Jobfinder - der ideale Mitarbeiter

Aktuelle Bewerbungstrends – Wie sie aussehen?

Ist sie vorbei die Zeit, wo eine klassische Bewerbung in A-4-Form noch auf dem Schreibtisch landet? Die Visionäre von heute verlassen sich dabei gerne auf weitere Faktoren im Bewerbungsprozess. Dennoch gilt zu sagen, dass der mittelständige Bereich der Unternehmen noch immer auf klassische Bewerbungen vertraut.

Sich von der breiten Masse abheben – Die aktuellen Bewerbungstrends helfen dabei!

Bereits die vergangen Jahre haben es gekonnt aufgezeigt, dass das Internet gerne dafür genutzt wird, um sich bei Firmen vorzustellen und sich zu bewerben. Wer sich also von der breiten Masse abheben möchte, setzt die aktuellen Bewerbungstrends um. Der Bewerber liegt am Stapel der Bewerbung dann nicht oben auf, sondern präsentiert sich mit einem aussagekräftigen Internetauftritt.

Wenn die Hürde im Bewerbungsprozess erfolgreich genommen werden sollte, ist es sinnvoll, sich mit den neuen Methoden der Bewerbung vertraut zu machen. Dabei kommt es in formeller Hinsicht nicht zu großen Veränderungen.

Die Trends in Sachen Bewerbung

Trend 1 – Die online Bewerbung

Die online Bewerbung verdrängt die klassische Bewerbung in Papierform immer mehr. Ein Großteil der Unternehmen legt bereits Wert darauf, dass die Bewerbung online eingereicht wird. Viele Unternehmen stellen ein Formular für die Bewerbung auf ihre Homepage. Dieses Formular enthält alle wichtigen Daten über den Bewerber und einzelne Formularfelder müssen einfach ausgefüllt werden. Es kann durchaus sein, dass einzelne Firmen dafür ein PFD Dokument anfertigen.

Mit wenig Aufwand kann dann die eigene Bewerbung angefertigt werden. Auch das Weiterleiten intern im Unternehmen erfolgt mit der passenden online Bewerbung problemlos. Dennoch darf vor dem Abschicken der Bewerbung die Mail-Adresse des Verantwortlichen recherchiert werden.

Dennoch hat die Sorgfalt bei der online Bewerbung oberste Priorität, denn schnell hat sich ein Tippfehler eingeschlichen und das sollte nicht der Fall sein. Die online Bewerbung darf auch als erste Arbeitsprobe vom potenziellen Arbeitnehmer angesehen werden, auch wenn sie in digitaler Form eingereicht wird. Gerade bei der online Bewerbung ist es wichtig eine seriöse E-Mail-Adresse zu verwenden. Die Mail-Adresse sollte den vollen Namen aufweisen. Wer keine solche Mail-Adresse hat, der sollte sich unbedingt eine einrichten.  Auch auf die Datenmenge der online Bewerbung ist zu achten. 1 MB Datenmenge ist ausreichend, um als empfängerfreundlich zu gelten. Die Anhänge müssen berücksichtigt werden.  Am besten ist es, die gesamte online Bewerbung befindet sich in einem einzigen Dokument und dieses Dokument soll einen entsprechenden Datennamen aufweisen, damit es zu keiner Verwechslung kommt. Die online Bewerbung sollte dem jeweiligen Bewerber leicht zuzuordnen sein.

Trend 2 – Eine Bewerbungshomepage oder ein Profil in beruflichen Netzwerken

Sich selbst darstellen in einer Bewerberhomepage in einem Profil, das weckt die Neugierde und so wird dem Unternehmen die Möglichkeit eingeräumt, den potenziellen Arbeitnehmer besser kennenzulernen. Daher kann diese Methode als ausgezeichnete Alternative angesehen werden. Die Firma wird auf das online Profil aufmerksam. Wenn dieses einen professionellen Eindruck hinterlässt, kann es sogar vorkommen, dass das Unternehmen selbst den Kontakt herstellt. Das Active Sourcing kommt dabei zum Tragen. Das heißt – das Unternehmen schreibt Personen an, die als hervorragende Arbeitskräfte in der eigenen Firma gelten würden. Denn gerne bedienen sich die Unternehmen an Social Media.

Trend 3 – Das mobile und schnelle Recruiting

Das Wort Recruiting bedeutet Personalbeschaffung. Diese Beschaffung wird meist anhand der passenden Karriere-Homepage des Unternehmens möglich gemacht. Oft wird auch von einer One-Click-Bewerbung besprochen, in dem der Firmenchef in nur wenigen Minuten mehr über den jeweiligen Bewerber erfährt. Auch per Smartphone kann diese Art der Bewerbung gut genutzt werden. Die moderne Technologie steht dafür ein.

Das mobile und schnelle Recruiting zeigt sich vielfältig

Es ist zum Teil auch auf das Wort Recruitainment aufgebaut. Auf die Personalbeschaffung, die mit der entsprechenden Unterhaltung einhergeht. Dafür stehen die unterschiedlichsten Möglichkeiten offen: Wettbewerbe, Interviews per Video, Workshops. Beim Recruitainment ist es vor allem wichtig, die junge Generation anzusprechen und deren Talente und Fähigkeiten zu fördern.

Was für Vorteile bringt das mobile und schnelle Recruiting mit sich?

Für den Arbeitnehmer: Die Bewerbung verläuft unkompliziert ab. Das Bewerbungsformular kann online bequem ausgefüllt werden.

Für den Arbeitgeber: Innerhalb von kurzer Zeit kann eine Stelle neu besetzt werden, ohne dass unnötig viel Zeit für diverse Bewerbungsspräche eingeplant werden müssen. Denn die Zahl der Bewerber steigt vor allem dann, wenn das Recruiting auf einfache Weise durchgeführt wird und das Auswahlverfahren schnell getroffen ist. Mit dem geeigneten Bewerber kann unmittelbar Kontakt aufgenommen werden.

Trend 4 – Die Karrieremessen

Die Karrieremesse ist der Ort, wo sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber begegnen. Das Unternehmen präsentiert sich und es besteht die Möglichkeit ein offenes interessantes Gespräch zu führen und auf sich als potenzieller Bewerber aufmerksam zu machen. Ein Kurzprofil ist schnell ausgehändigt und so ist der erste erfolgreiche Kontakt geknüpft. Wer von der eigenen Persönlichkeit überzeugen möchte, kann das am besten bei Messen und Events machen. Denn der persönliche Kontakt und das persönliche Kennenlernen stehen über der Kommunikation per Mail.

(Text von Anne)

Initiativbewerbung – Warum sie wichtig ist?

Eine Initiativbewerbung schreiben, aber wie? Und vor allem, was soll eine solche Bewerbung bringen? Tipps und Ratschläge dazu.

Was ist eine Initiativbewerbung?

Arbeitnehmer bewerben sich bei einem Unternehmen um eine Stelle, die nicht ausgeschrieben ist. Ein Unternehmen wird ausgewählt. Es wird selbst die Initiative ergriffen und eine Bewerbung für eine Arbeitsstelle abgeschickt, die der Arbeitnehmer gerne besetzen möchte. Die Initiativbewerbung sagt es bereits –  selbst die Initiative ergreifen – und vielleicht so seinem Traumjob ein großes Stück näher kommen.

Der große Vorteil der Initiativbewerbung – Worin liegt dieser?

Ein Großteil der zu besetzenden Stellen wird nicht ausgeschrieben. Dafür kannst du gar nicht mit einer klassischen Bewerbung auf dich aufmerksam machen. Dafür braucht es die Initiativbewerbung, die dir weiterhelfen kann.

Vorteil 1: Mehr Aufmerksamkeit, mehr Interesse

Wer eine solche Bewerbung abschickt, der kann die Aufmerksamkeit für sich gewinnen. Denn bei einer Stellenausschreibung bist du nur einer unter vielen. Liegt aber deine Initiativbewerbung auf dem Schreibtisch des Personalers, dann genießt du sein volles Interesse. Dieses ist nur dir gegeben.

Vorteil 2: Keine direkten Mitstreiter

Wer die konventionelle Bewerbungsstrategie nützt, der hat mit der Konkurrenz zu kämpfen, denn die schläft nicht. Aber erstellst du eine Initiativbewerbung hast du keine direkten Mitstreiter. Du musst nicht unter unzähligen Bewerbern herausstechen.

Vorteil 3: Das eigene Engagement wird aufgezeigt

Wer eine Initiativbewerbung abschickt, der zeigt sein Engagement und sein Interesse für das Unternehmen gekonnt auf. Eine derartige Bewerbung gibt preis, dieser Arbeitnehmer kann in Eigenregie arbeiten und seine Schritte sind durchdacht und gut überlegt.

Vorteil 4: Das Verfassen der Bewerbung ist freier

Wer sich auf eine klassische Stellenanzeige bewirbt, der muss ständig darum bemüht sein, dass die Bewerbung mit der Stellenanzeige harmoniert. Bei einer Initiativbewerbung ist das nicht so, da kannst du dich frei entfalten bei deinen Formulierungen und in der Gestaltung.

Klar – kann die erfolgversprechende Initiativbewerbung auch ins Leere gehen. Es kann durchaus sein, dass das Unternehmen keine freie Stelle zu vergeben hat, für die du dich beworben hast. Das ist das Restrisiko, das dir bleibt.

Bei einer Initiativbewerbung weißt du auch nicht genau, auf was das Unternehmen genau Wert legt. Dennoch mit ein bisschen Recherche-Arbeit ist es möglich, die Unternehmensphilosophie der Firma und den richtigen Ansprechpartner kennenzulernen.

Die perfekte Initiativbewerbung – So muss sie sein!

Sie hat einen direkten Einstieg

Eine Initiativbewerbung kommt gleich auf den Punkt. Dabei darf auf die Kraft des ersten Satzes gesetzt werden. Auch das WARUM du dich initiativ bewirbst, spielt eine sehr wichtige Rolle. Ist es der gute Ruf des Unternehmens und sein Image, sind es die ausgezeichneten Aufstiegschancen oder ist es das Interesse am jeweiligen Arbeitsgebiet, die Leidenschaft zum Beruf?

Sie findet Gemeinsamkeiten

Die perfekte Initiativbewerbung findet Parallelen zwischen dem Unternehmen und dem potenziellen Arbeitnehmer. Auch auf das, was der Arbeitgeber zu bieten hat, darf nicht vergessen werden. Schließlich zielt jede Bewerbung auf Eigenwerbung ab. Darum dürfen immer solche Werte beim Namen genannt werden, die für das Unternehmen von Nutzen sind. Der Bezug auf die Firma ist dabei immer entscheidend.

Sie gestaltet sich interessant

Die Formulierungen dürfen so gewählt sein, dass sie umgehend das Interesse des Unternehmens wecken. Halte dich kurz, prägnant und packend. Schreibe dein Berufsleben nieder und mache auf Karrieresprünge aufmerksam. Der gewählte Schreibstil darf immer mit dem betreffenden Unternehmen harmonieren.

Die Initiativbewerbung findet sich in der passenden Kurzbewerbung wieder

Die perfekte Initiativbewerbung hat meist nicht den formellen Charakter der klassischen Bewerbung. Sie ist kurz gefasst und beschränkt sich auf das Wesentliche.

Initiativbewerbungen werden immer beliebter

Es gibt bereits Firmen, die bitten darum. Bei denen ist es gerne gesehen, wenn du aktiv wirst und sie kontaktierst. Gerade bei einem Unternehmen, das an Fachkräftemangel klagt, kann eine Initiativbewerbung oft sehr hilfreich sein.

Initiativbewerbung vs. Blindbewerbung – Gibt es einen Unterschied?

Ja – den gibt es! Bei der Blindbewerbung werden wahllos verschiedene Firmen kontaktiert. Darum auch die Bezeichnung: Blindbewerbung. Du kennst den Ansprechpartner nicht mit Namen.

Die Initiativbewerbung zielt auf ein bestimmtes Unternehmen ab, es ist das Unternehmen, bei dem du schon immer arbeiten wolltest. Du kennst den Ansprechpartner mit Namen. Darum macht es Sinn, schon vorab Kontakt mit dem jeweiligen Unternehmen gehabt zu haben, sei es zu Mitarbeitern oder zu Führungskräften. Wer Mitarbeiter oder Führungskräfte kennt, der hat damit einen wesentlichen Vorteil.

Der Weg zum Traumjob führt oft über die Initiativbewerbung

Einen Job zu erwischen, der noch gar nicht ausgeschrieben ist, darum darf sich eine Initiativbewerbung auf den Weg machen und auf dich die Aufmerksamkeit lenken. Dafür ist es aber umso wichtiger, das Interesse an deiner Person zu wecken. Auf dich neugierig zu machen. Deine Begeisterung muss also immer im Vordergrund stehen. Darum macht es auch wenig Sinn, gleich mehrere Initiativbewerbungen abzuschicken. Konzentriere dich lieber auf eine und überzeuge durch diese.

(Text von Anne)
Jobfinder - Arbeiter - Bewerbung Führungskraft

Bewerbung als Führungskraft – Was es zu beachten gibt?

Gute Konzepte im Kopf haben, die im Teamwork umgesetzt werden, dafür die Verantwortung übernehmen. In einem Unternehmen Neues bewirken wollen. Genau das ist es, was Führungskräfte anstreben.

Bewerbung als Führungskraft – Sie zeigt Potenzial!

Führungskräfte haben Persönlichkeit und diese Persönlichkeit darf auch in der Bewerbung klar zu erkennen sein. Zum einen darf auf viele Jahre beruflicher Erfahrung geblickt werden, zum anderen sind es die überfachlichen Qualitäten und Kompetenzen, die aufgezeigt gehören. Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, das ist für die Bewerbung als Führungskraft oft zu wenig. Denn die wichtigsten Informationen sollen auf einer DIN-A4-Seite kompakt zusammengefasst in einem Kurzprofil dargestellt werden. Hier finden sich die wichtigsten Komponenten wieder. Das Potenzial, welches in dem Bewerber schlummert, muss auf einen Blick überzeugen können.

Die Bewerbung als Führungskraft muss Führungsstärke beweisen können

Die Bewerbung muss aufzeigen können, dass es dem Bewerber bereits gelungen ist, Menschen in den Bann zu ziehen, sie zu motivieren. Eine Vision haben und andere davon überzeugen, darum geht es als Führungskraft. Damit die  Bewerbung als Führungskraft ein voller Erfolg wird, darf darauf abgezielt werden.  Darum die Überlegung: Was zeichnet eine Führungskraft aus? Es ist die Erfolgsorientierung, die eine Führungskraft weiter kommen lässt, sie wird von der eigenen Motivation und vom Wissen angetrieben. Dazu kommen noch die Begeisterungsfähigkeit und das Durchsetzungsvermögen.

Bewerbung als Führungskraft – Das gilt es zu beachten!

Punkt 1 – Ein 1-A Lebenslauf

An die Führungsebene werden höhere Maßstäbe gelegt, das fängt bei den Bewerbungsunterlagen an. Darum darf die Bewerbung Führungskraft einen professionellen Eindruck hinterlassen und einen stimmigen Gesamteindruck erwecken. Alle wichtigen Informationen dürfen noch einmal übersichtlich in einem Kurzprofil dargestellt werden. So ist das Bewerbungsfoto auch auf dem Kurzprofil untergebracht und der Lebenslauf kann dadurch ausgeweitet werden.

Punkt 2 – Lass bisherige Erfolge sprechen

Eine Bewerbung als Führungskraft muss aufzeigen können, was der Arbeitgeber beim Arbeitnehmer in weiterer Folge bewirken kann. Aber wie gelingt das? Die Erfolge sind dabei ganz entscheidend. Welche Erfolge durften bereits eingefahren werden? Diese sind aufzuzählen und im Lebenslauf festzuhalten. In einem herkömmlichen Lebenslauf stehen die ausgeübten Tätigkeiten und Funktionen. Aber was ist mit den Erfolgen? Sie sind ein wesentlicher Bestandteil, wenn nicht zugleich das Wesentlichste. Auch interessante und erfolgreiche Projekte haben es verdient, dass sie genannt werden.

Punkt 3 – Alle Aussagen verlangen nach Belegen

Es ist wichtig, alle entscheidenden Aussagen auch belegen zu können. Zudem darf mit konkreten Zahlen gearbeitet werden. Denn gerade wenn es um Erfolge geht, spielen konkrete Zahlen eine sehr wichtige Rolle. Umsatzsteigerung und Kostenminimierung – 2 schlagende Worte –  die nur als Zahl wiedergegeben werden.  Also ganz wichtig, welche Kosten konnte der Bewerber minimieren und welchen Umsatz konnte er bislang steigern. Beste Ergebnisse dürfen in einer Bewerbung als Führungskraft nicht fehlen.

Punkt 4  – Der souveräne Umgang mit Menschen

Wer eine Führungsposition erhalten möchte, der muss sich emphatisch zeigen und gut mit Menschen umgehen können. Menschenführung ist etwas ganz Wichtiges, darum darf auch in der Bewerbung darauf eingegangen werden. Es ist wichtig in der Bewerbung schon von seinem Führungsstil zu schreiben. Der Führungsstil des Unternehmens spielt dabei eine wesentliche Rolle. Dabei darf es Parallelen zum eigenen Führungsstil zu erkennen geben. Mit einem kooperativen Führungsstil kann sich jedes Unternehmen anfreunden. Sich von der harten Konkurrenz abheben, genau darum geht es auch in der oberen Führungsebene, darum ist es umso wichtiger, etwas Menschlichkeit in die Bewerbung einfließen zu lassen.

Bewerbung als Führungskraft –  Strategisch, kommunikativ und erfolgreich

Diese Bewerbung wird in der Regel etwas länger ausfallen als bei normalen Arbeitnehmern. Denn die Qualifikationen dürfen ausführlich dargestellt werden, die fachlichen sowie die persönlichen. Das Interesse an der ausgeschriebenen Position darf argumentativ überzeugen. Die beruflichen Ziele dürfen zum Abschluss der Bewerbung verraten werden. Gibt es kurzfriste oder langfristige Ziele und in welcher Art sollten diese verwirklicht werden?

Die erbrachte Arbeitsleistung und vor allem die Erfolge des Bewerbers dürfen als Zeugnis beigelegt werden. Das Zeugnis des höchsten Schul- und Bildungsabschlusses sollte nicht fehlen. Wer sich kontinuierlich weitergebildet und seine Qualitäten ständig verbessert hat, der darf das natürlich kundtun und die Qualifikationen dafür in der Anlage sichtbar machen.

(Text von Anne)
Jobfinder - Quereinsteiger

Bewerbung als Quereinsteiger – So funktioniert es!

Bewerbung als Quereinsteiger – Nütze die Chance! Du weißt, dass der jetzige Job nicht das ist, was du dir vorstellst. Du willst, dass dein Beruf mehr ist. Dass du deinen Beruf als Berufung ansehen kannst. Denn wenn du in der falschen Arbeit feststeckst, in der falschen Branche deinen Dienst verrichtest, dann geht viel Zeit – Lebenszeit – verloren. Darum nehme all deinen Mut zusammen und starte als Quereinsteiger durch.

Eine Neuorientierung ist angesagt – Die Bewerbung als Quereinsteiger hilft

Aber wer als Quereinsteiger durchstarten möchte, der muss von sich und seiner Bewerbung überzeugen können. Du bist ein „Branchenfremder“ – na und! Es gibt unzählige Gründe für eine neue Orientierung im Job. Du musst sie nur plausibel erklären können.

Die Interessen von Arbeitnehmern entwickeln sich weiter. Was noch unter dem Studium als Traumberuf galt, hat seine Wertigkeit verloren. Nun darf ein Wechsel stattfinden, ein Wechsel in einen anderen Beruf, in eine noch unbekannte Branche.

Bewerbung Quereinsteiger – Welche Branche ist dafür geeignet?

Berufe, ohne spezifische Ausbildung

All jene Berufe sind dafür bestens geeignet, in denen keine spezifische Fachausbildung und keine vorgeschriebenen Kompetenzen nötig sind.

Berufe, bei denen ein Fachkräftemangel vorherrscht

Gerade in sozialen Berufen ist das oft der Fall. Egal ob als Erzieher, Betreuer oder Pflegekraft.

Berufe, die ein besonderes Talent erfordern

Das fängt bei dem Konditor an und hört beim Kleidermacher auf. Vor allem handelt es sich hierbei um jene Arbeitgeber, die ihr Hobby zum Beruf machen wollen.

Eine konkrete Vorstellung vom Traumberuf und  die Bewerbung als Quereinsteiger

Auch eine Bewerbung als Quereinsteiger stützt sich auf wichtige Faktoren, die sich wie folgt gestalten:

Faktor 1 – Das Praktikum

Vorab muss es eine konkrete Vorstellung vom Traumberuf geben. Du musst wissen, welche grundlegenden Anforderungen dieser Beruf nach sich zieht. Wer das nicht weiß, dem darf das Absolvieren eines Praktikums empfohlen werden. Denn die Realität im Berufsalltag sieht oft ganz anders aus, als die eigene Vorstellung. Zudem wer ein Praktikum nachweisen kann, der ist seinem Traumjob schon ein Stück weit näher gerückt. Jeder Beruf setzt bestimmte Fähigkeiten voraus, hat Vor- und Nachteile und diese müssen vor der Bewerbung als Quereinsteiger berücksichtigt werden.

Faktor 2 – Das eigene Engagement

Nicht immer ist es die Arbeitserfahrung, die groß geschrieben wird. Oft sind es auch Hobbys, das persönliche Engagement und das eigene Interesse, das Menschen in einem Beruf zu wahren Experten werden lässt. Vor allem kommt dieser Faktor in den sozialen Jobs zu tragen.

Faktor 3 – Die Begeisterung

Wenn Quereinsteiger ihre Begeisterung und ihre Leidenschaft in diesen Job gut erläutern können,  wirken sie auch überzeugend. Dass ihnen die Arbeit großen Spaß macht und dass sie von diesem Job begeistert sind, muss eine klare Botschaft sein.

Faktor 4 – Der Probearbeitstag

Wer seine Bewerbung als Quereinsteiger abgibt, der sollte das Angebot eines unbezahlten Probearbeitstages machen. So folgen den Worten gleich Taten und die Belegschaft oder der Firmenchef kann sich umgehend von den geschilderten Begabungen überzeugen. Die Bereitschaft gleich anpacken zu wollen, zeigt von Eigeninitiative und Engagement. Das kommt bei Firmenchefs immer gut an.

Faktor 5 –  Lernbereitschaft signalisieren

Wer bereits Weiterbildungen, Kurse oder Seminare in dem fremden Beruf besucht hat, sollte das anhand von Zeugnissen belegen. Fand noch keine Weiterbildung statt, darf die Lernbereitschaft signalisiert werden. Die Motivation für bestimmte Weiterbildungsmaßnahmen muss gegeben sein, denn nur so können die persönlichen Fähigkeiten weiter ausgebaut werden. Und der berufliche Erfolg bleibt auch als Quereinsteiger nicht aus.

Bewerbung Quereinsteiger – Auf was es zu achten gilt!

Ganz wichtig ist es bei einer Bewerbung, die Beweggründe für den Jobwechsel nachvollziehbar offenzulegen und die eigene Motivation und die Begabung in den Vordergrund zu stellen. Es darf also bei der Bewerbung näher darauf eingegangen werden, worauf die Begeisterung für den Job beruht und warum du die perfekte Besetzung für diese eine Stelle bist.

Dabei solltest du mit dem Begriff „Quereinsteiger“ sparsam umgeben. Dass es fehlende Kompetenzen gibt – ist verständlich – aber die persönliche Eignung und die individuellen Fähigkeiten machen das wieder weg. Denn anhand von der persönlichen Einsatzbereitschaft und viel Eifer kann auch vieles in einem neuen Job geschafft werden. Genau darauf, darf die Bewerbung als Quereinsteiger auch abzielen.

(Text von Anne)
Jobfinder - Kurzprofil

Das Kurzprofil – Der Mehrwert zur Bewerbung

Ein Kurzprofil wird bei der Bewerbung immer beliebter, aber warum ist das so? Weil es sich hierbei um eine Zusammenfassung handelt, die maximal eine DIN A 4-Seite in Anspruch nimmt. Deine Qualitäten und Kompetenzen sind bei der Kurzbewerbung auf einen Blick ersichtlich, wenn sie in einem Kurzprofil niedergeschrieben sind.

Eine Zusammenfassung also!

Eine Zusammenfassung, die übersichtlich gestaltet ist und die die Berufserfahrung, die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten, sowie die fachlichen Qualitäten zum Besten gibt. Hard- und Soft Skills werden aufgezählt. Denn schließlich sind sie es, die einen Arbeitnehmer auszeichnen.

Ein Kurzprofil darf als Bewerbungsschreiben als auch als Lebenslauf angesehen werden. So beinhaltet es auch die wichtigsten Kontaktdaten und ein Foto.

Warum soll ein Kurzprofil erstellt werden?

Wer seine Hard- und Soft Skills noch einmal exakt zur Geltung bringen möchte, der nutzt das Kurzprofil dafür. Darum müssen diese mit Sorgfalt ausgewählt werden, denn das Kurzprofil bietet den Mehrwert zur Bewerbung. Aus diesem darf großer Nutzen gezogen werden.

Der Inhalt des Kurzprofils

Punkt 1 – Name, Berufsbezeichnung und Foto

Der Vor- und Zunahme sowie weitere wichtige Kontaktdaten sowie die jeweilige Berufsbezeichnung finden sich ganz oben im Kurzprofil ein. Dazu kommt noch das passende Bewerbungsfoto. Name, Beruf und Foto werden somit miteinander verknüpft und das Unternehmen hat somit einen direkten Bezug.

Punkt 2 – Kompetenzen und Berufserfahrung

Danach folgen die Kompetenzen und die Berufserfahrung, die zu dem ausgeschriebenen Stellenangebot passen. Auch auf die daraus resultierenden Erfolge darf in diesem Punkt des Kurzprofils nicht vergessen werden.

Punkt 3 – Weiterbildung

Auch diverse Weiterbildungsmaßnahmen dürfen im Kurzprofil einen Platz finden, gerade dann wenn es um Bildungsmaßnahmen geht, die auch dem neuen Job von Nutzen sein können.

Punkt 4 – Persönliches

Damit das Kurzprofil nicht nur Berufliches preisgibt, sondern auch eine persönliche Ebene findet, dürfen Ehrenämter, soziales Engagement oder Vereins- und Verbandstätigkeiten am Ende stehen.

Interessante Überschriften der einzelnen Abschnitte wecken das Interesse auf den Bewerber. Dabei darf auf eine gute Gliederung gesetzt werden.

Universell einsetzbar!

Als Initiativbewerbung

Dieses Schreiben ist viel mehr als nur ein Zusatz in der Bewerbungsmappe. Es kann auch als Initiativbewerbung herangezogen werden und so sorgt es für die erste Kontaktaufnahme.

Als Vorstellung in anderen interessanten Firmen

Auch bei einem Messebesuch macht es Sinn, ein solches Kurzprofil parat zu haben. Denn in einem einzigen Schriftstück ist das Wichtigste über die eigene Persönlichkeit zusammengefasst. Bei einer Jobmesse begegnest du immer wieder interessanten Menschen. Bei einer solchen Veranstaltung kannst du die Chance nutzen und so auf dich und deine Qualitäten aufmerksam machen.

Gerade Bewerber, die höhere Positionen in Anspruch nehmen möchten, greifen gerne auf das Kurzprofil zurück, das die eigenen Qualitäten und Kompetenzen noch einmal auf den Punkt bringt.

Auch wenn das Kurzprofil nicht zur klassischen Bewerbung passt, so darf es als sinnvolle Möglichkeit angesehen werden, sich kurz und prägnant zu präsentieren. Vorab darf aber immer die Frage gestellt werden: Was will der Arbeitnehmer mit seinem Kurzprofil bewirken? Es muss so gestaltet sein, dass die fachliche und persönliche Kompetenz des Bewerbers noch einmal wirkungsvoll zum Tragen kommt.

Das passende Layout hilft dabei!

Das Layout darf sich übersichtlich gestalten und es darf mit dem Rest der Bewerbung stimmig sein. Mit Farbe und Design darf sparsam gearbeitet werden. Der Inhalt des Profils sollte nicht einfach als Wiederholung der Bewerbung wahrgenommen werden. Das Anschreiben samt Lebenslauf einfach Wort für Wort in sein Kurzprofil einzubinden, das macht wenig Sinn.

Wo findet das Kurzprofil seinen Platz in der Bewerbungsmappe?

Es darf zwischen dem Anschreiben und dem Lebenslauf eingeordnet werden. So wird erreicht, dass das Kurzprofil noch vor dem Lebenslauf angesehen wird. Die eigene Persönlichkeit noch einmal in den Vordergrund rücken, dabei geht es im Kurzprofil, eine stichpunkartige Aufzählung mit Bulletpoints hilft dabei. Ein gut zusammengestelltes Kurzprofil hat schon so manchen Job in Aussicht gestellt.

(Text von Anne)
Jobfinder - die perfekte Bewerbungsmappe

Die perfekte Bewerbungsmappe

Deine Bewerbungsmappe ist fertig! Ist sie wirklich perfekt geworden, dass sie es unter die 10 TOP-Bewerber schafft? Je besser die Bewerbungsmappe geworden ist, desto höher ist die Chance im Unternehmen aufgenommen zu werden. Darum überprüfe deine Bewerbungsmappe noch einmal – es zahlt sich aus!

Eine vollständige Bewerbungsmappe ist ein Muss

Das Anschreiben:

Die Bewerbungsmappe beinhaltet ein kreatives Anschreiben, das knapp und prägnant gehalten ist. Dieses Anschreiben unterscheidet sich von den vielen anderen, weil es sich individuell zeigt und deine Persönlichkeit hervorhebt. Das Anschreiben muss so verfasst sein, dass es speziell auf das Unternehmen zugeschnitten ist. Sodass der Personalchef gleich beim Lesen darauf aufmerksam wird, dass du perfekt auf die ausgeschriebene Stelle passt. Du überzeugst kurzerhand mit deinem Anschreiben, dass du die richtige Wahl bist.  Aus dem Anschreiben darf auch herausgehen, warum gerade du bei diesem Unternehmen arbeiten möchtest.  Dabei darf auf die Formulierung Rücksicht genommen werden, denn ein Anschreiben soll immer gut und flüssig lesbar sein.  Dabei darf auf gut formulierte Sätze aufgebaut werden, die nicht zu lang sind. Klare Worte sind beim Anschreiben, das Um und Auf, sie dürfen in einer einfachen Satzstruktur verpackt sein. So kann dein Anschreiben gut gelesen werden. Und verabschiede dich umgehend von standardisierten Formulierungen, die sehen die Personalchefs gar nicht gerne. Denn die sind ihnen bereits alle bestens bekannt. Das Anschreiben vermittelt so den Eindruck, dass es sich hierbei um einen Serienbrief handelt und dass muss jeder Bewerber vermeiden.

Kurz zusammengefasst:

  • Das Anschreiben ist individuell, glaubhaft und weckt das Interesse.
  • Die Sätze sind klar formuliert und nicht zu lange.
  • Die eigene Motivation steht dabei im Vordergrund, sie wird durch die Fähigkeiten gedeckt, die in der Stellenausschreibung gefordert sind. Ohne zu übertreiben oder sich dabei selbst zu überschätzen.

Der Lebenslauf:

Nicht nur das Anschreiben darf perfekt mit dem Unternehmen harmonieren, sondern auch der Lebenslauf. Er darf so verfasst sein, dass er speziell auf diese Firma passt. Der Lebenslauf sollte  sich ebenso auf das Wesentliche beschränken und die wichtigsten Erfolge preisgeben. Gerade Fähigkeiten, die in der Stellenausschreibung stehen, müssen im Lebenslauf noch einmal hervorgehoben werden.  So dürfen im Lebenslauf Hobbys, Vorlieben und das Ehrenamt aufscheinen. Denn so hat der Lebenslauf mehr Persönlichkeit. Nur wenn du etwas Privates von deiner Person preisgibst, ist das möglich. Denn der Lebenslauf stützt sich nicht nur auf die beruflichen Erfolge, er soll auch darüber Aufschluss geben, was du für ein Mensch bist.

Du solltest auf deine Unterschrift im Lebenslauf nicht vergessen. Dieser ist immer mit einer Unterschrift versehen.  Denn somit wird er noch einen Tick persönlicher.

Kurz zusammengefasst:

  • Der Lebenslauf darf eine gute Strukturierung aufweisen.
  • Persönliche Daten, die Berufserfahrung sowie die Ausbildung folgen
  • Er sollte nicht chronologisch angeordnet sein, der aktuelle Stand hat immer Vorrang.

Das Foto:

Es ist der Teil in der Bewerbungsmappe, der umgehend ins Auge sticht. So darf es ein Foto sein, dass Symphatiepunkte weckt und souverän ist.

Die Beilagen:

Relevante Zeugnisse und Arbeitsbescheinigungen finden sich als Beilage in der Bewerbungsmappe wieder.

Die perfekte Bewerbungsmappe –  So muss sie sein!

Die Unterlagen müssen alle so erstellt sein, dass sich die Informationen über den Bewerber einfach finden lassen, ohne dass vorher ganze Romane durchgelesen werden. Schließlich nimmt sich der Personalchef nur kurz Zeit, einen Blick auf deine Bewerbung zu werfen.  Der erste Eindruck – und somit das passende Foto –  ist also ganz entscheidend.  Ebenso entscheidend ist, dass sich die Bewerbungsmappe immer auf die Unternehmensphilosophie stützt. Das fängt beim Anschreiben an und hört bei den Beilagen auf. Es muss sich alles auf die Philosophie des Unternehmens stützen, nur so können wertvolle Parallelen erzeugt werden.

(Text von Anne)
Jobfinder - große Reichweite - Auslandsbewerbung

Bewerben im Ausland – So geht’s !

Globalisierung – Ein großes Wort, welches auch in der Welt der Arbeit vertretbar ist und eng mit dem Bewerben im Ausland in Verbindung steht. Denn interessante Jobangebote gibt es überall, auch über den deutschen Grenzen hinweg.

Bewerben im Ausland – So geht’s !

Bewerben in Spanien

Die Spanier schwören darauf: „In der Kürze liegt die Würze“. Daher hat ein spanisches Anschreiben nur wenige Sätze. Es reicht, wenn die Qualifikation für den Job in den Zeilen verankert ist.  Der Lebenslauf – Currículum Vitae – gibt die bisherigen wichtigen Stellen zum Besten und erklärt die persönlichen Ziele im Beruflichen. Eine Kurzbewerbung also, die die spezifischen Fähigkeiten in den Vordergrund stellt.

Bewerben in den nordischen Ländern

Auch sie lieben es, wenn sich die Bewerber kurz und bündig halten. Die Bewerbungsunterlagen werden in der Regel in Englisch verfasst. Gern gesehen wird es, wenn soziales Engagement besteht und wenn Hobbys und Vorlieben beim Namen genannt werden.

Bewerben in der Schweiz

Ein sehr begehrtes Land, um dort zu arbeiten. Die Schweizer Bewerbungsunterlagen sind ident angeordnet, wie bei uns.

Bewerben in Italien

Die italienischen Unternehmen legen großen Wert auf diverse Referenzen, auch der persönliche Kontakt und das erste Vorstellungsgespräch ist in Italien sehr wichtig.

Bewerben in Dänemark

Auch in diesem Land wird das Augenmerk auf die Referenzen gelegt. Bei einer Bewerbung in Dänemark darf der letzte Gehalt genannt werden, das ist sogar erwünscht. Dafür verzichtet man auf die Unterschrift, auf das Datum, sowie auf das Foto im hiesigen Lebenslauf.

Bewerben in Belgien

In Belgien wird gerne auf eine handschriftliche Bewerbung zurückgegriffen. Der Lebenslauf wird chronologisch festgehalten. Weder Referenzen noch das Bewerbungsfoto haben in Belgien einen Stellenwert.

Bewerben in Japan

Hier darf ein eigenes Bewerbungsformular ausgefüllt werden, welches vom Unternehmen stammt.  Denn hier zählen nur Fakten. Gerne wird dieses Formular dafür genutzt, wenn man sich für eine Niederlassung in Deutschland bewirbt und das Unternehmen japanische Wurzeln hat.

Bewerben in China

In China spielen Empfehlungen oft eine ganz wichtige Rolle. Sie dürfen in der Bewerbungsmappe ihren Platz finden. Neben dem Anschreiben, dem Lebenslauf und diversen Zeugnissen darf auch die Empfehlung abgelegt sein. Übertreibungen und Arroganz sind in den Bewerbungen gar nicht gern gesehen.

Bewerben in Amerika

Dafür wird das Bewerbungsschreiben – Cover Letter und der Lebenslauf- Résumé verwendet. Weder ein Zeugnis noch eine Referenz muss der Bewerbung in Amerika beigelegt sein. Der Lebenslauf beschränkt sich auf eine Seite und wird nicht unterzeichnet.

Bewerben in Kanada

Auch in Kanada gibt es Cover Letter und Résumé. Die Individualität des einzelnen Bewerbers steht dabei immer im Vordergrund. Es wird gerne auf die persönlichen Komponenten gesetzt. Genauso wie in Amerika beschränkt sich der Lebenslauf auf eine Seite und wird nicht unterzeichnet.

Bewerben in Australien

Kurz und bündig, so sind die Bewerbungen in Australien. Referenzen sollten hervorgehoben sein. Der Lebenslauf gestaltet sich nicht chronologisch und auch ein Bewerbungsfoto ist nicht nötig. Dafür darf auf das australische Englisch aufgebaut werden.

Bewerben im Ausland – Das sollte vorab gemacht werden!

  • Wer sich in einem anderen Land bewerben möchte, sollte vor dem Versenden der Bewerbungsunterlagen immer in Verbindung mit dem jeweiligen Unternehmen stehen.
  • Die gewählte Sprache muss auf jeden Fall seine Richtigkeit haben.

Eine fachkundige und kompetente Übersetzung der diversen Bewerbungsunterlagen, einschließlich der Zeugnisse und Referenzen, ist ratsam.

(Text von Anne)

Lücken im Lebenslauf: Was tun?

Im Lebenslauf tut sich eine Lücke auf. Es kann durchaus sein, dass diese Lücke das Interesse weckt und du danach gefragt wirst. Damit du darauf die richtige Antwort in petto hast, ist es hilfreich, sich mit der Lücke im Lebenslauf zu beschäftigen.

Die Lücke im Lebenslauf – Was steckt dahinter?

Als Lücke wird die Zeit bezeichnet, in der nicht gearbeitet wurde und keine Weiter- und Fortbildung stattfand. Gerade dann, wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht, wollen viele die Welt kennenlernen und verabschieden sich nach dem Abi, nach dem Studium. für eine ganze Weile.

Die berühmte Fragestellung: Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?

Die Antwort darauf darf authentisch und ehrlich sein. Denn auch Firmenchefs wissen, Arbeitnehmer verlieren ihren Job oder brauchen einmal eine berufliche Auszeit.  Darum stehe zu deiner Lücke im Lebenslauf und erkläre diese gut nachvollziehbar.

Die Lücke im Lebenslauf darf als Orientierungsphase genutzt werden

Oft verlangt das Leben danach, sich neu aufzustellen. Auch im Job. Wer dafür eine längere Arbeitslosigkeit hinnehmen musste, darf das auch eingestehen.  Denn kurze und lange Auszeiten geschehen freiwillig oder auch unfreiwillig.

Die Lücke im Leben basiert auf 2 Bereiche

Die gewollte Auszeit

Ein persönlicher Grund steckt dahinter, der nun plausibel erläutert gehört. Der Grund, warum gewollt eine Auszeit stattgefunden hat, wird dem Personalchef verständlich erklärt. Die eigene Situation steht im Vordergrund und wird so beschrieben, dass sie gut nachvollziehbar ist.

Die ungewollte Auszeit

Hinter einer ungewollten Auszeit steckt meist eine Kündigung. Aber auch die Zeit der Arbeitslosigkeit kann für eine Neuorientierung genutzt werden. Lehrgänge, Kurse, Fortbildungen können sich für den Bewerber in dieser Zeit auftun. Aber auch praktische Erfahrungen, die in dieser Zeit gesammelt wurden, haben einen positiven Effekt. Viele nutzen ihre Auszeit, um sich im Ehrenamt zu engagieren. Das soll auf jeden Fall genannt werden. Denn so lässt der Bewerber erkennen, dass er seine ungewollte Auszeit sinnvoll nutzen konnte. Das eigene Arrangement steht so im Vordergrund und kann beeindrucken, wenn es entsprechend dargestellt wird.

Es sind immer die richtigen Argumente, die den entscheidenden Impuls geben. Hinter jeder Lücke im Lebenslauf muss sich etwas Positives, etwas Nützliches, verbergen. Arbeitslos sein ist oft negativ behaftet. Das muss es aber nicht. Es kann auch positiv angesehen werden, wenn dadurch ein Neustart erfolgte. Das Wort Arbeitslosigkeit darf durch das Wort Arbeitssuche ersetzt werden. Denn bei einer Suche wurde der Bewerber schon tätig und die Eigeninitiative tritt dabei in den Vordergrund.  Wichtig ist bei jeder Auszeit, dass sie mit etwas Positivem assoziiert wird.

Die Lücke im Lebenslauf wegen Krankheit

Auch diese Lücke hat sich ungewollt aufgetan. Eine Krankheit im Lebenslauf anzuführen, ist nicht ratsam. Aber wenn nach der Zeit gefragt wird, sollte die Erkrankung angegeben werden. Eine Krankheit zeigt auf, dass das Schicksal es mit dem Bewerber nicht gut gemeint hat, aber er sich nicht unterkriegen lässt. Der Bewerber sollte nicht nur auf die Krankheit hinweisen, auch auf die Genesung und darauf, dass nun der berufliche Werdegang wieder fortgeschritten wird.

(Text von Anne)
Jobfinder - Bewerbungsfehler

So vermeidest du Fehler in der Bewerbung!

Fehler in der Bewerbung gibt es viele, das fängt damit an, dass deine Bewerbungsunterlagen nicht vollständig sind. Das gilt auch für diverse Beilagen. Dass es sich um eine reine Standard-Bewerbung handelt, die vielleicht noch Grammatik- oder Rechtschreibfehler beinhaltet. Der Lebenslauf hat keine Struktur oder er ist chronologisch angeordnet. Obwohl der aktuelle Beruf immer an erster Stelle stehen sollte.  Zudem ist auf eine ordentliche Formatierung der Bewerbung zu achten, sie sollte einheitlich sein und eine gut lesbare Schriftart beinhalten. Wie du siehst, gibt es eine Menge zu beachten, damit sich keine kleinen und großen Fehler in deine Bewerbungsunterlagen einschleichen.

Fehler in der Bewerbung – Das gilt es zu beachten

Einheitsbewerbung – Nein danke! Denn eine Bewerbung muss überzeugen können

Deine Bewerbung ist eine unter vielen, darum ist es wichtig, dass sie im Stapel der Bewerbung nicht einfach untergeht, sondern gekonnt  auf sich aufmerksam macht. Darum darfst du dich von den typischen Anschreiben und seine Floskeln verabschieden und dich einen Tick kreativer zeigen, damit du auch Erfolg hast.  Standardisierte Texte werden nicht gerne von den Personalchefs gelesen, denn die sind ihnen bereits bestens bekannt.

Deine Bewerbung darf hervorstechen, sie darf unverwechselbar sein und sie muss Eindruck hinterlassen. Es gibt viele Qualitäten, die dich von anderen Bewerbern abhebt und diese müssen in der Bewerbung auf sich aufmerksam machen. Mit welchen Fähigkeiten kannst du punkten, die den anderen Bewerber vielleicht fehlen? Diese Fähigkeiten dürfen hervorstechen. Jeder Bewerber hat besondere Qualitäten, sie müssen nur entsprechend auf Papier gebracht werden, damit sie in der Bewerbung überzeugen.

Dein Bewerberprofil darf überzeugen und Lebensfreude ausstrahlen

Dabei darf auf die Macht der Worte gesetzt werden. Die Bewerbung darf so verfasst sein, dass sie voller Energie steckt, sodass Personalchefs der Überzeugung sind, dieser Bewerber schafft es, neue Impulse im Unternehmen zu setzen. Auch wenn eine Bewerbung eine sehr formelle Angelegenheit ist, schadet es nicht, wenn sie lebendig verfasst ist und sie Lust aufs Weiterlesen macht. Aber nicht nur das Anschreiben muss so geschrieben sein, auch der Lebenslauf darf vor Energie strotzen, damit er überzeugt. Ein Lebenslauf darf zudem viel von der Persönlichkeit preisgeben, im Beruflichen sowie im Privaten. Hobbys und das persönliche Arrangement sollten im Lebenslauf nicht fehlen. So kann umgehend erkannt werden, welcher Mensch sich hinter der Bewerbung verbirgt. Und was genau diesen einen Bewerbern von der Vielzahl an Bewerber abhebt.

Spare nicht an Referenzen

Denn sie können dein Schlüssel zum Erfolg sein. Empfehlungen und Referenzen haben nicht nur in der Bewerbungsmappe von China höchste Priorität, sie werden auch in unseren Breiten immer wieder gerne eingesehen.

Das Anschrieben – Es ist nicht länger als eine Seite

Das Anschreiben darf knapp und prägnant verfasst sein. Kein Personalchef will einen Roman lesen, dazu fehlt die Zeit. Lange Sätze, die umständlich formuliert sind, langweilen ganz schnell. Darum ist auf eine klare Formulierung zu achten, die sich kurz hält.  Das Anschreiben darf auf das jeweilige Unternehmen abgestimmt sein.

Der Lebenslauf fängt immer in der Gegenwart an

Keinen Personalchef interessiert es, was der Bewerber vor 10 Jahren beruflich gemacht hat. Das Hier und Jetzt zählt, deshalb darf die derzeitige Arbeitsstelle ganz oben angeführt sein. Auch bei einem Lebenslauf darf die Länge berücksichtigt werden. Eine Seite reicht in der Regel um seinen beruflichen Werdegang und sich zu präsentieren. Beim Lebenslauf darf sich der Bewerber auf die wesentlichen Fakten im Leben konzentrieren.  Dabei dürfen die wichtigsten Erfolge nicht fehlen. Sie dürfen sich im Lebenslauf ebenso wiederfinden. Eine Tätigkeitsbeschreibung im Lebenslauf ist oft zu wenig. Die Tätigkeitsbeschreibung darf mit einem Erfolg verknüpft werden, um besser wirken zu können.

(Text von Anne)
Jobfinder - zweites Vorstellungsgespräch

Absagen – Und wie damit umgehen?

Wer sich neu orientieren möchte und schon so einige Bewerbungen geschrieben hat, der weiß ganz genau, dass eine Absage auf eine Bewerbung immer ein kleiner Rückschlag ist. Doch nehmen Sie eine Absage doch einfach als Anlass dazu, das eine oder andere an Ihrer Bewerbungsmappe zu optimieren. Sie kennen Ihre Fähigkeiten und wissen genau, was Sie leisten können, aber genau das muss auch Ihrer Bewerbung und Ihrem Lebenslauf entnehmbar sein. Das bedeutet, dass eine Absage immer zu einem Umdenken führen sollte.

Fragen, die Sie beantworten sollten:

  1. Ist Ihr Bewerbungsschreiben auf die Stellenausschreibung ausgelegt oder haben Sie ein Einheitsschreiben verwendet?
  2. Kann der Empfänger Ihre Motivation für diese Stelle in Ihrem Anschreiben erkennen und haben Sie eindeutig formuliert, warum Sie der Richtige für die Arbeit wären?
  3. Ist Ihre Bewerbungsmappe vollständig mit allen Schul- und Arbeitszeugnissen versehen?
  4. Haben Sie Ihre Unterlagen auf Schreibfehler und Grammatikfehler überprüft?
  5. Bringen Sie in Ihren Unterlagen etwas Einzigartiges hervor?
  6. Enthält Ihr Lebenslauf Lücken, die ein schlechtes Licht auf Sie als Arbeitnehmer werfen?

Warum eine gute Bewerbung schon der erste Schritt zum neuen Job ist

Ob nun ein Initiativbewerbung oder eine reguläre Bewerbung auf eine Stellenausschreibung, gute Unternehmen bekommen eine Vielzahl von Bewerbungen und können aus einem großen Bewerberpool Ihre Auswahl treffen. Umso besser das ausgewählte Unternehmen ist, desto besser muss auch Ihre Bewerbung sein, damit Sie eben nicht eine Absage riskieren. Schaffen Sie neben den wichtigen Punkten, die unbedingt zu einer guten Bewerbung gehören, eine gewisse Einzigartigkeit. Warum ist diese Einzigartigkeit so wichtig? Versetzen Sie sich gerade mal in die Lage eines Personalers, der zehn bis zwanzig Bewerbungen in der Stunde durchsieht, und Ihre Bewerbung ist eine davon. Was unterscheidet Ihre Bewerbung dann von den vielen anderen, wenn der Arbeitnehmer oder ein Personaler Ihre Bewerbung in der Hand hält? Was genau wird hier dazu führen, dass die Bewerbung nicht einfach ungelesen auf einem Stapel der Absagen landet?

Ihre Bewerbung muss nicht nur perfekt formuliert, fehlerfrei und vollständig sein, nein, sie sollte auch das gewisse Etwas beinhalten, und zwar schon beim ersten Eindruck Ihrer Bewerbungsmappe. Hierfür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

  • Das Layout ist schon auf der ersten Seite ansprechend und verleitet zum Weiterlesen.
  • Das vorhandene Bild ist sympathisch und ansprechend.
  • Man kann direkt erkennen, dass dies keine Einheitsbewerbung ist.
(Text von K.S.)