Jobfinder - Lebenslauf gestalten

Lebenslaufgestaltung – So gelingt es!

Die Lebenslaufgestaltung ist das A&O einer Bewerbung. Besonders eignet sich hier die tabellarische Form, denn sie stellt eine klare Struktur und einfache Übersicht her.

Warum ein tabellarischer Lebenslauf seinen Nutzen bringt?

Ein tabellarischer Lebenslauf stützt sich auf das Wesentliche und lässt auf den 1. Blick erkennen, ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle infrage kommt. Die Personalstelle will umgehend erkennen können – ja dieser Bewerber hat es in die engere Wahl geschafft. So müssen Sie auf den 1. Blick mit ihren Qualitäten und Qualifikationen von sich überzeugen.

Schrift, Formatierung und Design bei der Lebenslaufgestaltung

Auf die Macht der Formatierung setzen:

Im Lebenslauf darf eine strategische Anordnung herrschen und ein einheitliches und klares Schriftbild darf sich zu erkennen geben. Viele hegen die Absicht in ihrem Lebenslauf kreativ zu sein, aber es reicht aus, wenn das Farbschema bei der Gestaltung auf maximal 2 Farben abgestimmt ist. Denn eine kompakte Formatierung ist viel wichtiger, als ein buntes Durcheinander. Es darf ein Farbkonzept entworfen werden, welches sich durch die gesamte Bewerbung zieht.

Das richtige Layout wählen:

Für Ihren Lebenslauf gibt es bereits viele unterschiedliche Layouts im Netz, die genutzt werden können.  Diese Layout-Vorlagen bieten bereits eine entsprechende Vorlage. Entscheidend ist, diese Vorlage auszubauen. Denn wenn Sie die Vorlage nur 1: 1 übernehmen, wird schnell der Eindruck erweckt, dass Sie es sich gerne sehr einfach machen und den schnellen Weg nutzen.

Die Lebenslaufgestaltung auf die Bewerbungsmappe abstimmen:

Ihr Lebenslauf darf so designt und dargestellt werden, dass er hervorragend mit der Bewerbungsmappe harmoniert und gut in das Gesamtkonzept passt. Ein stimmiger Übergang vom Anschreiben auf den Lebenslauf darf gefunden werden.

Wer einen Lebenslauf erstellt, sollte für diese Aufgabe ausreichend Zeit einplanen. Denn schließlich soll dieses Blatt Papier von den Stärken und Qualitäten des Bewerbers überzeugen.

Lebenslaufgestaltung: Darauf müssen Sie achten

Punkt 1 – Der perfekte Lebenslauf baut auf keinen chronologischen Aufbau

Viele Bewerber sind bei ihrem Lebenslauf dazu verleitet, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.  Der Lebenslauf darf als Herzstück einer jeden Bewerbungsmappe angesehen werden und schlagend dabei ist nicht die Vergangenheit, die ein solcher Lebenslauf zu bieten hat – sondern die Gegenwart – das Hier und Jetzt. Der jetzige oder letzte Job ist für den Lebenslauf von größter Bedeutung.  Ein perfekter Lebenslauf gestaltet sich daher nicht chronologisch.

Punkt 2 – In einem Lebenslauf sind die Erfolge  und Kompetenzen ausschlaggebend

Viele Bewerber zählen in ihrem Lebenslauf nur die Tätigkeit auf, für die sich verantwortlich waren. Das ist zu wenig. Denn das die jeweilige Tätigkeit ausgeübt wurde, ist verständlich. Viel wichtiger ist es, auch die Erfolge in einem Lebenslauf einzuarbeiten, die dabei erzielt worden sind. Bewerber werden in der Regel nicht nach der Tätigkeit bemessen, die sie ausgeübt haben, sondern am Ergebnis – am Erfolg. Denn schließlich zielt jedes Unternehmen auf seinen Nutzen ab. Ein Nutzen, den der neu eingestellte Arbeitnehmer bringen soll.

Punkt 3 – Die bisherigen Arbeitgeber immer mit einer Branchenzuordnung nennen

Firmen gibt es wie Sand am Meer. Nicht jeder Firmenname ist bekannt. Darum ist es viel wichtiger, sich auf die jeweilige Branche zu entsinnen. Die Branche sowie die jeweilige Mitarbeiterzahl des Unternehmens dürfen genannt werden.

Punkt 4 – Fähigkeiten aufgreifen, welche die ausgeschrieben Stelle fordert

Denn darauf kommt es an. Das Unternehmen sucht nach einem Arbeitnehmer mit bestimmten Fähigkeiten und Qualitäten und genau Sie als Bewerber dürfen diese als Ihr Aushängeschild im Lebenslauf präsentieren.

Punkt 5 – Die richtige Reihung der einzelnen Jobs

Es dürfen Tätigkeiten und Jobs im Lebenslauf hinten anstehen, wenn sie nicht zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Der berufliche Werdegang zielt vorrangig auf den jetzigen oder letzten ausgeübten Beruf und seine Position ab.

Es gibt ihn  bereits – den Europass Lebenslauf

Dank der Globalisierung wurde ein einheitlicher Lebenslauf erstellt. So kann ein noch besserer Vergleich zwischen den einzelnen Bewerbern auf europäischer Ebene gezogen werden. Diesen Lebenslauf gibt es bereits im Netz als Vorlage in 28 Sprachen. Somit wird die internationale Verständlichkeit in Hinsicht auf die Berufserfahrungen, die Ausbildungen und sonstige Qualitäten gewährleistet.

Mit seinem Lebenslauf auf sich aufmerksam machen – So gelingt es!

Auf Prioritäten setzen

Wenn Sie diese Absicht hegen,  dass Sie mit Ihrem Lebenslauf auf sich aufmerksam machen, dann ist es wichtig, dass Sie auf Prioritäten im Lebenslauf setzen. Sie dürfen sich auf das Wichtigste in Ihrer Schul- und Berufslaufbahn beschränken. Dabei spielt die Aktualität eine sehr wichtige Rolle. Nicht das Gestern ist entscheidend, sondern das Heute.

Auf die Länge achten

Fassen Sie sich kurz, informativ und kompakt. Es ergibt Sinn, wenn Ihr Lebenslauf auf einer DIN-A4-Seite seinen Platz findet. Maximal sollten 2 Seiten für den Lebenslauf genutzt werden.

Geforderte Qualitäten gekonnt in den Lebenslauf einbinden

Die Anforderungen, die das Unternehmen an ihre Bewerber stellt, dürfen in passenden Beispielen wiedergegeben werden.

Jobfinder - der perfekte Lebenslauf

Den perfekten Lebenslauf erstellen!

Jeder Bewerber hat einen Lebenslauf. Wie wird dieser am besten präsentiert? Der Lebenslauf dient dazu, um den Firmen- oder Personalchef zu begeistern. Er soll auf die Fähigkeiten des Bewerbers aufmerksam machen, die perfekt zu den Anforderungen des Unternehmens passen.

Dem Lebenslauf wird oft mehr Beachtung geschenkt als vermutet.

Die meisten Personalbüros schenken dem Lebenslauf oft mehr Beachtung als dem Anschreiben. Warum ist das so? Weil der Lebenslauf ganz auf das Können und den beruflichen Werdegang der einzelnen Bewerber abgestimmt ist. Er ist individuell und sagt einiges über den Bewerber aus.

Welchen Umfang muss der perfekte Lebenslauf haben?

Er muss eine kompakte Struktur bieten und er sollte auf keinen Fall zu viele Seiten in Anspruch nehmen. Auch wenn der Bewerber viel in seinem Arbeitsleben erlebt hat und viel von sich zu berichten weiß, ist es sinnvoll, dem Lebenslauf 1 Seite in den Bewerbungsunterlagen zu widmen. 1,5 bis 2 Seiten sind ebenso gestattet. Denn nicht die Länge des Lebenslaufes ist ausschlagend, sondern der Inhalt. Es sollten nur relevante Inhalte in einem Lebenslauf vorzufinden sein, die fachspezifisch überzeugen können.

Die wichtigsten Punkte

Punkt 1 – Die persönlichen Kontaktdaten

Im Punkt 1 sind die persönlichen Kontaktdaten sowie wichtige Infos untergebracht, die auf einem Blick ersichtlich sind. Dazu gehören Vor- und Familienname, Alter, eventuell das Geburtsdatum, der Geburtsort sowie die Staatsbürgerschaft des Bewerbers. Damit die Kontaktdaten vollständig sind, dürfen die Wohnadresse und die Telefonnummer nicht fehlen. Gerne darf sich auch die E-Mail-Adresse unter den persönlichen Kontaktdaten einfinden. Viele Bewerber füllen die persönlichen Daten noch mit dem Familienstand.

Punkt 2 – Die berufliche Laufbahn im Zusammenhang mit der Berufserfahrung

Der aktuelle Job wird vorgestellt. Die aktuelle Branche, der jetzige Arbeitgeber wird vermerkt. Eine kurze Jobbeschreibung folgt im Anschluss. Weitere Jobs dürfen angeführt werden, wichtig ist nur, dass der aktuelle Job immer den Platz 1 einnimmt.

Punkt 3 – Die Ausbildung

Dabei dürfen Ausbildungen jeglicher Art genannt werden. Von der Berufsausbildung bis zur Weiterbildung. Auch das Auslandspraktikum will in Punkt 3 vermerkt sein. In welchem Zeitraum die Ausbildung erfolgt ist, darf zudem nicht fehlen. Über die betreffenden Ausbildungen sind Zertifikate und Abschlüsse der Bewerbungsmappe beizulegen.

Punkt 4 – Die Qualifikationen und Fähigkeiten

Besondere Kenntnisse finden sich in Punkt 4 ein.  Dieser Punkt im Lebenslauf gestaltet sich vielfältig. Hier nennen Sie die von Ihnen erworbenen Hardskills aus Ihrem Schul- und Berufsleben und heben die Job relevanten Kenntisse hervor. In der heutigen Zeit gehören dazu auch Social Media Kenntnisse von Facebook und Co, wenn dies mit der Stellenausschreibung stimmig ist.

Grundsätzlich werden die Qualifikationen und Fähigkeiten in 3 große Gruppen unterteilt:

  • Die Sprachkenntnisse
  • Die EDV-Kenntnisse
  • und die Softskills: Da die soziale Kompetenz in der heutigen Zeit immer wichtiger wird

Punkt 5 – Privates und Persönliches

Gerne wird dabei auf Hobbys oder besondere Vorlieben zurückgegriffen, die sich mit den passenden Softskills in Verbindung bringen lassen. Der Punkt 5 ist nicht verpflichtend, wird aber dennoch gern gesehen. Wer seine Vorlieben und Hobbys gekonnt in seinen Lebenslauf einbauen kann, der kann damit Eindruck gewinnen. Wichtig bei diesem Punkt ist es, nur 1 oder 2 Beispiele aufzuzählen, die Ihnen Nutzen bringen. Gerne dürfen Sie in Punkt 5 das Ehrenamt anführen. Beim privaten Teil ist weniger auch mehr. Aber eine sinnvolle Verknüpfung darf durch das passende Hobby hervorgehoben werden.

Ein passendes Foto

Hierbei soll es sich um eine professionelle Fotografie handeln. Denn dem Foto schenkt jeder zuerst Beachtung.

Sie wollen Ihrer Bewerbung keine Hochglanzformat-Fotografie beilegen? Das ist Ihre freie Entscheidung. Dennoch ist ein Foto in unseren Breiten ein fixer Bestandteil des Lebenslaufes.

Jobfinder - eigene Stärken - Telefonbewerbung

Telefonbewerbung – Tipps und Tricks dazu

Die Telefonbewerbung fällt nicht jedem leicht und andere Bewerber unterschätzen sie. Dabei dient eine telefonische Bewerbung oft als Türöffner für ein  persönliches Gespräch. Besonders dann, wenn das Telefon die einzige Möglichkeit ist, mit einem potenziellen Arbeitgeber in Kontakt zu treten.

Telefonbewerbung Bedeutung

Vorbereitung ist alles. Dies gelingt am besten, indem man sich genau überlegt, welche Fragen in so einem Gespräch auftauchen und welche man selbst stellen möchte. Darüber hinaus achten Sie auf Ausdrucksweise, Tonfall und Betonung. Trainieren Sie sich ein kleines Lächeln und eine natürliche Sprache sowie eine sichere und deutliche Ausdrucksweise an.

Bei der heutigen Flut an Bewerbungen auf Stellenausschreibungen ist es vielen Personalreferenten der Unternehmen nicht mehr möglich, sich an jeden einzelnen Bewerber zu erinnern. In der Regel wird man in großen Unternehmen im Vorzimmer des zuständigen Personalleiters landen und keine genaue Auskunft erhalten.

Das Gleiche gilt auch für kleinere Unternehmen. Diese haben oft nicht genügend Zeit zur Auswahl des Personals. Das liegt zum einen am fehlenden qualifizierten Personal für die Auswahl der Bewerber und zum anderen an der knappen Zeit in einem kleinen Team.

Hilfreiche Erfahrungswerte für die Telefonbewerbung

Die gängigste Form der Bewerbung ist heutzutage die Online-Bewerbung. Dies wird von einigen Unternehmen inzwischen gewünscht, ist aber sehr zeitintensiv für die Bewerber.

Ein Vorteil bei einer Online-Bewerbung ist die schnelle Rückmeldung über den Eingang der Bewerbung. Allerdings dauert es nicht selten bis zur Einladung zum persönlichen Gespräch oder einer Absage bis zu sechs Wochen.

Je nach Position dauern Personalentscheidungen auch manchmal bis zu sechs Monaten und länger.

Hat das Unternehmen eine Personalagentur zwischengeschaltet, verlängert sich das Auswahlverfahren nochmals dadurch, dass die Agenturen ihren Auftraggebern viel Zeit einräumen.

In den wenigsten Fällen erhält man auf die Nachfrage bezüglich einer Absage keine konkrete Antwort. Die meisten Absagen erfolgen in einem ähnlichen Stil und betonen, dass persönliche und berufliche Fähigkeiten nicht der Grund dafür sind.

Die beste Zeit für Anrufe

Erfahrungswerte zeigen, dass die beste Zeit für Anrufe Dienstag- und Mittwochnachmittag ist, denn in der Regel herrschen am Anfang der Woche und zum Ende der Woche Termindruck und Hektik im Unternehmen. Aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) halten Unternehmen sich mit ausführlichen Aussagen am Telefon sehr zurück.

Ist Nachfrage denn überhaupt noch sinnvoll?

Auf jeden Fall ja, wenn man nicht aufgefordert wurde, davon abzusehen. Mit der Nachfrage zeigen Sie ausdrückliches Interesse an der ausgeschriebenen Stelle. Und Sie bringen sich noch einmal in Erinnerung. Zusätzlich signalisieren Sie mit der Kontaktaufnahme, dass Sie den Verlauf der Bewerbung aktiv mitgestalten möchten.

Die richtige Vorbereitung für ein erfolgreiches Telefonat

Man muss nicht glauben, dass der telefonische Ansprechpartner eines Unternehmens den Bewerber sofort zuordnen kann. Bei der Menge an Bewerbungen, die im Unternehmen eingehen, ist das auch schwer vorstellbar und kommt nur sehr selten vor. Deshalb ist es ratsam, dem Ansprechpartner zu Beginn des Telefonats mitzuteilen, wann und bei wem er sich auf welche Stelle beworben hat. Eine Dokumentation der Ergebnisse der einzelnen Bewerbungsvorgänge ist dabei sehr sinnvoll. Natürlich ist eine gute Vorbereitung auf das Gespräch das A und O.

Wie erreicht man den richtigen Gesprächspartner?

Ist es nicht möglich, den Gesprächspartner zu erreichen, erkundigt man sich nach einer geeigneten Zeit. Noch besser ist die Vereinbarung eines Rückrufs zu einem festen Termin.

Telefonbewerbung: Diese Schritte führen zum Erfolg:

  1. Formulieren Sie bestimmte realistische Ziele: Beispielsweise den Chef an der Sekretärin vorbei zu erreichen und eine konkrete Auskunft auf bestimmte Fragen zu erhalten.
  1. Bestimmen Sie die Erfolgskriterien im Vorfeld: Erreichte Ziele – auch die Kleinen- sind Erfolge. Dazu gehört auch der Termin für ein zweites Gespräch.
  1. Eine gute Vorbereitung auf das Gespräch: Erstellen Sie im Vorfeld einen Fragenkatalog mit W-Fragen zum Bewerbungsverlauf. Sprechen Sie Ihren Gesprächspartner am Telefon mit Namen an. Begrüßen Sie ihn freundlich und stellen Sie sich selbst kurz.
  1. Einen guten Gesprächseinstieg finden: Überlegen Sie vorab, warum der Gesprächspartner sich Zeit für das Gespräch nehmen soll. Kommen Sie ohne Umschweife zum Punkt. Nennen Sie Namen und Beruf und nehmen Sie Bezug auf die Stellenausschreibung. Fragen Sie, wie weit das Bewerbungsverfahren bereits fortgeschritten ist und halten Sie sich an eventuelle Aussagen bei der ersten Rückmeldung.
  1. Ein Angebot machen – Stellen Sie Ihrem Gesprächspartner weitere Informationen zu sich selbst und Ihren Qualifikationen in Aussicht, mit dem Ziel zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden. Unterbreiten Sie einen konkreten Vorschlag stellen Sie Ihren Nutzen für das Unternehmen mit drei guten Argumenten in den Vordergrund.
  1. Terminvereinbarung treffen – Vereinbaren Sie einen Termin für einen weiteren Anruf oder ein persönliches Gespräch. Überlegen und begründen Sie, warum den Arbeitgeber genau Ihre Bewerbung interessieren könnte, beispielsweise eine schnelle Stellenbesetzung, eine Win-Win-Situation oder ein schneller Einstiegstermin. Zeigen Sie Alternativen auf.
  1. Eine kurze Zusammenfassung – Wiederholen Sie die getroffene Vereinbarung und bedanken Sie sich beim Gesprächspartner.
  1. Beenden Sie das Gespräch und verabschieden Sie sich freundlich, auch bei unzufriedenem Ergebnis.

Am Ende des Telefonats können Sie noch einige persönliche Worte an den Gesprächspartner richten und ein sachliches Fazit ziehen. Man sollte daran denken, dass selbst eine Ablehnung niemals persönlich gemeint ist und der Grund immer auf die betriebliche Sachlage zurückzuführen ist.

Jobfinder - Bewerbung

Die schriftliche Bewerbung – Das Aushängeschild

Nur etwa eine Minute Zeit nimmt sich durchschnittlich ein Personaler, um die schriftliche Bewerbung eines Kandidaten durchzusehen. Um den zukünftigen Arbeitgeber von seinen Kenntnissen und Leistungen und seiner Motivation zu überzeugen, hat man also nicht viel Zeit. Deshalb ist es wichtig, der Gestaltung der Bewerbungsmappe ausreichend Zeit zu widmen. Denn sie ist das Aushängeschild des Bewerbers und soll ihn beim Unternehmen so ansprechend und interessant vorstellen, dass eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch erfolgt.

Schriftliche Bewerbung – per E-Mail oder per Post?

Welche Form der schriftlichen Bewerbung nun besser ist, bleibt dahingestellt. Fest steht, dass eine Bewerbung per Internet zum einen kostengünstiger ist und schneller beim Empfänger eingeht und zum anderen oftmals vom Unternehmen auch gewünscht wird. Allerdings sollten die Unterlagen genauso ausführlich und korrekt zusammengestellt sein, wie bei einer klassischen Bewerbungsmappe. Nachfolgend werden die notwendigen Unterlagen aufgelistet:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Foto
  • Kopien von Schul-, Ausbildungs-, Studien- und Arbeitszeugnissen, möglichst in guter Qualität kopiert
  • Bescheinigungen / Zertifikate
  • sonstige Unterlagen wie Arbeitsproben, Referenzen usw.
  1. Das Anschreiben

Neben dem Lebenslauf ist das Anschreiben in der Bewerbung der wichtigste Bestandteil. In ihm stellen Sie kurz, präzise und persönlich Ihre Motivation und Ihr Können heraus. Der Lebenslauf gibt Auskunft über fachliche Qualifikationen, Erfahrungen und den eigenen Werdegang. Um den Personaler schon im Anschreiben neugierig auf weiterführende Inhalte der Bewerbungsmappe zu machen, enthält Ihr Anschreiben die wesentlichen Eignungsaspekte für die ausgeschriebene Stelle. Achten Sie außerdem auf folgende Punkte.

  • Form
  • nur 1 Seite
  • gut lesbarer Schriftgrad: 12
  • einfache seriöse Schriftart z.B. Arial oder Times New Roman
  • Seitenränder: linker Rand: 2,5 cm, rechter Rand: 2,0 cm, unterer Rand: 2,0 cm, oberer Rand: 4,0 cm
  • Datum, Empfänger und Absenderadresse im Briefkopf platzieren
  • Betreff: die Überschrift der Anzeige in Fettdruck und ohne das „Betreff“ davor zu schreiben
  • Nennen Sie das Medium und das Erscheinungsdatum der Anzeige.
  • Bemühe Sie sich um eine klare Gliederung mit entsprechenden Absätzen.

Im Anschreiben werden die Anredepronomen „Sie“ und „Ihr“ großgeschrieben

  1. Inhalt

Oft ist die erste Hürde im Anschreiben die korrekte Anrede. Die Standardanrede von „Sehr geehrte Damen und Herren“ sollte man unbedingt vermeiden. Ist in der Stellenausschreibung keine Bezugsperson angegeben, kann man auch telefonisch beim Unternehmen anfragen, an wen man seine Bewerbung schicken darf. Nun kann der Ansprechpartner mit „Sehr geehrte Frau …“ oder „Sehr geehrter Herr …“ höflich begrüßt werden. Darüber hinaus sollten etwaige Titel wie „Professor“ oder „Dr.“ nicht vergessen werden. Ebenso wichtig in der Anrede ist die richtige Schreibweise des Namens.

Mit dem ersten Satz sollte das Interesse des Personalleiters zum Weiterlesen geweckt werden. Dies kann durch das Hervorheben der gewünschten Qualifikationen für die ausgeschriebene Stelle erfolgen oder durch das Deutlichmachen, wie attraktiv man das Stellenangebot und das Unternehmen findet. Auf Standardsätze wie „hiermit möchte ich mich um die ausgeschriebene Stelle bewerben“ sollte man verzichten.

Die bisherigen Tätigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse, die auf die ausgeschriebene Stelle passen, werden dann im folgenden Abschnitt kurz und sachlich geschildert. Auf eine Wiederholung des Lebenslaufes sollte verzichtet werden. Danach beschreibt man mit eigenen Worten, warum man für gerade diese Stelle besonders geeignet ist und begründet dies mit Beispielen. Darüber hinaus sollte das Interesse, gerade bei diesem Unternehmen arbeiten zu wollen, begründet werden. Die Informationen hierzu erhält man durch eine intensive Recherche über das Unternehmen, seine Philosophie, seine Produkte und die Mitarbeiterentwicklung. Zum Schluss sollte der nächstmögliche Eintrittstermin und – falls gewünscht – die Gehaltsvorstellung genannt werden.

Konjunktive wie „ich würde“ oder „ich könnte“ sollten im gesamten Anschreiben möglichst vermieden werden. Als Schlusssatz könnte man beispielsweise folgende Formulierung verwenden: „Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich“. Die Grußformel am Ende des Schreibens sollte „Mit freundlichen Grüßen“ lauten und den Formen „Herzliche Grüße“ oder „Hochachtungsvoll“ vorgezogen werden. Danach folgt ohne Auflistung der Hinweis auf die Anlagen und die handschriftliche Unterschrift.

  1. Das Bewerbungsfoto

Auch wenn es nicht Pflicht ist, bedeutet ein Bewerbungsfoto einen Pluspunkt für jede schriftliche Bewerbung. Deshalb sollte das Foto professionell erscheinen und den Bewerber in das rechte Licht rücken. Verzichten Sie auf Urlaubsbilder, Schnappschüsse oder Fotos aus der Freizeit und lassen Sie Ihre Fotos professionell von einem Fotografen erstellen.

Die Fotos können sowohl farbig als auch schwarz-weiß sein, das ist Geschmackssache. Bei Farbfotos achten Sie bezüglich Kleidung und Make-up auf dezente Farben.

Bei einer Online-Bewerbung beschränken Sie sich auf digitale Fotos, denn eingescannte Fotos verlieren häufig an Qualität.

Wo das Foto letztendlich platziert wird, bleibt dem Bewerber selbst überlassen. Es kann auf dem Lebenslauf in der rechten oberen Ecke Platz finden oder auf einem separaten Deckblatt zusammen mit den persönlichen Daten.

Der Lebenslauf ist der wichtigste Teil für die schriftliche Bewerbung

Der wichtigste Teil einer Bewerbung ist der Lebenslauf. Er hinterlässt einen ersten Eindruck über den Bewerber und zeigt eine kurze und übersichtliche Darstellung des bisherigen Lebensweges. Führen Sie alle Punkte bezüglich Qualifikationen, Kenntnissen und Erfahrungen daher kurz und knapp aus und beschränken Sie sich umfänglich auf eine max. zwei A4-Seiten. Idealerweise sind Anschreiben und Lebenslauf in der gleichen Schriftart und -größe. Die Gestaltung des Layouts bleibt der persönlichen Kreativität überlassen, wobei man darauf achten sollte, dass der Personalleiter einen schnellen Überblick über die Qualifikationen erhält.

Die Initiativ- oder Blindbewerbung

Neben der Stellensuche in Jobbörsen und Zeitungen bietet sich die Initiativ- oder Blindbewerbung an, besonders dann, wenn man in den vorgenannten Medien keine passende Stelle für sich finden konnte. Auch wenn man in einem bestimmten Unternehmen arbeiten möchte, dort aber keine offenen Stellen angeboten werden, bietet sich diese Art der Bewerbung an. In diesem Fall sucht nicht das Unternehmen seinen Wunschmitarbeiter aus, sondern man selbst sucht sich „sein“ Unternehmen. Präsentieren Sie Ihre Bewerbung überzeugend und professionell. Das erhöht Ihre Chancen gegenüber der Konkurrenz. Eigeninitiative und Aktivität kommen in der Regel immer gut an.

Schriftliche Bewerbung: So sorgen Sie für Aufmerksamkeit

Der einzige Unterschied zu einer klassischen Bewerbung ist bei der Initiativbewerbung, dass man sich nicht auf eine bestimmte Stellenausschreibung bewirbt, sondern die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen mit den Bedürfnissen des Unternehmens in Einklang bringt. Da dieses Unternehmen zurzeit keine neuen Mitarbeiter sucht, muss man das Unternehmen mit seiner Bewerbung davon überzeugen, dass man eine Bereicherung für das Unternehmen darstellt.

Machen Sie deutlich, dass Ihre Qualifikationen genau zum Unternehmen passen. Für eine erfolgreiche Initiativbewerbung stellen Sie vor allem den Nutzen für den zukünftigen Arbeitgeber in den Vordergrund. Für diese schwierige Aufgabe ist es wichtig, dass man neben der Herausstellung der persönlichen Qualifikationen auch ausführliche Informationen über das Unternehmen einholt. Dazu bieten sich neben der firmeneigenen Homepage auch Artikel über das Unternehmen in Zeitungen und Zeitschriften an. Auch der Besuch einer Messe der entsprechenden Branche kann hier sehr hilfreich sein. Viel über das Wunschunternehmen zu wissen, bedeutet erfolgreicher in der Selbstvermarktung zu sein.

Darüber hinaus kann zwecks Recherche ein Telefonat mit dem Unternehmen helfen, bei dem man unter anderem eventuell auch den Namen des richtigen Ansprechpartners erhält. Möglicherweise erhält man sogar Informationen, die Auskunft darüber geben, ob sich eine Initiativbewerbung überhaupt lohnt. Daneben erhält man bei einem Telefonat möglicherweise Anknüpfungspunkte, die im Anschreiben aufgegriffen werden können.

Ansprechende Aufhänger wie beispielsweise ein Praktikum oder besondere Qualifikationen wie Fremdsprachen, die für das Unternehmen von Nutzen sind, führen Sie in der Bewerbung auf. Des Weiteren verknüpfen Sie Unternehmensbereiche mit den eigenen Kompetenzen. Vielleicht passt eine private Weiterbildung genau in Unternehmensbereiche beim neuen Arbeitgeber.

Wichtig ist, dass jede Initiativbewerbung individuell formuliert, interessant gestaltet und auf jedes Unternehmen neu abgestimmt sein muss. Das bedeutet zwar einen höheren Arbeitsaufwand und viel Zeit, die es sich jedoch für eine erfolgreiche Zielsetzung lohnt, zu investieren.

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So wird die Onlinebewerbung zum Erfolg

Die online Welt von heute baut immer mehr auf digitale Bewerbungsformen. Nicht verwunderlich also, wenn Sie dazu aufgefordert werden, keine klassische Bewerbung abzuschicken, sondern sich der Onlinebewerbung zu bedienen. Nur zu!

Wie geht das mit der Onlinebewerbung?

Gerade große Konzerne wählen gerne den Weg der Onlinebewerbung für sich.

Folgendes sollte enthalten sein:

  • das Anschreiben
  • den Lebenslauf
  • das Arbeitszeugnis
  • das Diplom
  • Nachweise über diverse Fähigkeiten

Die Unterschrift darf nicht fehlen!

Auch auf die Unterschrift darf gedacht werden. Sie findet sich auf einem weißen Blatt Papier wieder und wird kurzerhand eingescannt. Eine Unterschrift hat immer mit vollständigem Namen zu erfolgen. Diese Unterschrift darf sich in Folge an der richtigen Platzierung im Anschreiben wiederfinden. Es ist kein Muss, die Unterschrift unter seine Onlinebewerbung zu setzen, dennoch verleiht die Unterschrift den Bewerbungsunterlagen eine sehr persönliche Note. Darum sollten Sie nicht darauf verzichten.

Die richtige Dateiform für die Onlinebewerbung wählen

Ihre Onlinebewerbung darf als PDF Datei abgespeichert werden. Denn die meisten Empfänger drucken die jeweiligen Bewerbungen nicht aus, sondern sammeln sie in einem eigenen Ordner. Wichtig dabei ist es, der PDF Datei den richtigen Namen zu geben, denn sollte diese Datei verloren gehen, kann sie noch immer richtig zugeordnet werden, wenn sie mit dem vollständigen Namen gekennzeichnet ist. So darf die Datei  benannt werden: Bewerbung – Stelle – Vorname – Nachname.

Aber auch wenn Zeugnisse und Dokumente mitgeschickt werden, ist ein PDF Format ratsam. Diese werden natürlich vorab eingescannt. Bereits jeder Multifunktionsdrucker bietet die Möglichkeit zu scannen. Beim Vorgang des Scannens darf darauf geachtet werden, dass die Auflösung dafür passend gewählt wurde. Eine Auflösung von 72 dpi reicht aus, wenn Bilder oder Fotos dargestellt werden. Beim Scannen muss immer darauf geachtet werden, dass die Seite nicht schief oder von schlechter Qualität ist.

Die richtige Form der Onlinebewerbung

Auch die Form der Bewerbung ist ein ganz wichtiger Punkt, dem Beachtung geschenkt werden darf. Denn dabei gibt es bekannte Fehler, die Bewerber immer wieder gerne unbeabsichtigt machen.

Fehler 1 – Die falsche Schriftart:

Die Schriftart in einer Onlinebewerbung sollte angemessen erscheinen. Das Anschreiben sowie der Lebenslauf hinterlassen keinen guten Eindruck, wenn die Schriftart nicht passt. Vertrauen Sie auf klassische Schriftarten. Hier sind Helvetica und Arial eine gute Wahl. Sie sollten Abstand nehmen von zu verspielten Schriften. Auch ein mehrmaliger Wechsel der einzelnen Schriftarten in einer Onlinebewerbung ist nicht ratsam, denn so kann kein klares und einheitliches Bild entstehen.

Fehler 2 – Die falsche Schriftgröße:

Nicht nur die Schriftart will bei der Bewerbung berücksichtigt sein, sondern auch die richtige Schriftgröße ist relevant. Für welche Schriftgröße sollten Sie sich entscheiden? Viele Bewerber überlassen die Wahl von Art und Größe der Schrift Ihrem PC. Sie aber entscheiden sich für eine kompakte Schriftart in der Schriftgröße 12. Somit ist ein gutes Lesen sichergestellt.

Onlinebewerbung: Punkte für den Erfolg

Punkt 1 – Die Bewerbung nicht an die zentrale Mail-Adresse des Unternehmens senden

Ist die Onlinebewerbung für das Absenden bereit, denken Sie an den richtigen Empfänger. Viele Bewerber senden Ihre Onlinebewerbung einfach an das Unternehmen und nicht an den richtigen Ansprechpartner. Finden Sie den Ansprechpartner in der Stellenausschreibung nicht mit seiner Mail-Adresse, halten Sie kurz mit dem Unternehmen Rücksprache und erkundigen sich danach. Denn zu hoch ist das Risiko, das Ihre Onlinebewerbung in der Flut der Mails einfach untergeht und sich nicht beim entsprechenden Empfänger einfindet. Wer mit seiner Onlinebewerbung punkten möchte, der muss im Vorfeld darauf achten, dass diese auch ankommt.

Punkt 2 –  Betreff konkret formulieren

Formulieren Sie im Betreff genau, worum es geht. Damit kann Ihre Bewerbung viel schneller zugeordnet werden. Denn gerade bei einem Personalbüro in einem großen Unternehmen treffen jeden Tag unzählige Bewerbungen ein.

Punkt 3 – Die fehlende Sorgfalt

Viele Bewerber schenken einer Onlinebewerbung oft nicht die  nötige Sorgfalt. Flüchtigkeitsfehler sind keine Seltenheit. Arbeiten Sie daher präzise und kontrollieren Sie Ihre Onlinebewerbung vor dem Absenden lieber mehrmals. So vermeiden Sie Grammatik- und Rechtschreibfehler. Denken Sie außerdem an eine formelle Gestaltung. Viele Unternehmen nehmen eine Onlinebewerbung als erste Arbeitsprobe des jeweiligen Bewerbers wahr. Deshalb ist es wichtig, genau zu sein und auf eine seriöse Form und vortreffliche Formulierung zu achten.

Punkt 4 – Ansprechpartner beim Namen nennen

Auch das ist ein sehr wichtiger Punkt, den viele Bewerber vergessen. Ist der Name des Empfängers nicht bekannt, versuchen Sie in einer Onlinerecherche herauszufinden. Ist das nicht möglich, kontaktieren Sie kurzerhand das Unternehmen. Das Unternehmen kennt alle seine Mitarbeiter und so ist auch der Name des Ansprechpartners schnell ausfindig gemacht.

Punkt 5 – Das Anschreiben wird als Text in der Mail

Das kann man machen. Allerdings bevorzugen viele Unternehmen das Anschreiben als eigene Datei. Schließlich ist das Anschreiben das Herzstück der Bewerbung.

Punkt 6 – Die Lesebestätigung 

Lassen Sie das lieber bleiben! Viele Unternehmen können einer geforderten Lesebestätigung nichts abgewinnen. Lassen Sie lieber etwas Zeit verstreichen und haken nach 2 bis 3 Wochen noch einmal nach, ob Ihre Online-Bewerbung bei dem jeweiligen Unternehmen angekommen ist.

Wenn Sie sich also nun online bewerben möchten, dann macht das keinen großen Unterschied zu einer Bewerbung in Printformat. Die Sorgfalt, die formelle Einhaltung bestimmter Punkte, sowie die Kreativität spielen dabei immer wichtige Rollen.

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Mit der E-Mail-Bewerbung auf sich aufmerksam machen!

Eine Bewerbung, die mit der Post ins Haus flattert, wird gewiss mit der Zeit immer seltener. Denn die globalisierte und virtuelle Welt von heute verlangt nach der passenden E-Mail-Bewerbung. Jeder von uns fühlt sich im Word Wide Web zu Hause, warum also sollte dieses zu Hause nicht auch dafür gedacht sein, seine Bewerbung abzuschicken?

In der Bewerbung ist vermerkt, bitten senden Sie eine E-Mail an folgende Adresse. Dieser Aufforderung kommen Sie doch sehr gerne nach. Dennoch braucht diese Bewerbung eine entsprechende Struktur. Welche? Das wird nun verraten!

Auch E-Mail-Bewerbungen müssen auf ihre Vollständigkeit hin geprüft werden

Denn wer sich für die schnelle Art des Versendens seiner Bewerbungsunterlagen entscheidet, der muss auch darauf achten, dass diese im vollen Umfang vorhanden sind. Die digitale Bewerbung sollte nicht von der traditionellen Bewerbungsmappe abweichen. Das heißt: die E-Mail-Bewerbung besteht aus diesen wichtigen Bestandteilen:

  • das Deckblatt (kreativ gestaltet)
  • das Anschreiben
  • der Lebenslauf
  • wichtige Zeugnisse (in eingescannter Form)
  • Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate (in eingescannter Form)
  • mögliche Empfehlungen (in eingescannter Form)

Verzichten Sie auf zu große Datenmengen, die Ihre E-Mail-Bewerbung mit sich bringt

Achten Sie immer auf die Größe der Datei. Die Größe sollte unter 2 MB liegen. Eine Datenmenge von 1 bis 3 MB ist akzeptabel. Diese Datei findet sich im Anhang der E-Mail wieder. Eine Datei, in dem sich alle Unterlagen befinden, ist dafür ausreichend. Denn kein Empfänger hat Freude daran, wenn er auf viele unterschiedliche Dateien klicken muss, damit er die gesamte Bewerbung einsehen kann. Entscheidend ist, dass Ihre E-Mail-Bewerbung ganz einfach mit einem Klick vom Unternehmen abgespeichert und eventuell firmenintern weiter versendet werden kann.

Nutzen Sie den richtig gewählten Betreff für Ihre E-Mail-Bewerbung:

Wie sollte der Betreff lauten? Viele schreiben – Bewerbung. Aber um welche Stellenausschreibung geht es genau? Um welche Stelle bewerben Sie sich? Das sollte exakt im jeweiligen Betreff niedergeschrieben werden. Welche Stelle ist es genau? Dies sollte auf jeden Fall dabei stehen. Das Schlagwort Bewerbung wirkt verloren und der Empfänger muss sich erst hineinlesen, um welche Stelle sich beworben wird. Darum machen Sie es korrekt und teilen Sie dem Unternehmen genau mit, um welchen Job Sie sich bewerben möchten.

Ein kurzer Text im Mail über Sie als Bewerber sollte nicht vergessen werden

Ein kurzes Anschreiben findet sich als Text im Mail wieder. Machen Sie diesen Fehler bitte nicht und verzichten darauf.  Die vorhergehenden Unterlagen finden sich in einer passenden Datei, nun braucht nur mehr ein kurzer, kompakter Mail-Text geschrieben werden.

Der Text, welcher in die E-Mail-Bewerbung eingefügt werden soll, wie kann er sich gestalten?

Wenn Sie exakt wissen, an welche Person Ihre Nachricht geht, dann darf das im Text kundgetan werden. Der E-Mail-Empfänger darf immer mit Namen genannt werden. Es sollte in dem Text noch einmal darauf hingewiesen werden, warum die ausgeschriebene Stelle, die richtige für Sie ist. Dabei ist auf eine höfliche und formelle Formulierung zu achten. Am Schluss des kleinen und kompakten Absatzes darf noch einmal auf die vollständigen Bewerbungsunterlagen verwiesen werden, die sich im Anhang als komprimierte Datei befinden.

Bestand noch kein Kontakt, sind klare Worte zu wählen, die Aufschluss darüber geben, für welche ausgeschriebene Stelle Sie sich bewerben. Auf die vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Empfehlungen) im Anhang darf noch einmal verwiesen werden. Zudem sollte noch einmal ein Abgleich von Ihren und den geforderten Fähigkeiten gezogen werden. Es darf also das „Warum“ Sie für diese Stelle eine ausgezeichnete Wahl sind, noch einmal hervorgehoben werden. Der kurze Absatz findet sein passendes Ende damit, dass Sie für Rückfragen gerne zur Verfügung stehen.

Das Anschreiben –  der zusätzliche Text – in der E-Mail-Bewerbung:

Wichtig dabei ist es immer, die Wörter aus der Ausschreibung aufzugreifen und mit einem auch kurzen Text abzugleichen. Denn das Interesse des Unternehmens steht somit immer im Mittelpunkt.

Der Text, welcher in die E-Mail-Bewerbung eingefügt wird, sollte nicht identisch sein mit einem Textteil in der Bewerbung. Es ergibt durchaus Sinn, noch einmal über einige treffende Sätze in der Mail nachzudenken. Es lohnt sich, im Mail noch einmal durch ein seröses, informatives und knapp gehaltenes Schreiben auf sich aufmerksam zu machen. Wichtig dabei ist, dass immer ein Fokus auf die Anforderungen, die in der Stellenausschreibung vermerkt sind, besteht.

Auf die Signatur darf nicht vergessen werden

Zu einer solchen gehören:

  • der ganze Name (Vor- und Nachname)
  • die vollständige Adresse
  • die Telefonnummer unter der Sie immer erreichbar sind.

Wer eine Signatur am Ende seines Mailschreibens setzt, erleichtert somit dem Empfänger die Kontaktaufnahme.

Bei der E-Mail-Bewerbung eine seriöse die E-Mail-Adresse nutzen

Die gewählte E-Mail-Adresse muss auf jeden Fall seriös sein. Wer keine seriöse Mailadresse besitzt, der legt sich am besten für seine Bewerbungen ein an. Denn es sind oft die Kleinigkeiten, wie die seriöse Mail-Adresse, die den Ausschlag geben. Eine seriöse E-Mail-Adresse ist also Pflicht.

Welche Fehler die E-Mail-Bewerbung nicht verzeiht

Fehler 1 – Die saloppe Umgangssprache:

Häufig nutzt man der Mailverkehr, um sich salopp auszudrücken. Unzählige Mails wandern durch das Netz, begleitet von fröhlichen Smileys. Das kommt unter Freunden aus sozialen Plattformen gut an, aber nicht in einem Bewerbungsprozess. Ein Anschreiben ist formell gestaltet und von wird von einer höflichen Sprache geleitet.

Fehler 2 – Grammatik- und Rechtschreibfehler:

Wenn Grammatik- und Rechtschreibfehler sich in einer E-Mail-Bewerbung tummeln, dann hinterlässt das keinen guten Eindruck auf den Bewerber. Darum gebühren der Grammatik und der Rechtschreibung immer besondere Aufmerksamkeit beim Verfassen einer Bewerbung. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese online erfolgt oder den klassischen Weg einhält. Rechtschreibung und Grammatik müssen immer stimmen. Die Nutzung der Rechtschreibprüfung im hiesigen Programm ist also immer Pflicht. Und das mehrmalige Korrekturlesen gehört zum Standard. Gerne dürfen Sie dabei auf Hilfe von anderen vertrauen. Denn 4 Augen sehen mehr als 2. Ungünstige Flüchtigkeitsfehler sind schnell einmal gemacht, dennoch geht es darum, diese bestmöglich zu vermeiden.

Fehler 3 – Ein Massenanschreiben verfassen:

Viele Bewerber sind bei ihrer E-Mail-Bewerbung dazu verleitet, ein Massenanschreiben zu verfassen. Denn diese Art der Bewerbung macht es einem leicht. Einmal mehr auf den Knopf gedrückt und eine weitere Bewerbung erreicht ihren Empfänger. Was einfach klingt, erreicht aber in der Regel nicht sein Ziel. Denn wenn Sie ein Massenanschreiben produzieren, müssen Sie sich meist oberflächlich halten und können nicht auf den jeweiligen Empfänger eingehen. Das erkennen die Unternehmen schnell kann die Einladung schneller als gedacht erfolgen. Wer dazu verleitet ist, schnell einmal 20 oder mehr Bewerbungen abzuschicken, dem sei geraten, weniger ist oft mehr. Es reicht, wenn 3 bis 5 Bewerbungen sich gleichzeitig auf den Weg machen. Diese Bewerbungen bauen auf ein gutes Fundament auf und haben sich jeweils mit der Ausschreibung des Jobs ausgiebig beschäftigt. Denn Massenanschreiben gibt es schon genug, darum ist es für Ihre E-Mail-Bewerbung wichtig, sich von den anderen zu unterscheiden. Wem das gelingt, der bleibt im Kopf des Empfängers verankert.