Jobfinder - der ideale Mitarbeiter

Aktuelle Bewerbungstrends – Wie sie aussehen?

Aktuelle Bewerbungstrends: Ist sie vorbei – die Zeit, wo eine klassische Bewerbung in A-4-Form noch auf dem Schreibtisch landete? Nicht ganz. Die Visionäre von heute verlassen sich dabei zwar gerne auf weitere Faktoren im Bewerbungsprozess. Dennoch gilt zu sagen, dass der mittelständige Bereich der Unternehmen noch immer auf klassische Bewerbungen vertraut.

Sich von der breiten Masse abheben – Die aktuellen Bewerbungstrends helfen dabei!

Bereits die vergangenen Jahre haben gekonnt aufgezeigt, dass man das Internet vermehrt dafür nutzt, um sich bei Firmen vorzustellen und zu bewerben. Wer sich also von der breiten Masse abheben möchte, setzt die aktuellen Bewerbungstrends um. Damit liegst du dann nicht mehr im Stapel der Bewerbung auf irgendeinem Schreibtisch, sondern präsentiert dich stattdessen mit einem aussagekräftigen Internetauftritt.

Um die Hürden im Bewerbungsprozess erfolgreich zu nehmen, machen Sie sich am besten mit den neuen und modernen Methoden vertraut. Dabei kommt es in formeller Hinsicht nicht zu großen Veränderungen.

Die Trends in Sachen Bewerbung

Trend 1 – Die Online-Bewerbung

Die Online-Bewerbung verdrängt die klassische Variante in Papierform immer mehr. Ein Großteil der Unternehmen legt bereits Wert darauf, dass eine Bewerbung online eingereicht wird. Viele Unternehmen stellen dafür auf ihrer Homepage ein Formular zur Verfügung. Dieses enthält in der Regel alle wichtigen Daten über den Bewerber und die einzelnen Formularfelder sind einfach nur auszufüllen. Es kann durchaus sein, dass einige Firmen dafür ein PDF Dokument anfertigen.

Mit wenig Aufwand wird so die eigene Bewerbung online erstellt. Auch das Weiterleiten intern im Unternehmen erfolgt über die Online-Bewerbung problemlos. Vor dem Abschicken darf durchaus zur Sicherheit die Mail-Adresse des Verantwortlichen recherchiert werden.

Auch bei der Online-Bewerbung hat die Sorgfalt oberste Priorität. Denn schnell hat sich ein Tippfehler eingeschlichen und das gilt es zu vermeiden. Die Online-Bewerbung darf als erste Arbeitsprobe vom potenziellen Arbeitnehmer angesehen werden, auch wenn sie in digitaler Form eingereicht wird. Gerade bei dieser Art der Bewerbung ist es wichtig eine seriöse E-Mail-Adresse zu verwenden. Diese weist idealerweise den vollen Namen auf. Wer keine solche Mail-Adresse hat, der richtet sich für seine Bewerbungen schnell eine kostenlos ein. Auch auf die Datenmenge der Online-Bewerbung ist zu achten. 1 MB sind hier völlig ausreichend, um als empfängerfreundlich zu gelten. Dabei sind die Anhänge nicht zu vergessen. Am besten ist es, wenn sich die gesamte Online-Bewerbung in einem einzigen Dokument befindet. Außerdem sollte sie einen entsprechenden Datennamen aufweisen, damit es zu keiner Verwechslung kommt und somit dem jeweiligen Bewerber leicht zuzuordnen sein.

Trend 2 – Eine Bewerbungshomepage oder ein Profil in beruflichen Netzwerken

Sich selbst darstellen in einer Bewerberhomepage mit einem Profil – das weckt die Neugierde von zukünftigen Arbeitgebern. Zusätzlich wird dem Unternehmen die Möglichkeit eingeräumt, den potenziellen Arbeitnehmer besser kennenzulernen. Daher kann diese Methode als ausgezeichnete Alternative im Bewerbungsprozess angesehen werden. Die Firma wird auf das Online-Profil aufmerksam. Wenn dieses einen professionellen Eindruck hinterlässt, kann es sogar vorkommen, dass das Unternehmen selbst den Kontakt herstellt. Das nennt man Active Sourcing  und bedeutet, dass ein Unternehmen Personen anschreibt, die als hervorragende zukünftige Arbeitskräfte in der eigenen Firma gelten würden. Hierbei bedienen sich die Unternehmen gerne der Social Media Plattformen.

Trend 3 – Das mobile und schnelle Recruiting

Das Wort Recruiting bedeutet Personalbeschaffung. Diese Beschaffung macht der Arbeitgeber anhand der passenden Karriere-Homepage des Unternehmens möglich. Oft spricht man auch von einer One-Click-Bewerbung, in welcher der Firmenchef in nur wenigen Minuten mehr über den jeweiligen Bewerber erfährt. Selbst mit dem Smartphone ist diese Art der Bewerbung möglich. Die moderne Technologie steht dafür ein.

Das mobile und schnelle Recruiting zeigt sich vielfältig

Es ist zum Teil auf das Wort Recruitainment aufgebaut. Das bezeichnet die Personalbeschaffung, die mit der entsprechenden Unterhaltung einhergeht. Dafür stehen die unterschiedlichsten Möglichkeiten offen: Wettbewerbe, Interviews per Video, Workshops. Beim Recruitainment ist es vor allem wichtig, die junge Generation anzusprechen und deren Talente und Fähigkeiten zu nutzen.

Was für Vorteile bringt das mobile und schnelle Recruiting mit sich?

Für den Arbeitnehmer: Die Bewerbung verläuft unkompliziert ab. Das Bewerbungsformular können Sie bequem online ausfüllen.

Für den Arbeitgeber: Innerhalb von kurzer Zeit wird eine Stelle neu besetzt, ohne dass unnötig viel Zeit für diverse Bewerbungsgespräche einzuplanen ist. Die Zahl der Bewerber steigt vor allem dann, wenn das Recruiting auf einfache Weise durchgeführt wird. So wird ein Auswahlverfahren schnell durchgeführt und abgeschlossen. Mit dem geeigneten Bewerber kann unmittelbar Kontakt aufgenommen werden.

Trend 4 – Die Karrieremessen

Die Karrieremesse ist der Ort, wo sich laut aktueller Bewerbungstrends junge Arbeitnehmer und Arbeitgeber begegnen. Das Unternehmen präsentiert sich und es besteht die Möglichkeit ein offenes interessantes Gespräch zu führen und auf sich aufmerksam zu machen. Ein Kurzprofil ist schnell ausgehändigt und so ist der erste erfolgreiche Kontakt geknüpft. Wer von der eigenen Persönlichkeit überzeugen möchte, kann das am besten bei Messen und Events machen. Denn der persönliche Kontakt und das persönliche Kennenlernen stehen über der Kommunikation per Mail.

(Text von Anne)