellungen man während der Einarbeitungszeit erwarten kann. Gibt es dafür einen einzelnen Ansprechpartner oder greift dem Neuling eine ganze Abteilung unter die Arme?
  • Auch der künftige Ablauf im neuen Beruf darf hinterfragt werden. Denn jedes Unternehmen ist anders aufgestellt, hat eine eigene Struktur und ihren ganz eigenen Ablauf. Dazu gehören auch die Arbeitszeiten. Sind sie fix oder flexibel? Wann wird der Feierabend eingeläutet? Wann ist Arbeitsbeginn? Gibt es einen Betriebsurlaub? Wie werden Überstunden abgegolten?

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch, die das Unternehmen aus der Reserve locken

Eine solche Frage kann sein, wo sich das Unternehmen in 5 Jahren sieht. Es ist eine berechtigte Frage für all jene Bewerber, die in eine sichere Zukunft beruflich starten wollen.

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch – Die Frage des Gehalts!

Mal ehrlich, diese Frage interessiert doch jeden Bewerber brennend. Aber soll man sie am Ende des Vorstellungsgesprächs auch stellen? Wenn die Frage des Gehaltes nicht während des Gespräches schon angesprochen wurde, darfst du sie ruhigen Gewissens stellen. Denn ein interessanter Job ist eine Sache, das passende Gehalt dazu eine andere. Wichtig für die Bewerber ist es zu wissen, dass Job und Entlohnung miteinander harmonieren. Und so bittest Du einfach darum, auch den Faktor der Bezahlung kurz zu besprechen. Dieser Wunsch wird in der Regel immer erfüllt.

Obligatorische Fragen stellen

Wer obligatorische Fragen stellt, der kann nichts falsch machen. Eine solche Frage könnte sein, sich nach einem eventuellen zweiten Vorstellungsgespräch zu erkundigen? Auch die Frage nach der Besichtigung des neuen Arbeitsplatzes zeigt eine entsprechende Beachtung seitens des Bewerbers auf. Zum einen wird das Interesse kundgetan, zum anderen kann sich der Bewerber bereits einen kurzen Einblick in die Arbeitsatmosphäre in der Abteilung verschaffen. So kannst du ganz nebenbei erste Eindrücke sammeln.

Jobfinder - eigene Stärken

Stärken- und Schwächen-Analyse

Stärken-Schwächen-Analyse ist gerade dann wichtig, wenn ein Vorstellungsgespräch ansteht. Jeder Bewerber hat Stärken und Schwächen. Nun gilt es zu hinterfragen, welche Stärken und Schwächen du besitzt? Du weißt es nicht so genau? Dann stelle spezielle Nachforschungen an.

Die Stärken-Schwächen-Analyse startet jetzt

Dafür wirf zuerst einen Blick in die Vergangenheit. Welche Schul- und Studienfächer haben dich begeistern können?  Wer keinen guten Bezug zu seiner schulischen Laufbahn hat, der nimmt vielleicht das letzte Praktikum her, bei dem er überzeugend war.

Durchleuchte genau, in welcher beruflichen Situation sich Erfolg bei dir eingestellt hat. Was fällt dir besonders leicht und welche Aufgaben erledigst du mit Leichtigkeit? Das sind deine Stärken. Das Gleiche gilt auch für deine Schwächen. Welche Aufgaben siehst du als Herausforderung an? Welche Aufgaben liegen dir so gar nicht?

Stärken-Schwächen-Analyse: Frage vertraute Menschen nach deinen Stärken und Schwächen

Vertraute Menschen kennen dich besonders gut. Sie können deine Stärken und Schwächen ehrlich benennen. Dennoch ist es wichtig, einmal über sich selbst nachzudenken, um seine Schwächen und Stärken definieren zu können. Denn nur wer dazu in der Lage ist, kann seine Stärken weiter ausbauen und an seinen Schwächen arbeiten.

Schwächen eingestehen und nicht als Stärke wiedergeben wollen

Darauf kommt es an! Denn jeder von uns hat Schwächen und sollte diese auch eingestehen. Schließlich will das Unternehmen ihren potenziellen neuen Mitarbeiter mit seinen Stärken und Schwächen kennenlernen . Nobody ist perfekt und wo gearbeitet wird, da fallen Späne. Das wissen auch Firmenchefs und leitende Angestellte.

Wer ehrlich zu einer Schwäche steht, der zeigt Stärke und wirkt authentisch mit seinen Aussagen. Es kann also sogar hilfreich sein, die eine oder andere Schwäche einzugestehen. Vor allem dann, wenn der Eindruck entsteht, dass an diesen Schwächen gearbeitet wird.

Schwächen mit einem stimmigen Lösungsansatz liefern –  Des Rätsels Lösung

Denn so wird die genannte Schwäche umgehend mit etwas Positivem verbunden. Es kann nicht jeder ein Technikgenie oder ein Fremdsprachentalent sein. Zeit-Management und Organisationstalent sind nicht jedem gegeben. Aber an all diesen mangelnden Kompetenzen kann gearbeitet werden. Darum verzichte nicht darauf deine Schwäche aufzuzeigen und wie du mit ihnen umgehst bzw. Veränderungen herbeiführen möchtest.

Personalchefs wollen nicht nur die starken Seiten ihrer Bewerber kennenlernen. Sie wollen außerdem wissen, wo noch Potenzial nach oben vorhanden ist. Die Frage nach einer Schwäche wird von den Personalchefs gerne gestellt, weil sie dadurch erfahren, wie die Bewerber mit ihren Schwächen umgehen und ob sie bereit sind, daran zu arbeiten.

Ganz wichtig bei den Schwächen ist es, nur solche zu benennen, die in der Stellenausschreibung nicht vorkommen. Ist eine strukturierte Arbeitsweise erwünscht, solltest du als Bewerber nicht chaotisch auftreten.

Stärken beim Namen nennen: Die Stärken-Schwächen-Analyse macht es möglich

Bei den Stärken ist es wichtig konkret zu werden. Wer seine Stärken nicht nur benennen, sondern diese auch mit einem passenden Beispiel aus dem Berufsleben verknüpfen kann, wirkt überzeugend. Bei den Stärken gebe dich nicht mit standardisierten Floskeln zufrieden. Dass du verlässlich, pünktlich und zielstrebig bist, wird von den meisten Arbeitgebern bereits vorausgesetzt.

Diese Stärken darfst du benennen

Überzeuge deshalb mit einer lösungsorientierten Arbeitsweise und deiner Motivation, die eng mit dem selbstständigen Arbeiten verbunden ist. Eine unternehmerische Denkweise lässt erkennen, dass du die Firma als Ganzes ansiehst und zu deren Erfolg beitragen kannst. Eine schnelle Auffassungsgabe kannst du als Stärke hervorheben. So wird dem Personalchef schnell klar, dass du neue Herausforderungen annimmst und diese mit Leichtigkeit meisterst. Wer neu in das Unternehmen kommt, muss ständig neue Aufgaben und unterschiedliche Themengebiete bewältigen. Umso besser ist es natürlich, wenn für die Einschulung nicht allzu viel Zeit an Anspruch genommen wird. Wenn du nicht von der schnellen Sorte bist, aber dafür sehr gut mit Menschen umgehen kannst, solltest du das als deine Stärke benennen. Denn wer gut mit Menschen umgehen kann, gewinnt schnell das Vertrauen von anderen. Das ist in sehr vielen Berufen ein wichtiges Argument und in vielen Branchen gewinnbringend.

Ganz wichtig bei den Stärken ist, immer solche zu benennen, die in der ausgeschriebenen Stellenausschreibung vorkommen. So schaffst du Parallelen, die verbinden.

(Text von Anne)
Jobfinder - zweites Vorstellungsgespräch

Das zweite Vorstellungsgespräch

Wenn das zweite Vorstellungsgespräch ansteht, bist du deinem Traumjob ein großes Stück näher. Aber welcher Sinn steckt hinter einem zweiten Vorstellungsgespräch?

Das zweite Vorstellungsgespräch – Warum?

Grundsätzlich ist das zweite Vorstellungsgespräch ein guter Schritt in Richtung Traumjob. Zeigt es doch, dass im ersten Gespräch einiges gut gelaufen ist. Warum findet ein zweites Gespräch dann statt?

Ein intensiveres Kennenlernen folgt

Das Unternehmen will den Bewerber besser kennenlernen, mehr über ihn erfahren. Kann sein, dass zu einem zweiten Vorstellungsgespräch weitere Leute bei der Unterredung dabei sind, damit auch sie sich einen Eindruck über die Persönlichkeit des zukünftigen Mitarbeiters machen können.

Dem Arbeitsteam – potenziellen Kollegen –  vorgestellt werden

Vielen Unternehmen ist es ein Bedürfnis, dass das Arbeitsteam im Vorfeld kennengelernt wird. So findet man am besten heraus, ob der Bewerber in der Lage ist, sich in das neue Team zu integrieren.

Firmenchefs wollen sich auch ein Bild machen

Wenn es um eine Neueinstellung geht, wollen auch Firmenchefs ein Wörtchen mitreden. Besonders dann, wenn es sich um eine sehr wichtige Neubesetzung handelt. Denn am Ende hängt der Erfolg eines Unternehmens zu einem großen von den Mitarbeitern ab.

Mehr in Erfahrung bringen: Nutze das zweite Vorstellungsgespräch

Egal, welchen Verlauf das zweite Vorstellungsgespräch auch nehmen wird. Der einzelne Bewerber erfährt so mehr über die Firmenstruktur, über die Arbeitsweise des Unternehmens und über künftige Kollegen. Somit bringt das zweite Gespräch Vorteile für beide Seiten.

Es ist durchaus sinnvoll am Ende des ersten Vorstellungsgesprächs danach zu fragen, ob ein zweites Gespräch erwartet werden kann. Viele Personalchefs kommen dieser Frage jedoch zuvor, indem sie rechtzeitig von sich aus auf das zweite Vorstellungsgespräch hinweisen.

Noch einmal das erste Vorstellungsgespräch durchgehen

Am besten bereitest du dich auf das zweite Gespräch vor, wenn du in Gedanken das erste Gespräch noch einmal durchgehst. Auf welche Thematik ist der Gesprächspartner im Besonderen eingegangen, was war ihm wichtig? Welche Fakten und Referenzen aus der Bewerbung sind gut angekommen?  Eine kurze Analyse der vergangenen Situation kann sehr hilfreich sein.

Auch die Gesprächssituation kannst du noch einmal üben. Rufe dir die wichtigsten Hard- und Softskills in Erinnerung und hebe diese im zweiten Gespräch ruhig noch einmal hervor.

Dabei kannst du zwischendurch immer wieder auf das erste Vorstellungsgespräch Bezug nehmen. Das zeigt deinem Gegenüber, dass du dich ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hast und deine Bewerbung sehr ernst nimmst.

Das Gehalt – Ein großes Thema im zweiten Vorstellungsgespräch

Die Frage des Gehalts ist meist ein großes Thema, das nicht nur den Bewerber, sondern auch den Personalchef beschäftigt. Wichtig dabei ist, dass du das Durchschnittseinkommen in deinem Bereich bzw. deiner Branche kennst. Die Gehaltsvorstellung sollte immer ein wenig über dem Durchschnitt liegen, um sich dann auf einen zufriedenstellenden Kompromiss einigen zu können.

Wie lange dauert das zweite Gespräch?

Da das Unternehmen sich einen Gesamteindruck von dir als zukünftigen Mitarbeiter verschaffen möchte und dir vielleicht sogar die Firma im Detail zeigt, plane für das zweite Vorstellungsgespräch ruhig etwas mehr Zeit ein.

Ein zweites Vorstellungsgespräch endet meist damit, dass sich das Unternehmen beim Bewerber in Kürze melden wird. Konntest du im zweiten Vorstellungsgespräch auf ganzer Linie überzeugen, besteht aber auch die Möglichkeit einer direkten Zusage.

(Text von Anne)
Jobfinder - Schwächen zugeben

Schwächen zugeben?

Wer Stärken hat, der hat auch Schwächen. Sie zugeben, ist keine Schande! Kein Bewerber kommt ohne sie aus und jeder Bewerber sollte diese in einem Vorstellungsgespräch benennen können. Oft zeugt es sogar von Stärke, sich seine Schwächen einzugestehen. Sie müssen nur wissen, wie Sie diese gekonnt zum Ausdruck bringen können.

Niemand ist perfekt – Das wissen auch Firmen- und Personalchefs

Warum dann immer diese Frage: Und was können Sie nicht so gut? Die Antwort darauf gibt viel preis über die Persönlichkeit des Bewerbers und ob dieser fähig ist zur Selbstkritik. Die Frage nach den “kleinen Eigenheiten” im Vorstellungsgespräch zielt also nicht nur darauf ab, die Schwächen jedes einzelnen Bewerbers genau zu durchleuchten. Sie ist außerdem eine Möglichkeit, mehr über den Charakter eines Bewerbers herauszufinden.

Wie ist es mit Ihrer Selbstkritik bestellt?

Viele Bewerber sind mit der Antwort auf diese Frage in einer Bewerbung überfordert. Daher ist es sinnvoll, sich im Vorfeld darauf vorzubereiten. Und das ist gar nicht so schwierig. Die erste Regel lautet: Hände weg von Standardantworten, denn diese kennen auch die Personalchefs in den Unternehmen.

Folgen Sie dem Spruch: „Ehrlichkeit währt am längsten“!

Gerade wenn die Frage nach den eigenen Charakterschwächen gestellt wird, ist es Personal- und Firmenchefs wichtig, dass Ihre Arbeitgeber diese kennen, benennen können und an ihnen arbeiten. Voraussetzung dafür ist, dass Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihren Vorgesetzten gegenüber ehrlich sind.

Nur wenn Sie sich als Bewerber eigene Schwächen eingestehen können und diese bei der Vorbereitung auf Ihr Vorstellungsgespräch genau hinterfragen, sind Sie bereit, sich ihnen zu stellen und daran zu arbeiten.

Darum: Die Schwächen im Vorstellungsgespräch eingestehen und die Bereitschaft in Aussicht stellen, daran zu arbeiten.

Schwächen aus der Vergangenheit dürfen dafür genutzt werden

Vielleicht können Sie Beispiele früherer Handicaps nennen und aufzeigen, wie Sie diese erfolgreich abgestellt haben. So erkennt Ihr zukünftiger Arbeitgeber, dass Sie bereit sind, sich zu entwickeln und die Fähigkeit dazu bereits in der Vergangenheit bewiesen haben.

Seine eigenen Schwächen kennen, sie benennen und bereit sein, daran zu arbeiten. Darauf kommt es an.

Die verschiedenen Arten der Schwächen

Die echten und authentischen Schwächen – Sie sind weniger schwerwiegend

Schwächen sind kein Nachteil bei einem Vorstellungsgespräch, sondern sie lassen erkennen, dass Ihnen Ehrlichkeit sehr wichtig ist. Damit machen Sie sich bei Ihrem Gesprächspartner durchaus sympathisch und wer weiß, vielleicht hatte auch dieser mit einer solchen Schwäche zu kämpfen? Als echte und authentische Schwäche darf zum Beispiel gerne die Ungeduld oder Nervosität genannt werden. Denn hierbei handelt es sich um etwas ganz Natürliches.

Die schlechten Schwächen – Sie sind schwerwiegend

Nicht alles muss kommuniziert werden. Jede Stellenanzeige hat ihre Anforderungen. Es spricht nicht für den Bewerber, wenn er eine Schwäche angibt die als Voraussetzung in der Stellenbeschreibung steht. Wer wirklich derartige Schwächen besitzt, sollte bei einem Vorstellungsgespräch nie darauf aufmerksam machen.

Stärken als Schwächen verpackt? – Die Mogelpackung

Auf diese Mogelpackung verzichtet man besser in einem Vorstellungsgespräch.

Rechnen Sie mit der Erfahrung und Kompetenz Ihres Gegenübers und verzichten Sie darauf, Stärken als angebliche Schwäche zu präsentieren.

Echte und authentische Schwächen, die für Sie sprechen

Es genügt – wenn Sie 3 Schwächen nennen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und Ihren Gesprächspartnern und gestehen Sie echte und authentische Charakterschwächen ein. Das lässt Sie als Bewerber sympathisch und interessant wirken. Wenn möglich, liefern Sie gleich einen passenden Lösungsansatz für die genannten Schwächen.

Es ergibt durchaus Sinn, sich als selbstkritisch bei einem Vorstellungsgespräch zu zeigen und  aufzuzeigen – ja, ich bin nicht perfekt – aber ich bin stets bemüht an meiner Persönlichkeit zu arbeiten.

Jobfinder: Top Empfehlung

Die Stärken benennen!

In einem Vorstellungsgespräch geht es unter anderem darum, mit den eigenen Stärken zu überzeugen. Wer zu einem Vorstellungsgespräch geladen wird, hat bereits Aufmerksamkeit erregt. Nun geht es darum, seine Stärken gekonnt aufzuzeigen.

In vielen Gesprächen um eine Neubesetzung lässt die Frage nach den eigenen Stärken nicht lange auf sich warten. Warum ist das so?

Nur so kann der Personalchef schnell und einfach herausfinden, ob die eigenen Skills dem zukünftigen Arbeitsplatz entsprechen.

Diese Frage sollten Sie sich stellen:

  • Welche Themen interessieren Sie?
  • Wann werden Sie um Rat gefragt?
  • Was tun Sie gerne?
  • Bei welchen Aufgaben vergeht die Zeit wie im Flug?
  • Was können Sie besonders gut?
  • Wo haben Sie sich weiterentwickelt?
  • Was schätzen andere an Ihnen?

Die Anforderungen in der Stellenanzeige entsprechen Ihren Stärken

Stärken gibt es viele: Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Lernwilligkeit,… Wichtig dabei ist es aber, die richtigen Skills für das aktuelle Stellenangebot zu nennen.

Studieren Sie Anforderungen für den ausgeschriebenen Job genau, denn diese geben Aufschluss darüber, welche Fähigkeiten benötigt werden. Natürlich dürfen diese Fähigkeiten nicht 1:1 von der Stellenausschreibung übernommen werden. Finden Sie eigene Worte um Ihre starken Charaktereigenschaften darzustellen.

Ihr Gegenüber sollte am Ende zu dem Schluss gelangen, dass ihm der perfekte Bewerber gegenüber sitzt. Darum ist es von Bedeutung,  genau die Eigenschaften beim Namen zu nennen, die vom Unternehmen gefordert sind. Wer die geforderten Hard- und Soft-Skills erfüllt, darf diese gekonnt einbringen.

Finden Sie Beispiel für Ihre Stärken

Eine Stärke allein aufzuzählen, das ist zu wenig. Verwenden die passende Beispiele aus dem Schul- und Berufsalltag. Nur so vermitteln Sie Ihre positiven Eigenschaften glaubhaft und genau darauf kommt es an.

Präsentieren Sie dabei Ihre Stärken so, dass sich eine Einzigartigkeit abzeichnet, mit der Sie sich von den anderen Bewerbern abheben.

Nicht die Anzahl – sondern die Art der Stärke ist ausschlaggebend

Viel wichtiger ist es, die jeweiligen Skills gekonnt und glaubwürdig in Szene setzen zu können. Eine reine Behauptung über ein Stärke ist schnell aufgestellt. Aber einen Eindruck hinterlässt das noch lange nicht. Deshalb ist es wichtig, bestimmte Stärken für sich zu nutzen und diese auch mit einem passenden Beispiel aus der Vergangenheit zu benennen. Nicht die Anzahl Ihrer Stärken zeichnet Sie aus, sondern wie Sie diese zum Erfolg des Unternehmens nutzen werden.

Es reicht aus, wenn 3 Stärken mit dem jeweiligen Beispiel genannt werden und diese mit den Voraussetzungen und Vorstellungen des Unternehmens übereinstimmen. Verzichten Sie auch hier auf Floskeln und Standardantworten.

Bei der Frage nach den Stärken im Vorstellungsgespräch spielen viele Faktoren mit

Nennen Sie ohne zu übertreiben Ihren Stärken. Wählen Sie diese taktisch aus und wiederholen Sie sie gekonnt an geeigneter Stelle. Gute Beispiel sind:

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Eigeninitiative
  • Innovationsvermögen
  • Kreativität
  • Analytisches Denken

Wie ist es wirklich mit den eigenen Skills bestellt?

Wer sich einmal ausgiebig mit seinen Charakterstärken auseinandersetzt, dem wird es gelingen eine überzeugende Antwort auf die Frage: „Was sind Ihre Stärken?“-  zu finden. Eine konkrete Antwort mit einem stimmigen Beispiel reicht aus, um Eindruck beim Gesprächspartner zu hinterlassen.

Jobfinder - Sich richtig präsentieren

Sich richtig präsentieren – Die Selbstpräsentation

Die Selbstpräsentation in einem Vorstellungsgespräch ist ein ganz entscheidender Teil, dem die Personalleiter große Aufmerksamkeit schenken. Das hat natürlich seinen Grund. Denn anhand der Selbstpräsentation lässt sich feststellen, ob der Bewerber als potenzieller Mitarbeiter infrage kommt.

Die Selbstpräsentation: Vorstellung der eigenen Persönlichkeit

Wer sich für eine ausgeschriebene Stelle bewirbt, ist überzeugt für diesen Job der Richtige zu sein. Nun gilt es den Firmen- bzw. Personalchef davon zu überzeugen. Am besten mit einer gelungenen Selbstpräsentation, die viel über Sie, Ihre Persönlichkeit und Ihre Fähigkeiten verrät.

Zur perfekten Vorbereitung gehört es, eine Selbstpräsentation anzufertigen. Verzichten Sie dabei auf einen chronologischen Ablauf, sondern entscheiden Sie sich für ein flammendes Selbstplädoyer.

Sie dürfen sich bei Ihrer Selbstpräsentation in einem Vorstellungsgespräch ganz auf Ihre Persönlichkeit besinnen. Dabei darf immer auf die ausgeschriebene Stelle Bezug genommen werden. Was wird in der Stellenausschreibung gefordert und wie schaffen ausgerechnet Sie es, diese Forderungen mit Ihren Hard- und Soft-Skills zu erfüllen. Nenne Sie keine beliebigen Fähigkeiten, sondern punkten Sie mit jenen, die zu den Anforderungen des Unternehmens passen.

Folgender Fehler wird bei den Bewerbern immer wieder wahrgenommen

Wenn Ihnen die Frage gestellt wird: „Erzählen Sie bitte mehr über sich?“, dann neigen Bewerber häufig dazu ihren Lebenslauf einfach auswendig aufzusagen. Machen Sie diesen Fehler nicht, denn Ihr Lebenslauf ist dem Unternehmen bereits bestens bekannt. Das Unternehmen will nun mehr über Sie erfahren.

Der Lebenslauf  und die Stellenausschreibung gelten als wichtige Stützen für die Selbstpräsentation

Der Lebenslauf darf allerdings als wichtige Stütze für die Selbstpräsentation herangezogen werden. Schließlich beinhaltet er den schulischen und beruflichen Werdegang. Von ihm dürfen Sie die wichtigsten Punkte entnehmen und gekonnt in Ihrer Präsentation platzieren.

Das Gleiche gilt für die Stellenausschreibung. Sie beinhaltet wichtige Anforderungen, die vom Unternehmen gewünscht werden. Genau diese Anforderungen dürfen in der Präsentation aufgegriffen und als Hard- und Soft-Skills vorgebracht werden.

Die 3 berühmten Pfeiler auf die die Selbstpräsentation beim Vorstellungsgespräch aufbaut

Erarbeiten Sie sich ein grobes Fundament für die Selbstpräsentation. Dieses Fundament baut auf 3 Pfeiler auf.

Der 1. Pfeiler:

Aufzählung der wichtigsten Eckdaten – Wer ist der Bewerber und was macht ihn aus.

Der 2. Pfeiler:

Jetzt werden die Hard und Soft- Skills genannt. Wichtig ist es bei der Auswahl der Fähigkeiten darauf zu achten, dass diese miteinander harmonieren oder sich effektvoll ergänzen. So kann ein stimmiges Gesamtbild über das Können und die Fähigkeiten entstehen. Bei den Hard- und Soft-Skills dürfen immer passende Vergleiche herangezogen werden.

Der 3. Pfeiler:

Der 3. Pfeiler blickt beruflich in die Zukunft. Wie soll sich die berufliche Zukunft gestalten? Was möchte der Bewerber beruflich erreichen? Wie ist es um seine Karrierevorstellungen bestellt? Ihre Zukunftspläne dürfen sich mit denen des Unternehmens decken.

Die Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch steht für Eigenwerbung

Darum ist es wichtig bei seiner Selbstpräsentation authentisch zu sein. Nicht zu prahlen, aber auch nicht zu bescheiden rüberzukommen. Es geht darum sich selbst und die eigenen Fähigkeiten selbstbewusst und überzeugend zu präsentieren. Sie müssen sich das Gesagte selbst glauben, damit Ihr Gegenüber Ihnen glauben kann. Keiner kennt Ihre Fähigkeiten besser als Sie.

Die Selbstpräsentation in einem Vorstellungsgespräch darf die Lust auf das Zuhören wecken

Die Selbstpräsentation in einem Vorstellungsgespräch ist ein sehr wichtiger Teil, in dem Sie sich als Bewerber selbst einbringen. Gelingt es Ihnen, Ihre Vorzüge in einem angenehmen Plauderton zu präsentieren, haben Sie den neuen Job schon fast in der Tasche. Dabei sollten Sie allerdings nicht überheblich wirken.

Wichtig ist es, dass Sie die Anforderungen aus der Stellenausschreibung immer wieder aufgreifen und gekonnt in die Präsentation einfließen lassen.

Eine Selbstpräsentation von einigen Minuten ist ausreichend

Beschränken Sie sich auf das Wesentliche und langweilen Sie Ihr Gegenüber nicht. Sie müssen nicht weit ausholen, um das Interesse der Zuhörer zu wecken. Eine knappe, informative und interessant durchdachte Präsentation reicht aus, um von sich zu überzeugen.

Im Anschluss bietet sich die Frage an: „Gibt es Ihrerseits dazu noch Fragen?“. Das bietet Ihrem Gegenüber die Möglichkeit ungeklärte Fragen zu stellen, Sie bekommen eine kleine Pause und es lockert die Prätention auf.

Jobfinder - Bewerbungsfehler

Diese Todsünden im Vorstellungsgespräch unbedingt vermeiden

Vermeiden Sie die typischen Todsünden im Vorstellungsgespräch, damit es mit dem erhofften Job auch tatsächlich klappt. Da ist in der Regel einfach umzusetzen, wenn Sie Folgendes beachten.

Flasche Pünktlichkeit gehört zu den häufigsten Todsünden im Vorstellungsgespräch

Wichtig für jeden Bewerber ist das pünktliche Erscheinen zu einem Vorstellungsgespräch. Darum sollten Sie Verspätungen im Straßenverkehr immer einkalkulieren. Kein Personal- oder Firmenchef wartet gern auf einen Bewerber. Wer zu einem Vorstellungsgespräch zu spät kommt erweckt damit den Eindruck, kein großes Interesse an dem Job zu haben.

Aber nicht Unpünktlichkeit, sondern auch das überpünktliche Erscheinen wird ungern gesehen. Denn viele Unternehmen wünschen es nicht, dass sich die einzelnen Bewerber begegnen. Darum ist es ausreichend, wenn Sie fünf Minuten vor Ihrem Vorstellungsgespräch eintreffen. Wer bereits lange Zeit vor dem Treffen mit dem Personalchef auftaucht, vermittelt eventuelle den Eindruck, dass er zu viel Zeit hat.

Der Gesprächspartner kann nicht bei seinem Namen genannt werden

Dass der Bewerber den Namen seines Gesprächspartners vergessen hat, obwohl ihm nur eine Person gegenübersteht, gilt als einer der größten Todsünden im Vorstellungsgespräch. Prägen Sie sich den Namen darum sehr genau ein. Kein Personalchef wird einen Bewerber ernst nehmen, der nicht in der Lage ist, sich den Namen eines wichtigen Gesprächspartners zu merken.

Den eigenen Hard- und Softskills wird zu wenig Beachtung geschenkt

Jeder Bewerber bringt Fähigkeiten und Voraussetzungen mit, die entsprechend kommuniziert werden müssen. Lassen Sie diese unerwähnt gehört das zu den Todsünden im Vorstellungsgespräch. Da dürfen die Hard- und Softskills durchaus herausgestellt und aufgezeigt werden. Nur so kann Ihr neuer Arbeitgeber einschätzen, in welchen Arbeitsbereichen sie einsetzbar sein.

Nur keine falsche Bescheidenheit vortäuschen. Machen Sie gekonnt auf Ihre Stärken im Gespräch aufmerksam. Sie sind gut, in dem was sie machen? Dann überzeugen Sie auch andere von Ihren Fähigkeiten. Wer ein besonderes Talent hat, etwas richtig gut kann, der darf das in einem Vorstellungsgespräch auch kundtun. Untertreiben Sie nur nicht, das schadet Ihren Erfolgsaussichten in einem neuen Unternehmen. Wer sich von anderen Bewerbern unterscheiden möchte, der darf nicht darauf verzichten, seine Hard- und Softskills beim Namen zu nennen.

Mit Hard- und Softskills prahlen, die gar nicht vorhanden sind

Wer mit Hard- und Softskills prahlt, die gar nicht vorhanden sind, schließt sich ein Eigentor. Bleiben Sie bei Ihren wahren Stärken und verbinden diese mit einem passenden Beispiel aus vergangenen Tätigkeiten.

Dabei ist es immer wichtig, eine Verbindung mit Ihren Fähigkeiten zu den geforderten Fähigkeiten der Ausschreibung herzustellen. Beliebige Fähigkeiten sind unwichtig und nützen wenig im Kampf um eine begehrte Stelle. Darum überlegen Sie bereits im Vorfeld, welcher Ihrer Hard- und Softskills mit den Anforderungen aus der Stellenbeschreibung übereinstimmen.

Mit dem Wissen über das Unternehmen ist es nicht weit wer

Keiner würde zu einer Prüfung gehen, ohne vorher gelernt zu haben und so ist es auch mit dem Bewerbungsgespräch. Mit entsprechendem Firmen-Wissen kann der Bewerber sein Interesse am Unternehmen bekunden. Darum ist es wichtig, sich vor dem Gespräch schlau zu machen und Infos über das Unternehmen zu sammeln. Entscheidend dabei ist, dass das Wissen dem Gesprächspartner glaubhaft gemacht wird. Auswendig gelernte Floskeln reichen dafür nicht aus.

Der Bewerber ist nicht authentisch

Wichtig bei jedem Vorstellungsgespräch ist es, sich selbst wirklich treu zu bleiben und die eigene Persönlichkeit abzubilden. Wer vorgibt, jemand zu sein, der er in Wirklichkeit gar nicht ist, der wird scheitern. Denn Personalchefs haben ein sehr feines menschliches Gespür und kommen den Bewerbern viel schneller auf die Schliche, als gedacht.

Standardisierte Antworten oder zu stark interpretierte Antworten

Beide Arten von Antworten können Bewerbern zum Verhängnis werden. Standardisierte Antworten haben Personal- und Firmenchefs schon zur Genüge gehört. Unterscheiden Sie sich von Ihren Vorgängern und heben Sie sich von der breiten Masse ab. Originelle und gut vorbereitete Antworten helfen Ihnen dabei.

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und verpacken Ihre Aussagen in unterhaltsamen Worten.

Die passenden Aussagen in einem Vorstellungsgespräch gestalten sich knapp, interessant und informativ. Sie konzentrieren sich vorrangig auf den beruflichen Werdegang. So ist jedem Bewerber die Aufmerksamkeit seines Gesprächspartners sicher.

Der Bewerber hat sich keine Fragen überlegt

Zum Abschluss des Vorstellungsgesprächs wird dem Bewerber meist die eine Frage gestellt: „Haben Sie noch Fragen an uns?“ Wer diese Frage mit einem simplen Nein beantwortet, der schießt sich meist selbst ins Abseits. Denn wer Interesse an einem Unternehmen hat, der zeigt das in Form von Neugierde und entsprechenden Fragen. Darum ist es wichtig, sich die eine oder andere Frage bis zum Schluss aufzuheben.

Die falsche Verabschiedung

Auch dabei können noch Fehler passieren. Bedanken Sie sich für das Gespräch. Denn jedes Vorstellungsgespräch baut auf Vertrauen und Zeit auf, das dem Bewerber entgegengebracht wurde. Daher ist es wichtig, dies zu honorieren.  Wer es geschafft hat, in seinem Bewerbungsgespräch von sich zu überzeugen, der schafft es auch, das richtige Ende zu finden und dabei Danke zu sagen. Gerade das Ende eines solchen Gespräches bleibt in den Köpfen der Gesprächspartner hängen.

Jobfinder - Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren erfolgreich bestehen!

Warum nutzen Unternehmen ein Assessment Center als Auswahlverfahren? Das Assessment Center, kurz AC genannt, ist ein Gremium, das in einem Auswahlverfahren die passenden Bewerber für eine ausgeschriebene Stelle ermittelt. In der Regel entscheiden sich Unternehmen für ein Assessment Center, wenn führende Positionen besetzt werden sollen.

Zielsetzung eines Assessment Centers und die Anwendungsbereiche

Im Auswahlprozess von neuen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist das Assessment Center ein Instrument zur Darstellung von Stärken und Schwächen der Bewerber und Bewerberinnen. Darüber hinaus dient es auch für die Weiterentwicklung von bereits im Unternehmen tätigen Mitarbeitern.

Zu den Aufgaben eines Assessment Centers gehören:

  • Interne und externe Bewerber auszuwählen
  • Weiterentwicklung der Teilnehmer und bereits im Unternehmen tätigen Mitarbeitern (Entwicklungs-AC)
  • Führungspotenzial erkennen
  • Entwicklungspotenzial sowie Trainingsnotwendigkeiten

Charakteristik eines Assessment Centers

Folgende Merkmale kennzeichnen ein Assessment Center kennzeichnen:

Das Assessment Center dauert meistens zwischen einem und fünf Tagen. Grundsätzlich nehmen mehrere Bewerber gleichzeitig an den Veranstaltungen teil. Die Bewerber werden während der Übungen von vier bis acht Personen beobachtet. Am Ende beurteilen die Beobachter das Verhalten, einschließlich des Sozialverhaltens, der Bewerber. Geleitet werden diese Übungen von mindestens einem Moderator.

Die Bausteine des Assessment Centers

Situationsbezogene Übungen wie beispielsweise Rollenspiele, Gruppendiskussionen, Postkorb-Übungen sind die Bausteine eines Assessment Centers. Weitere Übungen sind Fallstudien, Einzel- und Gruppenpräsentationen, Test der Konzentration, Intelligenz und der Persönlichkeit.

Beteiligte Personen im Assessment Center

Die teilnehmenden Personen in so einem Auswahlverfahren werden in drei Gruppen unterteilt: Die Bewerber, Assessees genannt, die Beobachter und der oder die Moderator/en.

Die Bewerber sind die Teilnehmer, um die es geht. Sie sind die Kandidaten, die eine Vorauswahl bereits überstanden haben und bei denen eine abschließende Einstellung als real eingestuft wird.

Das Team der Beobachter kommt in der Regel aus dem Unternehmen. Bei ihnen handelt es sich um Führungskräfte oder höher angesiedelte Mitarbeiter. Sie haben die Aufgabe, die Bewerber bei den einzelnen Aufgaben zu beobachten. Diese Beobachtungen werden protokolliert und daraus ein Kurzgutachten erstellt.

Der oder die Moderator/en sind verantwortlich für die Leitung und die Durchführung das Auswahlverfahren. Sie sorgen dafür, dass die Teilnehmer in die einzelnen Übungen eingewiesen werden und diese geordnet und transparent ablaufen. Obwohl sie während der Übungen anwesend sind, bleiben sie neutral.

Der mögliche Ablauf eines drei Tage dauernden Assessment Centers

In der Regel beginnt der erste Tag mit der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer und der Bekanntgabe, wie das Auswahlverfahren abläuft. Danach gibt es Einzelinterviews mit eventueller anschließender Gruppendiskussion. Die Mittagspause verbringen die Teilnehmer häufig gemeinsam. Danach finden Postkorb-Übungen, Leistungstests, die Vorbereitung einer Präsentation und die Präsentation selbst statt. Der Tag wird mit dem Abendessen beschlossen.

Der zweite Tag beginnt mit einer Fallbearbeitung, gefolgt vom Rollenspiel eines Kundengesprächs. Das Mittagessen beendet zunächst den Tag für die Bewerber. Die Beobachter setzen sich zur Beobachterkonferenz zusammen, diskutieren die Ergebnisse und erstellen ein Gutachten.

Am dritten Tag finden Gespräche mit den Teilnehmern statt. Hier werden Ergebnisse und Empfehlungen bekannt gegeben.

Dies war nur ein Beispiel. Natürlich kann ein Assessment Center auch nur einen Tag dauern und in anderer Reihenfolge stattfinden.

Gut vorbereitet ist halb gewonnen/Lampenfieber/Feedback annehmen

Jeder, der an so einem Auswahlverfahren teilnimmt, ist verständlicherweise aufgeregt. Daher gilt es, sich gründlich auf mögliche Assessment Center-Übungen vorbereiten. Egal, wie die Schlussbewertung ausfällt, man hat auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung gemacht und erhält am Ende ein sehr grundlegendes und ausführliches Feedback.

Es wird ernst – Der Tag des Assessment Centers

Achten Sie auf eine ansprechende und gepflegte Kleidung. Kein aufdringliches Parfüm oder Rasierwasser, wenig Schmuck und dezentes Make-up.

Haben Sie alles dabei? Bewerbungsunterlagen, Informationsmaterial über das Unternehmen, ein Block und Stifte, die funktionieren? Kennen Sie den Weg oder haben eine Wegbeschreibung?

Achten Sie auf Ihre Körperhaltung. Bemühen Sie sich um eine freundliches aber selbstbewusstes Auftreten. Machen Sie sich Ihre Stärken und Ihren Nutzen für den zukünftigen Arbeitgeber bewusst.

Nach Beendigung des Assessment Centers nutzen Sie die Auswertung für die eigene Selbstreflexion.

Jobfinder - eigene Stärken - Telefonbewerbung

Telefoninterview: So punkten Sie am Telefon!

Es ist keine Seltenheit, dass Bewerber zu einem telefonischen Vorstellungsgespräch – einem Telefoninterview – geladen werden. Diese Art des Interviews ist neu und weist viele Parallelen zum traditionellen Bewerbungsgespräch auf. Daher sollte es niemals unterschätzt werden.

 Das Telefoninterview – Wann kommt es zum Einsatz?

  1. Zum Smartphone wird in der Regel dann gegriffen, wenn es ein Bewerber in die engere Wahl geschafft hat und es noch offene Fragen gibt.
  2. Viele Arbeitgeber nutzen diese Chance, um sich von der Kommunikationsfreudigkeit, der Redegewandtheit und der Freundlichkeit ihres Bewerbers am Telefon zu überzeugen.
  3. Gerade einem internationalen Konzern sind Ihre Fremdsprachenkenntnisse ein großes Anliegen, diese können anhand eines Telefonats ebenfalls schnell getestet werden.

Was gilt es beim Telefoninterview – dem telefonischen Bewerbungsgespräch – zu beachten?

  • Spontanität ist gut. Denn ein solcher Anruf kann für Überraschung sorgen, auf die Sie als Bewerber nicht vorbereitet sind.
  • Das Telefonat sollte in einem ruhigen Umfeld stattfinden. Ein zu hoher Geräuschpegel wirkt ablenkend und macht keinen guten Eindruck auf den Gesprächspartner. Schließlich wollen Sie den Personal- oder Firmenchef gut verstehen und dieser Sie. Sorgen Sie dafür, dass es keine Ablenkungen gibt und das Telefonat oberste Priorität erhält.
  • Wichtig ist es, dass Ihre volle Konzentration dem Gegenüber gehört.
  • Achten Sie auf eine stabile Telefonverbindung und einen vollen Handy-Akku.
  • Wenn Sie sich auf das Telefoninterview vorbereiten, legen Sie Zettel und Stift bereit, um wichtige Notizen anzufertigen. Halten Sie auch Notizen bereit, die Sie sich bereits im Vorfeld gemacht haben. Ihre Bewerbungsunterlagen liegen neben Ihnen. Sollten Nachfragen vom Gesprächspartner kommen, haben Sie alles griffbereit. Zudem kann Ihnen die Stellenausschreibung als wichtige Stütze bei dem Telefonat dienen.
  • Achten Sie auf die Stimmlage. Steigt die Aufregung, steigt in manchen Fällen auch die Redegeschwindigkeit. Versuchen Sie das zu vermeiden und lassen Sie sich nicht verunsichern. Sprechen Sie klar und deutlich. Eine gute Ausdrucksweise am Telefon ist wichtig.

Vom Beginn bis zur Verabschiedung ein rundum gelungenes Bewerbungsgespräch am Telefon – So geht´s!

Nennen Sie Ihren Vor- als auch Nachnamen.

Erkundigen Sie nach dem Namen Ihres Geschäftspartners, falls Sie diesen nicht kennen.

Überlassen Sie dem Arbeitgeber den Einstieg in das Gespräch.  Der Arbeitgeber ruft Sie an, lassen Sie ihn das Gespräch leiten. Aber fragen Sie nach, wenn es von Ihrer Seite Unklarheiten gibt. Fragen werden immer positive bewertet, denn diese zeugen vom Interesse des Bewerbers.

Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor, wenn Sie die Möglichkeit dafür haben. Ausreichend Wissen über das jeweilige Unternehmen ist Pflicht. Das Internet bietet hier oftmals ausreichend Möglichkeiten für eine ausgiebige Recherche.

Stellen Sie Fragen, um Unklarheiten jeglicher Art auszuschließen. Alle klassischen Fragen, die in einem Bewerbungsgespräch vor Ort gestellt werden, dürfen sich auch im Telefoninterview wiederfinden.

Dass jeder Bewerber seinen Lebenslauf in- und auswendig kennt, darf vorausgesetzt werden. Damit keine Lücken entstehen, bereiten Sie sich auch dahingehend gut vor.

Egal, ob geplanter oder überraschender Anruf

Telefoninterviews gibt es in der heutigen Zeit immer häufiger. Für einige Unternehmen hat es die gleiche Priorität wie ein persönliches Gespräch und sollte also nie unterschätzt werden. Auch ein überraschender Anruf ist erlaubt. Nehmen Sie jedes Telefonat mit dem Unternehmen ernst. Denn Ihre Kommunikation und Ihre Freundlichkeit am Telefon werden dabei getestet. Wenn Sie also mitten in Ihrer Bewerbungsphase stecken, melden Sie sich mit vollen Namen, wenn Sie an das Handy gehen. Unter der Telefonnummer, die Sie bei Ihrer Bewerbung angegeben haben, sollten Sie fortan immer erreichbar sein, damit einer geglückten Kommunikation nichts im Wege steht.

Jobfinder - Vorbereitung

Bewerbungsvorbereitung: Optimal vorbereitet sein!

Zu einer optimalen Bewerbungsvorbereitung gehört es, sich den Ablauf des Bewerbungsgesprächs vor Augen zu führen und sich auf die einzelnen Phasen einzustellen. Mit folgenden Punkten geben wir Ihnen wichtige Tipps und Tricks für Ihre Bewerbungsvorbereitung an die Hand.

Warum findet ein Vorstellungsgespräch statt? Es dient zum Kennenlernen und Bekanntmachen. Bei diesem Gespräch soll herausgefunden werden, ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle die richtige Wahl ist. Qualifikationen werden aufgezählt, Fragen gestellt.

Der typische Ablauf eines Vorstellungsgesprächs unterteilt sich in einzelne Abschnitte

Der 1. Abschnitt – Eine freundliche Begrüßung mit Namen

Wie bei einem klassischen Gespräch kommt auch bei einem Vorstellungsgespräch die Begrüßung zuerst. Sie darf sich freundlich und offen gestalten. Begrüßt wird mit der Hand, dabei darf eine Armlänge Abstand genommen werden. Ein freundliches Lächeln unterstützt den Handschlag und schon ist „das Eis gebrochen“. Natürlich muss bei dieser Begrüßung ein Blickkontakt bestehen. Sind Ihnen die Hierarchien im Unternehmen geläufig, begrüßen Sie immer zuerst die “ranghöchste” Person.

Bedanken Sie sich ruhig bereits am Anfang für die Einladung und dafür, dass man sich Zeit für Sie genommen hat. Folgende Aussage: „Ich bedanke mich sehr herzlich für die Einladung und das persönliche Kennenlernen“ gelten nicht als Floskeln, sondern durchaus als angemessene Höflichkeit.

Es ist entscheidend, die Namen seiner Gesprächspartner zu kennen und diese bei der Begrüßung auch zu nennen. Damit erzielen Sie Ihre ersten Punkte bei einem Vorstellungsgespräch.

Wenn Sie unsicher sind, üben Sie eine solche Begrüßung mit Freunden und lassen das in Ihre Bewerbungsvorbereitung mit einfließen.

Der 2. Abschnitt – Der unbefangene Small Talk

Nach der Begrüßung folgt in der Regel etwas Small Talk. Gute Small Talk Fähigkeit hinterlassen in der Regele einen positiven nachhaltigen Eindruck und könne mitunter der Schlüssel zum Erfolg eines Bewerbungsgesprächs sein.

Der 3.  Abschnitt – Die Präsentation des Bewerbers

Der 3. Abschnitt beginnt meist mit einer Frage an den Bewerber, die wie folgt lautet: „Erzählen Sie doch über sich“. Das ist Ihre Einladung zur Selbstpräsentation. In diesem Teil des Vorstellungsgespräches dürfen Sie von sich und Ihren Fähigkeiten überzeugen. Hier wird von Ihnen erwartet, dass Sie in der Lage sind, authentisch und selbstbewusst ihre positiven Eigenschaften ins rechte Licht zu rücken. Dabei dürfen sowohl fachliche als auch soziale und persönlichen Kompetenzen in den Vordergrund gestellt werden. Es lohnt sich, eine Selbstpräsentation intensiv vorzubereiten und sich dabei an den Anforderungen der Stellenausschreibung zu orientieren. Da das nicht jedem auf Anhieb liegt, sollte das Üben der Selbstpräsentation zur Bewerbungsvorbereitung gehören.

Der 4. Abschnitt – Die Präsentation des Unternehmens

Nun sind Ihre Gesprächspartner am Wort. Die ausgeschriebene Stelle wird in diesem Gesprächsabschnitt in den Mittelpunkt gestellt. Das Aufgabengebiet wird vorgestellt, das Arbeitsumfeld genau durchleuchtet und der Prozess der Einarbeitung präzise erklärt. So bekommt der Bewerber ein klares Bild über die Stelle, die zu besetzen ist.

Dabei ist es von Bedeutung, dass Sie sich als interessierter und aufmerksamer Zuhörer zeigen. Für den Gesprächspartner ist es wichtig zu erkennen, dass Sie seinen Worten folgen und auf das gemeinsame Gespräch eingehen können.

Der 5. Abschnitt  – Es wird die Fragerunde eingeläutet

Dieser Teil fehlt natürlich in keinem Vorstellungsgespräch. Sie als Bewerber müssen nun Antwort stehen. Wichtig dabei ist, dass jede Frage mit Bedacht und Ehrlichkeit beantwortet wird.

Zeigen Sie in Ihren Antworten, über welche Berufserfahrungen sie verfügen und wie Sie dem Unternehmen nützlich sein können. Wenn diese Erfahrungen auf das jeweilige Arbeitsumfeld passen, dann lässt der ersehnte Erfolg nicht lange auf sich warten. Im Vorfeld ist es deshalb von Bedeutung, die ausgeschriebene Stellenanzeige genau zu studieren. Wo liegen die Anforderungen dieser Ausschreibung?

Bei solchen Fragerunden ist es ganz entscheidend, Ihre Fähigkeiten in den Vordergrund zu stellen. Denn das Bestreben des Unternehmens ist es, herauszufinden, ob diese zum Unternehmen und der jeweiligen Stelle passen.

Versuchen Sie mit Ihren Antworten die Interessen und Vorstellungen des Unternehmens mit Ihren eigenen abzudecken. Wenn Ihnen das gelingt, dann sind Sie bei Ihrem Vorstellungsgespräch auf dem richtigen Weg.

Der 6. Abschnitt  – Er widmet sich dem Organisatorischen und den Fragen des Bewerbers

Der organisatorische Teil teilt den Arbeitsbeginn sowie die Arbeitszeiten mit. Aber auch ein sehr wichtiger Part wird in Abschnitt 6 besprochen – das Gehalt. Viele Bewerber werden nach ihren Gehaltsvorstellungen gefragt. Entweder wird vom Monats- oder vom Jahresgehalt gesprochen. Nun ist Ihr Verhandlungsgeschick gefragt. Taucht die Frage des Gehaltes bislang nicht im Gespräch auf, darf es im organisatorischen Abschnitt vom Bewerber angesprochen werden.

Bevor das Vorstellungsgespräch sein Ende nimmt, wird noch einmal auf die Fragen des Bewerbers eingegangen. Jeder Bewerber darf sich in diesem Abschnitt des Gesprächs neugierig zeigen. Denn damit bekunden Sie noch einmal Ihr Interesse.

Der 7. Abschnitt – Die Verabschiedung

Die Verabschiedung erfolgt genau wie die Begrüßung mit einem Dank für die aufschlussreiche Unterhaltung. Auch die Frage nach der Rückmeldung ist erlaubt. Natürlich möchten Sie als Bewerber wissen, wann Sie mit einer Rückmeldung rechnen können? Somit wurde eine Verbindlichkeit geschaffen und das unendliche Warten auf eine Meldung bleibt Ihnen erspart.

Meist haben Vorstellungsgespräche immer den gleichen Ablauf. Dennoch ist es wichtig, sich als Bewerber flexibel zu zeigen und sich nicht umgehend aus der Ruhe bringen zu lassen, wenn die Abschnitte 1 bis 7 nicht 1 : 1 umgesetzt werden. Mit einer optimalen Bewerbungsvorbereitung anhand unserer Tipps wird man Sie nicht so leicht aus der Bahn werfen können.

Jobfinder - Abmahnung

Vorbereitung Vorstellungsgespräch – Geplant ist halb gewonnen

Sie haben nun die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen? Nun geht es darum, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch umzusetzen. Wie Sie das schaffen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Die grundsätzlichen Dinge bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch

Zu einer guten bis sehr guten Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch gehören grundsätzlich drei Dinge:

  1. vollständige Bewerbungsunterlagen
  2. ausreichend Kenntnisse über das Unternehmen
  3. angemessene Kleidung und Auftreten

Warum ist eine passende Kleidung so wichtig? Der Kleidungsstil ist Ihr direktes Aushängeschild und sollte zwingend zum zukünftigen Unternehmen und vor allem zu Ihrer Position passen. Neben der Tatsache, dass Sie schick und passend angezogen sein sollten, wird Ihnen angemessene Kleidung mehr Sicherheit verleihen. Sie dürfen bei der Wahl der passenden Kleidung auf keinen Fall Ihren Wohlfühlfaktor aus den Augen verlieren. Denn dass Sie sich wohlfühlen ist ebenfalls ein wichtiger Punkt auf dem Weg zum Erfolg eines Vorstellungsgespräches.

Packen Sie eine vollständige Bewerbungsmappe ein

Vielen Bewerbern ist dieser Schritt gar nicht bewusst und Sie stellen sich die Frage, warum Sie eine Bewerbung erneut mitbringen sollen. Bewerber erleben es jedoch immer wieder, dass der Arbeitnehmer die gewünschte Bewerbung eben nicht zur Hand hat und somit weder Ihren Lebenslauf noch Ihr Bewerbungsschreiben einsehen kann. Wenn Sie in diesem Moment Ihre Bewerbungsmappe vorlegen, wird Ihnen das sicher Pluspunkte einbringen.

Informieren Sie sich im Vorfeld über das Unternehmen

In einem Bewerbungsgespräch können Sie nicht nur durch Ihr Auftreten, sondern vor allem mit Ihrem Wissen überzeugen. Daher lohnt es sich auf jeden Fall wichtige Daten und Fakten über das Unternehmen zusammentragen. Folgende Fragen unterstützen Sie bei Ihrer Recherche:

  • Wann wurde das Unternehmen gegründet?
  • Hat das Unternehmen mehrere Standorte?
  • Wie viele Mitarbeiter werden in diesem Unternehmen beschäftigt?
  • Was genau macht das Unternehmen? Dienstleistung, Produktion oder Beratung?
  • Wie ist die Geschäftsführung aufgestellt?
  • Idealerweise informieren Sie sich auch über die wirtschaftliche Entwicklung und können mit Zahlen und Daten Ihren neuen Chef beeindrucken.

Wissen Sie genau, was alles in der ausgeschriebenen Stellenbeschreibung steckt?

Natürlich wissen Sie genau, auf welche Stelle Sie sich beworben haben. Und doch lohnt es sich, die Stellenausschreibung so genau wie möglich zu kennen. Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich die Anzeige genau an. Sind alle Punkte der Stellenausschreibung deutlich für Sie? Befinden sich Fachbegriffe in der Anzeige, die Sie im Vorfeld noch einmal recherchieren sollten? Jeder noch so kleine Punkt der Stellenbeschreibung sollte Ihnen geläufig sein. Fehlen Ihnen wichtige Punkte in der Stellenanzeige, notieren Sie sich entsprechende Fragen dazu.

Bereiten Sie sich auf die typischen Fragen eines neuen Chefs vor

Kaum ein Personalleiter lässt eine der typischen Fragen aus und möchte mit Sicherheit, dass Sie kurz zusammenfassen, was Sie in den letzten Jahren gemacht haben. Dafür sollten Sie Ihren eigenen Lebenslauf stimmig im Kopf haben und diesen gut erzählen können. Als kleiner Tipp: vielen Bewerbern fällt es leichter, wenn Sie hinten beginnen und dann nach ein paar Jahren der Auflistung aufhören. Schließen Sie die Aufzählung dann einfach mit den Worten: “Das waren die wichtigen Eckpunkte in meinem beruflichen Werdegang” ab. Dann ist Ihrem Gegenüber bewusst, dass Ihre Ausführung beendet ist.

Doch es können weitere typischen Fragen auftauchen

  • Warum sollten wir genau Sie einstellen?
  • Welche positiven Eigenschaften bringen Sie mit?
  • Gibt es auch negative Eigenschaften, die Sie mitbringen werden?
  • Was möchten Sie in fünf Jahren erreicht haben?
  • Können Sie gut mit Kritik umgehen?
  • Wie sieht Ihr idealer Tag auf der Arbeit aus?
  • Haben Sie Wege, sich selbst zu motivieren?
  • Sind Sie in der Lage, Druck auszuhalten?
  • Arbeiten Sie gerne im Team oder sind Sie eher ein Einzelplayer?
  • Was machen Sie, wenn Sie einen Fehler gemacht haben?
  • Warum haben Sie Ihre letzte Arbeitsstelle verlassen?

Zum Schluss sind Sie an der Reihe und Ihr Gegenüber wendet sich an Sie: Haben Sie noch Fragen an mich?

Auf keinen Fall sollten Sie an dieser Stelle einfach NEIN sagen, sondern ganz gezielt einige Fragen parat haben. Die Fragen, die Sie nun stellen, beziehen sich optimaler Weise zwingend auf Ihren neuen Job und wurden auch noch nicht angesprochen. Nutzen Sie hier auch die vorab notierten Fragen zur Stellenausschreibung.

Einige Beispiele für Fragen, falls diese noch nicht beantwortet wurden

  1. Wann genau soll es losgehen?
  2. Arbeiten Sie mit einem Gleitzeitmodell oder gibt es feste Arbeitszeiten?
  3. Ist es möglich, dass ich mir den zukünftigen Arbeitsplatz anschaue?
  4. Wie sind die Aufstiegschancen in Ihrem Unternehmen?
  5. Gibt es einen Vorgänger für diese Stelle und ist dieser noch im Unternehmen?
  6. Was wünschen Sie sich von Ihrem zukünftigen Mitarbeiter?
  7. Sie haben folgende Aufgaben in der Stellenausschreibung benannt………….. Gibt es weitere, über die ich Bescheid wissen sollte?
  8. Gibt es einen Einarbeitungsplan für diese Stelle und wer kann mich während der ersten Zeit in Ihrem Unternehmen unterstützen?
  9. Stehen mir Unterlagen zur Verfügung, in die ich mich einlesen kann?

Überlegen Sie sich bei Ihrer Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch, welche Fragen relevant sein können.

Folgende Fragen gilt es zu meiden:

  1. Wie ist die Fluktuationsrate in Ihrem Unternehmen?
  2. Gibt es einen Betriebsrat?

Zusammenfassung

Eine gute Vorbereitung bringt Sie nicht nur näher an Ihren neuen Traumjob, sondern verleiht Ihnen die notwendige Sicherheit und Gelassenheit im Vorstellungsgespräch. Wichtig ist, dass Sie immer bei der Wahrheit bleiben, alles andere wird Ihnen in der späteren Tätigkeit immer wieder auf die Füße fallen. Gestehen Sie auch auf Ihre Schwächen ein und zeigen so, dass Sie in der Lage sind diese zu erkennen und daran zu arbeiten.