Jobfinder - der ideale Mitarbeiter

Aktuelle Bewerbungstrends – Wie sie aussehen?

Aktuelle Bewerbungstrends: Ist sie vorbei – die Zeit, wo eine klassische Bewerbung in A-4-Form noch auf dem Schreibtisch landete? Nicht ganz. Die Visionäre von heute verlassen sich dabei zwar gerne auf weitere Faktoren im Bewerbungsprozess. Dennoch gilt zu sagen, dass der mittelständige Bereich der Unternehmen noch immer auf klassische Bewerbungen vertraut.

Sich von der breiten Masse abheben – Die aktuellen Bewerbungstrends helfen dabei!

Bereits die vergangenen Jahre haben gekonnt aufgezeigt, dass man das Internet vermehrt dafür nutzt, um sich bei Firmen vorzustellen und zu bewerben. Wer sich also von der breiten Masse abheben möchte, setzt die aktuellen Bewerbungstrends um. Damit liegst du dann nicht mehr im Stapel der Bewerbung auf irgendeinem Schreibtisch, sondern präsentiert dich stattdessen mit einem aussagekräftigen Internetauftritt.

Um die Hürden im Bewerbungsprozess erfolgreich zu nehmen, machen Sie sich am besten mit den neuen und modernen Methoden vertraut. Dabei kommt es in formeller Hinsicht nicht zu großen Veränderungen.

Die Trends in Sachen Bewerbung

Trend 1 – Die Online-Bewerbung

Die Online-Bewerbung verdrängt die klassische Variante in Papierform immer mehr. Ein Großteil der Unternehmen legt bereits Wert darauf, dass eine Bewerbung online eingereicht wird. Viele Unternehmen stellen dafür auf ihrer Homepage ein Formular zur Verfügung. Dieses enthält in der Regel alle wichtigen Daten über den Bewerber und die einzelnen Formularfelder sind einfach nur auszufüllen. Es kann durchaus sein, dass einige Firmen dafür ein PDF Dokument anfertigen.

Mit wenig Aufwand wird so die eigene Bewerbung online erstellt. Auch das Weiterleiten intern im Unternehmen erfolgt über die Online-Bewerbung problemlos. Vor dem Abschicken darf durchaus zur Sicherheit die Mail-Adresse des Verantwortlichen recherchiert werden.

Auch bei der Online-Bewerbung hat die Sorgfalt oberste Priorität. Denn schnell hat sich ein Tippfehler eingeschlichen und das gilt es zu vermeiden. Die Online-Bewerbung darf als erste Arbeitsprobe vom potenziellen Arbeitnehmer angesehen werden, auch wenn sie in digitaler Form eingereicht wird. Gerade bei dieser Art der Bewerbung ist es wichtig eine seriöse E-Mail-Adresse zu verwenden. Diese weist idealerweise den vollen Namen auf. Wer keine solche Mail-Adresse hat, der richtet sich für seine Bewerbungen schnell eine kostenlos ein. Auch auf die Datenmenge der Online-Bewerbung ist zu achten. 1 MB sind hier völlig ausreichend, um als empfängerfreundlich zu gelten. Dabei sind die Anhänge nicht zu vergessen. Am besten ist es, wenn sich die gesamte Online-Bewerbung in einem einzigen Dokument befindet. Außerdem sollte sie einen entsprechenden Datennamen aufweisen, damit es zu keiner Verwechslung kommt und somit dem jeweiligen Bewerber leicht zuzuordnen sein.

Trend 2 – Eine Bewerbungshomepage oder ein Profil in beruflichen Netzwerken

Sich selbst darstellen in einer Bewerberhomepage mit einem Profil – das weckt die Neugierde von zukünftigen Arbeitgebern. Zusätzlich wird dem Unternehmen die Möglichkeit eingeräumt, den potenziellen Arbeitnehmer besser kennenzulernen. Daher kann diese Methode als ausgezeichnete Alternative im Bewerbungsprozess angesehen werden. Die Firma wird auf das Online-Profil aufmerksam. Wenn dieses einen professionellen Eindruck hinterlässt, kann es sogar vorkommen, dass das Unternehmen selbst den Kontakt herstellt. Das nennt man Active Sourcing  und bedeutet, dass ein Unternehmen Personen anschreibt, die als hervorragende zukünftige Arbeitskräfte in der eigenen Firma gelten würden. Hierbei bedienen sich die Unternehmen gerne der Social Media Plattformen.

Trend 3 – Das mobile und schnelle Recruiting

Das Wort Recruiting bedeutet Personalbeschaffung. Diese Beschaffung macht der Arbeitgeber anhand der passenden Karriere-Homepage des Unternehmens möglich. Oft spricht man auch von einer One-Click-Bewerbung, in welcher der Firmenchef in nur wenigen Minuten mehr über den jeweiligen Bewerber erfährt. Selbst mit dem Smartphone ist diese Art der Bewerbung möglich. Die moderne Technologie steht dafür ein.

Das mobile und schnelle Recruiting zeigt sich vielfältig

Es ist zum Teil auf das Wort Recruitainment aufgebaut. Das bezeichnet die Personalbeschaffung, die mit der entsprechenden Unterhaltung einhergeht. Dafür stehen die unterschiedlichsten Möglichkeiten offen: Wettbewerbe, Interviews per Video, Workshops. Beim Recruitainment ist es vor allem wichtig, die junge Generation anzusprechen und deren Talente und Fähigkeiten zu nutzen.

Was für Vorteile bringt das mobile und schnelle Recruiting mit sich?

Für den Arbeitnehmer: Die Bewerbung verläuft unkompliziert ab. Das Bewerbungsformular können Sie bequem online ausfüllen.

Für den Arbeitgeber: Innerhalb von kurzer Zeit wird eine Stelle neu besetzt, ohne dass unnötig viel Zeit für diverse Bewerbungsgespräche einzuplanen ist. Die Zahl der Bewerber steigt vor allem dann, wenn das Recruiting auf einfache Weise durchgeführt wird. So wird ein Auswahlverfahren schnell durchgeführt und abgeschlossen. Mit dem geeigneten Bewerber kann unmittelbar Kontakt aufgenommen werden.

Trend 4 – Die Karrieremessen

Die Karrieremesse ist der Ort, wo sich laut aktueller Bewerbungstrends junge Arbeitnehmer und Arbeitgeber begegnen. Das Unternehmen präsentiert sich und es besteht die Möglichkeit ein offenes interessantes Gespräch zu führen und auf sich aufmerksam zu machen. Ein Kurzprofil ist schnell ausgehändigt und so ist der erste erfolgreiche Kontakt geknüpft. Wer von der eigenen Persönlichkeit überzeugen möchte, kann das am besten bei Messen und Events machen. Denn der persönliche Kontakt und das persönliche Kennenlernen stehen über der Kommunikation per Mail.

(Text von Anne)

Initiativbewerbung – Warum sie wichtig ist?

Eine Initiativbewerbung schreiben? Wie geht das? Und vor allem, was soll eine solche Bewerbung bringen? Tipps und Ratschläge dazu findest du hier.

Was ist eine Initiativbewerbung?

Arbeitnehmer bewerben sich bei einem Unternehmen um eine Stelle, die nicht ausgeschrieben ist. Ein Unternehmen wird ausgewählt. Es wird selbst die Initiative ergriffen und eine Bewerbung für eine Arbeitsstelle abgeschickt, die der Arbeitnehmer gerne besetzen möchte. Die Initiativbewerbung sagt es bereits –  selbst die Initiative ergreifen – und vielleicht so seinem Traumjob ein großes Stück näher kommen.

Der große Vorteil der Initiativbewerbung – Worin liegt dieser?

Ein Großteil der zu besetzenden Stellen wird nicht ausgeschrieben. Dafür kannst du gar nicht mit einer klassischen Bewerbung auf dich aufmerksam machen. Hier hilft dir die Initiativbewerbung weiter.

Vorteil 1: Mehr Aufmerksamkeit, mehr Interesse

Wer eine solche Bewerbung abschickt, der kann die Aufmerksamkeit für sich gewinnen. Denn bei einer Stellenausschreibung bist du nur einer unter vielen. Liegt aber deine Initiativbewerbung auf dem Schreibtisch des Personalleiters, dann genießt du in diesem Moment sein volles Interesse.

Vorteil 2: Keine direkten Mitstreiter

Wer die konventionelle Bewerbungsstrategie nützt, der hat mit der Konkurrenz zu kämpfen, denn die schläft nicht. Erstellst du eine Initiativbewerbung, hast du keine direkten Mitstreiter. Du musst nicht unter unzähligen Bewerbern herausstechen.

Vorteil 3: Das eigene Engagement wird aufgezeigt

Wer eine Initiativbewerbung abschickt, zeigt damit sein Engagement und sein Interesse für das Unternehmen. Eine derartige Bewerbung gibt preis, dieser Arbeitnehmer kann in Eigenregie arbeiten und seine Schritte sind durchdacht und gut überlegt.

Vorteil 4: Das Verfassen der Bewerbung ist freier

Wer sich auf eine klassische Stellenanzeige bewirbt, muss ständig darum bemüht sein, die Bewerbung auf die Stellenanzeige anzupassen. Bei einer Initiativbewerbung ist das nicht so. Da kannst du dich frei entfalten mit deinen Formulierungen und in der Gestaltung.

Sicher kann eine erfolgversprechende Initiativbewerbung auch ins Leere gehen. Es kann durchaus sein, dass das Unternehmen die Stelle nicht neu besetzt, für die du dich beworben hast. Das ist das Risiko, das du hier eingehst.

Bei einer Initiativbewerbung weißt du nicht genau, auf was das Unternehmen genau Wert legt. Dennoch kannst du mit ein wenig Recherche-Arbeit die Unternehmensphilosophie der Firma und den richtigen Ansprechpartner herausfinden.

Die perfekte Initiativbewerbung – So muss sie sein!

Sie hat einen direkten Einstieg

Eine Initiativbewerbung kommt gleich auf den Punkt. Dabei darf auf die Kraft des ersten Satzes gesetzt werden. Auch warum du dich initiativ bewirbst, spielt eine sehr wichtige Rolle. Ist es der gute Ruf des Unternehmens und sein Image, sind es die ausgezeichneten Aufstiegschancen oder ist es das Interesse am jeweiligen Arbeitsgebiet, die Leidenschaft zum Beruf?

Sie findet Gemeinsamkeiten

Die perfekte Initiativbewerbung findet Parallelen zwischen dem Unternehmen und dem potenziellen Arbeitnehmer. Auch was der Arbeitgeber zu bieten hat, darf nicht vergessen werden. Schließlich zielt jede Bewerbung auf Eigenwerbung ab. Darum dürfen besonders solche Werte aufgeführt werden, die für das Unternehmen von Nutzen sind. Der Bezug auf die Firma ist dabei immer entscheidend.

Sie gestaltet sich interessant

Die Formulierungen wählst du am besten so, dass sie umgehend das Interesse des Unternehmens wecken. Halte dich kurz, prägnant und packend. Schreibe dein Berufsleben nieder und mache auf Karrieresprünge aufmerksam. Der gewählte Schreibstil darf immer mit dem betreffenden Unternehmen harmonieren.

Die Initiativbewerbung findet sich in der passenden Kurzbewerbung wieder

Die perfekte Initiativbewerbung hat meist nicht den formellen Charakter der klassischen Bewerbung. Sie ist kurz gefasst und beschränkt sich auf das Wesentliche.

Initiativbewerbungen werden immer beliebter

Es gibt bereits Firmen, die bitten darum. Bei denen ist es gerne gesehen, wenn du aktiv wirst und sie kontaktierst. Gerade bei einem Unternehmen, das an Fachkräftemangel leidet, kann eine Initiativbewerbung genau der richtige Weg sein.

Initiativbewerbung vs. Blindbewerbung – Gibt es einen Unterschied?

Ja – den gibt es! Bei der Blindbewerbung werden wahllos verschiedene Firmen kontaktiert. Darum auch die Bezeichnung: Blindbewerbung. Du kennst den Ansprechpartner nicht mit Namen.

Die Initiativbewerbung zielt auf ein bestimmtes Unternehmen ab. Du kennst im günstigsten Fall den Ansprechpartner mit Namen. Hilfreich ist es, wenn schon vorab Kontakt mit dem jeweiligen Unternehmen bestand, sei es zu Mitarbeitern oder zu Führungskräften. Da bietet dir einen wesentlichen Vorteil.

Der Weg zum Traumjob führt oft über die Initiativbewerbung

Einen Job zu erwischen, der noch gar nicht ausgeschrieben ist – darum geht es in einer Initiativbewerbung. Dafür ist es aber umso wichtiger, das Interesse an deiner Person zu wecken. Auf dich neugierig zu machen. Deine Begeisterung muss also immer im Vordergrund stehen. Konzentriere dich immer nur auf eine Bewerbung. Gleich mehrere abzuschicken, bedeutet eher eine Ablenkung und ist nicht zielführend.

(Text von Anne)
Jobfinder - Arbeiter - Bewerbung Führungskraft

Bewerbung als Führungskraft – Was es zu beachten gibt?

Die Bewerbung einer Führungskraft spiegelt folgende Eigenschaften: gut durchdachte Konzepte im Kopf und ein Verständnis für Teamwork und deren Umsetzung. Verantwortung übernehmen und in einem Unternehmen Neues bewirken. Genau das ist es, was eine Führungskraft ausmacht. Und das sollte eine Bewerbung transportieren können.

Führungskraft – In der Bewerbung zeigt sie Potenzial!

Führungskräfte haben Persönlichkeit. Das darf auch in der Bewerbung klar zu erkennen sein. Zum einen darf man die vielen Jahre der beruflichen Erfahrung hervorheben. Zum anderen sind es die überfachlichen Qualitäten und Kompetenzen, die aufgezeigt gehören. Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf sind für die Bewerbung in der Führungsebene oft zu wenig. Die wichtigsten Informationen werden zusammengefasst auf einer DIN-A4-Seite kompakt dargestellt. Hier finden sich die wichtigsten Komponenten wieder, sodass das Potenzial, welches in dem Bewerber schlummert, auf einen Blick erkennbar ist.

Die Bewerbung als Führungskraft muss Führungsstärke beweisen

Eine Bewerbung als Entscheidungsträger zeigt auf, dass der Kandidat in der Lage ist, Menschen in den Bann zu ziehen und sie zu motivieren. Eine Vision haben und andere davon überzeugen – darum geht es als Führungskraft. Damit die Bewerbung als Leiter, Manager und Entscheider ein voller Erfolg wird, darf sie genau darauf abzielen. Die Überlegung ist: Was zeichnet eine Führungskraft aus? Es ist die Erfolgsorientierung, die einen erfolgreichen Manager weiter kommen lässt. Er wird von der eigenen Motivation und vom Wissen angetrieben. Dazu kommen neben Begeisterungsfähigkeit auch das Durchsetzungsvermögen.

Bewerbung als Führungskraft – Das gilt es zu beachten!

Punkt 1 – Ein 1-A Lebenslauf

Auf der Führungsebene werden hohe Maßstäbe gesetzt. Das fängt bei den Bewerbungsunterlagen an. Die Bewerbung einer Führungskraft hinterlässt einen professionellen Eindruck und erweckt einen stimmigen Gesamteindruck. Alle wichtigen Informationen sind übersichtlich in einem Kurzprofil dargestellt. Auf diesem ist auch das Bewerbungsfoto untergebracht. Das wertet den Lebenslauf auf.

Punkt 2 – Lass bisherige Erfolge sprechen

Eine Bewerbung als Manager oder einer ähnlichen Position zeigt auf, was der Arbeitgeber im Unternehmen in weiterer Folge bewirken kann. Wie das gelingt? Die Erfolge sind dabei ganz entscheidend. Welche Erfolge durften bereits eingefahren werden? Diese werden aufgezählt und im Lebenslauf festgehalten. In einem herkömmlichen Lebenslauf stehen die ausgeübten Tätigkeiten und Funktionen. Aber was ist mit den Erfolgen? Sie sind ein wesentlicher Bestandteil, wenn nicht sogar das Wesentlichste bei der Bewerbung von Führungskräften. Auch interessante und erfolgreiche Projekte haben es verdient, dass sie genannt werden.

Punkt 3 – Alle Aussagen verlangen nach Belegen

Es ist wichtig, alle entscheidenden Aussagen auch belegen zu können. Am besten arbeitet man mit konkreten Zahlen. Gerade wenn es um Erfolge geht spielen konkrete Zahlen eine sehr wichtige Rolle. Umsatzsteigerung und Kostenminimierung – 2 schlagkräftige Worte –  die nur als Zahl wiedergegeben werden.  Also ganz wichtig: Welche Kosten konnte der Bewerber minimieren und welchen Umsatz konnte er bislang steigern? Beste Ergebnisse dürfen in einer Bewerbung von Führungskräften nicht fehlen.

Punkt 4  – Der souveräne Umgang mit Menschen

Wer eine Führungsposition erhalten möchte, der muss sich emphatisch zeigen und gut mit Menschen umgehen können. Menschenführung ist etwas ganz Wichtiges, deshalb darf auch in der Bewerbung darauf eingegangen werden. Es ist angemessen bereits in der Bewerbung vom eigenen Führungsstil zu schreiben. Hervorzuheben sind dabei die Parallelen zum Führungsstil des Unternehmens. Mit einem kooperativen Führungskonzept kann sich jedes Unternehmen anfreunden. Sich von der harten Konkurrenz abheben, genau darum geht es auch in der oberen Führungsebene. Ebenso darf eine Bewerbung auch Humanität und Empathie ausstrahlen.

Bewerbung für Führungskräfte –  Strategisch, kommunikativ und erfolgreich

Die Bewerbung wird in der Regel etwas länger ausfallen als bei anderen Arbeitnehmern. Qualifikationen dürfen ausführlich dargestellt werden. Dazu zählen einerseits die fachlichen und andererseits die persönlichen Stärken. Das Interesse an der ausgeschriebenen Position ist überzeugend dargelegt. Die beruflichen Ziele werden ebenfalls zum Abschluss der Bewerbung genannt. Gibt es kurzfristige oder langfristige Ziele und in welcher Art sollten diese verwirklicht werden?

Die erbrachte Arbeitsleistung und vor allem die Erfolge des Bewerbers werden als Dokumente beigelegt. Auch das Zeugnis des höchsten Schul- und Bildungsabschlusses sollte nicht fehlen. Liegen Nachweise für eine kontinuierliche Weiterbildung und besondere Qualifikationen vor, werden diese mit entsprechenden Belegen untermauert.

(Text von Anne)
Jobfinder - Quereinsteiger

Bewerbung als Quereinsteiger – So funktioniert es!

.Bewerbung als Quereinsteiger – Nutze die Chance! Dein jetziger Job ist nicht das Richtige für dich ist? Du steckst in der falschen Arbeit oder in der falschen Branche fest? Beruf heißt für dich Berufung? Warte nicht länger, nimm all deinen Mut zusammen und starte als Quereinsteiger durch.

Eine Neuorientierung ist angesagt – Die Bewerbung als Quereinsteiger hilft

Willst du dich als Quereinsteiger neu orientieren, dann ist eine überzeugende Bewerbung das A und O. Du bist ein „Branchenfremder“ – na und! Es gibt unzählige Gründe für eine neue berufliche Ausrichtung. Bring sie einfach plausibel und authentisch rüber.

Auch als Arbeitnehmern entwickelst du dich weiter. Was noch im Studium als Traumberuf galt, verliert plötzlich seine Wertigkeit. Nun steht ein Wechsel in einen anderen Beruf oder in eine noch unbekannte Branche an.

Bewerbung Quereinsteiger – Welche Branche ist geeignet?

Berufe, ohne spezifische Ausbildung

Für den Quereinstieg eignen sich jene Beruf, in denen keine spezifische Fachausbildung und keine vorgeschriebenen Kompetenzen nötig sind.

Berufe, bei denen ein Fachkräftemangel vorherrscht

Gerade in sozialen Berufen ist das oft der Fall. Gesucht werden vermehrt Erzieher, Betreuer oder Pflegekräfte.

Berufe, die ein besonderes Talent erfordern

Das fängt beim Konditor an und hört beim Kleidermacher auf. Vor allem handelt es sich hierbei um jene Arbeitgeber, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben.

Eine konkrete Vorstellung vom Traumberuf und die Bewerbung als Quereinsteiger

Auch eine Bewerbung als Quereinsteiger stützt sich auf wichtige Faktoren, die sich wie folgt gestalten:

Faktor 1 – Das Praktikum

Es gibt eine konkrete Vorstellung vom Traumberuf. Du weißt bereits, welche grundlegenden Anforderungen dieser Beruf nach sich zieht. Ist das nicht der Fall, absolviere ein Praktikums. Die Realität im Berufsalltag sieht oft ganz anders aus, als die eigene Vorstellung. Nach einem Praktikum bist du deinem Traumjob schon ein Stück näher. Jeder Beruf setzt bestimmte Fähigkeiten voraus. Er hat Vor- und Nachteile. Diese kannst du vor der Bewerbung als Quereinsteiger in einem Praktikum kennenlernen.

Faktor 2 – Das eigene Engagement

Nicht immer ist eine Menge Arbeitserfahrung notwendig. Oft sind es auch Hobbys, das persönliche Engagement und das eigene Interesse. All das lässt Menschen in einem Beruf zu wahren Experten werden. Besonders in den sozialen Jobs kannst du damit als Quereinsteiger schnell Fuß fassen.

Faktor 3 – Die Begeisterung

Kannst du als Quereinsteiger deine Begeisterung und Leidenschaft für diesen Job gut erläutern, nutze das für deine Bewerbung. Die klare Botschaft muss sein: Die Arbeit macht großen Spaß und deine Begeisterung für den Job kennt keine Grenzen.

Faktor 4 – Der Probearbeitstag

Dir wird bei deiner Bewerbung als Quereinsteiger das Angebot eines unbezahlten Probearbeitstages gemacht? Perfekt. Greif zu uns lass deinen Worten Taten folgen. Und die Belegschaft oder der Firmenchef kann sich umgehend von deinen geschilderten Begabungen überzeugen. Deine Bereitschaft gleich anzupacken, zeugt von Eigeninitiative und Engagement. Das kommt bei Vorgesetzten immer gut an.

Faktor 5 –  Lernbereitschaft signalisieren

Belege für Weiterbildungen, Kurse oder Seminare in dem fremden Beruf legst du bei deiner Bewerbung als Quereinsteiger gleich vor. Sind keine Weiterbildungen vorhanden, signalisiere deine Lernbereitschaft. Die Motivation für bestimmte Weiterbildungsmaßnahmen ist gerade bei Quereinsteigern ein Garant für den beruflichen Erfolg.

Bewerbung Quereinsteiger – Auf was es zu achten gilt!

Ganz wichtig ist es bei einer Bewerbung als Quereinsteiger die Beweggründe für den Jobwechsel nachvollziehbar offenzulegen. Stelle die eigene Motivation und Begabung in den Vordergrund. Überzeuge mit Begeisterung für den Beruf. Zeige auf, warum du die perfekte Besetzung für diese eine Stelle bist.

Den Begriff „Quereinsteiger“ nutzt du am besten nur sparsam. Fehlende Erfahrung in dem Beruf kannst du mit persönlichem Einsatz und individuellen Fähigkeiten ausgleichen. Mit persönlichen Skills und viel Eifer ist ein neuer Job kein Problem. Genau das darf die Bewerbung als Quereinsteiger auch ausdrücken.

(Text von Anne)
Jobfinder - Kurzprofil

Das Kurzprofil – Der Mehrwert zur Bewerbung

Ein Kurzprofil wird bei der Bewerbung immer beliebter, aber warum ist das so? Weil es sich hierbei um eine Zusammenfassung handelt, die maximal eine DIN A 4-Seite in Anspruch nimmt. Deine Qualitäten und Kompetenzen sind bei der Kurzbewerbung auf einen Blick ersichtlich, wenn sie in einem kurzen Profil niedergeschrieben sind.

Eine Zusammenfassung also!

Eine Zusammenfassung, die übersichtlich gestaltet ist und welche die Berufserfahrung, die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten, sowie die fachlichen Qualitäten hervorhebt. Hard- und Soft Skills werden aufgezählt. Denn schließlich sind sie es, die einen Arbeitnehmer auszeichnen.

Ein Kurzprofil ist zugleich Bewerbungsschreiben und Lebenslauf. Daher beinhaltet es auch die wichtigsten Kontaktdaten und ein Foto.

Warum ein Kurzprofil erstellen?

Wer seine Hard- und Soft Skills noch einmal exakt zur Geltung bringen möchte, der nutzt das Kurzprofil dafür. Darum müssen diese mit Sorgfalt ausgewählt werden, denn dieses kurze Profil bietet den Mehrwert zur Bewerbung. Aus diesem darf großer Nutzen gezogen werden.

Der Inhalt des Kurzprofils

Punkt 1 – Name, Berufsbezeichnung und Foto

Der Vor- und Zunahme, wichtige Kontaktdaten sowie die jeweilige Berufsbezeichnung finden sich ganz oben im Kurzprofil ein. Dazu kommt noch das passende Bewerbungsfoto. Name, Beruf und Foto werden miteinander verknüpft. So bekommt das Unternehmen einen schnellen und genauen Überblick.

Punkt 2 – Kompetenzen und Berufserfahrung

Danach folgen die Kompetenzen und die Berufserfahrung, die zu dem ausgeschriebenen Stellenangebot passen. Auch auf die daraus resultierenden Erfolge werden an diesem Punkt des Kurzprofils aufgezeigt.

Punkt 3 – Weiterbildung

Diverse Weiterbildungsmaßnahmen dürfen im Kurzprofil einen Platz finden. Besonders, wenn es um Bildungsmaßnahmen geht, die auch im neuen Job von Nutzen sein können.

Punkt 4 – Persönliches

Damit das Kurzprofil nicht nur berufliches preisgibt, dürfen Ehrenämter, soziales Engagement oder Vereins- und Verbandstätigkeiten am Ende stehen. Damit entsteht eine zusätzliche persönliche Ebene in der Bewerbung.

Punkt 5 – Die Gliederung

Interessante Überschriften und einzelne Abschnitte wecken das Interesse auf den Bewerber. Eine sinnvolle Gliederung ist das A und O eines Kurzprofils.

Universell einsetzbar!

Als Initiativbewerbung

Dieses Schreiben ist viel mehr als nur ein Zusatz in der Bewerbungsmappe. Es kann auch als Initiativbewerbung herangezogen werden. So unterstützt es für die erste Kontaktaufnahme.

Als Vorstellung in anderen interessanten Firmen

Auch bei einem Messebesuch ist es angebracht, ein solches Kurzprofil parat zu haben. Denn in einem einzigen Schriftstück ist das Wichtigste über die eigene Persönlichkeit zusammengefasst. Bei einer Jobmesse begegnest du immer wieder interessanten Menschen. Nutze einfach die Chance so einer  Veranstaltung und mache auf deine Qualitäten aufmerksam.

Gerade Bewerber, die höhere Positionen in Anspruch nehmen möchten, greifen gerne auf das Kurzprofil zurück. Nichts bringt die eigenen Qualitäten und Kompetenzen besser auf den Punkt.

Auch wenn das Kurzprofil nicht zur klassischen Bewerbung passt, ist es eine sinnvolle Möglichkeit, sich kurz und prägnant zu präsentieren. Vorab stell dir immer die Frage: Was willst du mit einem Kurzprofil bewirken? Gestalte es so, dass deine fachliche und persönliche Kompetenz noch einmal wirkungsvoll zum Tragen kommt.

Das passende Layout hilft dabei!

Das Layout gestaltet sich übersichtlich und stimmt mit dem Rest der Bewerbung überein. Farbe und Design verwendest du nur sparsam. Der Inhalt des Profils ist nicht einfach eine Wiederholung der Bewerbung, sondern die Essenz aus allem. Das Anschreiben samt Lebenslauf einfach Wort für Wort in sein Kurzprofil einzubinden ist nicht zu empfehlen.

Wo findet das Kurzprofil seinen Platz in der Bewerbungsmappe?

Das Kurzprofil wird in einer Bewerbung zwischen dem Anschreiben und dem Lebenslauf eingeordnet. Die eigene Persönlichkeit noch einmal in den Vordergrund rücken, dabei geht es im Kurzprofil. Eine stichpunktartige Aufzählung hilft dabei. Gut zusammengestellt ist ein Kurzprofil der erste Schritt für eine erfolgreiche Bewerbung.

(Text von Anne)
Jobfinder - die perfekte Bewerbungsmappe

Die perfekte Bewerbungsmappe

Deine Bewerbungsmappe ist fertig! Schaffst du es damit unter die Top 10 der Bewerbungen? Mit einer perfekten Bewerbungsmappe steigen deine Chancen beim Unternehmen um ein Vielfaches, darum überprüfe sie noch einmal. Am Ende wird es sich auszahlen.

Eine vollständige Bewerbungsmappe ist ein Muss

Das Anschreiben:

Eröffnen deine Bewerbung mit einem kreativen Anschreiben. Sorge dafür, dass es sich von der Masse abheben kann, obwohl es kurz und knapp gehalten ist. Lass es individuell erscheinen, indem du deine Persönlichkeit hervorhebst. Wenn du dein Anschreiben genau auf das Unternehmen ausrichtest, signalisierst du damit ein deutliches Interesse an deinem neuen Arbeitgeber.

Lege die Punkte dar, die dich zum geeigneten Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle machen, indem du in kurzen und prägnanten Sätzen deine Stärken und Skills formulierst. Klare Worte und eine gute Struktur machen das perfekte Anschreiben aus. Verzichte auf standardisierte Formulierung und unnötige Floskeln. Lass dein Anschreiben gerne als Markenzeichen deiner Individualität erscheinen, indem du mit Eloquenz und Kreativität überzeugst.

Kurz zusammengefasst:

  • Das Anschreiben ist individuell, glaubhaft und weckt das Interesse.
  • Die Sätze sind klar formuliert und nicht zu lange.
  • Deine eigene Motivation steht dabei im Vordergrund.
  • Die Fähigkeiten für den Job fallen auf den ersten Blick ins Auge.

Der Lebenslauf:

Auch wenn das Anschreiben wichtig ist, so lebt auch dein Lebenslauf von deinem persönlichen Stil. Passe seine Struktur deinen Erfahrungen und Qualifikationen an. Nutze die Tabellenform bei wenig Berufserfahrung. Und ansonsten gebe ihm eine klare Textstruktur, indem du dich dabei auf das Wesentliche beschränkst. Berufliche Erfolge führst du natürlich auf. Für die persönliche Note erwähne am Ende Hobbys oder Vorlieben. Besonders dann, wenn sie für deinen zukünftigen Job relevant sind. Am Ende eines ordentlichen Lebenslaufs steht die Unterschrift des Bewerbers.

Kurz zusammengefasst:

  • Achte auf eine klare und angepasste Struktur.
  • Persönliche Daten, die Berufserfahrung und die Ausbildung gehören in den Lebenslauf.
  • Ordne den Lebenslauf nicht chronologisch, denn das Aktuelle gehört immer an den Anfang.

Das Foto:

Es ist der Teil in der Bewerbungsmappe, der sofort ins Auge sticht, weshalb sich ein Fotoshooting auszahlen kann.

Die Beilagen:

Relevante Zeugnisse und Arbeitsbescheinigungen gehören als wichtige Dokumente in eine aussagekräftige Bewerbungsmappe.

Die perfekte Bewerbungsmappe –  So muss sie sein!

Die Bewerbungsmappe ermöglicht es deinem zukünftigen Arbeitgeber alle wichtigen Informationen schnell zu finden. Deine Vorteile für das Unternehmen stechen ins Auge, weil deine Kompetenzen unübersehbar sind. Denke daran – der erste Eindruck ist entscheidend. Achte auf einen optisch einwandfreien Eindruck deiner Mappe und nutze nur angenehme Farben und Farbkombinationen. Passe die Bewerbungsmappe dem Image des Unternehmens an, denn damit stellst du erste Parallelen her.

(Text von Anne)
Jobfinder - große Reichweite - Auslandsbewerbung

Bewerben im Ausland – So geht’s !

Auslandsbewerbung: Die Globalisierung macht es möglich. Ein großes Wort, welches auch in der Arbeitswelt angekommen und eng mit Bewerbungen im Ausland verbunden ist. Denn gerade da versteckt sich das eine oder andere lukrative Jobangebot.

Auslandsbewerbung – So geht’s!

Bewerben in Spanien

Der Leitspruch in Spanien ist: „In der Kürze liegt die Würze“. Daher werden bei einer Auslandsbewerbung in Spanien die Anschreiben eher kurz gehalten. Es reicht, wenn die Qualifikation für den Job aufgeführt sind. Der Lebenslauf – Currículum Vitae – zählt die wichtigen beruflichen Stationen auf und erklärt die persönlichen Ziele. Eine Kurzbewerbung also, welche die spezifischen Fähigkeiten in den Vordergrund stellt.

Bewerben in den nordischen Ländern

Auch sie lieben es, wenn sich die Bewerber kurz und bündig halten. Die Bewerbungsunterlagen werden in der Regel in Englisch verfasst. Die Unternehmen liegen hier besonderen Wert auf soziales Engagement sowie die Aufzählung von Hobbys und Vorlieben.

Bewerben in der Schweiz

Die Schweiz gilt schon seit Jahren bei Jobsuchenden aus Deutschland als beliebtes Einwanderungsland, denn sie bietet den Menschen eine beste Lebensqualität und hohe Gehälter. Die Schweizer Bewerbungsunterlagen sind ident angeordnet, wie in Deutschland, was die Bewerbung besonders einfach macht.

Bewerben in Italien

Die italienischen Unternehmen legen großen Wert auf diverse Referenzen, auch der persönliche Kontakt und das erste Vorstellungsgespräch ist in Italien sehr wichtig.

Bewerben in Dänemark

In Dänemark liegt das Augenmerk auf die Referenzen. Bei einer Bewerbung in Dänemark darf das letzte Gehalt genannt werden, das ist sogar erwünscht. Dafür verzichtet man auf die Unterschrift, auf das Datum, sowie auf das Foto im hiesigen Lebenslauf.

Bewerben in Belgien

In Belgien wird gerne auf eine handschriftliche Bewerbung zurückgegriffen. Der Lebenslauf soll chronologisch festgehalten werden. Weder Referenzen noch das Bewerbungsfoto haben in Belgien einen Stellenwert.

Bewerben in Japan

In Japan stellen die Unternehmen den Bewerbern gerne Formulare zum Ausfüllen zur Verfügung, denn die Japaner stehen auf klare Fakten. Auch für die Bewerbung bei einem japanischen Unternehmen in Deutschland bevorzugt man diese Strategie.

Bewerben in China

In China spielen Empfehlungen eine ganz wichtige Rolle und sollten darum einen Platz in der Bewerbungsmappe finden. Allerdings verzichtet man dafür auf „große Worte“, denn Übertreibungen und Arroganz sind in den Bewerbungen gar nicht gerne gesehen.

Bewerben in Amerika

Die Amerikaner verwenden ihre eigenen Bewerbungsunterlagen – Cover Letter und den Lebenslauf Résumé. Weder ein Zeugnis noch eine Referenz muss der Bewerbung in Amerika beigelegt werden. Der Lebenslauf beschränkt sich auf eine Seite und wird nicht unterzeichnet.

Bewerben in Kanada

Auch in Kanada gibt es Cover Letter und Résumé. Die Individualität des einzelnen Bewerbers steht dabei immer im Vordergrund. Daher dürfen persönliche Komponenten auch besonders hervorgehoben werden. Genauso wie in Amerika beschränkt sich der Lebenslauf auf eine Seite und wird nicht unterzeichnet.

Bewerben in Australien

Kurz und bündig, so sind die Bewerbungen in Australien. Referenzen sollten hervorgehoben sein. Der Lebenslauf gestaltet sich nicht chronologisch und auch ein Bewerbungsfoto ist nicht nötig. Wenn möglich, ist das australische Englisch zu nutzen.

Bewerben im Ausland – Das gilt es zu beachten!

  • Wer sich in einem anderen Land bewerben möchte, sollte vor dem Versenden der Bewerbungsunterlagen immer in Verbindung mit dem jeweiligen Unternehmen stehen.
  • Die gewählte Sprache muss auf jeden Fall seine Richtigkeit haben.

Eine fachkundige und kompetente Übersetzung der diversen Bewerbungsunterlagen, einschließlich der Zeugnisse und Referenzen, ist ratsam.

(Text von Anne)

Lücke im Lebenslauf: Was tun?

Im Lebenslauf tut sich eine Lücke auf. Es kann durchaus sein, dass diese Lücke das Interesse deines Gegenübers weckt und du danach gefragt wirst. Um auf diese Frage souverän zu antworten, beschäftige dich mit deiner Lücke im Lebenslauf.

Die Lücke im Lebenslauf – Was steckt dahinter?

Als Lücke wird die Zeit bezeichnet, in der nicht gearbeitet wurde und keine Weiter- und Fortbildungen stattfanden. Gerade dann, wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht, wollen viele die Welt kennenlernen und verabschieden sich nach dem Abi oder dem Studium für eine Weile. Das wissen auch Unternehmer und Personalleiter.

Die berühmte Fragestellung: Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?

Eine ehrliche und authentische Antwort ist hier die beste Strategie. Denn auch Unternehmen wissen, dass es verschiedene Gründe gibt, um sich eine Auszeit zu nehmen. Stehe zu deiner Lücke im Lebenslauf und erkläre diese gut nachvollziehbar.

Die Lücke im Lebenslauf: eine Orientierungsphase

Oft verlangt das Leben danach, sich neu aufzustellen, sowohl im privaten Bereich als auch im Job. Wer dafür eine längere Arbeitslosigkeit hinnehmen musste, darf das auch eingestehen. Selbst eine längere Krankheitsphase wird nicht immer negativ beurteilt. Schließlich bedarf es Kraft und Anstrengung sich ins Berufsleben zurück zu kämpfen und das wird nicht selten mit einer neuen Chance honoriert.

Die Lücke im Lebenslauf: 2 Bereiche kommen hier vor

Die gewollte Auszeit

Egal, ob du nach dem Abitur oder deiner Ausbildung ein Jahr durch die Welt getourt bist oder nach dem Studium erst einmal genug vom Lernen hattest – begründe deine Lücke im Lebenslauf ehrlich und füge deine Erfahrungen hinzu, die du während dieser Zeit machen konntest. Am Ende findet sich sogar noch die eine oder andere nützliche Fähigkeit, die du während dieser Zeit erworben hast.

Die ungewollte Auszeit

Für eine ungewollte Auszeit sind nicht selten eine Kündigung und Arbeitslosigkeit verantwortlich. Das heißt nicht immer, dass diese Lücke negativ ist. Vielleicht war das die Gelegenheit, um den eigenen Horizont zu erweitern und sich neue Fähigkeiten anzueignen. Auch eine ehrenamtliche Tätigkeit in dieser Zeit gehört zu den positiven Fakten. Genau darauf kann bei der Frage nach der Lücke im Lebenslauf hingewiesen werden. Das eigene Engagement kann hier durchaus im Vordergrund stehen und erkennen lassen, dass du schwierige Situationen nutzen und bewältigen kannst.

Es sind immer die richtigen Argumente, die den entscheidenden Impuls geben. Hinter jeder Lücke im Lebenslauf kann sich etwas Positives und Nützliches verbergen. Arbeitslos zu sein ist oft negativ behaftet. Das muss es aber nicht. Es kann auch positiv angesehen werden, wenn dadurch ein Neustart erfolgte. Besser nutzt man für diese Situation das Wort Arbeitssuche, denn es suggeriert sofort die Eigeninitiative des Bewerbers.  Im Grunde kann so jede Auszeit mit etwas Positivem verbunden werden.

Die Lücke im Lebenslauf aufgrund von Krankheit

Auch diese Lücke hat sich ungewollt aufgetan. Eine Krankheit muss nicht zwingend im Lebenslauf angegeben werden. Auf die Frage nach der Lücke kann diese dennoch angesprochen werden. Am Ende hat es der Bewerber auf jeden Fall geschafft, sich selbst zu motivieren und auch nach langer Krankheit einen beruflichen Neustart in die Hand zu nehmen. Das kann den einen oder anderen Unternehmer durchaus beeindrucken.

(Text von Anne)
Jobfinder - Bewerbungsfehler

So vermeidest du Fehler in der Bewerbung!

Fehler in der Bewerbung gibt es viele. Das fängt damit an, dass Bewerbungsunterlagen nicht vollständig sind oder Anlagen fehlen, oder dass sich in der Bewerbung Grammatik- oder Rechtschreibfehler befinden. Auch Fehler in der Struktur des Lebenslaufs oder dem Format der Bewerbung treten immer wieder auf. Wie du siehst, gibt es eine Menge zu beachten, damit sich keine kleinen und großen Fehler in deine Bewerbungsunterlagen einschleichen.

Einheitsbewerbung – Nein danke! Eine Bewerbung muss überzeugen können

Deine Bewerbung ist eine unter vielen. Darum ist es wichtig, dass sie im Stapel der Bewerbungen nicht einfach untergeht, sondern gekonnt auf sich aufmerksam macht. Verabschiede dich daher am besten gleich von den typischen Floskeln in Bewerbungsschreiben und zeige dich kreativ. Standardisierte Texte in Bewerbungsschreiben werden einen Personalchef eher langweilen und nicht auf die Person neugierig machen, die dahinter steckt. Doch genau das willst du mit deiner Bewerbung erreichen.

Deine Bewerbung darf hervorstechen, indem du sie unverwechselbar gestaltest. Nur so kann sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zähle die Qualitäten auf, durch die du dich von anderen Bewerbern unterscheidest. Welche besonderen Fähigkeiten hast du, was zeichnet dich aus? Jeder Mensch besitzt besondere Qualitäten. Diese aufs Papier zu bringen – darin besteht die Kunst.

Dein Bewerberprofil ist überzeugend und strahlt Lebensfreude aus

Indem du die Macht der Sprache nutzt, verleihst du deiner Bewerbung Überzeugungskraft und Energie. Wenn ein Personalchef deine Bewerbung liest muss er spüren, dass die Person dahinter es schafft, neue Impulse im Unternehmen zu setzen. Auch wenn eine Bewerbung eine sehr formelle Angelegenheit ist, schadet es nicht, sie lebendig zu verfassen damit sie Lust aufs Weiterlesen macht. Aber nicht nur das Anschreiben wird individuell gestaltet, auch der Lebenslauf darf vor Energie strotzen. Persönliches hat seinen Platz im Lebenslauf und so dürfen Hobbys und das persönliche Engagement nicht fehlen. Damit ist für jeden schnell erkennbar, welcher Mensch sich hinter der Bewerbung verbirgt und was diesen von der Vielzahl der Bewerber unterscheidet.

Spare nicht an Referenzen

Referenzen sind oftmals der Schlüssel zum Erfolg. Punkte damit, indem du sie in deiner Bewerbung aufführst. Empfehlungen und Referenzen haben nicht nur in der Bewerbungsmappe von China höchste Priorität, sie werden auch in unseren Breiten immer wieder gerne gesehen.

Das Anschrieben – nicht länger als eine Seite

Das Anschreiben wird kurz und prägnant verfasst. Kein Personalchef will einen Roman lesen, dazu fehlt die Zeit. Lange Sätze, die umständlich formuliert sind, langweilen ganz schnell. Achte daher auf eine klare Formulierung. Indem du dein Anschreiben auf das jeweilige Unternehmen abstimmst, verleihst du ihm eine zusätzliche individuelle Note.

Der Lebenslauf fängt immer in der Gegenwart an

Keinen Personalchef interessiert es, was der Bewerber vor 10 Jahren beruflich gemacht hat. Das Hier und Jetzt zählt, deshalb darf die derzeitige Arbeitsstelle ganz oben angeführt sein. Auch ein Lebenslauf sollte nicht unermesslich lang sein. Eine Seite reicht in der Regel aus, um seinen beruflichen Werdegang zu präsentieren. Beim Lebenslauf darf sich der Bewerber auf die wesentlichen Fakten im Leben konzentrieren, die wichtigsten Erfolge gehören unbedingt dazu. Die einzelnen Tätigkeitsbeschreibungen werden am besten mit Erfolgen verknüpft. Das zeugt von entsprechender Kompetenz und führt eher zum Ziel.

(Text von Anne)
Jobfinder - zweites Vorstellungsgespräch

Absage – Wie damit umgehen?

Wer sich neu orientieren möchte und schon so einige Bewerbungen geschrieben hat, der weiß ganz genau, dass eine Absage auf eine Bewerbung immer ein kleiner Rückschlag ist. Doch sehen Sie eine Absage auch als Chance auf eine bessere Stelle und nutzen Sie die Zeit, Ihrer Bewerbungsmappe zu optimieren. Sie kennen Ihre Fähigkeiten und wissen genau, was Sie leisten können. Genau das muss auch Ihrer Bewerbung und Ihrem Lebenslauf entnehmbar sein. Eine Absage kann somit immer als neue Möglichkeit gesehen werden.

Fragen, die Sie beantworten sollten:

  1. Ist Ihr Bewerbungsschreiben auf die Stellenausschreibung ausgelegt oder haben Sie ein Standardschreiben verwendet?
  2. Kann der Empfänger Ihre Motivation für diese Stelle in Ihrem Anschreiben erkennen und haben Sie eindeutig formuliert, warum Sie der Richtige für die Arbeit wären?
  3. Ist Ihre Bewerbungsmappe vollständig mit allen Schul- und Arbeitszeugnissen versehen?
  4. Haben Sie Ihre Unterlagen auf Schreibfehler und Grammatikfehler überprüft?
  5. Bringen Sie in Ihren Unterlagen etwas Einzigartiges hervor?
  6. Enthält Ihr Lebenslauf Lücken, die ein schlechtes Licht auf Sie als Arbeitnehmer werfen?

Warum eine gute Bewerbung schon der erste Schritt zum neuen Job ist

Ob es nun um ein Initiativbewerbung oder eine reguläre Bewerbung auf eine Stellenausschreibung geht. Gute Unternehmen bekommen eine Vielzahl von Bewerbungen und können aus einem großen Bewerberpool auswählen. Je besser das ausgewählte Unternehmen ist, desto besser muss auch Ihre Bewerbung sein. Nur so haben Sie eine Chance. Schaffen Sie neben den wichtigen Punkten, die unbedingt zu einer guten Bewerbung gehören, eine gewisse Einzigartigkeit. Warum ist diese Einzigartigkeit so wichtig? Versetzen Sie sich in die Lage eines Personalchefs, der zehn bis zwanzig Bewerbungen in der Stunde durchsieht. Ihre Bewerbung ist eine von vielen. Was unterscheidet Ihre Bewerbung dann von den vielen anderen? Was genau wird hier dazu führen, dass die Bewerbung nicht einfach ungelesen auf einem Stapel der Absagen landet?

Ihre Bewerbung muss nicht nur perfekt formuliert, fehlerfrei und vollständig sein. Sie sollte auch das gewisse Etwas beinhalten, und zwar schon beim ersten Eindruck. Hierfür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

  • Nutzen Sie eine besondere Mappe. Haptische Eindrücke können eine erste positive Wahrnehmung darstellen und neugierig machen.
  • Das Layout sollte ansprechend sein und zum Weiterlesen verleiten.
  • Das vorhandene Bild ist sympathisch und ansprechend.
  • Man kann direkt erkennen, dass dies keine Einheitsbewerbung ist.